Kurze Ganzkörperworkouts mit einer Kettlebell

Kettlebells sind und bleiben effektive Trainingsgeräte.

Da viele motivierte Nutzer jedoch Schwierigkeiten zu haben scheinen, effektive Kurzprogramme zu finden, möchte ich hier zwei Ganzkörperworkouts vorstellen.

Durchschnittlich trainierte Männer sollten dafür 16 kg verwenden, Einsteiger 12 kg.

Bei mittel Frauen sind 8 kg meist geeignet, für Überkopfübungen bei Untrainierten evtentuell eher 6 kg.

Starke Männer nehmen 20-24 kg, starke Frauen 12-16 kg.

Wärme dich vor jedem Training ca. 5-10 Minuten lang gründlich auf.

 

Workout 1:

Führe 10-15 Minuten lang abwechselnd 10 Swings und je einen Get-up (TGU) pro Seite aus.

Das ist alles. (Mehr willst du danach in der Regel sowieso nicht mehr machen.)

Also 10 Swings, 1 x Get-up links, 1 x Get-up rechts, 10 Swings, 1 x Get-up links, 1 x Get-up rechts, usw.

Sollte das zu einfach sein, dann schwinge die Kettlebell 15-20x oder erhöhe das Gewicht um 4 kg oder verlängere die Trainingszeit auf 20 Minuten.

Sollte das zu schwer sein, dann verkürze die Zeit auf 5-10 Minuten oder wähle ein leichteres Gewicht.

Solltest du den Get-up noch nicht können, dann ersetze ihn mit je 2-3 Wiederholungen Overhead Press (Überkopfdrücken) pro Seite.

Also 10 Swings, 2-3 x Press links, 2-3 x Press rechts, 10 Swings, 2-3 x Press links, 2-3 x Press rechts, usw.

 

Workout 2:

Führe jeweils zwei Übungen abwechselnd ohne Pause hintereinander durch.

Beginne immer mit der schwächeren Seite (z. B. links).

 

Übungspaar 1: Einhändiges vorgebeugtes Rudern in Schrittstellung, gefolgt von Overhead Press

Schema: 30 s Ruderzug links, 30 s Overhead Press links, 30 s Ruderzug rechts, 30 s Overhead Press rechts

Führe davon insgesamt 3 Runden ohne Pause hintereinander durch (= 6 min).

 

Falls das zu einfach ist, dann verlängere jeweils das Absenken des Gewichts auf 3 Sekunden, während das Hochdrücken/-ziehen eine Sekunde dauern sollte.

Wenn das immer noch zu leicht ist, dann erhöhe das Gewicht um 4 kg.

Falls das zu schwer ist, kannst du nach jeder Runde bis zu 30 Sekunden Pause machen oder das Gewicht reduzieren.

Dann hast du bis zu 2 Minuten Pause, bevor das nächste und letzte Übungspaar folgt.

 

Übungspaar 2: Swing und Goblet Squat (Front Squat, Frontkniebeuge)

Schema: 15 s einhändige Swings links, 15 s einhändige Swings rechts, 30 s Goblet Squat

Führe davon insgesamt 3 Runden ohne Pause hintereinander durch (= 3 min).

 

Falls das zu einfach ist, dann verlängere die Abwärtsbewegung bei der Kniebeuge auf 3 Sekunden, während das Hochdrücken eine Sekunde dauern sollte.

Wenn das immer noch zu leicht ist, dann erhöhe das Gewicht um 4 kg.

Falls das zu schwer ist, kannst du beidhändige Swings durchführen, nach jeder Runde bis zu 30 Sekunden Pause machen oder das Gewicht reduzieren.

 

Klick hier, um mein Kettlebell-Trainingssystem detailliert zu erlernen.

 

Hier erfährst du genau, wie ich meine effektiven Kurztrainingsprogramme OHNE Gewichte erstelle (Bodyweight Training).

 

Beide Workouts werden hier noch mal kurz dargestellt:

 

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Wunderelixier Wasser: Das beste Medikament der Welt?

“Ich möchte Ihnen ein einfaches, höchst wirksames Mittel vorstellen, das Ihr Wohlbefinden steigern, Ihre Gesundheit verbessern, Krankheiten vorbeugen, degenerative Prozesse rückgängig machen und Schmerzen wirkungsvoller bekämpfen kann als alle Schmerzmittel der Welt.

Es ist frei verfügbar. Es kostet nichts. Es hat keine gefährlichen Nebenwirkungen. Es ist das Medikament, nach dem Ihr Körper ruft, wenn er gestresst ist. Es ist das gute alte pure, natürliche Wasser.

Innerhalb von 24 Stunden recycelt der Körper eine große Menge an Wasser, um seine normalen physiologischen Funktionen aufrechterhalten zu können. Dabei verliert er abhängig von den in seiner Umgebung herrschenden Bedingungen eine Wassermenge von etwa sechs bis zehn Gläsern am Tag. Dieses Defizit muss ausgeglichen werden – jeden Tag.

Wenn Sie glauben, bei Ihnen sei das anders und Ihr Körper brauche nicht so viel Wasser, befinden Sie sich in einem folgenschweren Irrtum. Er braucht im Durchschnitt acht bis zehn Gläser Wasser.

Eine Faustregel lautet: Trinken Sie täglich gut 30 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Bei einem Gewicht von 90 Kilogramm wären das 2,7 Liter Wasser.

Trinken Sie diese Menge in Viertel- oder Halbliter-Portionen über den Tag verteilt. Warten Sie nicht, bis Ihr Körper Mangel leidet – Sie warten ja auch nicht, bis Ihr Wagen kein Benzin mehr hat, bevor Sie tanken.”

Diese Sätze stammen von Dr. med. F. Batmanghelidj (ausgesprochen : Batman-gee-lidsch), Arzt, Wissenschaftler und Autor. Über 20 Jahre lang hat er die physiologischen Auswirkungen von Wasser und Salz auf den menschlichen (und später auch tierischen) Körper untersucht und die Ergebnisse tausenden von Menschen zugänglich gemacht.

Hinsichtlich des Wassers herrschen fatale Irrtümer. Folgende Annahmen sind falsch:

– “Ein trockener Mund ist das einzige Anzeichen von Wassermangel.”

