Was kann ich denn dann noch essen? Teil 2

Ich muss zugeben, dass mir kochen gar keinen Spaß macht, weil ich die Zeit lieber für andere Dinge nutze. Andererseits möchte ich mich nicht von Fertigprodukten ernähren. So versuche ich, Gerichte zu wählen, bei denen die Zubereitung maximal 20-30 min dauert. Das nächste gehört auch dazu.

Es ist ein Fischrezept, aber ich weiß nicht, wie ich es nennen soll, vielleicht Kokoslachs.

Zutaten (für einen Mann):

250-300 g Lachs

1-2 Zwiebeln

eine gute Handvoll Cashewnüsse

Kokosfett

200 ml Kokosmilch

Curry, Pfeffer, Salz

Zubereitung:

Die Cashewkerne kurz in der Pfanne anrösten, dann in eine Schale geben. In der Zwischenzeit Zwiebelringe schneiden. Die Zwiebelringe in der Pfanne andünsten und dann den Lachs mit etwas Kokosfett von beiden Seiten braten.

Wenn er fertig ist, werden die Cashewkerne und die Kokosmilch hinzugegeben und bei kleiner Hitze ca. 2 min lang erhitzt. Anschließend Curry, Pfeffer, Salz hinzugeben und servieren.

Neue Serie: Was kann ich denn dann noch essen? Teil 1

Wenn mich Menschen fragen, wie sie am besten abnehmen, dann ist meine erste Antwort fast immer, dass sich zunächst die innere Einstellung ändern muss. Dies erkläre ich in einem der nächsten Artikel genauer.

Als nächstes muss die Ernährung umgestellt werden. Wenn ich dann kurz die Grundlagen einer Ernährungsform vorstelle, die auf Körperfettreduktion ausgerichtet ist, dann kommt meist die erstaunte oder frustrierte Frage:

“Was kann ich denn dann noch essen?”

In den Gesichtern lese ich dann teilweise Reaktionen wie Angst, Wut, Ablehnung. Selten ernte ich einen dankbaren Gesichtsausdruck, weil ich die Frage lösungsorientiert beantwortet habe.

Dann frage ich mich: Warum sehen eigentlich die Menschen, die sich so ernähren, meist so glücklich, gesund und zurfrieden aus, wenn es denn so schlimm sein soll, auf diese Weise zu leben?

Aus diesem Grund und weil ich auf mein letztes Rezept im Newsletter so viele gute Rückmeldungen erhalten habe, möchte ich ab und zu ein paar Rezepte veröffentlichen, die dafür sorgen sollen, dass sich die am Anfang gestellte Frage hoffentlich immer mehr erübrigt.

Mit dem Bananenomelette fange ich an:

Zutaten:
Eier (3-4 für Frauen, 5-10 für Männer)
Zwiebeln (ich hatte 1 mittelgroße für 10 Eier)
Bananen (2 Bananen für 3 Eier sind eine gute Pfannenportion, ich
hatte 5 für 10 Eier)
Rapsöl
Kokosfett (Reformhaus) oder Butter
Zimt

Zubereitung:
Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in eine Schale geben. Dann Rapsöl hinzugeben u. ca. 1 TL Zimt pro Banane hinzufügen und vermengen.
Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken, bis ein fast püreeatiger Brei entsteht.
Die Zwiebeln kurz in einer erhitzten Pfanne anbraten, bis sie halb gar sind, währenddessen die Eier in einer Schale verrühren. Anschließend die erhitzten Zwiebeln zum Bananenbrei geben und unterheben.
Kokosfett in die Pfanne geben, etwa 3 verrührte Eier hinzugeben und einen Eierpfannkuchen backen. Wenn der Pfannkuchen die gewünschte Farbe erreicht hat, kommt der Bananen-Zwiebelbrei darauf und der Pfannkuchen wird einmal zum Omelette umgeschlagen. Auf kleiner Stufe weiter erhitzen, bis der Bananenbrei die gewünschte Esstemperatur hat (kann auch 2 min einköcheln).
Dann essen und gegebenenfalls parallel dazu die nächste Portion zubereiten. (Empfehlenswert sind Portionen von je 3 Eiern. Meine 10 ließen sich kaum noch in der Pfanne umschlagen…). Was übrig bleibt, kann später noch kalt gegessen werden.

P. S.: Eine Leserin aus Saigon (!)  schrieb mir folgenden Tipp: “Was auch ganz lecker ist, wenn du die banane gleich mit in die Eiermasse einrührst und dann so in der Pfanne brätst.” Einfach mal ausprobieren.

Lösung gegen Fettkatastrophen & schlaffe Haut

Zurück aus Kroatien muss ich sagen, dass sich uns nicht nur am Strand erschreckende Bilder geboten haben: Überall dicke bis adipöse (= sehr fettleibige) Erwachsene und Kinder! Vor allem waren die vielen dicken Kinder auffällig.


Wenn wir mal “schlanke” Erwachsene gesehen haben, dann hatten die Männer dennoch meist ein Bäuchlein (= “skinny fat” = erhöhtes Gesundheitsrisiko) und die meisten “schlanken” Frauen hatten entweder ebenfalls ein kleines Bäuchlein, einen schlaffen Hängepo sowie Dellen an Po und Oberschenkeln – selbst die Jüngeren.

Nun soll nicht der Eindruck entstehen, dass für uns nur das (häufig unrealistische) Schönheitsideal aus den Medien zählt, aber die Körper der meisten Urlauber gaben ein wirklich ungesundes Bild ab. Man musste tatsächlich schon sehr lange suchen, um einen Körper zu entdecken, dem man ansah, dass der Besitzer trainiert und auf seine Gesundheit achtet.

Die Ursachen waren schnell gefunden, als wir uns anschauten, was sich die Betroffenen morgens, mittags, abends und zwischendurch alles einverleibten. Zusätzlich lagen sie den ganzen Tag unbeweglich in der Sonne. So werden u. a. Schweine gemästet – viel kohlenhydratreiches Futter und gezielter Bewegungsmangel.

Die Lösung kann so einfach sein, auch für die erwähnten “schlanken” Menschen und auch bei “Dellen”:

1.) Über den Tag verteilt viel Wasser trinken (mindestens 2 Liter, gerne mehr; Tees, Limonaden, Kaffee, Milch, Saft oder alkoholische Getränke zählen übrigens nicht als Wasser) und dazu täglich ca. 3-4 g Salz einnehmen (in Kürze werde ich über die immense Bedeutung des Wassertrinkens einen gesonderten Artikel herausbringen).

2.) Getreide-, Kartoffel- und Zuckerprodukte (“Süßspeisen”) stark reduzieren oder möglichst häufig meiden.

3.) Den Konsum von Eiweißprodukten, Gemüse und Obst stark erhöhen.

4.) Möglichst viel bewegen und wenn es nur flotte Spaziergänge sind (dann aber insgesamt wenigstens 60 min am Tag). Besser wäre natürlich ein gezieltes Training (Kraft und Ausdauerintervalle).

5.) Für ausreichend Schlaf sorgen (mind. 8 h), der zwischen 22.00 und 22.30 Uhr beginnt. Gerne auch ein zusätzliches Nickerchen tagsüber einbauen.

