Steve Maxwell gibt 2015 vier Seminare in Köln

Wie in den letzten Jahren kommt Steve Maxwell, von dem ich schon seit etwa 8 Jahren lernen darf, im Sommer wieder in die Primal Fitness Box nach Köln.

Langjährige Leser dieses Blogs wissen bereits, dass Coach Maxwell seit Jahren um die Welt reist, um zu lehren und zu weiter zu lernen. Nach über 50 Jahren Trainingserfahrung hört er nicht auf weiterhin zu lernen, sowohl von den Besten der Besten auf ihrem Fachgebiet als auch von seinen Schülern.

Er weiß, was wirklich funktioniert und was sich praktisch im Alltag mit einfachsten Mitteln umsetzen lässt. Da er keinen festen Wohnsitz hat und nur eine Tasche und einen Rucksack samt Inhalt besitzt, muss er mit allem arbeiten, was er in den verschiedenen Ländern vorfindet.

Mit über 60 Jahren ist er nicht nur selbst ein Vorbild für Fitness und Gesundheit (u. a. einarmige Liegestütze, einbeinige Kniebeugen, dauerhaft maximal 8 Prozent Körperfettanteil), sondern demonstriert die Effekte seines Systems auch kontinuierlich anhand der großen Erfolge seiner Klienten (von Studenten bis zu Profisportlern).

Intensiv beschäftigt er sich auch mit den jahrhunderte bis jahrtausende alten Trainingsmethoden unserer Vorfahren. So habe ich durch ihn u. a. erst kürzlich erfahren, dass unsere "deutschen" Vorfahren z. B. hauptverantwortlich für die Kraft- und Fitnessszene in den USA waren. Doch das haben die meisten von uns längst vergessen.

Es ist auch unabhängig von den reinen Seminarinhalten immer ein beeindruckendes und inspirierendes Erlebnis, wenigstens einen Tag mit Steve zu verbringen, da er auch "nebenbei" stets eine Menge an wichtigen Informationen und wertvollen Tipps weitergibt.

Daher kann ich die Teilnahme an zumindest einem Seminar wärmstens empfehlen.

Ich verlasse jedes seiner Seminare und praktisch jedes private Gespräch mit vielen Notizen und interessanten Anregungen und Ideen.

Folgende Seminare wird Steve Maxwell im Juli 2015 in Köln anbieten (eine parallele Übersetzung ins Deutsche ist vor Ort möglich und bis zum 15. Mai wird ein Frühbucherrabatt angeboten):

Mobility Conditioning Seminar

(Steves Klassiker)

Sa., 4. Juli, 9.00 – 16.00 Uhr

Weitere Infos und Anmeldung: siehe Link

 

Club Swinging for Strength and Fitness

(3D-Fitness mit Keulen, u. a. besonders zur Verbesserung der Schulterstabilität/-kraft und Griffkraft geeignet – eventuell das fehlende Puzzleteil in Ihrem Trainingsprogramm)

So., 5. Juli, 9.00 – 16.00 Uhr

Weitere Infos und Anmeldung: siehe Link

 

Advanced Body Weight Seminar

(Dieses Seminar hat Steve noch nicht in Deutschland gegeben! Hier geht es um Kraft, Fitness und langfristige Gesundheit, nicht um Showübungen für`s Ego und Applaus aus der Menge.)

Sa., 11. Juli, 9.00 – 16.00 Uhr

Weitere Infos und Anmeldung: siehe Link

 

Biggest Bang for the Buck gym equipment seminar

(Dieses Seminar hat Steve noch nie gegeben! Hier zeigt er die besten und effektivsten Übungen mit den effektivsten Trainingsgeräten, die man in einem modernen Fitnessstudio oder zu Hause vorfindet, u. a. Langhantel, Kurzhantel, Kettlebell, Slingtrainer/Ringe, Sandbag und mehr.)