– “Wasser ist eine einfache inaktive Substanz, die verschiedene Stoffe löst, durch den Körper transportiert und Leerräume auffüllt. Wasser bewirkt keine eigenen chemischen Prozesse in der Körperphysiologie. Alle chemischen Reaktionen im Körper werden durch die Feststoffe vollzogen, die im Wasser gelöst sind.”

– “Der menschliche Körper kann die Wasserzufuhr im Laufe seines Lebens effizient regulieren.”

– “Jede beliebige Flüssigkeit kann den Wasserbedarf des Körpers stillen.”

Folgende Symptome oder Krankheiten können Zeichen einer lokalen oder generellen Dehydration (Austrocknung) des Körpers sein und mit erhöhter Wasser- und Salzzufuhr behandelt werden (vorbeugend funktioniert dies auch):

1. Gefühle:

– Man fühlt sich müde, erhitzt, reizbar, ängstlich, mutlos und depressiv, schläft schlecht, hat einen schweren Kopf, unwiderstehliches Verlangen nach bestimmten Dingen, Angst vor Menschenmengen und Furcht, das Haus zu verlassen.

2. Wassermanagementprogramme des Körpers reagieren bei Dehydration, um die wichtigsten Lebensfunktionen zu erhalten. Beschwerden äußern sich in Form von:

– Asthma

– Allergien

– Bluthochdruck u. erhöhte Cholesterinspiegel

– Verstopfung

– Diabetes, Typ 2

– Autoimmunkrankheiten

3. “Drastischere Notsignale” bei lokalem Wassermangel durch die Entstehung eines sauren Zellmilieus:

– Sodbrennen

– dyspeptische Schmerzen (Dyspepsie = Verdauungsstörung, -schmerz)

– Herzschmerzen

– Rückenschmerzen

– Arthrose

– rheumatoide Gelenkschmerzen, einschließlich Morbus Bechterew

– Kopfschmerzen u. Migräne

– Kolitisschmerzen

– Fibromyalgieschmerzen

– morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft

– Bulimie

Weitere Beschwerden infolge anhaltenden Wassermangels können sich als Komplikationen, Gewebeveränderungen und Organschäden äußern. Hierzu zählen z. B. Übergewicht, Hautkrankheiten, Osteoporose, Krebs, trockene und brennende Augen, Gicht und Nierensteine.

Ich bin nicht so leicht zu beeindrucken, aber Dr. Batmanghelidjs Schriften haben es sofort geschafft und die Versuche am eigenen Leib und mit meinen Klienten in den letzten fünf Wochen waren sehr positiv.

Bitte denken Sie jetzt nicht: “Aha, schon wieder so ein Wundermittel” oder “so, jetzt liegt also alles am Wasser” und nicht an der Bewegung, der Leber, dem Säure-Basen-Haushalt, am Vitamin C, den Omega-3-Fettsäuren, dem Q10, der Wurzel X, der Frucht Y aus den Tropen, …

Neben einer verbesserten Funktion von Nieren und Stoffwechsel werden Sie u.a. recht schnell feststellen, dass sich eine bessere Lern-, Konzentrations- und Merkfähigkeit einstellt, wenn Sie mehr Wasser trinken, wie u. a. auch Studien von Lehrl, Schröder und Wagner belegen.

Ein paar Fallbeispiele sollen Ihnen die Auswirkungen einer ausreichenden Wasser- und Salzzufuhr verdeutlichen:

Ein Trainerkollege hat mir im Sommer geschrieben, dass einer seiner neuen Klienten in drei Wochen 8 kg (!) verloren hat. Neben dem üblichen intensiven Training, verbunden mit einer Ernährungsumstellung, sollte er vier bis sechs Liter Wasser täglich trinken, was er auch getan hat. Anfänglich konnte ich mir diesen Erfolg kaum erklären, aber nach ausgiebigem Literaturstudium bin ich nun überzeugt, dass das Wassertrinken eine sehr große Rolle dabei gespielt hat.

Ein Patient von Dr. Batmanghelidj war ein Mann von Anfang Vierzig, dessen Herzarterien teilweise verstopft waren. Er litt bereits unter Brustschmerzen und sollte eine Bypass-Operation erhalten. Stattdessen startete er den Versuch, 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht am Tag zu trinken sowie morgens und abends einen Spaziergang von 20 bis 30 min (mit langsamer Steigerung auf 60 min) durchzuführen. Drei Monate später konnten keinerlei Anzeichen einer Arterienverstopfung mehr festgestellt werden und die Bypass-Operation hatte sich somit erübrigt.

Andrew Baumann konnte im Alter von 42 Jahren folgende Krankheitsgeschichte aufweisen: Allergien mit 8 Jahren, Diabetes mit 14 Jahren, diabetische Neuropathie mit 20 Jahren, die sein Augenlicht beeinträchtigte und zu Durchblutungsstörungen an Füßen und Beinen führte, Immunsystemunterdrückung mit 20 Jahren (wiederholtes Pfeiffer`sches Drüsenfieber!) und behandlungsbedürftiges Asthma mit 23 Jahren. Neben diversen anderen Erkrankungen, wie z. B. der Bildung einer zweiten Milz und Potenzproblemen, kamen später noch ca. 30 Tumore am Rücken hinzu (B-Zell-Lymphome).

Nachdem er mit der Wasserkur begonnen hat, leidet er heute nicht mehr an Allergien oder Asthma, alle Tumore und die zweite Milz sind verschwunden, er wiegt 17 kg weniger, er hat wieder die Potenz eines jungen Mannes, es gibt Pulse, wo vorher keine Pulsschläge mehr zu spüren waren, anstelle von 15 Medikamenten nimmt er nun kein einziges mehr, der Insulinbedarf fiel von 95 auf 35 bis 45 Einheiten pro Tag, chronische Infektionen, Müdigkeit, Refluxkrankheit, Arthritis, Bursitis, Darmprobleme und ein Schilddrüsenknoten wurden auf natürliche Weise beseitigt, der Blutdruck wird immer besser und er sieht 10 Jahre jünger aus.