Tagsüber darf man sich natürlich am Strand in der Sonne erholen und sehr gerne auch mal schwimmen, im Sand/Wasser toben/spielen oder schnorcheln.

Diese fünf Punkte einzuhalten ist wirklich nicht schwer und es funktioniert bestens (siehe unten).

Im nächsten Artikel veröffentliche ich ein effektives Kurztraining für mehr Ausdauer, weniger Körperfett und straffer Oberschenkel- und Gesäßhaut. Bis dahin sollten Betroffene mit reichlich Wassertrinken beginnen (vergessen Sie das Salz nicht).

Unser grober Tagesablauf:

Wir haben den Tag früh mit 0,5 l Wasser und ca. 20 min Joint Mobility begonnen (was bei den Hotelbetten eine Wohltat war) und sind dann noch vor dem Frühstück (viel Obst, Nüsse, Gemüse und Rührei) kurz ins ruhige Meer hinausgeschwommen.

Den Großteil des Tages haben wir diverse Projekte vorangetrieben und neue begonnen.

Tagsüber konnten wir uns gut mit viel Wasser, Obst und Nüssen versorgen. Teilweise haben wir noch einen flotten Spaziergang auf einen nahen Hügel gemacht (ca. 45 min), bevor es zum Abendessen ging. Nach dem Abendessen (vor allem viel Fleisch, Fisch und Gemüse) gab es noch einen 20-30-minütigen Spaziergang.

Nachts sind wir auf 8,5-9 Stunden Schlaf gekommen.

Wir sind sehr erholt, gut gelaunt, fitter (bezogen auf Kraft & Ausdauer) und mit weniger Körperfett heimgekehrt und konnten einen großen Berg an Arbeit schaffen.

Fazit- eine rundherum schöne und sehr produktive Zeit!

Aktuelle Empfehlungen zu Ernährung und Bewegung

Ein Kollege hat mich kürzlich auf diese beiden Videos hingewiesen, die wunderbar zusammenfassen, was die moderne Wissenschaft derzeit hinsichtlich Ernährung und Bewegung empfiehlt.

Da beide sehr schön, anschaulich und unterhaltsam die gesundheitliche Botschaft meines Blogs zusammenfassen, zeige ich die Videos hier gerne. Viel Spaß!

Video 1: Ernährung

Video 2: Bewegung

Letztens wurde ich erneut gefragt, ob denn das Lebensmittel XY nicht zu viel Fett hätte. Unabhängig davon, dass es “gesündere” und “ungesündere” Fette für den Körper gibt, möchte ich noch auf folgenden Kurzfilm zum Thema Fett und Kohlenhydrate hinweisen:

Körperfettabbau durch Sport – das sagt die Wissenschaft

Mein Blog ist in erster Linie für Nichtwissenschaftler gedacht, aber ich weiß, dass ich auch viele Ärzte und Wissenschaftler als regelmäßige Leser habe sowie viele Trainer, die teilweise ihre angewandten Methoden und Empfehlungen wissenschaftlich begründen wollen/müssen.

Zum Thema Körperfettreduktion habe ich im letzten Jahr einen kleinen Fachartikel mit vielen Literaturquellen für die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geschrieben, der das Thema ganz gut zusammenfasst. Da dieser Artikel nun online zu sehen ist, kann ich ihn jetzt auch offiziell verlinken.

Hier ist also mein Artikel aus dem Heft “Knackpunkt” vom Februar 2009, S. 16-17 (Literaturquellen sind auf S. 19):

KP_Koerperfettabbau-durch-Sport (Link anklicken)

Erzielt Ihr Fitnessprogramm nicht die gewünschten Ergebnisse?

Viele Menschen machen regelmäßig Sport oder “Fitnesstraining”, erzielen aber nicht die erwünschten Ergebnisse bezüglich ihrer Fitness- und Figurwünsche.

Bezogen auf die Körperfettreduktion bzw. auf einen definierten Körper, bei dem sich die Muskulatur gut abzeichnet, liegt es meistens an einem oder mehreren der folgenden Gründe:

  • Training
  • Ernährung
  • Stress
  • Schlafmangel
  • fehlende Unterstützung

 

Training:

Ändert sich etwa alle 4-6 Wochen etwas in Ihrem Trainingsprogramm (z. B. Satzzahl, Wiederholungszahl, Gewicht, Übungsvariante)?

Führen Sie 3 x pro Woche ein intensives Krafttraining mit vorwiegend Ganzkörperübungen aus, bei dem Sie am Ende jedes Übungsdurchgangs gerade noch 1-2 Wiederholungen schaffen würden?

Führen Sie mind. 2-3 x pro Woche ein anstrengendes Intervalltraining durch?

Die harte Wahrheit ist, dass ein erfolgreiches Training deutlich anstrengend sein muss.

Sieht man Ihnen die Anstrengung am Ende jedes Durchgangs nicht an, dann ist die Trainingsintensität sehr wahrscheinlich zu gering.

Sie sollten zwar noch durch die Nase einatmen können, aber ein deutliches Anstrengungsgefühl verspüren.

Oder anders ausgedrückt: Ihr Training ist – pardon – zu lasch, wenn Sie am Satzende jeder Übung noch munter sprechen können (dies sollte natürlich ärztlich abgeklärt sein und gilt nur bedingt für Einsteiger).

 

Ernährung:

Ernähren Sie sich zu mindestens 90 Prozent von natürlichen Produkten, die Sie selbst zubereiten müssen?

Nehmen Sie mindestens 1,5-2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm fettfreier Körpermasse täglich auf (wenn Sie schnell abnehmen wollen)?

Trinken Sie täglich mindestens 0,03 Liter Wasser oder Kräutertee pro Kilogramm Körpergewicht?

Essen Sie täglich reichlich Gemüse und viel Obst?

Abgepackte Fertigprodukte mit Konservierungs-, Farb- und anderen chemischen Stoffen sind unbedingt zu vermeiden. Gleiches gilt für Zucker.

Lesen Sie unbedingt die Inhaltsangabe Ihrer Lebensmittel. Das ist besser und sicherer als die Werbeaussagen auf der Vorderseite.

Nachdem z. B. das Produkt “Actimel” im Jahr 2009 den “Goldenen Windbeutel” für die dreistete Werbelüge von der Organisation “foodwatch” erhalten hat, wussten wesentlich mehr Verbraucher, dass es eine Zuckerbombe mit fragwürdiger Gesundheitswirkung ist.

 

Stress:

Wer viel negativen Stress hat, produziert zu viel vom Hormon Cortisol, was den Muskelauf- und den Fettabbau behindert.

 

Schlafmangel:

8-9 Stunden Schlaf täglich sollten es wenigstens sein, damit sich der Körper ausreichend erholen kann. Am besten wird abends das Licht spätestens zwischen 22 und 22.30 Uhr ausgemacht und tagsüber noch ein Nickerchen am (Nach-) Mittag eingelegt.

 

Fehlende Unterstützung:

Die besten Vorsätze nützen wenig, wenn die motivierte Umsetzung nicht von Ihrem sozialen Umfeld unterstützt wird.

