Erfolg und Leichtigkeit im Leben – geht beides?

Wenn es um die Erfüllung von Zielen oder Träumen geht, sei es hinsichtlich Fitness, Gesundheit oder natürlich auch allgemein, dann ist es wichtig, regelmäßig die richtigen Handlungen durchzuführen, die zum Ziel führen. Je häufiger, desto besser.

Im Fitnessbereich ist es das Training und die Ernährung. Wie das geht, lässt sich paraktisch überall herausfinden. Allerdings scheitern die meisten Menschen schon vorab an ihrer mentalen Einstellung bzw. ihrer Grundhaltung.

Wie ich schon in mehreren Artikeln (siehe Archiv) geschrieben habe, ist der wichtigste Erfolgsfaktor der Kopf bzw. wie es darin aussieht.

Es ist also sehr zu empfehlen, sich mit den Themen Psychologie und Erfolg zu beschäftigen – ganz gleich wie man Erfolg für sich selbst definiert. Für mich bedeutet Erfolg zum Beispiel, dass man daran arbeitet, seine Träume zu erfüllen und schon auf dem oder durch den Weg dahin glücklich wird, ganz gleich, ob man sie erreicht oder nicht.

Das Wichtigste ist doch, dass es uns gut geht oder noch besser, dass wir glücklich sind.

Erfolg hat also nicht unbedingt etwas mit Stress und Zeitmangel zu tun, sondern ist vor allem eine mentale Grundeinstellung.

Glauben Sie an sich und dass Sie es schaffen können. Sie ahnen ja gar nicht, welche unglaublichen Möglichkeiten in Ihnen schlummern.

Ein Buch zum Thema, das mir besonders gut gefällt, ist “Die 7 SUMMITS STRATEGIE – Mit Leichtigkeit persönliche Gipfel erreichen” von meinem Kollegen Steve Kroeger (www.stevekroeger.com).

In seinem spannenden Projekt besteigt er in 7 Jahren den jeweils höchsten Berg aller 7 Kontinente und gibt seine Erfahrungen, die er auf dem Weg zu den Gipfeln macht, in seinem Buch sowie in Vorträgen und einem Hörbuch weiter.

Hier ist ein kurzes Video von Steve und mir, das versucht, eine Idee mehr an Leichtigkeit im Leben zu vermitteln. Vielleicht klappt es ja. 😀

https://youtu.be/Dw14MlMY7b4

Die “Renegade Diet”

Die Artikel über eine steinzeitliche Ernährungsform haben wieder einigen Wirbel verursacht. Dabei sollten sie lediglich informieren. Die moderne Ernährungswissenschaft schaut, was im Körper passiert, wenn man das Nahrungsmittel XY konsumiert oder eben weglässt und zieht daraus Schlüsse für die Gesundheit.

Dabei kommt man häufig immer wieder auf die Steinzeiternährung zurück. Natürlich kann jeder selber entscheiden, was er zu sich nehmen möchte. Es ist jedoch von großem Vorteil, wenn man zumindest grundlegende Zusammenhänge zwischen der Nahrung und körperlichen Reaktionen kennt, um langfristig die Gesundheit erhalten oder fördern zu können. Viele körperliche Beschwerden haben nun mal ihre Ursachen in der Ernährungsweise.

Im Zusammenhang mit ambitioniertem Fitnesstraining, das auf Körperfettreduktion und Muskelaufbau ausgerichtet ist, habe ich gerade ein sehr interessantes Buch von Jason Ferruggia gelesen.

Jason ist in der internationalen “Strength & Conditioning”-Szene als renommierter Experte sehr bekannt für seine außergewöhnlichen Trainingserfolge, vor allem bezüglich der Verbesserung der Körperzusammensetzung.

