Nachtrag zum Artikel zur Impfentscheidung

Mein Artikel “Überlegungen zur Impfentscheidung” (roter Link) hatte für noch mehr Aufruhr unter den Lesern und auf Facebook gesorgt als erwartet. Da habe ich ja in ein gewaltiges Wespennest hineingestochen.

Vielen Dank an alle, die Kommentare und ihre Meinung geäußert haben, ob positiv oder negativ. Es war eine sehr interessante Erfahrung.

Da mir meine Leserschaft sehr am Herzen liegt, habe ich diesen Folgeartikel verfasst, wobei ich weiterhin keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe, denn ich habe ja bereits mehrere Quellen für weitere Informationen genannt.

Kurz zusammengefasst waren die Rückmeldungen wie folgt: Vor allem Ärzte und einige Laien sind erbost, wie ich mich “erdreisten” könne, solch einen “unqualifizierten” Artikel zu schreiben.

Einige Eltern haben mir Verantwortungslosigkeit vorgeworfen und mich gefragt, ob ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann, wenn Eltern aufgrund meines Artikels ihr Kind nicht impfen lassen und es dann an Polio erkrankt.

Liebe Eltern, wenn Sie sich durch einen derart kurzen Artikel allein ohne weitere Zusatzinformationen zu einer Entscheidung über die Gesundheit Ihres Kindes hinreißen lassen, dann frage ich mich wirklich wie verantwortungsvoll Sie handeln. Bitte informieren Sie sich unbedingt ausführlicher. Dazu unten aber noch mehr. Andere haben gesagt, dass die Aussage, dass ungeimpfte Kinder gesünder seien, von einer “verzerrten Wahrnehmung” herrührt. Auch dazu unten mehr.

Ich sollte doch bitte in meinem “Fachgebiet” bleiben und die Leser nicht mit reihenweise “Falschaussagen” verwirren.

Die überwiegende Mehrheit der Rückmeldungen war jedoch sehr positiv. Viele Leser haben meine Aussagen über die eigene Gesundheit oder die ihrer ungeimpften Kinder im Vergleich zum Umfeld bestätigt. Andere haben mir die traurigen Geschichten über Impfschäden in der Familie oder im Bekanntenkreis geschrieben.

Natürlich könnten mir noch viel mehr Menschen schreiben, dass sie geimpft wurden und keine offensichtlichen Schäden dadurch erlitten haben. Die Frage ist aber nicht in erster Linie, ob man einen Impfschaden bekommen kann oder nicht, sondern ob Impfungen an sich wirksam, sicher oder notwendig sind.

Hinzu kommt: Nur weil kein offensichtlicher Schaden festgestellt wurde, bedeutet das noch lange nicht, dass die Gesundheit nicht dennoch negativ beeinträchtigt wurde, zumal laut des Paul-Ehrlich-Instituts 95 % der Verdachtsfälle auf Impfschäden von den Ärzten nicht gemeldet werden (trotz Meldepflicht für alle, die in Heilberufen tätig sind, siehe erstes Video unten).

Die Diskussionen über Facebook waren übrigens meistens durch einen deutlich respektvolleren Umgang mit der Meinung des anderen geprägt als einige der E-Mails, die ich erhalten habe.

Insgesamt freue ich mich, dass der Artikel sein Ziel offenbar erreicht hat: Eine große Menge an Menschen wurde dazu angeregt, sich intensiver und kritisch mit den eigenen Gesundheitsentscheidungen zu befassen und Eigenverantwortung zu übernehmen.

Und so fing auch schon der Artikel an. Ich gebe keine Empfehlungen, sondern lediglich Informationen aus. Natürlich muss jeder seine Entscheidungen selbst treffen. Als nächstes habe ich geschrieben, dass man nicht alle Informationen unkritisch übernehmen sollte, weder von mir, noch von ärztlicher Seite.

Es geht darum, die Verantwortung für das eigene Leben und die Gesundheit selbst zu übernehmen und nicht einfach davon auszugehen, dass andere oder äußere Umstände für das eigene Glück verantwortlich seien.

Ich freue mich, dass es die moderne Medizin gibt, muss sie aber dennoch nicht ausschließlich und in allen Gesundheitsfragen nutzen, denn seit tausenden von Jahren gibt es auch andere sehr erfolgreiche Methoden.

