Lift up-Sonderseminar mit der “Eisenklinik”

Ein echtes Seminar-Highlight erwartet uns Ende Mai in Bonn. Dafür konnte ich Top-Coach Robert Heiduk von der “Eisenklinik” gewinnen. Der erfahrene und vielfach zertifizierte Functional Training- und Athletiktraining-Spezialist bildet nicht nur andere Trainer aus, sondern lebt auch, was er lehrt.

Zusammen werden wir am 28./29. Mai ein Sonderseminar zu einem bisher noch nicht dagewesenen Themenmix anbieten und dabei hocheffektive Trainingstechniken im Bereich Functional-/Athletiktraining präsentieren.

Eisen macht stark – man muss es nur anfassen. Nicht umsonst zählen die Kugelhantel und ihre große Schwester die Langhantel seit Jahrhunderten zu den grundlegenden Trainingsmitteln im Kraft- und Athletiktraining (z. B. bei starken Männern wie Arthur Saxon, siehe Bild).

Trotz der High-Tech und vielen Innovationen im Fitnessbereich vertrauen die besten Athleten der Welt immer noch auf das Eisen, wenn es darum geht funktionelle Kraft aufzubauen, stabiler, widerstandsfähiger, stärker, schneller und explosiver zu werden.

Wie meine Leser bereits wissen wurde vor einigen Jahren ein weiteres effektives Low-Tech-Trainingsmittel wiederentdeckt: der Sandsack (Sandbag). Auch die starken Männer haben Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts schon damit trainiert.

Heben gehört zum Leben – zurück zu den Wurzeln

In diesem Sonderseminar werden u. a. fundamentale Bewegungsmuster mit der Kettlebell, der Langhantel und dem Sandbag detailliert erlernt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf verschiedensten Kreuzhebe-/Deadlift-Mustern und Überkopfarbeit.

Da Heben zum Leben gehört, sind die Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsbereiche dieser Bewegungsmuster äußerst vielfältig. Sowohl im Fitnessbereich als auch zur Leistungssteigerung sind Kreuzhebevarianten und Überkopfarbeit ideal geeignet, da sie die Basis schaffen, um effizient gegen die Schwerkraft arbeiten zu können. Mit einem extremen Minimum an Übungen werden nahezu alle Muskeln des Körpers aktiviert und das funktionale Zusammenspiel der Muskelketten verbessert.

Vor dem Hintergrund des zunehmend im Sitzen verbrachten Alltags, zahlreicher Rückenproblematiken, Kraftdefiziten und den häufig vorhandenen fehlerhaften Bewegungsmustern ergeben sich ebenfalls sinnvolle Anwendungen in Prävention und Rehabilitation, da eine sehr hohr Alltagsnähe reproduziert werden kann.

Besonders beim Training von Untrainierten, Älteren und in der Rehabilitation lassen sich eine Vielzahl an unterschiedlichen Hebevarianten erfolgreich anwenden, die nur wenigen Trainern vertraut sind, aber eine hohe Übertragbarkeit auf Alltags- und Sportbewegungen haben.

Dieses Seminar bereitet nicht nur sehr detailliert die essenziellen Grundlagen auf, die beim Anheben und Überkopfbringen von Lasten zu beachten sind, sondern liefert zusätzlich sinnvolle Progressionsstufen sowie viele Varianten und Anwendungsmöglichkeiten für das Training von und mit Untrainierten, Rehasportlern, Älteren und Athleten.

Dies sind nur einige der Seminarinhalte, die Sie erwarten:

– zahlreiche Varianten des Hebens, Drückens und Tragens

– intensive Technikschulung

– Schritt-für-Schritt-Progressionen

– Vorteile, Nachteile, Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Trainings mit Kettlebells, Langhanteln und Sandbags

– sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Geräte und Methoden

– Anwendungsbereiche und Einsatzmöglichkeiten der gezeigten Übungen und Varianten bei unterschiedlichen Zielgruppen und Trainingszielen

– Trainingsplanung und Beispielworkouts

Datum u. Ort: 28./29. Mai in Bonn

Zielgruppen: Trainer, Sportstudenten, Sportwissenschaftler/-lehrer, Physiotherapeuten, Ärzte

Um eine hohe Betreuungsqualität zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf 12 Personen begrenzt!

Weitere Informationen, auch über die Anmeldung finden Sie hier.