Ich verfolge seine Arbeit schon seit Jahren und sehe mit Freude wie er sich ständig weiterentwickelt. Er testet alles ausgiebig selbst und später mit seinen Klienten aus, hinterfragt kritisch bestehende Meinungen und Konzepte und baut nur Dinge in seine “Renegade”-Trainingsphilosophie ein, die in der Praxis wirklich funktionieren.

Anfänglich hat er z. B. bis zum Muskelversagen bei den meisten Sätzen trainiert, nun lässt er die letzten 1-2 Wiederholungen weg. War für ihn ein aktiv dynamisches Aufwärmen mit Gelenkmobilisation, Aktivierung wichtiger Stabilisationsmuskeln oder gar Reha-/Korrekturübungen zunächst “unmännlich”, gehört es mittlerweile aufgrund der Effektivität und gesundheitlichen Wirkung zum Standardprogramm.

Bei der Ernährung hielt er sich an die gängigen Empfehlungen für schnellen Muskelauf- und Fettabbau, bis er merkte, dass diese Empfehlungen hinsichtlich der Qualität und Quantität der Nahrung schwer umzusetzen sind und häufig die Gesundheit beeinträchtigen.

Nach Jahren des Lernens, des Austauschens mit Ernährungsexperten und intensiven Experimenten mit hunderten von Probanden hat er nun ein Konzept entwickelt, mit dem er die bisher besten Ergebnisse für die Gesundheit und die Fitness erzielt, hinsichtlich Fettabbau und Muskelaufbau.

Das Ergebnis nennt er die Renegade-Diät, welche nach seinem Trainingssystem benannt wurde.

Wem die Paleo-Ernährung zu radikal erscheint, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen, denn das Konzept ist sehr gut durchdacht, orientiert sich an aktuellen Erkenntnissen aus der Ernährungswissenschaft, verspricht beste Erfolge, verbessert sicherlich die Gesundheit und das Wichtigste: Es lässt sich leicht und ein Leben lang umsetzen.

Über einen Klick auf das Bild oder die roten Links im Text erfahren sie mehr.

Hier geht`s zur Renegade Diet.

Paleo-Ernährung: Was ist das eigentlich? (Teil 2 von 2)

Dies ist der zweite Teil des Gastartikels von Constantin Gonzalez, www.paleosophie.de

Die Biochemie zeigt: Das macht uns heute krank!

Zusammen mit Biochemikern und Medizinern haben Ernährungs-Forscher die sogenannten “neolithischen”, also neuzeitlichen Nahrungsmittel unter die Lupe genommen und in den letzten paar Jahrzehnten herausgefunden, was genau an moderner Zivilisations-Kost krank macht:

– Weizen und andere Getreide enthalten eine Reihe von aktiven Eiweiß-Stoffen, die diese Pflanzen über Jahrmillionen hinweg zur Abwehr von Fressfeinden (das sind wir) entwickelt haben: Gluten, “Wheat-Germ-Agglutinin” (WGA) und Lektine machen die Schleimhaut im Darm von Säugetieren (das sind auch wir) systematisch durchlässig für körperfremde Stoffe. Das führt zu Entzündungen, Überlastung des Immunsystems und zu zahlreichen Erkrankungen, die auf eine Verwirrung des Immunsystems zurückzuführen sind: Denn Gluten heftet sich gerne an körpereigene Eiweiße, die dann vom Immunsystem fälschlich als “Feind” eingestuft werden. Hierzu gehören die meisten Schilddrüsen-Leiden, Entzündungen an Gelenken (Arthrose), sowie fast alle weiteren Auto-Immunerkrankungen.

– Zusätzlich enthalten Getreide einen Stoff namens Phytinsäure, die die Pflanze für die Speicherung von Mineralstoffen benutzt. Das funktioniert so gut, dass der menschliche Körper selbst nicht mehr in der Lage ist, Mineralien aus Nahrung zu gewinnen, die Phytinsäure enthält. Das erklärt, warum z. B. die USA das Land mit der größten Pro-Kopf-Versorgung an Kalzium sind, und gleichzeitig auch das Land mit der größten Häufigkeit an Osteoporose.