Suchen Sie sich Gleichgesinnte und Trainingspartner und überzeugen Sie gegebenenfalls Ihren Lebenspartner, dass es sich auch für ihn/sie lohnt, zumindest teilweise mitzumachen (z. B. bei der Ernährung).

Noch besser: Buchen Sie einen erfahrenen Trainer oder Coach, der Ihnen zur Seite steht und Ihnen dabei helfen kann, den Weg zum Ziel erheblich abzukürzen.

 

Wenn Sie sich also von der Überschrift angesprochen fühlen, dann überprüfen Sie anhand der genannten Punkte, wo Sie noch Verbesserungsbedarf haben.

Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass sich pro Punkt, der neu abgehakt werden kann, auch mehr Erfolg einstellen wird.

 

Das ganze Geheimnis ist also prinzipiell eine einfache Sache:

  • Trainieren Sie häufig und strengen Sie sich an.
  • Essen Sie weitestgehend naturbelassene Produkte und achten Sie auf genügend Schlaf und Stressausgleich.
  • Gleichgesinnte und Unterstützer sorgen für eine anhaltende Motivation, um das gesetzte Ziel solange verfolgen zu können, bis es erreicht ist.

 

Wenn Sie Unterstützung von mir haben möchten, dann können Sie sich hier über die Möglichkeit informieren (Link anklicken).

Interview rund um Fitness und Krafttraining

Vor kurzem wurde ich von Thomas Hirmer für das Internetforum der Seite www.Muscle-Corps.de interviewt.

Dort gebe ich Antworten zu Fragen über die häufigsten Fehler beim Kettlebelltraining, Minimalprogramme mit Kettlebells, Kettlebelltraining allgemein, Bodyweight Exercises, empfehlenswerte und nicht empfehlenswerte Übungen, Kraft- und Muskelaufbau, Körperfettreduktion und Motivation zum Trainieren sowie Tipps und Tricks für das Erreichen von (Trainings-) Zielen und anderen Dingen rund um das Thema Fitness und Krafttraining.

Dieses Interview möchte ich meinen Lesern natürlich nicht vorenthalten und drucke es deshalb hier ab:

Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training

Dr. Till Sukopp engagiert sich seit Jahren in den Bereichen Sport und Gesundheit und kann hier zu den Topprofis der “neuen deutschen Sportkultur” gezählt werden.

Sukopp ist Doktor der Sportwissenschaften, arbeitet seit über 14 Jahren als Trainer und hat über 30 Jahre eigene praktische Erfahrungen in den verschiedensten Sportarten sammeln können.

Er beschäftigt sich umfassend mit effektiver und funktioneller Trainingsmethodik, wobei er großen Wert auf das Vorbeugen von Verletzungen legt und die Leistungsfähigkeit durch kurze und intensive Trainingseinheiten verbessert.

Um seinen Erfahrungs- und Wissenshorizont zu erweitern, ist Dr. Till Sukopp in der ganzen Welt unterwegs. Er hält selbst zahlreiche Vorträge und Seminare und leitet in Köln das Training in einer Einrichtung für Prävention, Rehabilitation und Sporttherapie.

Bisher hatte ich erst einmal das Vergnügen, ihn zu treffen. In diesen wenigen Trainingsstunden konnte ich bereits erkennen, daß Till auf eine korrekte Übungsausführung achtet. Seine smarte und pragmatische Art fördert das Klima im Trainingsumfeld allgemein. Es macht Spaß, mit ihm zu trainieren und er selbst lebt das Wissen und seine Erfahrungen vor. Egal, ob es sich um das Griffkraftseminar (von Dominik Feischl) handelte, in dem er aufmerksam und mit jeder Menge Power an die Übungen ranging oder den Swing, den er mir innerhalb weniger Minuten mit allerlei Grundübungen beibrachte oder die Ernährung nach dem Training.

Er gibt stets 100% und versteht sein Handwerk aufs vortrefflichste. Mich hat dieses Treffen mit Till enorm beeindruckt und so möchte ich diesen Topsportwissenschaftler hier im Forum Muscle-Corps.de näher vorstellen.

Viele seiner Artikel, Tipps und Tricks sind auf seinen Webseiten (www.tillsukopp.de , www.kettlebellfitness.de und www.healthconception.de) zu finden. Dort bietet er auch Kurse, Coaching, Trainingsbücher und DVDs für die Themen Kettlebells, Übungen mit dem eigenen Körpergewicht (BWEs) und mehr feil.

Ein Besuch seiner Webseiten bringt nicht selten den einen oder anderen Kniff zutage, der einem in punkto Trainingsoptimierung weiterhelfen kann. Selten erfindet Till hier das Rad neu, verpackt das Ganze jedoch in eine praktisch nutzbare Trainingsmethodik der Sonderklasse. Ich habe die Gunst der Stunde genutzt und Till um ein kleines Interview gebeten.

Dieses enthält eher spezifische Fragen zu seinen bisherigen Tätigkeitsschwerpunkten. Ein allgemeines Interview findet Ihr unter www.power-quest.cc (einfach nach den Stichworten Till Sukopp suchen). Ein weiteres folgt dort in Kürze.

Hier jetzt das Interview:

Hallo Till, es freut mich, dass ein hochkarätiger Sportwissenschaftler und leidenschaftlicher Sportler wie Du auf ein paar Fragen von Muscle-Corps.de eingehen möchte:

MC: Du bist mehrfach zertifizierter Kettlebelltrainer und achtest stets auf eine korrekte Ausführung der verschiedenen Übungen. Welche Fehler siehst Du bei Anfängern am häufigsten und wie lassen sich diese minimieren oder gar vermeiden?

Till: Dieser Frage widme ich in meiner Kettlebell-Instructor-Ausbildung ca. 5 intensive Stunden mit nur einer Pause. Daher hier nur die wesentlichsten Dinge in Kürze. Viele wollen zu schnell die schwierigen Übungen, hohe Gewichte oder hohe Wiederholungszahlen erreichen, ohne sich ausgiebig Zeit für die Grundübungen zu nehmen. Das ist der größte Fehler, welcher leider durch viele schlechte Videos im Internet gefördert wird.

Wer die Basics nicht beherrscht und diese intensiv trainiert, wird bei vielen späteren Übungen Probleme haben oder sich gar verletzen. Swings und Turkish Get-ups sind zu Beginn das A und O.

Ansonsten kann ich nur wärmstens empfehlen, einen zertifizierten Kettlebell-Instructor aufzusuchen, um die eigene Lernkurve deutlich zu verkürzen. Viele Teilnehmer meiner Seminare erzählen mir z. B. im Anschluss, dass diese paar Stunden ihnen mehr Fortschritt gebracht haben, als die bisher gekauften Bücher, DVDs und Online Videos in den letzten Monaten zusammen.

Gemeinsam mit kettlebell.eu baue ich gerade ein Trainernetzwerk in Europa auf, um ein qualitativ hochwertiges Kettlebelltraining schneller verbreiten zu können. Aber nun zu ein paar konkreten Übungsfehlern:

Bei den Swings schwingen viele die Kettlebell zu tief zwischen den Beinen durch, was Rücken und Schultern mehr belastet u. die Schwungpower bremst. Die Kugel sollte oberhalb der Knie zwischen den Beinen durchschwingen, so dass das Handgelenk die Oberschenkelinnenseite/Leiste berührt.