Ein anderer Patient litt seit seiner Kindheit an Allergien und Asthma. Es wurde so schlimm, dass er vor dem Verlassen des Hauses erst den täglichen Pollenflugbericht abwarten musste. Nachdem er aufhörte, Tee und Kaffee zu trinken und viel mehr Wasser zu sich nahm, hat er keine Asthmaanfälle mehr gehabt, seine Allergien haben stark nachgelassen und sind fast verschwunden, sein Bluthochdruck ist gesunken und um den Pollenflug kümmert er sich nicht mehr. Er betrachtet sich als geheilt.

Viele weitere Patienten konnten durch die Wasserkur nach jahrelangem Leiden teilweise gewaltige Mengen an Körperfett verlieren, von Allergien, Asthma und Bronchitis befreit werden (v. a. Kinder), Haut-, Brust- und Prostatakrebs heilen, ohne Medikamente ihren Bluthochdruck, Magengeschwüre, Verstopfung und Depressionen loswerden sowie Bauchschmerzen und Sodbrennen beseitigen. Lesen Sie z. B. die unglaubliche Krebsgeschichte von Dr.  Lorraine Day auf www.drday.com.

Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Durstgefühl, denn dann ist es meistens zu spät. Untersuchungen zeigen, dass das Durstgefühl spätestens ab dem zwanzigsten Lebensjahr nachlässt.

Wasser ist der wichtigste Nährstoff für den Körper. Selbst Sauerstoff kann nur durch Wasser die Zellen erreichen. Es erzeugt Energie (Hydroelektrizität an den Membranen), löst alle Mineralien, Eiweiße, Stärke und andere wasserlösliche Bestandteile und verteilt sie über den Blutkreislauf im ganzen Körper. Es ist das beste natürliche Diuretikum (Entwässerungsmittel), verhindert eine Unterdrückung des Immunsystems und erfüllt eine Vielzahl an unentbehrlichen Aufgaben. Wasser kann mehr als neunzig (!) größere und kleinere Gesundheitsprobleme umkehren. Deshalb benötigt der Körper ständig Wasser.

Andere Getränke sind keine Alternativen. Warum Salz? Salz …

– ist ein starkes natürliches Antihistaminikum (Arzneimittel gegen allergische Reaktionen),
– ist ein starkes “Anti-Stress-Mittel”,
– ist wichtig, um überschüssige Säure aus den Zellen zu ziehen, v. a. aus den Gehirnzellen,
– wird dringend von den Nieren benötigt, um Übersäuerung abzubauen u. mit dem Urin auszuscheiden,
– ist entscheidend für die Behandlung von emotionalen und Affektstörungen,
– ist für die Beibehaltung der Serotonin- und Melatoninspiegel im Gehirn unbedingt erforderlich,
– ist laut Dr. B. entscheidend für die Prävention und Behandlung von Krebs,
– ist äußerst wirkungsvoll für die Stabilisierung des Herzschlags und Regulierung des Blutdrucks (zusammen mit Wasser),
– ist für die Schlafregulierung erforderlich,
– ist unbedingt zur Behandlung von Diabetes erforderlich und noch viel mehr.

Die Liste wird zu lang, ich höre jetzt mal auf.

Praktische Anleitung zur Anwendung der Wasserkur:

Trinken Sie täglich gut 0,03 Liter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Wenn Sie z. B. 78 Kilogramm wiegen, sollten es mindestens 2,3 Liter sein.

– Wenn Sie Sport treiben und schwitzen, benötigen Sie mehr Wasser. In heißem Klima benötigen Sie noch mehr.

– Trinken Sie morgens direkt nach dem Aufstehen mindestens zwei Gläser Wasser (500 ml) und trinken Sie immer, wenn Sie durstig sind, auch während einer Mahlzeit.

– Trinken Sie ein oder zwei Gläser (je ca. 250 ml) Wasser eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit, um den Magen-Darm-Trakt auf die Nahrung vorzubereiten. Warten Sie auf jeden Fall eine halbe Stunde bis zum Essen. Wenn Sie unter Übergewicht, Depression oder Krebs leiden, sollten es auf jeden Fall zwei Gläser sein.

– Trinken Sie zweieinhalb Stunden nach der Mahlzeit wieder ein bis zwei Gläser Wasser.

– Trinken Sie während des ganzen Tages in regelmäßigen Abständen Wasser, um Durst zu vermeiden.

– Trinken Sie vor einer körperlichen Betätigung unbedingt Wasser, ob es nun ein Spaziergang oder ein Training ist.

– Test: Bei ausreichender Wasserversorgung ist der Urin farblos, abgesehen von färbenden Vitaminpräparaten. Bei leichtem Wassermangel ist der Urin gelb, bei starkem orange.

Trinken Sie nicht aus Kunststoffflaschen oder -behältern. Diese enthalten Bisphenol A, welches Ihre DNS verändern kann. Glasflaschen sind die beste Wahl.

– Nehmen Sie zum Wasser ausreichend Salz auf (ein wenig davon auf die Zunge), sonst bleibt das Wasser nicht ausreichend im Blutkreislauf, um alle Blutgefäße vollständig zu füllen!

Faustregel zur täglichen Salzzufuhr: Sie benötigen ca. 3 Gramm Salz (einen halben Teelöffel) pro 10 Gläser Wasser bzw. einen Viertel Teelöffel pro Liter Wasser. Nehmen Sie den ganzen Tag über Salz zu sich.

– Wenn Sie Sport treiben und schwitzen, benötigen Sie mehr Salz. In heißem Klima benötigen Sie noch mehr.

Unraffiniertes Meersalz ist mit die beste Wahl. Sie erhalten es in Bioläden und Reformhäusern, aber zunehmend auch in Supermärkten. Noch besseres Salz kommt aus Millionen Jahre alten Salzminen, ist aber sehr teuer.

– Sie dürfen es mit der Salzaufnahme aber auch nicht übertreiben! Ebenso ist es nicht zu empfehlen, den Wasserkonsum stark über die Empfehlung zu erhöhen.

–  Wenn Sie unter Herz- oder Niereninsuffizienz leiden, müssen Sie erst mit Ihrem Arzt sprechen, ehe Sie die Salzzufuhr erhöhen.

Halten Sie sich auch an die anderen Empfehlungen weiter unten.