Mir wurde auch vorgeworfen, dass ich keine Quellen genannt habe. Dies ist keine wissenschaftliche Seite, was der Großteil der Leserschaft wiederspiegelt. Es steht klar geschrieben, dass der Artikel eine kurze Zusammenfassung meiner Notizen aus den verschiedensten Quellen ist, von denen einige genannt wurden (Internetseiten, Bücher, Vorträge und Seminare, wo sämtliche Quellen und Studien zu finden sind).

Auch bezüglich meiner anderen Artikel habe ich für die Aussagen natürlich immer entsprechende Quellen vorliegen, aber dies ist wie gesagt keine wissenschaftliche Seite.

Ein weiterer Vorwurf war, dass ich keine Studien zitieren würde, die Impfungen befürworten. Zunächst einmal ist die öffentliche Meinung dazu bekannt und zum anderen wurden 97 % dieser Studien von denjenigen durchgeführt oder in Auftrag gegeben, die Impfstoffe herstellen und verkaufen (Quelle siehe erstes Video unten).

Zum fremden Fachgebiet: Jeder Mensch kann sich heutzutage vielfältig informieren und an Studien kommen. Dazu muss man nicht Medizin studiert haben. Siehe Journalisten, die Bestseller zu allen möglichen Fachgebieten herausbringen.

Fehlendes Fachwissen und grobes verantwortungsloses Handeln wurde mir auch schon einmal von einer Ernährungsberaterin vorgeworfen, nachdem ich auf Anfrage hin erzählt habe, dass ich einen höheren Eiweißkonsum und einen weitestgehenden Verzicht von Getreideprodukten empfehle.

Sie war zwar offiziell auf dem Papier vom Fach, allerdings stark adipös und hat anscheinend die wissenschaftlichen Erkenntnisse des letzten Jahrzehnts verschlafen. Dann hat sie erbost das Seminar verlassen.

Wie erwähnt sollte man nicht alles glauben was man liest, aber auch nicht nur lesen was man glaubt. Das gilt natürlich auch für meine Artikel. Bitte bilden Sie sich unbedingt Ihre eigene Meinung.

Liebe “Fachleute”, wenn Sie mehr wissen als die offiziellen Stellen oder die von mir zitierten Autoren, die sich teilweise seit Jahrzehnten mit diesem Thema befassen, dann bin ich daran interessiert.

Wenn Sie die gleichen Informationen jedoch lieber von Ärzten hören möchten, damit es für Sie glaubhafter klingt, dann kann ich die beiden unten gezeigten Vorträge sehr empfehlen. Dort werden u. a. auch die Ursprünge des Impfens geschichtlich erläutert.

Liebe Eltern, aus meinem Verantwortungsgefühl heraus bitte ich Sie: schauen Sie sich unbedingt zumindest den ersten Vortrag unten an.

Wenn Sie sich die Zeit nicht nehmen möchten, dann gehen Sie im Video direkt auf die 50. Minute.

1. Vortrag: Rolf Kron –  “Sind geimpfte Kinder gesünder?”

 

2. Vortrag: Dr. Johann Loibner – “Impfen: Ursprung und Geschichte”

 

 

Überlegungen zur Impfentscheidung

Da es in diesem Blog nicht ausschließlich um Fitness oder Körperfettreduktion geht, sondern vor allem auch um eine langfristig hohe Gesundheit, streue ich auch gerne mal Themen ein, die abseits der reinen Fitnessinformationen liegen.

Die folgenden Gedanken dienen der reinen Information, um Anregungen zu bekommen die zur Entscheidungshilfe beitragen können. Es soll sich also niemand durch diesen Artikel auf den Schlips getreten fühlen und falls doch, bitte ich dies zu entschuldigen, denn das war nicht beabsichtigt.

Schon vor Jahren habe ich mir die Frage gestellt, ob ich mich weiter impfen lassen soll oder nicht. Da ich gelernt habe, dass man nicht alles glauben soll, was man liest und hört, aber auch nicht nur lesen soll, was man glaubt, wollte ich mich über die Argumente der Pro- und Contra-Seiten informieren.