– Auch Hülsenfrüchte enthalten Lektine, die für den menschlichen Körper problematisch sind, Entzündungen im Körper fördern und das Immunsystem belasten.

– Das Verhältnis von Makro-Nährstoffen zueinander, also Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate, war in der Steinzeit besser auf die Biologie des Menschen angepasst: Der Steinzeit-Mensch aß eine Low-Carb-Kost und die ist ihm gut bekommen, denn der menschliche Körper ist für die effiziente Verbrennung von Fett konstruiert. Ein Übermaß an Kohlenhydrate führt dagegen zu mehr Körperfett: Wer mehr als 150g Kohlenhydrate am Tag mit der Nahrung aufnimmt und diese nicht sofort verbrennt, der baut daraus Fett-Depots. Statistisch gesehen nimmt der Zivilisations-Mensch daher dank Pasta, Brot, Zucker und Weißmehl-Produkten jährlich ein ganzes Pfund zu. War man als Student noch fit, so kämpft man Mitte dreißig zunehmend gegen seinen “Bierbauch” und weiß nicht so recht warum.

Die Paleo-Ernährung ist eine Fitness-Ernährung

Zurück zum Thema Fitness: Die Steinzeit-Ernährung und unser Freund Grok haben sich über Millionen von Jahren optimal aufeinander angepasst und daher waren unsere Steinzeit-Vorfahren schlank, stark und fit, sonst hätten sie nicht regelmäßig über Stunden ihre Beute jagen und danach das große Gewicht ihres Fangs nach Hause tragen können. Mit der Zeit haben sich dadurch typische metabolische Muster eingespielt, auf die der Mensch auch heute noch geeicht ist:

– Durch mehr Fett und weniger Kohlenhydrate in der Nahrung wird der Körper auf Fett-Verbrennung umgeschaltet. Das bedeutet für Sie ein gleichbleibendes Energie-Niveau über den ganzen Tag, ohne Mittags-Tief und ohne Stress bei ausgelassenen Mahlzeiten. Das hat unserem Steinzeit-Kollegen gut getan, der schließlich tagelang weite Strecken laufen musste, ohne auf Energieriegel und Carbo-Loading zurückgreifen zu können.

– Grok hat längere Zeit fasten müssen, als er auf die nächste Jagd wartete. Dabei hat sein Körper die Zeit genutzt und ausgemistet: Eiweiß-Abfälle aus Krankheiten, sowie beschädigte Zellen werden während Fasten-Perioden abgebaut und recycled, darunter auch Bakterien, Viren und angehende Krebszellen. Heute können Sie sich genauso durch kurze Fasten-Perioden von 18-24 Stunden diesen Reinigungs-Effekt zunutze machen.

– Während der Jagd ist der Urmensch lange Strecken gelaufen und hat dabei optimal Fett verbrannt, indem er eine effiziente Lauftechnik anwendete und dabei seinen Puls im aeroben Bereich hielt. Heute gewinnt das Barfuß-Laufen und das Laufen mit minimaler Besohlung weltweit immer mehr Anhänger, die dadurch ihre Lauf-Leistung dramatisch verbessern können.

– Zwischendurch gab es für unseren Steinzeit-Kumpel große, fast übermenschliche Kraftanstrengungen: Schnelle Sprints, der Beute hinterher, wilde Zweikämpfe Mensch gegen Tier und zum Schluss das triumphale Wuchten der schweren Beute. Heute spricht sich unter Bodybuildern herum, dass wenige, kurze “High-Intensity-Interval-Training”-Einheiten pro Woche mehr bringen als endlose Arbeit im Fitness-Studio.