Beim GS-Swing muss die Lendenwirbelsäule neutral bleiben und sollte nicht rund werden. Tipp: Zunächst die Bewegung mit dem Hardstyle-Swing schulen. Sonst ist ebenfalls der Rücken gefährdet.

Beim Turkish Get-up werden häufig die Schulterblätter nicht nach hinten unten gezogen und die Ellenbogen nicht gestreckt. Tipp: Vom Instructor/Partner korrigieren lassen.

Beim Clean sollte der Ellenbogen am Körper bleiben. Tipp: Handtuch unter den Ellenbogen klemmen (nicht unter die Achsel). Wenn es fällt, ist die Technik unsauber.

Military Press: Siehe Turkish Get-up.

Clean und Snatch: zu wenig Hüfteinsatz. Tipp: Swings trainieren. In meinen Videos, Seminaren und der DVD gehe ich sehr detailliert auf die Technik der verschiedenen Übungen u. mögliche Fehler ein (siehe www.kettlebellfitness.de).

MC: Es gibt ein Minimalprogramm, das nur Swings und Turkish Get-ups mit Kettlebells beinhaltet. Kann dies als Ganzkörperprogramm betrachtet werden? Welche Muskeln sind hier am stärksten involviert?

Till: Wer nur diese zwei Übungen durchführt (z. B. 5-15 min lang Get-ups ohne Pause und 10-25 min Swings in Intervallen von 20-60 s), der hat eines der einfachsten und besten Ganzkörperfitnessprogramme in der Hand, das ich kenne. Beide Übungen liefern derartig viele positive Effekte für die Gesundheit, die Bewegungsfähigkeit, die Stabilität und Beweglichkeit, die Kraft, die Explosivität, die Ausdauer und den Kalorienverbrauch, dass der Rahmen dieses Interviews leider nicht ausreicht, um diese alle aufzuzählen. Ich kann nur jedem empfehlen, es auszuprobieren und den sogenannten “What-the-hell”-Effekt zu genießen, der sich bald in anderen Bereichen (Alltag, andere Sportarten, Gesundheit, Fettverlust) bemerkbar machen wird.

Wenn Turkish Get-ups (TGUs) zu langweilig werden, dann ist meistens das Gewicht zu leicht. Wollt Ihr trainieren oder unterhalten werden? Bei den früheren Strongmen oder starken Männern durfte man z. B. erst mittrainieren, wenn man mit dem TGU 100 lbs. (ca. 46 kg) pro Hand bewältigen konnte. Da wirklich der ganze Körper in beiden Übungen involviert ist, fällt es schwer hier bestimmte Muskeln herauszugreifen.

Der TGU bewirkt eine sehr hohe Ganzkörperstabilität und einen verbesserten Kraftfluss durch alle Gelenke.

MC: Kann ein Kettlebell-Training zu einseitig werden und eher zu Verschleiß und Verletzungen führen? Ich denke hier speziell an die oft empfindlichen Handgelenke und den Schulterbereich.

Till: Kettlebelltraining ist in erster Linie eine intensive Schulung der richtigen Bewegungsmuster, die Mutter Natur für uns vorgesehen hat. Erst, wenn der Bewegungsablauf stimmt, kommt Gewicht langsam hinzu. Daher wird es teilweise auch als “Yoga mit Gewichten” oder “Pilates für Fortgeschrittene” bezeichnet, nur dass es noch vielseitiger ist als die genannten Bewegungsformen und zusätzlich eine sagenhafte Herzkreislauffitness entwickeln kann. Wer gleichmäßig ziehende und drückende Übungen für den Ober- und Unterkörper einsetzt, hat hier nichts zu befürchten.

Handgelenke gibt es im Kettlebelltraining nicht. Sie werden hierbei nahezu immer in einer neutralen Position gehalten. Über die verbesserte Griffkraft werden sie eher stabilisiert.

Bezüglich des Schulterbereichs ist gerade das Training mit Kettlebells dafür bekannt, dass es (bei richtiger Bewegungsausführung) sehr verblüffende Ergebnisse bezüglich der Schulterbeweglichkeit und -stabilität liefert.

Aus diesem Grund werden Kettlebells auch mit größten Erfolgen in der Rehabilitation von Schulter-, Rücken- und Kniepatienten eingesetzt.

MC: Auf welche Weise kann man sein individuell optimales Kettlebelltrainingsgewicht ermitteln? Und wann sollte man auf schwerere Kettlebells setzen?

Till: Untrainierte Männer fangen meist mit 12 kg bei den Schwungübungen an und mit 8-12 kg bei den Überkopfübungen. Bei den Frauen sind es 8 kg und 4-8 kg.

Durchschnittlich trainierte Männer nehmen 16 kg für Swings und 12-16 kg für Überkopfübungen.

Bei den Frauen sollten es 8-12 kg bzw. 6-12 kg sein.

Bei den Kraftübungen ist das Gewicht in etwa richtig, wenn man nach 3-5 sauberen Wiederholungen nur noch 1-2 weitere schaffen würde.

Bei den Swings sollte man wenigstens 10-20 Wiederholungen schaffen, sonst halte ich das Gewicht für zu hoch.

MC: Übungen mit dem eigenen Körpergewicht werden als ideales Basistraining gesehen. Aber einige dieser Übungen sind für (schwergewichtige) Anfänger einfach zu schwer. So z. B. der Klimmzug. Wäre hier das Training mit Gewichten (Rudern etc.) eine mögliche Alternative für den Anfang?

Till: Natürlich. Wenn man jedoch keine Hanteln hat oder benutzen möchte, empfehle ich zur Klimmzugvorbereitung folgende Übungen: waagerechte Klimmzüge am Tisch bzw. am Langhantelständer (Rudern hängend/Bodyweight Row) sowie an die Klimmzugstange springen, oben halten u. langsam herablassen. Letzteres mehrmals täglich wiederholen, am besten jeweils mit 50 % der maximalen Wiederholungszahl.

Außerdem kann man sich bestens mit einem Slingtrainer an Klimmzüge herantrainieren: 1. Schräges Rudern, dann mit dem Oberkörper immer tiefer runter gehen, 2. Klimmzüge aus der Hocke heraus (Beine helfen etwas mit), 3. wie zweitens, nur auf einem Bein, 4. Klimmzüge oder negative Klimmzüge (mit hochspringen).

MC: Es gibt hunderte von BWEs. Muß man diese in allen Variationen ausführen, um nicht zu einseitig zu trainieren oder kann man sich auf eine Handvoll Übungen beschränken?

Till: Bei Bodyweight Exercises gilt das Gleiche wie bei anderen Trainingsmethoden. Es ist immer besser, die Grundübungen regelmäßig und korrekt auszuführen, als zu viele Übungen halbherzig zu machen. Die Varianten sind vor allem dazu da, um bei steigender Kraft/Fitness neue Anfordungen und Reize zu setzen.