Dr. Batmanghelidj betont immer wieder, dass es entscheidend ist, reines Wasser zu nehmen. Tee, Kaffee, alkoholische Getränke, süße Limonaden, Diät-Cola, Fruchtsäfte, Suppen, Milch oder eine hohe Obstzufuhr können reines Wasser nicht ersetzen. Die ersten fünf der aufgezählten Getränke haben die Krankheitssymptome in vielen Fällen verschlimmert.

Gesundheit und Wohlbefinden können so einfach sein. Sicherlich ist Wasser kein Allheilmittel, aber einen Versuch über wenigstens drei bis vier Wochen ist es auf jeden Fall Wert. Danach werden Sie ohnehin überzeugt sein.

Was haben Sie schon zu verlieren (außer Körperfett, Müdigkeit, Krankheits-/Dehydrationssymptome u.  Schmerzen)? Sicherlich werden Sie auch weniger von der Droge Kaffee benötigen. Ich werde morgens mit reinem Wasser hervorragend wach. Vorher sollten Sie es jedoch mit Ihrem Arzt absprechen.

Weiterer Vorteil: Der häufige Gang zur Toilette sorgt für mehr Bewegung im Alltag und hält Sie zusätzlich munter. Auch Dr. Batmanghelidj empfiehlt für eine bessere Gesundheit v. a. diese Komponenten:

– ausreichende Wasser- und Salzaufnahme,

– regelmäßige körperliche Betätigung – am wirkungsvollsten im Freien und bei Sonnenlicht -,

– eine ausgewogene Ernährung mit Proteinen, viel Gemüse und Obst, essenziellen Fettsäuren und wenig Kohlenhydraten,

– Verzicht auf Koffein und Alkohol,

– Meditation zur Auflösung und “Entgiftung” stressiger Gedanken sowie

– den Verzicht auf künstliche Süßstoffe.

Diese einfachen Schritte bieten eine wirksame Vorbeugung gegen viele (Zivilisations-) Krankheiten und sind Grundlage jedes Heilungsprozesses im Körper, besonders bei der Therapie von durch Wassermangel bedingten Komplikationen.

Wenn der Körper täglich ausreichend Wasser erhält, wird jede komplementäre Gesundheitsmethode verbessert und effektiver. Auch Tiere scheinen erstaunlich gut und schnell auf die Wasserkur mit unraffiniertem Meersalz anzusprechen, was im Buch “Die Wasserkur bei Übergewicht, Depression und Krebs” beschrieben ist.

Für weitere Informationen kann ich die Bücher von Dr. med. Batmanghelidj sehr empfehlen, z. B. “Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!” oder “Die Wasserkur bei Übergewicht, Depression und Krebs” oder “Wassertrinken wirkt Wunder – Erfolgsberichte von chronisch Kranken”.

Ansonsten können Sie sich hier weiter in das Thema einlesen:

www.watercure.com

www.wasser-hilft.de

www.wassertrinken.de

6 Tipps für besseres Essen unterwegs

Es gibt Momente, in denen man Hunger bekommt und dann feststellt, dass man keine Verpflegung dabei hat. Meistens passiert das, wenn man unterwegs ist.

Viele gehen dann in ein Fast-Food-Restaurant, eine Bäckerei, einen Imbissstand, einen Supermarkt oder zur Tankstelle. Doch die dort getroffene Wahl ist meist weder gesundheitlich, noch für die Figur von Vorteil. Das wird häufig in Kauf genommen, solange dieser quälende Hunger schnell beseitigt wird. Da der Körper ein Sättigungsgefühl ab einer bestimmten Magenfüllung meldet, könnte man theoretisch auch einfach Sägespäne mit Wasser zu sich nehmen, um satt zu werden.

Hier sind 6 Tipps, die Ihnen unterwegs helfen schlank zu werden/bleiben, wenn Sie vergessen haben, sich etwas zu essen mitzunehmen:

1. Achten Sie auf einen niedrigen Gehalt an Kohlenhydraten: Abgepackte Gerichte und das Essen in vielen Restaurants ist meistens mit “versteckten” Kohlenhydraten beladen. Wählen Sie immer die Option mit weniger Kohlenhydraten. Vermeiden Sie also traditionelle Snacks, Brot, Nudeln, Reis usw. Essen Sie lieber mageres Fleisch, fetten Fisch und Gemüse, wenn Sie auswärts essen. In der Regel ist es kein Problem, anstelle von Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Pommes mehr Gemüse zu bestellen.

In Fast Food-Restaurants: Wenn sich ein Besuch wirklich nicht vermeiden lässt, wählen Sie gemischten Salat mit Ei oder Hähnchenbrust bzw. Hamburger, wobei mindestens eine Brötchenhälfte nicht gegessen wird. Oder nur mehrere gemischte Salate bestellen und eine selbst mitgebrachte oder schnell gekaufte Dose Thunfisch (in Wasser) untermischen.

Im Supermarkt: Häufig gibt es dort vorproportionierten Salat mit Thunfisch und Ei. Kaufen Sie evtl. noch Puten-/ Hähnchenbrustaufschnitt und/oder eine Tüte mit gemischten Nüssen. Obst als Nachtisch.
Am Imbissstand: Linsen- oder Bohnensuppe (evtl. mit Wursteinlage), Eintöpfe mit Hülsenfrüchten, mit Fleisch gefülltes Gemüse, Salat mit Thunfisch oder Döner, Falafel mit Salat und Sauce. Bei evtl. gereichtem Brot grundsätzlich mindestens drei Viertel zurückgehen lassen.
Türkische, arabische und asiatische Imbissstände und Restaurants: Auf Reis weitestgehend verzichten.

2. Bitten Sie darum, keinen Brotkorb o. ä. zu bringen: Ein Korb mit Brot, frittierten Kartoffelcken o. ä. wird in vielen Lokalen vor dem Essen an den Tisch gebracht. Bestellen Sie das beim Service einfach vorher ab.

3. Sie sollten vorher wissen, was Sie essen wollen: Sollten Sie keine Snacks dabei haben und auswärts essen wollen, dann ist es von Vorteil, vorher eine grobe Vorstellung davon zu haben, was man essen möchte, um weniger anfällig für hochkalorische Gerichte zu sein.