(Bildquelle: www.dr-scheel.de)

Die Pro-Impfung-Seite war leicht zu finden, denn die Schulmedizin und die öffentliche Meinung nehmen hierzu eindeutig Stellung.

Um mir fundierte Informationen der Contra-Seite zu besorgen, hatte ich mir das Buch “Impfen – Das Geschäft mit der Angst” von Dr. med. Gerhard Buchwald gekauft, welches ich schon sehr aufschlussreich fand.

Später lernte ich den Medizinjournalisten Hans Tolzin und seine jahrelangen Arbeiten über das Thema Impfen kennen und habe vor einigen Wochen zwei seiner Seminare besucht, weil ich aufgrund meiner wissenschaftlichen Ausbildung gelernt habe, dass in der Wissenschaft Menschen selten weit kommen, die nur eine Meinung vertreten, diese aber kaum schlüssig begründen können.

Auf “allgemeingültiges Wissen” verlasse ich mich auch nicht mehr blind, denn da bin ich schon in mehreren Bereichen, u. a. einige Inhalte meines Studiums, stark fehlgeleitet wurden. Da auch ich nur eine Meinung zum Thema hatte, diese aber kaum schlüssig begründen konnte, wollte ich mich also besser informieren und absichern.

Hier ist eine sehr kurze Zusammenfassung meiner Notizen der beiden Seminare:

Die Grundlage war eine ganz logische Herangehensweise eines Nichtmediziners, der sich folgende Fragen gestellt hat, um eine individuelle Impfentscheidung fällen zu können:

1. Ist die Wirksamkeit von Impfungen ausreichend wissenschaftlich belegt?

2. Ist die Sicherheit von Impfungen ausreichend wissenschaftlich belegt?

3. Besteht eine ausreichende und wissenschaftlich begründete Notwendigkeit zum Impfen?

Stellt man sich diese drei grundlegenden und berechtigten Fragen als Beine eines dreibeinigen Hockers vor, auf denen die Entscheidung für eine Impfung getragen wird, so müsste der Hocker (und damit die Befürwortung einer Impfung) umkippen, sobald auch nur ein Bein wegbricht.

Was kam in den Seminaren heraus?

zu 1.) Mit Wirksamkeit ist gemeint, dass z. B. eine Gruppe geimpfter Kinder gesünder oder mindestens so gesund sein muss wie eine vergleichbare Gruppe ungeimpfter Kinder.

– Eine 100%-ige Wirksamkeit wird nie versprochen.

– Die offiziellen Behörden/Stellen widersprechen sich selbst.

– Es gibt angeblich keine vergleichenden Studien Impfstoff gegen (echtes) Placebo, weil es unethisch wäre. “Man könne es nicht verantworten, jemandem einen Schutz vorzuenthalten, nur um zu sehen, wie gut dieser Schutz wirkt”, sagt das Paul-Ehrlich-Institut (Zulassungsbehörde für Impfstoffe in Langen). Woher sie wissen, dass eine Impfung einen Schutz darstellt, können sie allerdings nicht sagen.

– Bei HPV-Impfstoffen (gegen Gebärmutterhalskrebs) gibt es zwei vergleichende Placebostudien und eine mit Zostavac. Diese wären nach dem Paul-Ehrlich-Institut also unethisch. Den Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Wirksamkeitsstudie hält keine der drei Untersuchungen stand.

– Die Schulmedizin geht von einer Wirksamkeit bei Impfungen aus, wenn sich der Antikörpertiter (Laborwert) erhöht. Das heißt, dass ein hoher Titerwert mit einer Immunität gleichgesetzt wird. Das Paul-Ehrlich-Institut konnte dies auf Anfrage hin jedoch nicht belegen. Die Behörden können also nicht begründen, warum sie tun, was sie tun.

Somit scheint die behauptete Schutzwirkung nur ein moderner Mythos zu sein, da es keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt.

Und was ist mit dem Rückgang der “großen Seuchen” durch Massenimpfungen?

– der Rückgang hat schon vorher begonnen oder ist eine reine Hypothese

– Es gab keine Vergleichsstudien, dafür Epidemien trotz Massenimpfungen.