Folgende Übungen samt Varianten sind zu empfehlen: Klimm- und Ruderzüge, Liegestütze, Kniebeugen (Ausfallschritte, einbeinig u. a.), einbeiniger Deadlift, Beckenheben u. statische Rumpfspannungsübungen.

Zur Stoffwechselverbesserung kann man noch die Klassiker Hampelmann, Sprints/Skippings/Hügelläufe, Mountain Climbers und Burpees ergänzen.

Wer jedoch die Abwechslung und Variation liebt und seinen Körper gerne neu herausfordert, der findet eine Riesensammlung an Übungen und Varianten in meinem Buch und dem 5-teiligen DVD-Set, das noch vor Weihnachten herauskommt.

MC: Welche BWEs sind eher schädlich und deshalb nicht zu empfehlen?

Till: Alle, die nicht richtig ausgeführt werden. Ansonsten fallen mir die Halsmuskelübungen einiger Ringer ein, die in einer Brückenhaltung ausgeführt werden. Diese erfordern einen sehr trainierten Nacken. Und dann Sit-ups und Crunches. Ja, jetzt höre ich schon den Aufschrei der Leser. Wenn aber die weltweit führenden Rückenexperten unabhängig voneinander feststellen, dass hierdurch Bandscheibenvorfälle, Nacken- und Schulterprobleme verursacht werden und sich die Haltung verschlechtern kann, dann sollte man darauf hören. Hinzu kommt, dass die Bauchmuskulatur nicht die Aufgabe hat, den Rumpf zu beugen, sondern diesen statisch zu stabilisieren, also Bewegungen der Lendenwirbelsäule zu verhindern.

Stabilisationsübungen, die eine Überstreckung der Lendenwirbelsäule und eine Rotation des Rumpfes verhindern, sollten die Übungen der Wahl sein (hierzu habe ich unter kettlebellfitness.de einen eigenen Artikel verfasst).

Mit meinen Rückenpatienten und gesunden Klienten führe ich schon seit Jahren keine Crunches mehr durch und die Erfolge (mehr Bauchkraft, weniger Rückenschmerzen) sind größer als je zuvor.

Der Waschbrettbauch wird v. a. in der Küche gemacht und nicht im Training. Von daher sind Crunches nicht nur Zeitverschwendung, sondern können auch die Gesundheit gefährden.

MC: Welche Regenerationszeiten sind bei BWE-Übungsprogrammen zu empfehlen?

Till: Das ist individuell unterschiedlich, aber im Prinzip gelten die gleichen wie bei anderen Krafttrainingsmethoden. Als Faustformel sollte ein freier Tag zwischen zwei Einheiten liegen. Hier kann man dann anderen Sport betreiben (z. B. Spielsport, Ausdauer, Beweglichkeit).

MC: Warum ist es oft so schwer, mit einem Sport- und Bewegungsprogramm anzufangen? Und was kann man tun, um nicht schon nach 2-4 Wochen das Handtuch zu werfen?

Till: Der Mensch ist von Natur aus faul, weil sein Gehirn ihm vorgibt, Energie zu sparen, falls Hungerszeiten anbrechen. Früher hat sich der Mensch vor allem bewegt, wenn er Nahrung finden oder flüchten musste. Heute fällt beides weg, aber die Trägheit ist geblieben.

Zusätzlich leiden viele unter Energiemangel, der u. a. durch Stress, falsche Ernährung, Schlafmangel und zu wenig Bewegung verursacht wird. Ein Teufelskreis also.

Um nicht vorzeitig das Handtuch zu werfen, ist es wichtig, klare Ziele zu definieren und nicht zu übermütig anzufangen, sondern lieber regelmäßig ein wenig zu machen.

Es ist besser dauerhaft 2 x 15 min pro Woche Sport zu treiben, als 6-12 Wochen lang 3-5 Stunden und dann wieder aufzuhören.

Sowohl das Ziel, als auch das Programm sollten realistisch und umsetzbar sein und konsequent befolgt werden. Lieber etwas weniger, aber dafür regelmäßig.

Das Trainingsziel muss klar definiert und emotional besetzt sein, ein wirklicher Herzenswunsch also.

Z. B. “bis zum (hier Datum einfügen) habe ich XY kg Körperfett verloren. Dies ist mein absolutes Wunschgewicht, weil …”.

Das Ziel sollte am besten mit Fotos auf eine “Mentaltrainingswand” (Pappe) geschrieben werden, die man jeden Tag ansieht, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Bei allem, was man tut, sollte man sich fragen: “Bringt mich dies meinem Ziel einen Schritt näher oder entferne ich mich dadurch wieder?”

Man sollte sich gedanklich auch schon mit Rückschlägen befassen, da diese immer auftauchen (beruflicher oder privater Stress, Krankheit, eine schlechte Ernährungswoche o. ä.).

Das ist kein Problem und normal und dessen sollte man sich von Anfang an bewusst sein. Selten läuft alles so wie geplant. Der Trick liegt nur darin, nicht aufzugeben, sondern zumindest etwas weiter zu machen.

Wer hinfällt, muss wieder aufstehen und weitermachen. Wer z. B. Fett abbauen möchte, darf sich natürlich auch mal eine Pizza o. ä. gönnen, solange es nicht täglich ist. Anschließend muss es aber mit einer besseren Nahrungsqualität weitergehen.

Sehr hilfreich sind Tagebücher, in denen z. B. jede Trainingseinheit, die Körperzusammensetzung/das Gewicht, Körperumfänge und die Ernährung notiert werden (besonders, wenn man Fett abbauen will!).

Bei schlechten Zeiten, in denen man sich kaum motivieren kann, helfen die Notizen sehr, da sie einem die vielen kleinen Erfolge vor Augen halten, die man schon erreicht hat.

Wenn ein Training das körperliche Aussehen verändern soll (Muskelauf- und/oder Fettabbau) helfen “Vorher-Fotos” ungemein, um sich zu motivieren, da man im Laufe der Wochen die Veränderungen im Spiegel häufig nicht mitbekommt. Am besten kommen die Fotos auf die Mentalwand.

Bei Frauen hilft folgender Motivationstipp sehr gut: Hängen Sie Ihr Lieblingskleidungsstück, in das Sie nicht mehr reinpassen (z. B. die enge Jeans oder das ärmellose Kleid), offen an den Schrank, so dass Sie es täglich sehen. Oder Sie kaufen sich ein neues schönes Teil in Ihrer Wunschgröße und hängen dieses auf. Dann wird trainiert und besser gegessen und alle zwei Wochen ist Anprobe angesagt, bis das Kleidungsstück passt und stolz auf der nächsten Party präsentiert werden kann.

MC: Wie intensiv (wenn überhaupt) kann man bei einer Erkältung trainieren? Bringt das Training bei Erkältung überhaupt etwas?

Till: Bei einer Erkältung ist höchstens ein leichtes und kurzes Ausdauertraining zu empfehlen. Das Immunsystem sollte sich mit dem Infekt beschäftigen und nicht noch zusätzlich mit der Regeneration nach dem Training belastet werden. Ideal: Ein Spaziergang, viel trinken und viel schlafen.