4. Legen Sie sich einen Notvorrat an: Wie in meinem letzten Artikel beschrieben, ist kaum etwas schlimmer, als im Stau, am Bahnhof oder am Flughafen festzusitzen ohne etwas zu essen dabei zu haben. Sie werden hungrig und können aufgrund des meist schlechten Angebots nur minderwertige Gerichte kaufen. Nüsse, Obst oder wenigstens ein paar Eiweißriegel mit niedrigem Zuckergehalt können helfen, auf dem “richtigen Pfad” zu bleiben.

5. Essen Sie nicht! Ernsthaft. Dies ist nicht für jeden geeignet. Es gibt wissenschaftlich fundierte Begründungen dafür, dass es für die Gesundheit und die Körperfettreduktion hilfreich sein kann, wenn man zwischendurch mal ca. 24 h fastet (1-2 x in 7-10 Tagen). Z. B. können Sie sich vor einem langen Flug noch mal ordentlich satt essen und lassen dann die minderwertigen Mahlzeiten im Flugzeug aus.

6. Bei Einladungen zu einer Party: Trinken Sie bevor Sie losfahren zu Hause einen (großen) zuckerarmen Eiweißshake. Das sättigt eine Weile und hält Sie besser von den süßen und kalorienreichen “Teufeleien” fern, die meistens angeboten werden.

Probieren Sie einige dieser Tipps aus oder direkt alle. Ganz gleich wofür Sie sich entscheiden, unterwegs zu sein und zu reisen sollte keinesfalls als Ausrede dafür herhalten, nicht gesund und schlank bleiben zu können.

Wie man dick, krank und unglücklich wird (eine Anleitung)

“Sie wollen Körperfett ansammeln, bis Ihre Kleidung kneift und es Ihnen unangenehm wird, sich länger als zwei Minuten von allen Seiten nackt in einem Ganzkörperspiegel zu betrachten?”

“Sie wollen energielos, häufig erkältet und kurzatmig beim Treppensteigen sein, regelmäßig Kopfschmerzen bekommen, Rückenschmerzen und Nackenverspannungen haben, “zwickende” oder schmerzende Gelenke, Wasseransammlungen in einigen Körperbereichen, matte, unreine oder unebene Haut und evtl. noch Medikamente gegen diverse Krankheitssymptome (z. B. Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose, Allergien) einnehmen?”

“Sie wollen zusätzlich unausgeglichen und mit sich selbst und/oder Ihrer Umwelt im Zwist sein?”

Dann lesen Sie weiter, denn endlich gibt es jetzt die lang erwartete Lösung für Ihre Ziele:

Das ultimative Erfolgssystem zum Dick-, Krank- und Unglücklichsein

Das Beste daran ist, dass diese Erfolgsmethode fast nichts kostet und sich ohne nennenswerten Aufwand praktisch und direkt auch in Ihrem Alltag umsetzen lässt.

Die sensationellen Ergebnisse von Millionen von erfolgreichen praktischen Anwendern weltweit kombiniert mit den wissenschaftlichen Ergebnissen aus über 50 Jahren intensiver Forschung können nicht lügen.

Einfacher geht es kaum, aber man muss wie bei so vielen bahnbrechenden Ideen erst einmal darauf kommen.

Das ultimative Erfolgssystem zum Dick-, Krank- und Unglücklichsein im Überblick:

Je mehr und je konsequenter Sie die folgenden Punkte im Alltag umsetzen, desto schneller gelangen Sie ans Ziel, da sich die Faktoren in ihren Effekten nicht addieren, sondern potenzieren! Großartig was?  (Die Reihenfolge ist übrigens eher zufällig gewählt.)

– Trinken Sie möglichst wenig reines Wasser. Setzen Sie stattdessen auf viel Kaffee, süße Softdrinks, Fruchtsäfte, Fruchtsaftschorlen, Fruchtnektar, Tee und Alkohol.

– Vermeiden Sie unraffiniertes (Meer-) Salz in der Nahrung, wann immer Sie können.

– Bewegen Sie sich so wenig wie möglich. Nehmen Sie sich Durchschnittsbeamte mit Schreibtischjob als Vorbild. Studien zeigen, dass diese nur noch auf eine tägliche Gehstrecke von 500 m kommen – wahre Meister auf diesem Gebiet.

– Vermeiden Sie Sonnenlicht und frische Luft, wann immer Sie können.

– Essen Sie häufig zucker- und stärkehaltige Produkte wie Süßigkeiten, Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln und diverse Mehlspeisen.

– Meiden Sie frisches Obst und Gemüse.

– Essen Sie möglichst wenig Eiweißprodukte.

– Essen Sie sich satt an Lebensmitteln, die viele Transfettsäuren enthalten (z. B. Fast-Food, Fertiggerichte, verschiedene Backwaren wie Zwieback, Cracker, Kuchen, Blätterteig, Pasteten, Kekse usw., Frühstücksflocken mit Fettzusatz, Pommes frites und andere frittierte Gerichte, Trockensuppen, diverse Süßwaren und Margarine).

– Ansonsten sollten Sie Fett möglichst meiden, vor allem Nüsse, diverse Öle (besonders Kokos-, Raps-, Oliven-, Walnuss-, Leinöl), Avocados und fetten Seefisch. Ausnahmen bilden Transfette, aber auch Sonnenblumenkern- und Diestelöl. Die sind reichlich zu konsumieren.

– Bauen Sie regelmäßig abgepackte Fertiggerichte in Ihre Ernährung ein, die auf der Inhaltsangabe Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Aromen, Süßstoffe (v. a. Aspartam), Stabilisatoren, Geschmacksverstärker u. a. Zusätze auflisten (je mehr “E-Nummern”, desto besser). Kaufen Sie bloß keine frischen Lebensmittel (die sind oft teurer und wer weiß wer die schon alles angefasst hat).

– Falls Sie noch nicht rauchen, fangen Sie umgehend damit an. Alternativ können Sie intensiv passiv rauchen. Je näher Sie dem frisch aufsteigenden Zigarettenqualm kommen, desto effektiver.

– Auch andere Drogen oder diverse Medikamente bringen Sie Ihrem Ziel näher (hierzu gehören u. a. natürlich auch Alkohol, Kaffee, Kopfschmerz- und Schlaftabletten).

– Machen Sie häufig Diäten. Am besten wechseln Sie hierbei Ihre Strategie wöchentlich (Frauenzeitschriften helfen Ihnen dabei gerne weiter). Belohnen Sie sich nach jeder Diätphase mit einer mehrtägigen Schlemmerphase – Sie haben es sich jetzt schließlich verdient.