– Und nach der Jagd hat der Steinzeit-Mensch natürlich gefeiert! Dabei hat er sich bei Grillparties zuerst auf die fetten Stücke, Innereien und dank spitzer Steine und Keile auch auf Knochenmark und Hirn gestürzt. Heute weiß man, dass Fett, Innereien und Knochenmark wertvolle Vitamine, Mineralien und vor allem Omega-3-Fettsäuren enthalten, ein wesentlicher Baustein für den optimalen Aufbau von Hirn und Muskeln.

– Auch die Ruhe kam in der Steinzeit nicht zu kurz. Nach intensivem Jagd-Stress hat der Steinzeit-Mensch sich ausgeruht, um wieder zu Kräften zu kommen und seine Muskeln zu regenerieren.

Paleo als Lifestyle

Sie merken schon: Es geht bei der Paleo-Ernährung um mehr als um das bloße Weglassen von Getreide-Produkten, Milch und Hülsenfrüchten. Je mehr wir über die Zusammenhänge zwischen Steinzeit-Leben, Ernährung, Biochemie und Metabolismus aus aktueller Forschung erfahren, umso mehr wird klar, welche Rolle (Barfuß-)Laufen, Sprinten, Kraft-Training, Fasten, Fett, Eiweiß und andere Nährstoffe in der menschlichen Biologie spielen.

Die Paleo-Challenge: 30 Tage essen wie in der Steinzeit!

Doch jetzt sind Sie dran: Ist die Paleo-Ernährung bloß eine Marotte von einigen Steinzeit-Freaks oder steckt da vielleicht auch für Sie ein Vorteil dahinter? Probieren Sie es einfach aus! Am besten 30 Tage lang, denn so lange braucht Ihr Körper, um sich von den negativen Effekten moderner Zivilisations-Ernährung zu befreien, Ihren Darm wieder immun gegen Fremdkörper zu machen und Ihren Metabolismus optimal auf Hochtouren zu bringen. Auch sind 30 Tage ein guter Zeitraum, um eine neue Gewohnheit zu lernen, bis Ihnen dann die Auswahl der für Sie optimalen Nahrungsmittel automatisch von der Hand geht. Also:

– Reichlich Fleisch, Fisch, Geflügel und Eier essen (möglichst in Bio-Qualität von sich frei bewegenden Tieren),

– dazu viel grünes und buntes Gemüse, Wurzeln und ein paar Knollen,

– garniert mit ein paar Früchten, Beeren und Nüssen.

Das ist das Steinzeit-Rezept und im Internet finden Sie zahlreiche Ideen und Rezepte, die Ihnen die tägliche Auswahl Ihrer Mahlzeiten erleichtern werden. Haben Sie dabei keine Angst vor Fett, denn tierisches Fett enthält wertvolle Vitamine und kann optimal von Ihrem Körper verbrannt werden, ohne anzusetzen.

Sie dürfen dabei auch ein paar Ausnahmen machen, falls Ihnen die Umstellung auf die Paleo-Ernährung schwer fällt:

– Butter ist bei Paleo-Anhängern eines der beliebtesten Fette, auch wenn es ein Milchprodukt ist. Passt super zu Rührei oder zum Steak oder auf gedünstetem Gemüse!

– Legen Sie am Wochenende ruhig mal einen “normalen” Tag ein. Sie werden schnell merken, wie Ihr Körper Ihnen sagt, was gut für ihn ist und was nicht: Irgendwann werden Sie ihre Ausnahme-Tage gar nicht mehr durchziehen wollen.

– Schokolade mit 70% oder mehr Kakao-Anteil hilft, Ihren Nasch-Trieb unter Kontrolle zu halten. Solche Schokolade ist sogar gesund! Auch ein wenig Rotwein zum Essen ist erlaubt, Bier jedoch lieber nicht, denn das ist sozusagen flüssiges Getreide…

Und vergessen Sie nicht, ein paar Fotos vorher und nachher zu machen, am besten in Badekleidung. Sie werden sich wundern!