MC: Welche Menschen sollten gar kein Krafttraining betreiben und welche Möglichkeiten haben diese? Z.B. Menschen mit Diabetes und Netzhautblutungen.

Till: Jeder Mensch kann und sollte ein Krafttraining betreiben. Daher wird es mittlerweile auch schon in Sportgruppen für Personen mit Herzinsuffizienz (Herzumuskelschwäche) eingesetzt.

Diabetiker profitieren sehr vom Krafttraining. Dies bestätigen sämtliche Untersuchungen. Bezogen auf das Ausdauertraining hat sich übrigens gezeigt, dass ein Intervalltraining die Insulinsensitivität bei Diabetikern mehr verbessert als das allgemein empfohlene moderate Ausdauertraining nach der Dauermethode.

Bei Netzhautblutungen ist hingegen Vorsicht geboten. Hier ist in der Regel zunächst eine medizinische Behandlung vorzuziehen, bis das Problem behoben oder so weit verbessert ist, dass mit einem leichten Krafttraining begonnen werden kann. Lange statische Übungen und Pressatmung sind jedoch zu vermeiden. Dies gilt auch für Menschen mit hohem Blutdruck. Die Bluthochdruckpatienten, die ich trainiere, haben beim Krafttraining meist jedoch einen niedrigeren Blutdruck als auf dem Radergometer.

MC: Wann werden die Muskeln stärker stimuliert, bei einer höheren Kadenz oder bei mehr Gewicht? Gibt es hier einen Königsweg?

Till: Hier stellt sich die Frage, wofür sie stimuliert werden sollen (Maximalkraft, Hypertrophie, Explosivität oder Kraftausdauer). Der Königsweg zum Muskeldickenwachstum ist z. B. noch nicht bekannt. Es gibt aber viele gute Methoden, von denen die erfolgreichsten eine Mischung aus den drei bisher bekannten Prinizipen für Muskeldickenwachstum anwenden: hohe Muskelspannungen (also hohe Gewichte u. wenige Wiederholungen), hohe exzentrische (abbremsende) Kräfte bei explosiven Bewegungen (z. B. Hardstyle-Snatches mit Kettlebells oder Clean und Jerk mit der Langhantel) sowie eine hohe Stoffwechselbeanspruchung, wie sie z. B. bei leichteren Gewichten und mittleren Wiederholungszahlen oder beim intensiven Kraftausdauertraining vorkommen (z. B. Loaded Conditioning, Metabolic Strength Training, Komplexübungen mit Kettlebells/Sandsäcken/Freihanteln/BWE-Zirkeln u. ä.).

MC: Ist das Training mit Freigewichten dem Maschinentraining stets vorzuziehen?

Till: Ja, wenn die Bewegungsausführung korrekt ist. Fitnessstudios können es sich jedoch in den wenigsten Fällen finanziell leisten, die Geräte wegzulassen, weil diese wesentlich günstiger sind, als die Trainer, die ohne Geräte die Bewegungsausführung der Trainierenden intensiv betreuen müssten.

Zunächst sollte immer die Bewegung an sich geschult werden, da unser sitzender Alltag die Bewegungsfähigkeiten verkümmern lässt.

An Geräten sitzt oder liegt man schon wieder und das funktionelle Muskelzusammenspiel im Körper kann bei isolierten und geführten Bewegungen nur schwer verbessert werden.

Mit freien Gewichten habe ich durchweg bessere Trainingsergebnisse als an Maschinen.

MC: Wo sollten übergewichtige Menschen anfangs ansetzen, wenn sie ihre Ernährung umstellen möchten?

Till: An ihrer Einstellung. Ernährung ist und bleibt die wichtigste Komponente bei er Körperfettreduktion.

Wenn das Ernährungsverhalten nicht verändert wird, ändert sich auch am Gewicht nichts. Ursachen für emotional gesteuerte Essattacken müssen gefunden und beseitigt werden.

Bei den erfolgreichsten Programmen werden 4-6 kleine bis mittlere Mahlzeiten am Tag gegessen und viel getrunken. Inhaltlich ist die Steinzeiternährung zu empfehlen bzw. ihre entschärfte Variante LOGI. Also eine fetteiweißreiche Ernährung mit viel Gemüse und Obst sowie wenig Zucker, Alkohol und Getreideprodukte.

Täglich sollten ca. 2 g Eiweiß pro kg fettfreier Körpermasse aufgenommen werden.

Wer täglich notiert, was er isst, nimmt leichter ab. Zusätzlich sind die oben genannten Motivationstipps sehr hilfreich.

 

Schlank essen mit Genuss

Nachdem ich immer mehr Anfragen darüber erhalte, wie denn eine Ernährung aussehen sollte, die bestens dabei hilft, das Körperfett so weit zu reduzieren, dass sich der nackte Körper dem vorherrschenden Schönheitsideal möglichst weit annähert, möchte ich versuchen, dies in den folgenden Zeilen zu beschreiben.

Wer sein überschüssiges Körperfett loswerden möchte, kommt an einer konsequenten Ernährungsumstellung nicht vorbei. Wenn sich etwas im Leben ändern soll, dann muss man sein Verhalten ändern. Andernfalls bleibt alles beim Alten und man ist weiterhin dauerhaft unzufrieden. Es scheint jedoch für viele unendlich schwer zu sein, sich einzugestehen, dass man letztendlich doch die Verantwortung für das eigene Leben und das Wohlbefinden selbst übernehmen muss. Bei überschüssigem Körperfett sind selten andere Schuld, sondern einzig und allein das eigene Verhalten.

Um 1950 herum gab es z. B.  fast keinen Typ-2-Diabetes. Heute muss etwa jedes dritte Kind, das im Jahr 2000 in den USA geboren wurde, damit rechnen, diesen zu bekommen. Bei uns sieht es auch nicht viel rosiger aus. Da sich die menschlichen Gene aber in knapp 60 Jahren nicht so schnell ändern können, ist der Typ-2- oder Altersdiabetes also eine völlig überflüssige Wohlstandserkrankung, deren Ursachen vor allem in der Völlerei und Bewegungsarmut liegen.

Umgekehrt lässt sich diese Erkrankung durch eine Ernährungsumstellung und gezieltes körperliches Training in vielen Fällen wieder rückgängig machen, wozu allerdings die meisten Diabetiker zu bequem sind.

Es gibt nur eine Lösung zum Erfolg und Glück: RAUS AUS DER KOMFORTZONE!

Für Erfolg gibt es keinen Lift, man muss die Treppe nehmen!

Ich bin zwar kein Ernährungswissenschaftler, beschäftige mich jedoch schon seit vielen Jahren mit dem Thema gesundheitsfördernde Ernährungsformen und Körperfettreduktion. Dabei gehe ich das Thema nicht nur theoretisch an, indem ich aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aufnehme und viele erfolgreiche Ernährungsprogramme studiere, sondern habe auch eigene Erfahrungen mit weit über 1000 Klienten und Seminarteilnehmern sammeln können. Zusätzlich beobachte ich sehr aufmerksam, was meine Kolleginnen und Kollegen mit größten Erfolgen u. a. in England, Kanada, Australien und den USA ihren Klienten empfehlen, die ihren Körperfettgehalt reduzieren wollen.