– Achten Sie darauf, insgesamt wenig zu schlafen und nehmen Sie sich unbedingt Probleme des Alltags mit ins Bett (gemeint ist hier nicht der Lebenspartner). Sehr hilfreich sind hierbei folgende Vorgehensweisen: Abends noch lange fernsehen, am Computer “rumdaddeln”, im Internet surfen, in Foren chatten oder an der Spielekonsole “zocken”. Von Vorteil ist es auch, die Einschlaf- und Weckzeiten häufig zu ändern.

– Meiden Sie soziale Kontakte oder zumindest solche, die von Angesicht zu Angesicht stattfinden. Onlinekontakte sind mehr als ausreichend.

– Humor ist nur etwas für Komiker, die den Ernst des Lebens noch nicht erkannt haben. Lachen Sie daher selten und schon gar nicht über sich selbst – das machen andere schon für Sie. Außerdem entstellt lachen nur das Gesicht und macht Falten.

– Sorgen Sie dafür, dass Sie möglichst wenig Zeit haben, um Ihre Gedanken frei schweifen lassen zu können. Wenn Ihr Gehirn vom Beruf oder Alltag abschaltet, kommen Sie nur auf dumme Ideen und Gedanken. Im Idealfall lassen Sie sich durch Stress und Sorgen von solchen Dingen und von Aktivitäten, die Ihnen früher immer Spaß gemacht haben, abhalten.

– Denken Sie grundsätzlich immer erst an alle anderen und wenn überhaupt, dann erst ganz zum Schluss an sich selbst. Sie sind schließlich ein guter Mensch und die Bedürfnisse der anderen sind wichtiger als Ihre eigenen. Ohne Sie könnte sich die Erde schließlich gar nicht von alleine drehen.

– Halten Sie sich möglichst an folgende Faustformel: Bei auftretenden Fehlern oder Problemen haben immer andere Schuld und nicht Sie selbst. Natürlich tragen Ihr Chef, Ihr Lebenspartner, der Job, die anderen, die Politik, die Krankenkasse, “das System”, der Nachbar, der Hund, die Kinder, Ihre Vergangenheit oder einfach Ihre aktuelle Lebenssituation die Schuld an der Misere. Lassen Sie sich bloß nichts anderes einreden!

– Wann immer in Ihnen der Gedanke aufkeimt, eine Sache anzugehen oder etwas ändern zu wollen, dann verschieben Sie es auf morgen, nächste Woche, Ihren nächsten Geburtstag oder auf das neue Jahr (letzteres scheint für die meisten Menschen am besten zu funktionieren). Heute sollten Sie sich noch mal ausruhen, denn das Leben ist anstrengend genug und man muss ja auch nichts überstürzen. Lieber noch mal drüber schlafen und abwarten, ob sich nicht auch von alleine etwas tut.

– Sollten Sie als Zwischenziel mal einen kleinen Infekt oder irgendwelche Schmerzen erreicht haben, dann nutzen Sie diese Gelegenheit und bringen Sie sich durch die sofortige Einnahme eines Antibiotikums und/oder eines Schmerzmittels dem großen Endziel ein gutes Stück näher. Leichte Erhöhungen der Körperkerntemperatur sind z. B. umgehend mit Paracetamol o. ä. zu bekämpfen. Bei Entzündungen ist Kortison das Mittel der Wahl.

In den USA wird dieses System schon fast perfekt vorgelebt, aber im deutschsprachigen Raum sind wir beinahe gleichauf.

Die folgenden Bilder zeigen die rapide wachsende Anhängerschar dieses Erfolgssystems in den USA anhand der Beispieldiagnose “Diabetes” (also eines unserer großen Endziele). Während es 2004 diesbezüglich noch relativ dürftig aussah, hat die intensive Umsetzung des oben beschriebenen Wissens in der U.S.-Bevölkerung dazu geführt, dass schon drei Jahre später bereits 23,6 Mio. Menschen dieses Endziel erreichen konnten.

Zum Vergleich: In Deutschland waren es 2007 immerhin schon knapp 7,3 Mio. Menschen. Wenn man jedoch bedenkt, dass 95 Prozent derjenigen mit einem Taillenumfang von 100 cm oder mehr bereits insulinresistent sind und somit das wichtige Zwischenziel “Vordiabetes” schon erreicht haben (meist ohne es zu wissen), sind wir ebenfalls auf einem sehr guten Weg.

Machen Sie also mit, schließen Sie sich unserer Bewegung an und erzählen Sie möglichst vielen Menschen von der unglaublichen Effektivität des ultimativen Erfolgssystems zum Dick-, Krank- und Unglücklichsein!

Wenn es bei vielen Millionen anderen funktioniert, warum sollte es dann gerade bei Ihnen nicht klappen?

Wenn Sie hingegen andere Pläne haben oder gar auf die kuriose Idee kommen sollten, bis ins hohe Alter hinein gesund, schlank und glücklich sein zu wollen, dann müssen Sie sich über die Konsequenzen darüber im Klaren werden. Sie werden kaum noch gesellschaftsfähig sein, da sie von den vielen Millionen Anhängern des Systems als Außenseiter/in, Fanatiker/in oder Verrückte/r angesehen werden.

Kurzum: Sie passen einfach nicht mehr in die Gesellschaft, Punkt.

Falls Sie sich dennoch dafür entscheiden sollten gegen den Strom zu schwimmen (wie Sie wissen, schwimmen nur tote Fische mit der Strömung), dann drehen Sie das ultimative Erfolgssystem zum Dick-, Krank- und Unglücklichsein einfach um und wenden Sie inhaltlich immer genau das Gegeteil von dem an, was oben in den aufgezählten Punkten geschrieben steht.

Dies lässt sich ebenso unkompliziert in den Alltag integrieren wie das eigentliche System.

Das mit dem Diabetes (Typ 2) können Sie sich dann aber abschminken, denn mit mindestens 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit werden Sie diesen nicht bekommen (Diabetesmedikamente schaffen übrigens maximal eine 50-prozentige Risikoreduktion).