Paleo-Ernährung: Was ist das eigentlich? (Teil 1 von 2)

Dies ist ein Gastartikel von Constantin Gonzalez, www.paleosophie.de

In letzter Zeit taucht in Sportlerkreisen immer wieder das Stichwort “Paleo-Ernährung” auf. Was verbirgt sich dahinter? Ist das nur eine Welle aus den USA oder kann man damit mehr aus seinem Training machen?

Die Paleo-Ernährung untersucht, wie der Mensch sich in der Steinzeit ernährt hat. Dabei gehen Wissenschaftler davon aus, dass der Mensch sich über einen Zeitraum von über 2,5 Millionen Jahren optimal auf eine bestimmte Ernährungsweise evolutionär angepasst hat. Erst seit etwa 10.000 Jahren hat der Mensch mit dem Beginn der Agrar-Revolution seinen Speiseplan radikal umgestellt, und seit etwa 50-100 Jahren sind moderne Lebensmittel wie Zucker, Weißmehlprodukte, Burger und Pringels auf dem Ernährungsplan des Menschen gekommen.

Sie ahnen es bereits: Kann die Umstellung unserer Ernährung auf moderne Zivilisations-Kost eine Ursache für moderne Zivilisations-Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Übergewicht, metabolisches Syndrom, Allergien und Auto-Immunerkrankungen sein? Welchen Zusammenhang gibt es genau zwischen Ernährung und Fitness? Gibt es Geheimnisse in der Steinzeit-Ernährung, die den Urzeitmenschen fitter und gesünder gemacht haben, als den “Couch-Potato” von heute?

Ausgrabungen bringen es ans Licht: Der Urzeit-Mensch war topfit!

Paläontologen haben tatsächlich festgestellt, daß Skelette von Menschen, die älter als 10.000 Jahre sind und sich auf Jäger- und Sammler-Art ernährt haben weniger Anzeichen von Zivilisations-Erkrankungen aufweisen als Skelette, die nach der Einführung des Ackerbaus gelebt haben. Auch war der Steinzeit-Mensch deutlich muskulöser aufgebaut als der Zivilisations-Mensch. Er hatte eine höhere durchschnittliche Körpergröße, gesündere Zähne, keinerlei Anzeichen von Herz- und Kreislauferkrankungen und auch an sonstigen “Zipperlein” des Alterns schien er weniger zu leiden: Auch alt gewordene Vorfahren der Urzeit waren fit und muskulös und sie konnten mühelos mit jüngeren Kollegen bei der Jagd mithalten. Die häufigste Todesursache des Steinzeit-Menschen waren Jagdunfälle und Infektions-Krankheiten. Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall waren dagegen auch bei alten Steinzeit-Menschen weitgehend unbekannt.

Dagegen fanden Paläontologen in Skeletten neueren Ursprungs deutliche Anzeichen von degenerativen Krankheiten: Sobald eine Kultur sesshaft wurde und mit dem Anbau von Getreide und anderen Kulturpflanzen begann, nahm auch die Kindersterblichkeit dramatisch zu, die Knochendichte nahm ab und Anzeichen von Karies, Gefäßverkalkung und anderen degenerativen Krankheiten nahmen in den Skeletten messbar zu.

Essen wie in der Steinzeit macht stark, gesund und fit

Diese Anzeichen haben irgendwann auch Ernährungswissenschaftler aufmerksam gemacht, allen voran Dr. Loren Cordain, der heute als einer der Väter der Paleo-Ernährung gilt: Er hat zum ersten Mal systematisch die Zusammensetzung der Steinzeit-Ernährung und der Ernährung moderner Jäger- und Sammler-Kulturen untersucht und mit der modernen Zivilisations-Ernährung verglichen. Der Steinzeit-Mensch aß vornehmlich:

– Viel Fleisch, Fisch, Geflügel und Eier aus der Jagd,

– dazu reichlich Gemüse in allen Farben sowie Wurzeln und Knollen, die er sammelte und

– dazu einige Früchte, Beeren, Nüsse und Samen.