Ich kenne nur zwei Ausnahmen, in denen die Ernährungsform für einen definierten Körper eine untergeordnete Rolle spielt:

1.) Bei genetischer Disposition: Das sind die Menschen, die einen großen Teil der aufgenommenen Nahrungsenergie in Wärme abgeben und nur schwer zunehmen (sogenannte „schlechte Futterverwerter“).

2.) Sie treiben utopisch viel und intensiv Sport, was sich mit dem normalen Alltag kaum vereinbaren lässt. Bei Sportstudenten im Grundstudium geht das zum Beispiel. Zunächst war ich selbst mal einer und zum anderen konnte ich auch Jahre später noch als Dozent an der Deutschen Sporthochschule Köln sehen, dass sich vor allem die „Jungen“ häufig sehr ungesund ernähren und dennoch Waschbrettbäuche haben. Der Grund darin liegt in ihrem sehr hohen Grad an körperlicher Aktivität, die jedoch meistens im theoriedominierten Hauptstudium drastisch reduziert wird.  Auch bei den Studentinnen konnte man nicht selten schon am Körperbau ansehen, ob sie noch im Grund- oder bereits im Hauptstudium waren, denn viele haben bei gleicher Ernährungsweise ihr Bewegungsverhalten so eingeschränkt, dass unweigerlich einige Kilogramm hinzukamen.

Immer wieder werde ich gefragt, warum denn „plötzlich“ so wenig Kohlenhydrate gegessen werden sollen, wobei doch das Fett so „böse“ sei.

Die Empfehlungen für eine hohe Kohlenhydratzufuhr durch Getreideprodukte sind schon lange nicht mehr aktuell und zahlreiche Untersuchungen belegen, dass man durch eine hohe Kohlenhydratzufuhr nicht nur weniger Fett verliert als bei einer eiweiß- und fettreichen Kost, sondern auch deutlich anfälliger für (Zivilisations-) Krankheiten ist. Auch die renommierte Harvard Universität konnte dies bereits vor 10 Jahren in der weltweit größten Ernährungsstudie zeigen.

Wenn man weiß, wie die Empfehlungen in der führenden Ernährungspyramide der USA und der in Deutschland zustande kamen und wer dadurch alles
Geld verdient, dann wird schnell klar, dass die Gesundheit der Menschheit dabei eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Interessant ist z. B., dass bei der Überarbeitung der neuen USA-Pyramide Anfang dieses Jahrhunderts weltweit führende Ernährungswissenschaftler außen vor gelassen wurden, weil ihre Erkenntnisse nicht mit den finanziellen Interessen der Landwirtschaft konform gingen, sondern auf die Gesundheit und Leistungsverbesserung der Menschheit ausgerichtet sind.

Die im Programm „Fett weg in 4 Wochen“ beschriebene Ernährungsweise (siehe oben im Blog) hat mir viele kritische Fragen eingebracht, ist aber eine von vielen erfolgreichen, die nicht nur eine hervorragende Körperfettreduktion bewirkt und vielen Anwendern tagsüber mehr Energie und Freizeit beschert, sondern schon seit Jahrhunderten im militärischen Bereich Anwendung findet. Für die meisten bedeutet dies zunächst zwar eine große Umstellung, aber es gilt weiterhin die Regel: Wer Erfolg haben will, muss raus aus der Komfortzone, denn die bisherige Vorgehensweise scheint ja nicht zu funktionieren, sonst würde ich nicht so viele Zuschriften zum Thema erhalten.

Doch sie ist nicht für jeden geeignet. Schaut man sich einmal an, was neuere Untersuchungen zeigen und welche Konzepte weltweit im Fitnessbereich mit größten Erfolgen angewendet werden, dann stellt man fest, dass sich die Inhalte nicht nur mehr gleichen als unterscheiden, sondern in vielen Punkten auch mit der Ernährung unserer Vorfahren übereinstimmen, die noch keinen Ackerbau betrieben haben. Auch aktuelle Stoffwechselstudien bestätigen in beeindruckender Weise die positive gesundheitliche Wirkung.

Inhaltlich ist dabei (mit einigen Abweichungen) folgendes zu empfehlen: Getreideprodukte (Nudeln, Brot/Teigwaren, Reis, Mais), Kartoffeln und gezuckerte Lebensmittel sollten in der Ernährung reduziert werden. Stattdessen sollte man reichlich Gemüse und Obst essen und die Zufuhr an Eiweißprodukten (z. B. fetter Fisch, Fleisch und Eier von freilebenden und nicht mit Getreide gemästeten Tieren) und hochwertigen Fetten (z. B. Raps-, Walnuss-, Lein-, Olivenöl, Avocados und Nüsse) erhöhen.

Insgesamt sollten möglichst keine abgepackten bzw. Fertigprodukte verzehrt werden.

An Getränken ist Wasser zu bevorzugen.

Die Datenlage, die für diese Ernährungsempfehlungen spricht, ist derart erdrückend, dass ich kaum verstehen kann, warum immer noch so viele Getreideprodukte empfohlen werden. Unbegreiflich ist mir auch, warum gerade Diabetikern, also Menschen, deren Stoffwechsel mit kohlenhydratreichen Lebensmitteln überhaupt nicht zurechtkommt, immer noch eine kohlenhydratreiche und fettarme Ernährung empfohlen wird. Das ist in etwa so, als wenn man einem laktoseintorelanten Menschen Milch als Therapie empfiehlt und grenzt schon an Körperverletzung.

Die beschriebene Ernährungsform ähnelt stark derjenigen unserer Vorfahren sowie der von 229 untersuchten und noch lebenden Naturvölkern, denen unsere typischen Zivilisationskrankheiten (z. B. Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Diabetes, Krebs, Osteoporose) weitestgehend unbekannt sind. Mit anderen Worten deutet vieles darauf hin, dass die meisten Menschen gut damit beraten wären, wenn sie sich intensiver mit der sogenannten „Steinzeiternährung“ beschäftigen würden. In den kommenden Monaten sollen hierzu viele seriöse Untersuchungen in den großen Wissenschaftsmagazinen veröffentlicht werden.

Wenn Sie sich zu ca. 90 Prozent an die genannten Empfehlungen halten, werden Sie Ihr Körperfett erfolgreich reduzieren! Für Sportler ist diese Ernährungsform natürlich auch geeignet. Schließlich sind auch die Naturvölker den ganzen Tag lang sehr aktiv.

Nebenbei möchte ich anmerken, dass kohlenhydratreiche Lebensmittel am wenigsten sättigen, schneller wieder zu Heißhunger führen, müde machen und bei vollen Speichern zu Fett umgewandelt und als solches im Körper gespeichert werden. Ein hoher Konsum von Getreideprodukten erhöht deutlich das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und mehreren Krebserkrankungen und kann das Auftreten von Vitamin- und Mineralstoffmängeln, Störungen im Fettstoffwechsel, Autoimmunkrankheiten, Allergien, Schizophrenie, neurologischen Störungen, Osteoporose und Karies begünstigen.