Wohl bekommt`s! 🙂

P. S.: Nur zur Sicherheit: Das ist ein satirischer Text…

Zwischensnacks und Essen unterwegs

Ich weiß wie es ist, wenn man beruflich oder privat viel unterwegs ist und dann plötzlich der Hunger kommt. Wer hier nicht vorher plant, ist meist verloren. Das Angebot an guten Lebensmitteln, die Sie gesundheitlich und/oder bei der Körperfettreduktion voranbringen, ist alles andere als gut.

In Fußgängerzonen, an Bahnhöfen, Flughäfen, Tankstellen und Autobahnraststätten wird überwiegend – pardon – “Schrott” angeboten.

Um dieser Falle zu entgehen, ist Planung wichtig. Wenn ich mehrere Stunden von zu Hause weg bin und nicht weiß, ob und was ich dann zu essen bekomme, bereite ich mich entsprechend vor. Daher ist immer eine große Tüte mit gemischten Nüssen dabei (meist Mandeln, Walnüsse und Cashews), Obst (meist Äpfel, Birne oder auch mal eine Banane), häufig Karotten, manchmal 1-2 hartgekochte Eier und immer eine Flasche Wasser.

Das lässt sich schnell vorbereiten und hat mich schon häufig vor Fast Food-Restaurants oder Bäckereien gerettet.

Weitere Möglichkeiten für einen Zwischensnack, ob bei der Arbeit oder unterwegs, sind:

– Apfel oder Banane mit Mandelbutter

– Hüttenkäse gemixt mit Joghurt, Beeren und Walnüssen oder Pecanüssen

– ein paar hart gekochte Eier mit Mohrrüben und Selleriesticks

– frisch geschnittene Ananas mit einer Hand voll Macadamianüssen

– Hüttenkäse mit Zimt, Apfelstückchen und Walnüssen

– Obst oder Rohkostgemüse mit Nüssen oder Mandeln

– Gemüsestücke mit Hüttenkäse

– Buttermilch oder Kefir mit einem Stück Obst dazu

– Quark oder Joghurt mit frischen Früchten (z. B. Beeren) und Mandeln

– Milchshake: Milch mit Magerquark mischen (Verhältnis 2-3:1, je nach bevorzugter Konsistenz) und frische Früchte druntermixen (z. B. Beeren)

– Zur Not: Eiweißshake auf Pulverbasis mit Milch oder Wasser

– Studentenfutter

– kaltes Feigenomelette (Rezept kommt bald…)

– kalte gegrillte Hähnchen- oder Putenbrust mit Rohkostgemüse (z. B. Karotten, Paprika, Brokkoli, Fenchel, Kohlrabi)

Wer Milchprodukte meiden möchte, kann sich an die anderen Vorschläge halten.

Werden Sie kreativ und planen Sie vor. Ihr Körper, Ihre Gesundheit und Ihre Hirnleistungsfähigkeit werden es Ihnen danken.

Rezepttipp: Exotischer Pudding

Dieses Rezept eignet sich gut für ein kleines Frühstück, wenn man nur sehr wenig Zeit hat:

1 reife Avocado, 1 reife Banane und 200 ml Kokosmilch zusammen pürieren. Wer mehr Hunger hat, kann die Mengenangaben natürlich erhöhen.

Fertig ist der exotische Pudding.

So erlernen Sie schnell u. sicher den Kettlebell-Clean

Der Kettlebell-Clean (das Umsetzen der Kettlebell) ist eine grundlegende Übung, mit der sich viele in der Lernphase und teilweise auch darüber hinaus noch schwer tun. Man kann die Übung als Herz-Kreislaufübung verwenden, als Explosivitätsübung, zur Prävention und Rehabilitation von Rotatorenmanschettenproblemen in der Schulter, als Übergangsbewegung für weitere Übungen (z. B. Overhead Press, Front Squat, Jerk) oder als Unterarmtraining.

Um einen unnötigen Aufprall gegen die Schulter oder den Arm und blaue Flecken zu vermeiden, habe ich wesentliche Tipps per Video für Sie zusammengestellt. Ob Sie die Technik beherrschen, lässt sich ganz einfach  feststellen: Wenn die Kugel gegen den Arm oder die Schuler schlägt, machen Sie etwas falsch.

Voraussetzung ist mal wieder der Swing für eine explosive Kraftentfaltung aus den Hüften heraus. Der Arm leistet dabei nur einen Bruchteil der Kraftarbeit!

Zusätzlich zu den Übungen in folgendem Video sollten Sie sich vorstellen, die Kettlebell mehr zur Taille als zur Schulter zu cleanen (umzusetzen).

Joint Mobility für Fortgeschrittene zu Musik…

Aufbauend auf meinen letzten Beitrag über Joint Mobility-Übungen, möchte ich mit den folgenden drei Videos Übungen für Fortgeschrittene vorstellen, die bevorzugt zu Musik durchgeführt werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 😉

Wie “Joint Mobility” Ihr Leben verbessern kann

Joint Mobility bezeichnet eine Bewegungsform, bei der gezielt ein oder mehrere Gelenke in einem größtmöglichen Bewegungsausmaß durchbewegt (mobilisiert) werden. Im Unterschied zum Dehnen oder Stretching wird hier nicht mit passiven Widerständen ein höheres Bewegungsausmaß erreicht, sondern durch die Anwendung von sanfter Muskelkraft. Dabei bewegt man das Gelenk selbst aktiv durch den größtmöglichen Bewegungsspielraum.

Im Bodenkampf oder Grappling gibt es den Spruch: “Wenn Du die Positionen nicht im Training einnimmst, wird es im Kampf ein anderer für Dich tun, was Dich verletzen kann.”

Wer benötigt derartige Übungen?

Alle, die unter Bewegungsmangel leiden oder einseitige Belastungen durchführen. Vereinfacht gesagt also alle, die nicht mehr mit Naturvölkern zusammenleben und ihre Gelenke nicht regelmäßig durch das volle Bewegungsausmaß durchbewegen.