– 160 Jahre Massen- und Zwangsimpfungen wurden ohne eine echte Wirksamkeitsstudie durchgeführt und konnten keinen Rückgang der Epidemien erzeugen. Stattdessen liefen hunderte von Ärzten sturm, weil z. B. die Pockenimpfung Syphilis und andere Epidemien ausgelöst haben.

Säule 1 zum Wirksamkeitsnachweis von Impfungen kippt hiermit also.

zu 2.) Zur Impfsicherheit gibt es seitens des Paul-Ehrlich-Instituts zwei gegensätzliche Aussagen, die sinngemäß wie folgt lauten:

“Wir wissen es nicht.” vs. “Zweifel sind unbegründet”

Da die Dunkelziffer der nichtgemeldeten Fälle von Impfschäden zu hoch ist, lassen sich keine Aussagen treffen. Anmerkung: Die Zahl der gemeldeten Fälle ist schon sehr hoch.

Säule 2 zur Sicherheit von Impfungen kippt hiermit also.

zu 3.) Schauen wir uns einmal beispielhaft die “schrecklichen Drei” an: Tetanus, Polio und Diphterie

Tetanus:

– Blutende Wunden können keine Tetanusgefahr darstellen, weil der Erreger an der Luft nicht überleben kann.

– In der BRD gibt es hier weniger als 15 Erkrankungen und weniger als 5 Todesfälle pro Jahr.

– Ein fehlender Tetanustiter sagt nichts über einen fehlenden Schutz aus.

– Tetanus kann mehrfach auftreten. Kann dann eine Impfung schützen?

– Etwa jeder zweite Deutsche hat keinen “ausreichenden” Tetanustiter, aber schon um das Jahr 2000 herum gab es nur 10 Erkrankungen pro Jahr. Es betrifft vor allem alte Menschen.

– Tetanus-Bakterien lassen sich in praktisch jedem Menschen finden.

– Die Schulmedizin kann 90 % der Tetanusfälle erfolgreich behandeln.

Polio:

– Der Anfälligkeitsgrad für Polio ist abhängig vom Vergiftungsgrad des Körpers durch diverse Stoffe (z. B. DDT!) und der Ernährung.

Diphterie:

– Von offizieller Seite her heißt es: “Eine Infektion löst keine sichere Antikörperreaktion aus.” Diese bildet jedoch die Grundlage des Tests zur Impfung.

– Diphterie ist eine Erkrankung von vorgeschwächten/-geschädigten Menschen und tritt vor allem zu Zeiten von Kriegen und (Natur-) Katastrophen auf.

– Der Rückgang der Fälle von geimpften und nicht geimpften Personen ist praktisch identisch.

Säule 3 zur Notwendigkeit von Impfungen kippt hiermit also.

Wenn man sich mit Eltern von nicht geimpften Kindern unterhält (nicht nur in den genannten Seminaren, sondern auch im Bekanntenkreis), dann erfährt man interessante Sachen:

– Praktisch alle werden oder wurden angefeindet, diskriminiert und/oder ausgegrenzt von anderen Eltern, Lehrern, Kindergärtnern und Ärzten.

– Praktisch alle wurden von Freunden und Bekannten gewarnt, dass ihr Kind sämtliche Krankheiten bekommen wird, sobald es erst einmal in den Kindergarten kommt.

– Nahezu alle berichteten jedoch, dass ihr Kind das gesündeste im Kindergarten ist oder war und das einzige, dass nicht oder nur sehr selten krank wurde.

Zu viele Kleinkinder in meinem Umfeld sind auffällig häufig krank. Das hat sicher verschiedene Ursachen, wie die Ernährung, Zuneigung und Stresslevel der Eltern, zu frühe Gabe von Medikamenten u.v.m. Eine Beteiligung von Impfungen sollte jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Die Natur hat sicher nicht vorgesehen, dass Menschen (v. a. in sehr jungen Jahren) häufig krank sind. Im Tierreich ist es ja auch anders.

In den Seminaren findet man viele Eltern, die von den Impfschäden ihrer Kinder berichten, die teilweise als solche zunächst nicht erkannt wurden. Daher ist auch die Dunkelziffer an nicht gemeldeten Fällen von Impfschäden sicher noch weitaus höher als vermutet.