Wer einen definierten Körper haben möchte, bei dem sich aufgrund des niedrigen Körperfettanteils die Muskulatur abzeichnet, sollte 4-6 Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen, bei denen jede eine Eiweiß- und eine Gemüse-/Obstportion enthält (z. B. drei mittlere Hauptmahlzeiten und zwei Snacks).

Bei Adipösen (krankhaft Fettleibigen) haben sich auch drei speziell zusammengesetzte Hauptmahlzeiten ohne Zwischensnacks am Tag bewährt. Viele kommen aber nicht mit den großen Nahrungsmengen dabei zurecht, die dafür sorgen sollen, dass sie in den fünf Stunden bis zur nächsten Hauptmahlzeit keinen großen Hunger bekommen.

Stichwort “Lebensqualität”:

Lebensqualität bedeutet für mich, gesund, fit und voller Energie zu sein und nicht krank, träge und müde. Nur so kann ich mein Leben aktiv gestalten, bewusst genießen und voll auskosten. Dies gelingt mir am besten, wenn ich regelmäßig trainiere, ausreichend schlafe und Getreideprodukte sowie Zucker zugunsten einer erhöhten Eiweiß-, Gemüse-, Obst- und Fettzufuhr einschränke.

Auf diese Weise fühle ich mich gesund, vital, topfit, bin sehr selten krank, erhole mich schnell und habe als Nebeneffekt einen dauerhaft niedrigen Körperfettgehalt.

Ich muss jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Anwendung der hier beschriebenen Ernährungsweise auf eigene Gefahr erfolgt und ich dafür keine Verantwortung übernehme.

Abschließend noch zwei Fragen an meine “speziellen Freunde”:

Warum sind so viele Kritiker mit ihren eigenen Fitness- und Figurerfolgen oder denen ihrer Klienten unzufrieden, weigern sich aber dennoch, ihre Herangehensweise zu überdenken?

Und ist es nicht merkwürdig, dass sämtliche Menschen auf der Welt, die sich an die oben beschriebene Ernährungsweise halten und die Trainingsempfehlungen in den anderen Artikeln und meinen Büchern umsetzen, euphorisch einen Fitnesserfolg nach dem anderen feiern, weil sich ihr Körper endlich nach ihren Wünschen formt?

Falls die im “Fett weg in 4 Wochen”-Programm (siehe oben) beschriebene Ernährungsweise für Sie noch zu extrem ist,  dann kann ich Ihnen meinen etwas moderateren und bisher unveröffentlichten Ernährungsratgeber “Fett weg für Vielbeschäftigte – 6 Ernährungsregeln für Ihr Wunschgewicht” empfehlen.

Er blieb bisher aussschließlich meinen Klienten vorbehalten, fasst die Konzepte und Hintergründe vieler erfolgreicher Ernährungsprogramme zusammen, gibt praktische Tipps und Beispiele für die Umsetzung im Alltag und reduziert die Empfehlungen auf sechs einfache Ernährungsregeln, die meinen Klienten schon großartige Erfolge hinsichtlich der Körperfettreduktion sowie der Verbesserung der Gesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens beschert haben.

Wenn Sie sich zu 90 Prozent an diese Regeln halten, werden auch Sie in Kürze noch besser aussehen, sich besser fühlen, eine bessere Ausstrahlung bekommen und spürbar mehr Energie, Vitalität und Tatendrang haben!

Für lediglich 11,00 Euro können Sie den Ratgeber unter info@healthconception.de bestellen und direkt damit beginnen, einen flacheren Bauch und einen festeren Körper zu bekommen.

 

Dr. Till Sukopp

nn Sie sich zu 90 Prozent an diese Regeln halten, werden auch Sie in Kürze noch besser aussehen, sich besser fühlen, eine bessere Ausstrahlung bekommen und spürbar mehr Energie, Vitalität und Tatendrang haben!

„Supplemente“ im Training

In letzter Zeit habe ich mehrere Anfragen erhalten, welche Nahrungsergänzungsmittel oder Supplemente denn für Fitness- und Leistungssportler zu empfehlen seien.

Hier muss ich leider ganz klar sagen, dass die meisten Supplemente nicht nur relativ teuer sind, sondern in ihrer Wirkung auch noch weit überschätzt werden.

Bevor nicht die Basics richtig angewendet werden, bringen Nahrungsergänzungsmittel keinen nennenswerten Nutzen (weder sicht-, noch spürbar). Da dies bei fast keinem, den ich kenne, der Fall ist, hat sich dieses Thema also in den meisten Fällen erübrigt.

Die wichtigsten Basics sind regelmäßiges, intensives Training nach einem klaren Plan, eine den persönlichen Zielen angepasste Ernährung und mindestens 8 bis 9 Stunden Schlaf an den meisten Tagen. Dem Thema Schlaf habe ich übrigens ein ganzes Kapitel in meinem Buch Profi-Regeneration gewidmet.

Die Nahrungsergänzungsmittel, die ich am ehesten empfehlen würde, sind Omega-3-Fettsäuren (z. B. Fischöl) und Proteinpulver, da es nicht ganz einfach ist, auf eine Eiweißzufuhr zu kommen, die optimal den Fettabbau und den Muskelaufbau fördert (ca. 2 g pro kg Körpergewicht). Bei den Eiweißpulvern sind die teuersten nicht immer die besten.

Ansonsten hat mein Kollege Dominik Feischl gerade einen entsprechenden Blogeintrag passend zum Thema verfasst, in dem er seine 5 Lieblingssupplemente aufzählt. Zu finden ist sein Eintrag hier.

In den kommenden Tagen werde ich versuchen, auf die ganzen Ernährungsfragen einzugehen, die mich in letzter Zeit erreicht haben, da es hier einiges an Klärungsbedarf zu geben scheint.

Die besten Übungen und Methoden für einen schlanken, fitten Körper können Sie neben vielen weiteren Informationen u. a. in den folgenden Seminaren Schritt für Schritt erlernen:

Kettlebelltraining für Einsteiger und Fortgeschrittene:

5. und 6.  September in Wolfsburg

Kettlebell- & Naturtraining  (auch Bodyweight Exercises):

26. September in Thomasroith/Österreich

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und die Seminare füllen sich bereits wieder schnell. Infos und Anmeldungen unter info@healthconception.de.

 

Dr. Till Sukopp

Sie sind gefragt!

Diese Seite soll Ihnen helfen, fitter und gesünder zu werden und Ihr allgemeines Wohlbefinden zu verbessern. Um meinen Lesern noch besser helfen zu können, sollten die Informationen natürlich an Ihre Interessen ausgerichtet werden. Dazu benötige ich Ihre Hilfe.

Welches sind Ihre brennendsten Fragen bezüglich Fitness, Fettabbau oder Gesundheit?

Wo liegen Ihre größten Probleme bei der Umsetzung Ihrer Wünsche und Ziele?

Welche Themen soll ich in zukünftigen Artikeln für Sie bearbeiten?

Helfen Sie mir, damit ich Ihnen besser und schneller helfen kann!

Bitte schicken Sie mir Ihre Wünsche und Fragen an info@healthconception.de.

 

Dr. Till Sukopp