So., 12. Juli, 9.00 – 16.00 Uhr

Weitere Infos und Anmeldung: siehe Link

Kettlebell-Serie: Geheimnisse des Turkish Get-ups Teil 1

In einer kleinen Artikelserie im Functional Training Magazin zeige ich ein paar Techniktipps, die dabei helfen, die Übung (Turkish) Get-up schnell besser und effizienter auszuführen.

Als Ergebnis wird man stabiler und somit sicherer. Beides hat zur Folge, dass auch höhere Gewichte bewältigt werden können.

Teil 1 widmet sich der ersten Phase des Aufstehens nach dem Anheben der Kettlebell:

Im Functional Training Magazin ist der Artikel hier zu sehen.

Interview über Kettlebell-, Bodyweight- vs. Hanteltraining – und einen vergessenen Mental-Trick

Mark Maslow, Initiator eines der beliebtesten Gesundheitspodcasts auf iTunes, hat mich kürzlich über Kettlebells, Bodyweight Training, Hanteltraining und einige persönliche Dinge interviewt und alles nun als Podcast veröffentlicht.

Das knapp 50-minütige Interview bietet eine Fülle an praktischen Trainingstipps, Motivationsstrategien und Buchempfehlungen (, die auch gut zu Weihnachten verschenkt werden können).

Hier können Sie das Interview anhören und/oder downloaden:

http://www.marathonfitness.de/dr-till-sukopp-kettlebell/

Teste dein vorzeitliches Sterblichkeitsrisiko und deine körperliche Grundfitness in nur 20 Sekunden

Eine hohe kardiovaskuläre Fitness (Herz-Kreislauf-Fitness) ist mit einem längeren Leben in höherer Lebensqualität (geringes Erkrankungsrisiko) verbunden. Über den gleichen Zusammenhang hinsichtlich der Kraft- und Beweglichkeit gibt es jedoch weniger Studien bzw. die Tests sind recht aufwendig oder unpraktikabel.

Es hat sich z. B. gezeigt, dass sich anhand der Höhe der Griffkraft stellvertretend für die Ganzkörperkraft Aussagen auf das vorzeitige Sterblichkeitsrisiko treffen lassen. Je höher die Griffkraft, desto geringer ist das vorzeitliche Sterblichkeitsrisiko, unabhängig von der Ursache.

Im Jahr 2012 hat der brasilianische Arzt Dr. Claudio Gil Araujo von der Gama Filho Universität in Rio de Janeiro eine Studie mit 2002 Patienten veröffentlicht, in der er durch einen einfachen Test binnen 20 Sekunden Aussagen über das Gesamtsterblichkeitsrisiko in den nächsten sechs Jahren treffen konnte.

Die Patienten (68 % Männer, 32 % Frauen) waren zwischen 51 und 80 Jahre alt.

 

Der Test heißt Sitting-Rising Test (SRT; Hinsetzen-Aufstehen-Test) und wird wie folgt ausgeführt:

Warnung: Führe den Test nicht durch, wenn du Arthritis hast oder befürchtest, dass du dich verletzen kannst.

 

1. Stehe barfuß in bequemer Kleidung mit genügend freiem Raum um dich herum.

2. Ohne dich groß nach vorne zu lehnen, senkst du dann deinen Körper in die Schneidersitzposition ab.

3. Nun stehst du aus dieser Position heraus wieder auf, möglichst ohne dabei deine Hände, Knie, Unterarme oder die Außenseiten deiner Beine zu Hilfe zu nehmen.

 

Bildquelle: http://goo.gl/xm8Wx7

 

Punktewertung:

Es gibt beim Sitting-Rising Test zwei grundlegende Bewegungen – hinsetzen und aufstehen.

Jede wird auf einer 1-5 Punkte-Skala bewertet, so dass ein ideales Testergebnis 10 Punkte ergeben würde.

Solltest du einen der fünf genannten Körperteile zu Hilfe nehmen (Hände, Knie, Unterarme oder die Außenseiten deiner Beine), dann wird dir beim Test jeweils ein Punkt abgezogen.