Wenn Sie sich genauer mit der Impfentscheidung auseinandersetzen wollen, kann ich folgende Quellen empfehlen:

Buch: Impfen – Das Geschäft mit der Angst (Dr. med. Gerhard Buchwald)

www.impfkritik.de (Portal für unabhängige Impfaufklärung, wo auch Seminare und Informationsveranstaltungen zu finden sind)

www.impf-report.de (Zeitschrift für unabhängige Impfaufklärung)

www.impf-info.de (Portal mit Beiträgen zu einer differenzierten Impfentscheidung)

Siehe auch den Nachtrag zu diesem Artikel (roten Link anklicken).

Ein “neuer Mensch” in 21 Tagen?

Laut wissenschaftlicher Untersuchungen dauert es etwa 21 Tage, bis eine neue Verhaltensweise angenommen und halbwegs verinnerlicht wurde.

Außerdem scheinen drei Wochen ein Zeitraum zu sein, in dem viele Menschen ein Projekt konsequent verfolgen können.

Deshalb werden zu allen Lebensbereichen auch 21-Tage-Programme angeboten.

Ich kenne es von einigen Klienten, dass sie zwar wissen, dass sie körperlich aktiver sein sollten und es auch eigentlich wollen, aber die Umsetzung im Alltag scheint doch sehr schwer zu sein.

Oft liegt das daran, dass die zugrundeliegende Motivation bzw. der tatsächliche Grund für das Erreichen eines Ziels oder gar überhaupt ein Ziel noch nicht gefunden wurde.

Definiere Dein Ziel und entwickle ein brennendes Verlangen, es zu erreichen.

Das ist schon die ganze Erfolgsformel – in sämtlichen Bereichen des Lebens. Um die körperliche Aktivität bei einem Klienten langsam und schrittweise in den Alltag zu integrieren, ohne ihn zu überfordern, habe ich ihm folgendes Programm mitgegeben: Täglich eine Dosis Kettlebell-Swings – 21 Tage lang. Ja, täglich, damit er in eine Routine kommt.

Am ersten Tag macht er 5 Swings (nein, nicht mehr), dann jeden weiteren Tag 5 Swings mehr.

Am 21. Tag führt er also 105 Swings aus. Die müssen nicht am Stück durchgeführt werden, sondern können z. B. auch in Intervallen von 7 x 15 Wdh. oder über den Tag verteilt erfolgen.

Anschließend biete ich zwei Möglichkeiten an:

1.) Entweder mit einem 4 kg schwereren Gewicht wieder von vorne beginnen, dann aber bei 10 Schwüngen anfangen und täglich um 5-10 Schwünge erhöhen, oder

2.) beim alten Gewicht bleiben und schrittweise auf 150-200 Swings erhöhen, die dann jeweils an 4-6 Tagen pro Woche durchgeführt werden.

So lässt sich langsam und schleichend mit anfänglich sehr geringem Zeitaufwand (= geringe Motivationshürde) mehr Bewegung in den Alltag einbauen und nebenbei die Fitness deutlich erhöhen.

Fortgeschrittene könnten z. B. mit 10 Swings beginnen und die Anzahl täglich um 10 Wdh. steigern.

Sehr Fortgeschrittene finden sicher selbst schnell heraus wie sie hier am besten vorgehen können.

Meine Gewichtsempfehlungen für die Kettlebell:

Frauen: 12 kg (zierliche kleine Frauen: 8 kg)

Männer: 16 kg (trainierte Männer: 20 kg)

Warnung an Männer, die noch nie eine Kettlebell geschwungen haben: Unterschätzen Sie bitte niemals das Gewicht einer Kettlebell!

Der Swing ist nicht mit Kurzhanteltraining zu vergleichen!

So einfach kann der Einstieg in einen bewegteren und aktiveren Alltag erfolgen – nur eine Übung und keine Ausreden mehr.

Außerdem erinnert Sie das häufige Training bestimmt daran, täglich auch bessere Entscheidungen beim Essen zu treffen.