Oder genauer gesagt:

– jeder, der die Leiden alter Verletzungen reduzieren möchte,
– jeder Sportler, der seine Leistungs- und Regenerationsfähigkeit verbessern möchte,
– jeder, dessen Gelenke ihre Beweglichkeit im Laufe der Zeit deutlich reduziert haben (zugunsten von Kalziumablagerungen, Arthrose, u. a.),
– jeder junge Sportler (der auf Stretching verzichten möchte und es hiermit auch kann),
– jeder, der seine Körperhaltung verbessern möchte,
– jeder Kampfkünstler, Tänzer, Kletterer, Fußballer, Soldat…, also jeder, der seine Beine höher heben können muss,
– jeder, der bereits durch Stretching beweglicher geworden ist und seine passive Beweglichkeit noch weiter verbessern möchte,
– jeder, der morgens und tagsüber beweglicher, wacher und entspannter sein und sein allgemeines Wohlbefinden verbessern möchte.

Joint Mobility-Übungen gibt es schon seit 4000-5000 Jahren. Sehr alte Zeichnungen und Malereien zeigen z. B. wie frühere Völker ihre Schulterbeweglichkeit durch Keulenschwingen verbessert haben.

In Deutschland waren gelenkmobilisierende Übungen u. a. Standard in der Turnbewegung (v. a. im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts). In Russland ist Nikolay Amasov der bekannteste Vertreter dieser Bewegungsform. Die Gracies, die wohl bekannteste brasilianische Jiu-Jitsu-Familie, haben ein eigenes Joint Mobility-System für ihre Kämpfer entwickelt und in den USA werden u. a. durch die “Z-Health”-Methode erstaunliche gesundheitliche Erfolge erzielt (u. a. Schmerzbeseitigung binnen Minuten). Aber auch andere Völker haben vergleichbare Systeme entwickelt. Im Hip Hop werden vergleichbare Übungen ebenfalls gerne zum Aufwärmen durchgeführt und als “Basics” oder “Isolations” bezeichnet.

Joint Mobility-Übungen…

– verbessern die Propriozeption (Einordnung der Körperposition bzw. die Körpereigenwahrnehmung im Raum),
– “wecken” vereinfacht gesagt das Zentralnervensystem auf und halten es über Stunden hellwach (daher bieten sich diese Übungen besonders morgens nach dem Aufstehen an),
– eigenen sich als Diagnoseinstrument für verspannte/unbewegliche/schmerzende Körperbereiche,
– verbessern die Gelenkbeweglichkeit,
– ernähren die Gelenkknorpel und “schmieren” die Gelenke,
– reduzieren Kalziumdepots in den Gelenken (können diese auflösen), reduzieren Gelenkschmerzen und Knack- oder Knirschgeräusche,
– lockern die Muskulatur und reduzieren Muskelverspannungen,
– wirken verletzungsvorbeugend,
– verbessern die Muskeldurchblutung und fördern die Muskelregeneration,
– verbessern die Koordination,
– können je nach Ausführung neben der Beweglichkeit und Koordination auch die Kraft und Ausdauer verbessern,
– eignen sich bestens als Auf- und Abwärmmethode sowie als Lockerungsübung zwischen anstrengenden Trainingssätzen,
– verbessern das Wohlbefinden und wirken sowohl körperlich als auch mental als wahrer Jungbrunnen.

Beispielübungen für die Halswirbelsäule: abwechselnd den Kopf in den Nacken nehmen und das Kinn zur Brust ziehen, den Kopf seitlich kippen, den Kopf seitlich drehen, vor und zurück oder seitlich verschieben. Neben der Halswirbelsäule werden vor allem die Brust- und Lendenwirbelsäule, Schulter-, Ellenbogen-, Hand- und Fingergelenke durchbewegt, sowie die Hüften, Knie, Sprung- und Fußgelenke.

Einige Beispielübungen sind im folgenden Video ab 2:45 min zu sehen:

Joint Mobility-Übungen sollten idealerweise täglich durchgeführt werden, noch besser wäre mehrmals täglich. Von der Wiederholungszahl her gibt es keine starren Vorgaben, mehr Faustformeln, z. B.:

– wenigstens 5-10 Wiederholungen pro Gelenk und Bewegungsrichtung
– so lange bewegen, bis sich der entsprechende Körperbereich besser/lockerer anfühlt
– so viele Bewegungen pro Gelenkrichtung durchführen, wie Sie Lebensjahre haben (34-Jährige machen 34 Wiederholungen, 76-Jährige entsprechend 76)
– ist ein Bereich in der Beweglichkeit eingeschränkt oder schmerzhaft, sollten es ca. 100-300 Wiederholunen täglich werden (nach ärztlicher Absprache)

Konzentrieren Sie sich auf die Körperbereiche, die eingeschränkt beweglich sind, schmerzen oder deren Bewegung für Sie koordinativ anspruchsvoll ist.

Dauer: ca. 3-50 min (je nachdem welche Übungen und Wiederholungszahlen man durchführt; ich benötige meist 10-20 min)

Lesen Sie hierzu auch folgenden Kurzartikel von mir:

Wie Sie in wenigen Wochen weniger Verspannungen und gesündere Gelenke haben werden

Wie komme ich an genauere Übungsanleitungen?

Folgende kann ich sehr empfehlen:

– Steve Maxwells DVD-Set “Encyclopedia of Joint Mobility” (v. a. für Trainer, Therapeuten und Mediziner; hier klicken)
– Steve Maxwells 20-min-Joint Mobility-Videoanleitungen zum sofortigen Download (für Anfänger, Fortgeschrittene und Könner sehr zu empfehlen; hier klicken)
– Pavel Tsatsoulines Buch “Super Joints” (für Laien und Experten; hier klicken)

Meine eigenen Erfahrungen:

Seit ich nahezu täglich Joint Mobility-Übungen durchführe, fühle ich mich besser, bin beweglicher geworden, meine Haltung hat sich verbessert, ich erhole mich schneller und das Knirschen in der Halswirbelsäule bei einigen Kopfbewegungen ist bereits nahezu verschwunden. Meine Klienten sind dadurch ebenfalls wesentlich beweglicher geworden, haben eine bessere Haltung, weniger Schmerzen, fühlen, erholen und bewegen sich viel besser.

Übrigens beinhaltet Kettlebell-Training, so wie ich es gelernt habe, ebenfalls Joint Mobility-Übungen, die durch die Hinzunahme eines (leichten) Gewichts teilweise noch effektiver sind. Das ist u. a. auch der Grund warum man mit Kettlebells gleichzeitig die Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit verbessern kann. Daher ist das Training damit auch so kurz, aber das ist eine andere Geschichte.