Übertraining und Regeneration

Der Körper wurde von der Natur so angelegt, dass er nur dann gesund bleiben und richtig funktionieren kann, wenn er regelmäßig adäquat bewegt und gut ernährt wird. Dass das bestens funktioniert, zeigt uns z. B. auch die Tierwelt. In der freien Natur ist es sehr selten, dass die Tiere krank werden.

Bezogen auf die körperliche Aktivität ist es wichtig, dass wir uns täglich ausreichend bewegen und dabei gerne mindestens einmal ins Schwitzen kommen. Die Sportmedizin lehrt uns schon seit über 50 Jahren, was regelmäßige Bewegung bewirkt und wie viel davon nötig ist, um Krankheiten zu vermeiden, zu therapieren, bis ins hohe Alter hinein selbständig zu bleiben und sich eine hohe Lebensqualität zu erhalten.

Das Problem ist nur, dass ca. 90 % der Bevölkerung dieses Wissen in der praktischen Anwendung ignoriert. In Deutschland macht z. B. jeder etwa zweite Erwachsene gar keinen Sport. Aufgrund dieser Daten kann nach wie vor gesagt werden, dass jede Form von Bewegung besser ist als keine, da der Organismus diese dringend benötigt.

Von den etwa 10 %, die sich regelmäßig bewegen, gibt es besonders unter den jüngeren Sportlern (ich schätze mal, dass es die Altersgruppe von 16 bis Anfang 30 Jahren ist) sowie unter denen, die mit Mitte 30 bis Mitte 40 nach langer Trainingsabstinenz wieder plötzlich an alte Glanzleistungen herankommen wollen, viele, die es mit der Häufigkeit und/oder Intensität übertreiben.

Dies führt leider nicht selten zu Übertrainings- und Überlastungssymptomen sowie Verletzungen, vor allem, wenn ein neuer Trainingsreiz bei noch nicht abgeschlossener Erholung gesetzt wird (Grafikquelle: Gmünder 2005, www.svl.ch/Overtraining).

Da meine letzte Umfrage u.a. den Wunsch nach mehr Informationen zu Regeneration hervorgebracht hat, möchte ich hier noch einmal einige Prinzipen, Methoden sowie bisherige Artikel zum Thema nennen (bei Verlinkungen zu anderen Artikeln kommen Sie über den “Zurück”-Button immer wieder zu diesem Artikel zurück).

Vorbeugung ist alles. Eine Empfehlung für “Freizeitsportler” ist, dass im Krafttraining nur maximal zwei bis drei sehr intensive Einheiten pro Woche durchgeführt werden sollten. Mit steigendem Alter (z. B. ab etwa 50 Jahre) sind in den meisten Fällen zwei intensive Einheiten genug. In den übrigen Einheiten sollten Sie mehr an der Technikausführung im mittleren Anstrengungsbereich und an der (Kraft-) Ausdauer arbeiten.

Zwischen zwei Krafttrainingseinheiten ist mindestens ein Tag ohne Krafttraining zu empfehlen. Gerne dürfen Sie in dieser Zeit anderen körperlichen Aktivitäten nachgehen.

Für ein gesundes Trainingsleben bis ins hohe Alter hinein sind drei einfache Grundregeln einzuhalten (roten Link anklicken).

Steigen Sie immer vorsichtig in neue Übungen oder Trainingsprogramme ein. Lesen Sie hierzu auch diesen Artikel.

Sollten Sie zu intensiv trainiert haben, eine Leistungsstagnation oder gar Leistungsabnahme feststellen oder sich allgemein nicht ganz fit fühlen, dann können Sie hier überprüfen, ob Sie sich im Übertrainingszustand befinden und mehr Regeneration benötigen.

Test: Benötigen Sie mehr Regeneration?

Mehr über das Übertrainingssyndrom erfahren Sie hier.

Zu den einfachsten und besten Regenerationsmaßnahmen gehören u.a.:

– Schlafen

Massagen

– Stretching

– Saunagänge

– heiß-kalte Wechselduschen

– Meditation oder andere mentale Entspannungsmethoden

– eine eiweißreiche Ernährung

– Spaziergänge oder leichte körperliche Aktivität in anderen Sportarten

Joint Mobility-Übungen

– Der Kopf schaltet meist erstaunlich schnell ab, wenn man sich in der Natur bewegt (ohne Musik auf den Ohren!).