 

Rückblick: “Training for Warriors” & 2. Functional Training Summit

Training for Warrior Certification

Letzte Woche war ich sechs Tage zur Fortbildung und zum Arbeiten in München. Zunächst hat Martin Rooney seine erste “TFW”-Certification in Deutschland gegeben (TFW = Training For Warrrios).

Er gehört zu den erfolgreichsten Trainern in der Welt, hat unzählige Athleten aus sämtlichen Disziplinen bis hin zu Weltmeister- und Olympiatiteln betreut. Er selbst gehörte zur Weltspitze im Bobfahren und ist einer der stärksten Männer in seiner Alters- und Gewichtsklasse.

Von diesem Blog her ist er z. B. durch die lustigen Videos mit dem Überkopfdrücken, seine Buchwerbung oder durch seine sehr fitte Tochter bekannt.

Es war eine ausgezeichnete Ausbildung, die nicht nur auf das Training von Kampfsportlern abzielt (das war der Ursprung), sondern sich durch die Prinzipien und Methoden für jede Sportart oder auch einfach nur für “normale” Fitnesssportler anpassen lässt.

Martins Trainings- und Coaching-System ist u. a. deshalb so erfolgreich, weil es sämtliche Elemente gleichermaßen betont, die für den Erfolg wichtig sind: Die mentale Einstellung und der Fokus auf das Ziel, die Ernährung und das Training. Er schafft es regelmäßig, dass 60 und mehr Personen binnen fünf Minuten absolut fokussiert und konzentriert trainieren und auf jede Technikfeinheit achten. Der Schwerpunkt liegt also ganz klar auf der Qualität jeder einzelnen Wiederholung.

Screenings auf Schwachstellen hinsichtlich Beweglichkeit und Stabilisation waren ebenso Inhalte wie Korrekturübungen, Leistungstests und viele sehr gute Trainingsübungen, -methoden und -prinzipien.

 2. Functional Training Summit von Perform Better Europe

Im Anschluss an die TFW-Certification fand zwei Tage lang der 2. Functional Training Summit von Perform Better Europe statt. Dies ist die wohl größte Fortbildungsveranstaltung für Trainer, Physio- und Sporttherapeuten im deutschsprachigen Raum mit ca. 300-400 Teilnehmern.

Neben Top-Referenten aus den USA und Kanada wie Mark Verstegen, Martin Rooney, Michol Dalcourt und Nick Winkelmann, haben u. a. auch bekannte deutsche Referenten Vorträge und Workshops angeboten. Darunter waren z. B. Chris Kemmer, Patrick Herzog, Oliver Schmidtlein, Niko Schmitz, Mark Warnecke, Dr. Lutz Graumann, Dr. Dr. Homoayun Gharavi und Tim Lobinger.

Ich habe zum Thema “Bodyweight Training” zwei Workshops gegeben und neben Feinheiten bei grundlegenden Übungen u. a. auch verschiedene Fortbewegungsformen aus dem Tierreich gezeigt samt deren spezieller Anwendungsbereiche in der Rehabilitation, dem (Kampf-) Sport, der Körperfettreduktion und der Kraftausdauerverbesserung.

Insgesamt bot die Veranstaltung einen sehr guten Einblick in den aktuellen Kenntnisstand des Fitness-, Leistungs- und Rehabilitationstrainings. Höchster Wert wird auf das Verhindern von Verletzungen und die Qualität des Trainings und der Übungsausführungen gelegt. Viele Test- und Screeningmethoden wurden vorgestellt, um den Klienten oder Patienten besser und individueller betreuen zu können.

Die neuen Erkenntnisse der funktionellen Anatomie und Physiologie des Menschen bestimmen die aktuellen Traininskonzepte von der myofascialen Gewebebehandlung über Gelenkmobilisation, Bewegungsanbahnung, Korrektur fehlerhafter Bewegungsmuster oder Einschränkungen hinsichtlich der Beweglichkeit und Stabilität bis hin zum eigentlichen Training zur Verbesserung der Rumpfstabilität, Schnellkraftentwicklung, Kraft, Ausdauer und Regeneration.

Mein Fazit: Es war eine hervorragende Veranstaltung hinsichtlich des Angebots und des vermittelten Wissens und eine ideale Möglichkeit, um sich untereinander auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen.