Auffällig ist, was der Steinzeit-Mensch nicht gegessen hat. Für “Grok”, den Prototypen aller Steinzeit-Menschen waren:

– Getreide und alle Getreide-Produkte, wie Brot, Nudeln, Müsli, Pizza, Bier & Co.,

– Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen und auch Erdnüsse,

– Milch und Milch-Produkte,

– pflanzliche Öle,

– Zucker

– und alle anderen industriellen Fertig-Produkte

komplett unbekannt.

Sind Sie bereit für mehr nackte Haut?

Wenn die Temperaturen steigen, schwinden immer mehr Kleidungsschichten und schon bald sind T-Shirts, Trägerhemden, enge Kleider oder gar Badekleidung angesagt.

Für  alle, die mit ihrem Bauch noch nicht ganz zufrieden sind, habe ich ein paar alte Bauchtrainingsartikel überarbeitet und veröffentlicht.

Klicken Sie zum Lesen einfach auf die beiden roten Links:

Veraltetes Bauchmuskeltraining: Vergessen Sie Crunches

Six-Pack: So bekommt man einen Waschbrettbauch oder einen flachen Bauch

Testen Sie Ihre Schulterbeweglichkeit und -stabilität

Die Schultern gehören aufgrund ihrer Konstruktion zu den anfälligsten Gelenken, was Überlastungen und Instabilitäten angeht.

Der zunehmende Bewegungsmangel, kombiniert mit der häufig vorherrschenden Rundrückenhaltung, verschlimmert diese Situation zusätzlich.

Hierdurch nimmt nicht nur die Beweglichkeit ab, sondern auch die Kraft und Stabilität des Gelenks.

Selbst bei vielen Fitnesssportlern und Trainern ist es um die Schulterstabilität und -kraft häufig schwach bestellt.

Hier sind einfache Tests zur Schulterbeweglichkeit und Stabilität:

Wenn Sie bei diesen Tests Schwierigkeiten haben oder gar eine Asymmetrie im Links-rechts-Vergleich aufweisen, dann sollten Sie noch keine schweren Sachen über Kopf anheben.

Das Überlastungs- und Verletzungsrisiko wäre in diesem Fall einfach zu groß, weil Ihr Körper nicht mehr die dafür notwendigen Voraussetzungen erfüllt.

Auf www.eisen-macht-stark.de bekommen Sie u. a. 12 effektive Übungen gezeigt, die die Schulterbeweglichkeit verbessern, und über 10 effektive Übungen, die schnell Stabilität und Kraft in den Schultern aufbauen.

Funktionelle Bewegungsdefizite erkennen

Bevor ein intensives körperliches Training begonnen wird, sollte überprüft werden, ob der Körper für die geplante Art der Belastung bereit ist.

Auch wenn man vorsichtig beginnt, kann es zu Überlastungen und Verletzungen kommen, vor allem wenn funktionelle Defizite bei grundlegenden Bewegungsmustern vorliegen.

Diese können z. B. durch Unbeweglichkeiten, Instabilitäten oder verzögerter bis schwacher Muskelaktivierung hervorgerufen werden. Wenn dann noch eine Asymmetrie hinzukommt, d. h. unterschiedliche Bewegungsfähigkeiten im Seitenvergleich (Arme, Beine), dann muss der Körper zwangsläufig an anderer Stelle überbeansprucht werden, um dieses Ungleichgewicht zu kompensieren.

Dadurch kann es zu Überlastungen und Verletzungen kommen. Bei Asymmetrien oder deutlichen Einschränkungen bei der Bewegungsfähigkeit ist von einem intensiven Training zunächst abzuraten, vor allem, wenn das Training kraftbetont ist oder viele wiederkehrende Wiederholungen durchgeführt werden (z. B. bei Laufbewegungen).

Die folgenden beispielhaften Bewegungstests, die vor allem für das Unterkörpertraining wichtig sind, werden neben weiteren Tests ausführlich im Videoseminar “Eisen macht stark” samt zugehörigen Korrekturübungen besprochen und demonstriert (roten Link anklicken).