Fazit: Hören Sie auf Ihren Körper, nehmen Sie seine Signale ernst und handeln Sie entsprechend, z. B. mit einer leichteren Trainingseinheit oder dem Weglassen von einer bis hin zu mehreren Trainingseinheiten. Nein, es ist nicht schlimm, wenn man mal eine Trainingseinheit oder mehrere weglässt, besonders, wenn Ihr Körper danach verlangt. Er wird es Ihnen danken und Ihnen ein Leben lang Freude bereiten.

Generalprobe im Hangel- und Klimmzugparadies

Freitag endet die Sonderaktion zur offiziellen Einweihung von “Farmer” Karls Kletter-Garten in Oberösterreich im Rahmen des “Gorilla Camp II”.

Alle, die bis Freitag Abend (8. April 2011) “Das ultimative Klimmzugprogramm” erwerben oder bereits erworben haben, erhalten noch drei effektive Workoutvideos kostenlos mit dazu (Das 7-min-Oberkörperprogramm, ein kurzes, knackiges Beinprogramm und ein kurzes, knackiges Herzkreislauf-/Stoffwechselprogramm).

Weitere Informationen zu dieser Aktion gibt es in meinem letzten Blogeintrag.

Hier gibt es mehr Informationen zum Klimmzugprogramm:

www.klimmzuege-trainieren.com

Und hier ist der Grund der ganzen Aktion zu sehen: Die Generalprobe des Hangel- und Klimmzugparadieses.

Fast 40-Jahre Fitnesstrainererfahrung in einem Interview

Aus aktuellem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass gerade bei meinen Freunden von www.power-quest.cc (das größte Kraftsportpodcastportal in Europa) eine neue Podcastperle auf Sendung gegangen ist.

Sendung Nr. 285 ist kostenlos anzuhören und Steve Maxwell, über den ich hier im Blog schon mehrfach berichtet habe, ist weltweit eine feste und gefragte Größe im Bereich Fitness und Brazilian Jiu-Jitsu.

U. a. war Coach Maxwell maßgeblich daran beteiligt, dass die Kettlebellbewegung der Neuzeit so erfolgreich angelaufen ist und seitdem täglich mehr Menschen rund um die Welt begeistert.

In seiner fast 40-jährigen Trainererfahrung hat er fast alle nennenswerten Fitnesstrends ausprobiert und sämtliche Bevölkerungsgruppen mit großen Erfolgen trainiert. Von übergewichtigen, völlig unsportlichen Anfängern  über Fitnesssportler, Profi-Sportmannschaften, Weltmeister, dem FBI, bis hin zu Brad Pitt.

Er weiß also genau, was bei welcher Zielsetzung funktioniert und was nicht, ganz gleich, ob das Ziel Fettreduktion, Muskelaufbau, mehr Beweglichkeit, mehr Ausdauer, mehr Maximalkraft oder die Verbesserung in einer Sportart lautet.

Durch seine Trainertätigkeit ist er rund um die Welt unterwegs und hat sein Trainingssystem so angepasst, dass sich damit exzellente Fitnessergebnisse erzielen lassen, ganz gleich, ob man Trainingshilfsmittel zur Hand hat oder nicht.

Im aktuellen Interview gibt er sein umfassendes Wissen in komprimierter Form preis:

– wie man nur mit dem eigenen Körpergewicht einen starken und fitten Körper erreicht

– wie simpel man das Thema Ernährung angehen kann

– wie einfach man sein Training gestalten kann

– was 2011 alles ansteht

Hier ist der Direktlink zum Podcast: http://download.power-quest.cc/PQ-podcast285.mp3

(Man kann die Datei auch über www.power-quest.cc für den MP3-Player downloaden.)

Seminarhighlight im Sommer:

Am 8./9. Juli 2011 gibt es die einmalige Gelegenheit von Steve Maxwell auf dem europäischen Festland zu lernen, da er mit meinem Freund Dominik Feischl ein Fitness- und Naturtrainingsseminar in Oberösterreich anbietet.

Ich werde auf jeden Fall mitmachen. Diese Chance lasse ich mir nicht entgehen. Wenn Sie also Zeit und Lust haben, ein paar unvergessliche und “bewegte” Tage mit uns zu verbringen, dann kommen Sie hier zu mehr Informationen und zur Anmeldung: info@naturtraining.at

6 min Ausdauertraining?

Gestern hatten wir wieder eine schöne Trainingseinheit in meinem laufenden Fitness-Gruppentraining. Ziel war neben der obligatorischen Verbesserung der Beweglichkeit, Stabilität und dem (Wieder-) Erlernen grundlegender Bewegungsmuster die Steigerung der Ausdauer. Durch einen “Metabolic Conditioning”-Zirkel konnten wir dafür sorgen, dass der Körper eine Menge an Kalorien verstoffwechselt und die Lungen ganze Arbeit leisten mussten.

Obwohl die tatsächlich aktive Trainingszeit für den Zirkel insgesamt nur 6 min betrug, war niemand der Meinung, dass es noch hätte länger gehen müssen. Wer also wenig Zeit hat oder aufwenden möchte, um z. B. 30-60 min durch den Wald zu laufen oder Rad zu fahren, der hätte mit dieser Trainingsvariante eine Alternative vorliegen.

Da wir jedoch noch andere Übungen vorweg gemacht haben, lag die Trainingszeit bei insgesamt 45 min. Wer den vorbereitenden Übungsteil kürzt, kann jedoch auch in der Hälfte der Zeit fertig sein.

Wir haben zwar den Luxus, dass uns die verschiedensten Trainingsmittel zur Verfügung stehen, aber vergleichbare Zirkel lassen sich natürlich auch nur mit Bodyweight Exercises (Übungen ohne Geräte) durchführen. Der Einsatz von Geräten kann die Sache jedoch noch abwechslungsreicher, spaßiger und teilweise effektiver machen.

So sah das Training aus:

Vorbereitung: Muskel-/Faszienmassage mit Hartschaumrolle (Foam Roller, siehe z. B. www.profiregeneration.de), dynamisches Aufwärmen, bei dem der Körper durch sämtliche Ebenen und in alle Richtungen bewegt wurde (z. B. Wirbelsäulenmobilisation, Kniebeugen, Ausfallschritte, Ruderzugübungen, Krabbelvarianten, diverse Sprungvarianten, einbeiniges Kreuzheben).

kurzer Rumpfstabilisationszirkel: Seitliches Pendeln im Frontstütz (Plank) am Slingtrainer, Around the World mit Sandbag, einseitiger Farmer`s Walk (Suitcase Carry) mit einer schweren Kettlebell (evtl. plus Sandbag) in der Hand.

2 Runden, 30 s Belastung/15 s Pause

Stoffwechselzirkel: Seilwellen, Shuttle Sprints (zwischen zwei 8-10 m entfernten Punkten hin- u. hersprinten), schwere Kettlebell-Swings, Mountain Climbers.

3 Runden, 30 s Belastung/30 s Pause, zwischen den Runden 1 min Pause – da lacht das Herz!

1 Runde = 3,5 min; 3 Runden = 10,5 min; mit Rundenpausen hat der Zirkel also 12,5 min bei 6 min tatsächlicher körperlicher Arbeit gedauert. Natürlich kann man das Training auch länger gestalten, da aber am Tag zuvor und am Tag danach ein kraftbetontes Training auf dem Programm stand, war die Belastungszeit für alle ausreichend.

Wie Energievampire & Krabben Ihren (Trainings-) Erfolg behindern

Sicher kennen Sie das: Sie haben sich etwas für Sie persönlich Wichtiges vorgenommen (z. B. die Gesundheit zu verbessern, den Körper zu verändern oder beruflich erfolgreicher zu werden) und machen sich motiviert an die Umsetzung.

Plötzlich kommen sie von mehreren Seiten ans Licht: Die Energievampire, Miesmacher und Neider. Diejenigen, die Sie runterziehen, Ihnen durch ihre negativen Kommentare und unqualifizierten Meinungen die positive Enerige rauben, die Sie zur Umsetzung Ihrer ambitionierten Wünsche und Ziele benötigen.

(Bildquelle: http://www.testedich.de/quiz30/picture/pic_1327346127_4.jpg)

In der Regel haben diese Personen überhaupt keine Ahnung vom Thema, glauben aber dennoch, Ihnen ihre persönliche Meinung aufdrücken zu müssen.

Mein Mentor an der Universität hat es bezogen auf Themen, die einen wissenschaftlichen Hintergrund haben (z. B. Gesundheits- oder Fitnessfragen), immer sehr treffend ausgedrückt: “Die haben alle ihre Meinung, doch die ist hier irrelevant. Was zählt, ist die Wissenschaft und hier haben wir klare Ergebnisse vorliegen. Anscheinend ist denen dieser Kenntnisstand nicht bekannt.”

Diese Aussage rufe ich mir immer wieder ins Gedächtnis, wenn ich um Hilfe bei Gesundheits-, Fitness- oder Ernährungsfragen gebeten werde und dann aufgrund meiner Ratschläge, die dem Wissensstand aus Forschung und Praxis entsprechen, angegriffen werde.

Ich bin auf diese Weise schon oft plötzlich zum Sündenbock dafür geworden, das einige Menschen einfach noch nicht bereit dafür sind, aus ihrer Komfortzone herauszukommen, um ihre Situation zu verbessern. Dabei wurde ich um Hilfe gebeten und habe konkrete Lösungen angeboten, die nachweislich Erfolg bringen.

So lange es keine Massagetablette gibt, wird es auch keinen einfachen Weg geben, um ambitionierte Fitnessziele zu erreichen. Viel Schweiß, sehr anstrengendes Training und viel Planung und Dispziplin bei der Ernährung sind nun einmal nötig.

Wäre das anders, dann würde die Menschheit nicht immer mehr verfetten und zunehmend schlapper und kränker werden.

Häufig sind es Menschen, die merken, dass sie selbst nicht den Mumm oder den Schneid zur gleichen Veränderung haben, sich diese aber insgeheim selbst wünschen.

Und dann kommen Sie daher, nehmen die Sache und Ihr Leben einfach selbst in die Hand, weil Sie es satt haben, immer nur in dieser mittelmäßigen Situation herumzudümpeln und zu hoffen, dass sich etwas ändert, ohne dass Sie etwas ändern müssen.

Wer nichts aktiv an seiner Situation verändert, kann ewig darauf warten, dass sich diese verbessert.

Missgunst und das Schlechtmachen der Ideen anderer sind häufig das Einzige, was den Miesmachern und Energievampiren noch bleibt, damit sie sich das eigene Unvermögen darüber, die eigene Situation nicht verändern zu wollen/können, nicht selbst eingestehen müssen.

In der Psychologie des Erfolgs werden solche Personen häufig als Krabben bezeichet, als Analogie zu den Krebstieren, die man problemlos in flachen Wannen oder Körben ohne Deckel halten kann.

(Bildquelle: Thomas Stegmann, Forum für Naturfotografen)

Vielleicht haben Sie das Verhalten dieser Tiere schon einmal beobachtet. Es gibt immer eine motivierte und ambitionierte Krabbe, die über die anderen hinweg zum Rand des Behälters hochkrabbelt, um in die Freiheit zu gelangen.

Sobald sie jedoch den Rand erreicht hat und sich nur noch hochziehen muss, um frei zu sein, beginnen alle sie umgebenden Krabben nach oben zu greifen und sie wieder runter in den Behälter zu ziehen. Anscheinend wollen sie nicht, dass es einer besser geht als ihnen selbst.

Diese Krabben hat fast jeder in seinem Leben. Es können Familienmitglieder, “Freunde”, Bekannte oder Kollegen sein. Sobald Sie etwas mehr aus sich oder ihrem Leben machen, klettern Sie automatisch eine Stufe höher als Ihre (bisher) Gleichgesinnten.

Daher mein Rat an alle, die ihre Wünsche und Ziele erreichen möchten:

Sprechen sie mit den Krabben, die Ihnen wirklich am Herzen liegen und erklären Sie ihnen, warum das für Sie so wichtig ist. Die Chance steht nicht schlecht, dass Sie verstanden und ab sofort bei Ihrem Vorhaben besser unterstützt werden.

Versuchen Sie möglichst alle anderen Krabben zu meiden oder aus Ihrem direkten Umfeld zu verbannen. Es wird teilweise am Anfang schwer sein, aber schon bald werden Sie sich befreiter fühlen und schneller mit neuer Energie vorankommen, was Ihre Ziele angeht.

Wenn Sie einige Krabben nicht meiden können, dann nutzen Sie deren negative Energie als Treibstoff, der Sie noch ambitionierter an der Umsetzung Ihrer Ziele arbeiten lässt. Nach dem Motto: “Ihr werdet Euch noch wundern, Euch werde ich  zeigen, dass ich es schaffe.”

Dieses Vorgehen lässt sich natürlich nicht nur auf den Fitnessbereich anwenden, sondern auch auf sämtliche andere Bereiche. Wussten Sie z. B., dass das eigene berufliche Einkommen in vielen Fällen etwa dem Durchschnittseinkommen Ihrer Freunde entspricht? Das soll natürlich nicht heißen, dass Sie Ihre Freunde verlassen sollen, wenn Ihnen Ihr Gehalt nicht gefällt. Es soll nur ein Beispiel dafür sein, wie wichtig das äußere Umfeld unsere Lebenssituation beeinflusst und wie unsere Gedanken und die der Menschen in unserer Näher unser Unterbewusstsein prägen.

Eine gute Möglichkeit, seine Ziele schneller zu erreichen, besteht darin, sich überwiegend mit positiven Menschen zu umgeben, die bereits schon da angelangt sind, wo Sie hinwollen oder auf dem besten Weg dahin sind.

Turkish Get-up: Sandbag vs. Kettlebell

Sandbag-Training ist hervorragend für die Verbesserung der gesamten Körperstabilität geeignet, insbesondere für die Rumpfstabilität.

Dies möchte ich an der Beispielübung Turkish Get-up (TGU, Türkisches Aufstehen) im Vergleich zur Kettlebell-Varianten erläutern.

Der TGU mit der Kettlebell ist bekannt für seine hohe Effektivität bezüglich der Ganzkörperkraft, insbesondere jedoch für die Stabilitätsverbesserung in der Schulter.

Die Kraft und Stabilität der Schulter ist jedoch bei dieser Übung gleichzeitig ein limitierender Faktor. Natürlich muss auch die Lendenwirbelsäule während der Bewegung durch alle Ebenen hindurch aktiv stabilisiert werden.

Wer jedoch den Schwerpunkt auf genau diese Funktion bzw. diesen Bereich legen möchte, der ist mit einem Sandbag besser beraten. Damit lassen sich höhere Gewichte verwenden, die durch die sich verschiebene Masse und je nach Haltevariante wesentlich höhere Anforderungen an die Rumpfstabilisation stellen.

Im folgenden Video stelle ich ein paar Beispiele vor:

An diesem Beispiel zeigt sich wieder mal, dass es zwar viele gute Geräte, Methoden und Trainingssysteme gibt, aber je nach den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen, sind einige besser geeignet, um das individuelle Trainingsziel besser oder schneller erreichen zu können.

Aus diesem Grund beschränke ich mich nicht nur auf eine Methode.

“Absorb what is useful.” (Bruce Lee)

Viele weitere Informationen über Sandbag Training gibt es hier:

www.sandbag-training.de

Vorankündigung: umfassende Sandbag-Training-DVD

Falls Sie gerne zu einem meiner begehrten Sandbag-Training-Seminare gekommen wären (bis zum Sommer biete ich wahrscheinlich keins mehr an), habe ich eine frohe Botschaft.

Ab Mittwoch (02. März 2011) gibt es einen exklusiven Seminarmitschnitt auf DVD!

Die begeisterten Rückmeldungen der Teilnehmer aus meinen ersten beiden Seminaren geben mir Gewissheit, dass diese Trainingsform noch viele weitere Anhänger finden wird.

Hier sind einige der aktuellen Rückmeldungen:

Wer an Sport interessiert ist, sollte es unbedingt ausprobieren.“ Christian Graf

Ist einfach lohnenswert – das Neuste und Beste auf dem Trainingsmarkt.“ Tina Steinbach

Wenn Du mit wenig Aufwand ein geiles Workout machen willst, dann mach Sandbag Training!“ Ivan Vrhovac

 

Ich hatte eine Einführung in das Sandbagtraining erwartet und meine Erwartungen wurden sogar übertroffen: das Training macht richtig Spaß, ist abwechslungsreich und ordentlich anstrengend.“ Stephan Ludewig

Ein Hammer Workout, bei dem ich an meine Grenzen gekommen bin. Mein erstes Seminar bei Till hat meine Erwartungen voll erfüllt.“

In den ersten drei Verkaufstagen (02.-04. März 2011) gibt es einen tollen Einführungspreis, mit dem Sie über 20 % sparen!

Ab Samstag muss ich den vollen Preis verlangen.

www.sandbag-training.de