 

Gute Beweglichkeitsübungen Teil 3

In Teil 2 dieser Artikelserie habe ich zwei Hüftmobilisationsübungen für Einsteiger und Fortgeschrittene gezeigt.

Nun folgen noch zwei weitere Übungen für die Hüftgelenke, die allerdings schon eine gewisse Beweglichkeit voraussetzen:

 

 

Gute Beweglichkeitsübungen Teil 2

Im letzten Artikel habe ich beweglichkeitsfördernde Übungen für den Oberkörper, insbesondere für den Schultergürtel, gezeigt. Da unser Alltag zum Großteil durch sitzen geprägt ist und wir beim Gehen auch in der Regel nur eine Bewegungsrichtung haben, leidet auch die Beweglichkeit der Hüftgelenke sehr darunter.

Dies kann sich nicht nur im Sport leistungsmindernd und verletzungsfördernd auswirken, sondern auch für Nichtsportler viele negative Konsequenzen haben. Neben der immer geringeren Bewegungsfähigkeit bei diversen Alltagsbewegungen kann eine eingeschränkte Hüftbeweglichkeit z. B. auch Rückenbeschwerden verursachen oder verschlimmern.

Die folgende Video zeigt Übungen, die die Beweglichkeit in den Hüftgelenken erhalten und verbessern können.

 

Hier findest du 52 fertige Programme zur Verbesserung deiner Beweglichkeit.

 

Gute Beweglichkeitsübungen – nicht nur für Bürohengste – Teil 1

Da ich viel am Schreibtisch sitze, merke ich immer wieder, wie gut mir sämtliche Bewegungseinheiten tun, selbst, wenn es nur ein kurzes Vormachen der Übungen für meine Klienten ist.

Auch Kurzeinheiten von 3-15 min zur Verbesserung der Beweglichkeit sind herrlich, besonders nach langen Büroeinheiten. Da meine Freizeit knapp bewessen ist, führe ich gerne Übungen durch, die mehrere Gelenke mit einbeziehen. Wer mehr Zeit hat, kann sich natürlich auf einzelne Bereiche besser konzentrieren oder gezielt an den individuellen Schwachstellen arbeiten.

Viele meiner Leser führen ja bereits ein anstrengendes Kraft- und Ausdauertraining durch. Die Gefahr besteht jedoch darin, die Beweglichkeit zu vernachlässigen, was sich später rächen kann. Beweglichkeitsfördernde Übungen (Joint Mobility) sollten nicht nur in jedes Aufwärm- bzw. Trainingsvorbereitungsprogramm integriert werden, sondern fördern nach dem Training oder an den trainingsfreien Tagen die Regeneration und das allgemeine Wohlbefinden.

Es heißt, dass im russischen Sprachraum Beweglichkeitsübungen nicht sehr häufig erwähnt werden, weil sie wie selbstverständlich zu jeder Trainingseinheit gehören, auch oder vor allem bei den Schwerathleten.

Mit steigendem Alter können die Kraft und die Ausdauer relativ schnell wieder auftrainiert werden. Bei der Beweglichkeit ist das schon wesentlich schwieriger. Besonders deshalb sollten regelmäßig Beweglichkeitsübungen durchgeführt werden, selbst wenn es nur kurze Einheiten sind.

Nebenbei verbessert sich das Bewegungs- und Körpergefühl und die Verletzungsanfälligkeit kann ebenfalls sinken.

Beweglichkeitsfördernde oder “Joint Mobility”-Übungen lassen sich auch prima als aktive Regeneration und “Lückenfüller” in den Pausen zwischen Krafttrainingssätzen (Durchgängen) ausführen. So kann man auf ein relativ hohes Volumen an Beweglichkeitstraining kommen.

In einem der letzten Artikel habe ich ja bereits die Übungen “Brettzel” und “Brettzel 2.0” vorgestellt. Siehe hier.

Meine aktuellen Lieblingsübungen sind allerdings dynamischer. Ich führe sie       z. B. morgens, vor dem Training, nach der Arbeit oder auch mal zwischendurch aus.

Hier ist das erste Video (weitere folgen in den kommenden Tagen):

 

Diverse Ankündigungen

1.) Ich benötige wieder einmal kurzfristig Probanden für die Lehrprobe meiner Kettlebell-Instructor-Anwärter.