NEU: Das Profi-Trainingsseminar zum Download

Nach viel Arbeit und unzähligen Nachfragen ist er nun endlich fertig gestellt:

Der Zusammenschnitt des exklusiven “Lift-up-Seminars”, das ich zusammen mit Robert Heiduk von der “Eisenklinik” im letzten Jahr gegeben habe.

Inhaltlich richtet es sich vor allem an Trainer, Personal Trainer, Sporttherapeuten, Physiotherapeuten und Ärzte sowie an ambitionierte Fitnesssportler und Athleten.

Es beinhaltet die wohl detaillierteste deutschsprachige Darstellung der Bewegungsmuster Lastheben (Kreuzheben) und Überkopfdrücken und ist nun als Online-Seminar zum Download erhältlich.

Sämtliche Vorraussetzungen, Vor-, Test- und Korrekturübungen sowie eine Vielzahl an Varianten und Progressionen sind ebenfalls enthalten.

Selbst in meinen Kettlebellseminaren gehe ich lange nicht so ausführlich auf das Überkopfdrücken ein, obwohl es dort ein fester Bestandteil der Agenda ist.

“Ein höchst interessantes Seminar, um grundlegende (alltagsnahe) Bewegungsmuster zu erlernen. Das dort erlernte Wissen ist besser als ein Jahresvertrag im Fitness-Studio.” Bogdan Szegeda

Wer wirklich einen festen, starken und stabilen Körper haben möchte, kommt an den Übungen Kreuzheben und Überkopfdrücken in sämtlichen Varianten kaum vorbei.

Klicken Sie auf das folgende Bild, um den Trailer zu sehen und mehr zu erfahren:

www.eisen-macht-stark.de

Lastheben (Kreuzheben) und Überkopfdrücken

In meiner Artikelserie zu fundamentalen Bewegungsmustern schließen sich bei Kleinkindern nach dem Hochziehen, Balancieren und Gehen (siehe letzter Artikel) das Anheben von Gegenständen an, gefolgt vom Überkopfdrücken.

Je nach Gewicht des Gegenstands bedienen sich Kleinkinder zum Anheben einer tiefen Kniebeuge bzw. des Last- oder Kreuzhebens.

Schon bald lassen sich auch schwerere Gegenstände bis über den Kopf anheben.

Das korrekte bzw. sichere Anheben von Gegenständen müssen sehr viele Menschen erst wieder erlernen, denn das Bewegungsmuster dafür ist meist “abhanden gekommen”. Bevor Sie sich also daran machen, schwere Gegenstände anzuheben, sollte zunächst die grundlegende Bewegung ohne Gewicht geübt werden.

Hierzu möchte ich auf folgenden Artikel verweisen, in welchem Sie eine Beschreibung samt praktischer Videoanleitung finden:

Fehlendes Körpergefühl – eine neue Epidemie

(zum Ansehen bitte den roten Link anklicken)

Ab Sonntag gibt es dann die wohl detaillierteste deutschsprachige Anleitung zum Thema Anheben und Überkopfbringen, die bisher veröffentlicht wurde.

Bis ins kleinste Detail können Sie da erfahren, welche Grundvoraussetzungen bestehen sollten und mit welchen Subtests, Vor- und Korrekturübungen Sie sich vorbereiten und verbessern können.

Anschließend werden Sie ein wesentlich besseres Körpergefühl und ein tieferes Verständnis für das Training der Bewegungsmuster des Kreuzhebens und des Überkopfdrückens besitzen. Nahezu der ganze Körper lässt sich mit diesen beiden Bewegungsmustern hocheffektiv hinsichtlich der Kraft, Körperspannung und Stabilität trainieren.

Wenn Sie also ein sehr kurzes Ganzkörperkrafttraining haben wollen, dann freuen sie sich auf die kommende Anleitung.