Wenn du Gleichgewichtsprobleme hast und beim Test wackelst, werden dir zusätzlich 0,5 Punkte abgezogen.

 

Auswertung:

Die Studie hat ergeben, dass Menschen, die weniger als 8 Punkte im Test erreichten, in den nächsten sechs Jahren ein doppeltes Sterblichkeitsrisiko aufwiesen als solche, die ein höheres Testergebnis erzielt hatten.

Diejenigen, die nur 3 oder weniger Punkte im Test erreichen konnten, hatten ein fünffach erhöhtes Sterblichkeitsrisiko (gleich welcher Ursache) in den nächsten sechs Jahren im Vergleich zu denen, die mehr als acht Punkte erzielen konnten.

Für jeden Punkt, der dir aufgrund der oben genannten Kriterien abgezogen wird, erhöht sich dein Sterblichkeitsrisiko in den kommenden sechs Jahren um 21 Prozent und sinkt um den gleichen Wert, wenn du deine Beweglichkeit und Kraft so trainierst, dass du beim nächsten Test einen Punkt weniger abgezogen bekommst.

Unten findest du praktische Trainingsempfehlungen von mir..

 

Hier ist noch einmal ein Video mit englischem Untertitel zum Test:

 

Hier gibt es noch weiter Bilder zur Anleitung und Punktewertung.

 

Ich habe 52 fertige Programme für dich vorbereitet, durch die dir sämtliche Bewegungen im Alltag schon bald wieder leichter, müheloser und geschmeidiger gelingen.
Jedes Programm dauert nur 10-15 Minuten.
Hole dir die Programme über diesen Link und wiederhole den oben beschriebenen Test gerne nochmal in 4-8 Wochen.

 

Mein Aha-Erlebnis beim heutigen Training

Heute hatte ich z. B. wieder mal ein interessantes Erlebnis beim Training. Ich hatte wenig Zeit und wollte direkt ein Seil hochklettern, weil ich das schon zu lange nicht mehr gemacht hatte.

Erschrocken stellte ich fest, dass ich Schwierigkeiten damit hatte es wie gewohnt fest zu greifen und mich hochzuziehen. Mit etwas Magnesia an den Händen ging es dann etwas besser.

Anschließend habe ich 20 schwere Kettlebell-Swings gemacht und bin jeweils gut 10 Meter vorwärts und rückwärts gekrabbelt, wobei ich bei jedem Schritt noch einen Liegestütz gemacht habe (Spiderman-Krabbeln mit Liegestütz).

Das sollte mein kleiner Zirkel für heute mit mehreren Durchgängen sein.

Als ich anschließend wieder zum Seil kam, konnte ich plötzlich wieder wie früher hochklettern und hatte genügend Griffkraft.

Das war in zweierlei Hinsicht wieder ein Aha-Erlebnis für mich:

1.) Das "Aufwärmen", also die sogenannte Trainingsvorbereitung spielt eine immens wichtige Rolle in jedem Training, auch bei kurzen Einheiten, da das Zentralnervensystem und somit die Muskeln "aufgeweckt" und aktiviert werden und sofort mehr Leistung abgerufen werden kann.

2.) Krabbeln in seinen verschiedenen Varianten aktiviert fast den gesamten Körper und sorgt durch den Kreuzgang für eine hohe Gehirnaktivierung. Es macht übrigens auch nachweislich schlauer. 😉

Die nächsten Runden gingen dann übrigens auch noch gut.

Da das Krabbeln eine so effektive Übung ist, werde ich darüber bald ein kleines E-Book veröffentlichen, dass ich fast fertig geschrieben habe. Dort lernen Sie u. a. wie Sie in ca. 6 Wochen 10 Minuten lang krabbeln können (am Stück und ohne, dass die Knie den Boden berühren).

Doch mehr dazu, wenn es soweit ist.