Diese geben dann eine kostenlose Personal Training Einheit, in der sie die Probanden detailliert ins Kettlebell-Training einweisen.

Termin: Samstag, 16.06.12, 15 Uhr in Köln.
Dauer: ca. 1 h
Voraussetzungen: ausreichende Gesundheit sowie keine oder kaum Kettlebell-Vorerfahrungen

Wer sich zuerst anmeldet, bekommt den Platz. Es nur 11 zu vergeben, die bisher immer schnell belegt wurden.

Anmeldung bitte an info@tillsukopp.de.

2.) Im November wird ein weiteres Kettlebell-Instructor-Seminar angeboten, da alle anderen bereits ausgebucht sind. Der Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

3.) Im November oder Anfang Dezember biete ich zusätzlich für alle Trainer, die bei mir die Kettlebell-Instructor-Ausbildung abgeschlossen haben, erstmalig ein Aufbauseminar an (Kettlebell Instructor Level 2).

Neben neuen Trainingsinhalten und einer weiteren Abgrenzungsmöglichkeit zu Mitbewerbern bietet dieses Seminar für die Teilnehmer zusätzlich eine sehr gute Geschäftsmöglichkeit an.

4.) Ich arbeite gerade an einem Bewegungs- und Trainingsangebot für Kinder und Jugendliche, das ich zunächst in meiner Kölner “Primal Fitness Box” anbieten werde. Dieses spezielle Athletiktraining wird ihnen nicht nur in anderen Sportarten große Vorteile verschaffen, sondern kann ihnen im ganzen späteren Leben helfen.

Interessierte Kölner Eltern können sich gerne schon vormerken lassen unter info@tillsukopp.de.

Ein Kind sagt der Trägheit den Kampf an

Dieses weise Kind sucht keine Ausreden in seinem Umfeld oder in äußeren Umständen, sondern übernimmt die volle Verantwortung für sein Leben, indem es dieses selbst in die Hand nimmt.

Ich plane bereits ein Angebot in meiner Kölner “Primal Fitness Box”, bei dem Kinder und Jugendliche ein grundlegendes Bewegungs- und Athletiktraining erhalten.

“Brettzels” – beweglicher in wenigen Minuten

In meinem letzten Artikel habe ich auf Steve Maxwell verwiesen, der praktisch ständig auf der ganzen Welt unterwegs ist, um Seminare und Workshops zu geben.

Dabei stellt er immer wieder fest, dass es Menschen im höheren Alter aus sportlicher Sicht am meisten bereuen, ihre Beweglichkeit nicht erhalten zu haben. Viele Sportler wollen schneller, stärker oder ausdauernder werden, doch für eine langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter spielt auch die Beweglichkeit eine bedeutende Rolle.

Hierbei stellt sich immer die Frage, ob gedehnt werden soll oder nicht und wenn ja, wann. Die Antwort ist in der Regel, dass es auf den Einzelfall ankommt.

In jedem Fall sollten wir daran arbeiten unsere Beweglichkeit zu verbessern oder zumindest weitestgehend zu behalten. Dies kann durch Massagen (z. B. mit einem Foam Roller), Dehntechniken oder Gelenkmobilisationsübungen erfolgen.

Wenn man sich für Dehnübungen entscheided, lässt sich der Zeitaufwand deutlich verkürzen, indem vorher myofasciale Entspannungsmethoden durchgeführt werden (z. B. Rollenmassage oder Triggerpunktbehandlungen mit harten Bällen).

Sehr gute Übungen, die allerdings schon eine gewisse Beweglichkeit voraussetzen, sind die “Brettzel” und die “Brettzel 2.0”.

Mit diesen beiden Übungen können Sie schon wesentliche Bereiche des Körpers in der Beweglichkeit verbessern. Wer weniger beweglich ist, kann z. B. den Fuß bei der ersten Variante auch mit einem Handtuch halten, das um das Sprunggelenk gelegt wird.

Natürlich gibt es noch viele andere gute Übungen, aber mit diesen beiden bekommen Sie schon eine Menge “Bang for the buck”, wie der Engländer sagt.

Hier ist eine ausführliche Anleitung: