Die wichtigsten Faktoren beim Abnehmen

Der Frühling kommt und die Pfunde purzeln, jedenfalls bei meinen Klienten, was mich sehr freut. Fünf weitere Personen haben 4 kg in einem Zeitraum von 8 Tagen bis 4 Wochen verloren und es geht weiter voran.

 

 

Welche Faktoren spielen dabei eine wesentliche Rolle?

 

Die Ernährung

Die meisten der Personen haben sich für eine strengere oder moderatere Paläo-Ernährungsvariante entschieden.

Es gibt viele erfolgreiche Ernährungsprogramme. Suchen Sie sich eines aus, das nachweislich gute Ergebnisse erzielt und Ihnen am ehesten zusagt und dann halten Sie sich zu mindestens 90 Prozent daran.

 

Das Training

Ein auf Körperfettreduktion ausgerichtetes Training sollte pro Woche 2-3 intensive Krafttrainingseinheiten im Muskelaufbaubereich enthalten und 2-3 intensive Kraftausdauereinheiten, bei denen in Intervallen gearbeitet wird. Zusätzlich können 3-6 flotte Spaziergänge morgens auf nüchternen Magen dabei helfen, die Insulinsensitivität, die Regeneration und das Wohlbefinden zu verbessern und das Organfett zu reduzieren.

Sehr hilfreich ist sowohl bei der Ernährung als auch beim Training, dass man sich einer Gruppe Gleichgesinnter anschließt, die von einem Experten begleitet wird. Der Experte kann Fachfragen klären und die Ernährungs- und Trainingsinhalte steuern. Die Gruppe sorgt für Zusammenhalt, Austausch und Motivation.

 

Der Schlaf bzw. die Erholung

Wer zu viel Stress hat oder unter Schlafmangel leidet, gefährdet nicht nur seine Gesundheit, sondern wird es auch schwer haben, Körperfett zu verlieren. Faustformel: Wer morgens nicht erholt aufwacht, hat mit hoher Sicherheit einen Schlafmangel. Ideal wäre es aus hormoneller Sicht um spätestens 22.00 bis 22.30 Uhr das Licht auszumachen und ca. 8 Stunden zu schlafen bzw. so lange, bis man sich erholt fühlt.

 

Die Gedankenhygiene bzw. die Einstellung bzw. die emotionale Grundsituation

Wenn Ernährung und Training alleine keinen Erfolg bringen, müssen wir in uns selbst nach weiteren Ursachen suchen.

Dies ist einer der entscheidendsten Faktoren für den Erfolg und wird am meisten vernachlässigt.

Mein Kollege John Alvino hat hierzu einen guten kurzen Übersichtsartikel geschrieben:

Zusammengefasst beschreibt er dabei folgendes:

  • Der Körper ist eine physische Manifestation dessen, was in seinem Inneren vorgeht.
  • Wenn du ein negatives Selbstbild oder ungelöste emotionale Konflikte oder große Sorgen mit dir herumträgst, wirst du keinen langfristigen Erfolg haben. Kurzfristige, mittelmäßige Erfolge sind möglich, aber langfristig musst du dich deinen “Dämonen” stellen.
  • Die gute Nachricht ist, dass man diese emotionalen Konflikte und Blockaden lösen kann.

 

Einige häufige Themen oder Probleme sind folgende:

  • Nahrungsmittelabhängigkeiten. Wenn einem einfach die Selbstkontrolle fehlt, bestimmte Lebensmittel oder Substanzen nicht meiden zu können, dann ist man abhängig. Dies sollte man erkennen und sich eingestehen. Dann kann einem geholfen werden.
  • Selbstsabotage. Übergewichtig zu sein kann eine unbewusste Entscheidung sein. Die Gründe dafür können vom Bedürfnis ein Opfer zu sein reichen (jetzt kann man seinen Stoffwechsel oder seine Schilddrüse für all die Probleme und Misserfolge verantwortlich machen) über eine übertriebene Angst vor Intimität (dick zu sein kann Sicherheit vermitteln, weil man annehmen könnte, dass einem so keiner zu nahe kommt) bis hin zu Selbsthass (wenn du dich selbst hasst, bestätigst du den Hass, indem du Sachen tust, die dich ungesund und unglücklich machen).
  • Unzufriedenheit. Wenn du zu wenig Freude in deinem Leben hast, könntest du als Ersatzbefriedigung zu gutschmeckenden Nahrungsmitteln greifen. Junk Food bereitet dir wenigstens für ein paar Minuten lang Freude, die du sonst in deinem Leben vermisst.
  • Faulheit/mangelnde Disziplin. Jeder hat verschiedene Level von Kraft und Motivation, aber Faulheit und mangelnde Disziplin könnten Symptome von tiefer liegenden emotionalen Ursachen sein, die unter der Oberfläche lauern.

 

An der emotionalen Gesundheit zu arbeiten hilft oft, diese ungewünschten Eigenschaften zu beseitigen. Anders ausgedrückt, wenn du dich wirklich selbst wertschätzt und du wirklich glaubst, dass deine Ziele es wert sind dafür zu kämpfen, dann fallen dir vermeintlich hohe Anstrengungen oder Opfer relativ leicht. du benötigst nur etwas, für das es sich zu kämpfen lohnt, damit du ein brennendes Verlangen danach entwickeln kannst.

Natürlich gibt es auch andere Ursachen für Misserfolge als die oben genannten. Diese sind jedoch besonders häufig und hier kann man einen ehrlichen Blick drauf werfen und sehen, ob man sich dort irgendwo einordnen kann oder weitersuchen muss.

Wenn keine der genannten Ursachen in Frage kommen, sollte man sich die ehrliche Frage stellen, warum man immer wieder Misserfolge hatte. Erst wenn die wirkliche Ursache erkannt wurde, kann man wirklich frei sein.

Es erfordert großen Mut, wirkliche Veränderungen im Leben zu beginnen, aber die Erlösung, das Glücksgefühl und der Erfolg in allen Bereichen des Lebens, der durch diese Veränderungen verursacht wird, lohnen sich wirklich.

Wenn du wirklich permanente Erfolge bei der Körperfettreduktion erzielen möchtest, dann ändere zuerst, was in deinem Inneren vorgeht. Wer die Wurzeln seiner Probleme ignoriert, wird immer von ihnen kontrolliert werden. Finde die Wahrheit, dann wartet der Erfolg auf der anderen Seite auf dich!

Professor Dr. Hesch hat in unseren Lifestyle- und Gesundheitsseminaren früher immer folgenden prägnanten Satz gesagt:

“Ändere Deine Meinung, ändere Deinen Körper, ändere Dein Leben!” (in dieser Reihenfolge)

Siehe zu diesem Thema auch den Artikel “Erfolgreich denken, glücklich werden und entspannt essen“.

 

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Gesundheitliche Vorteile durch Körperfettreduktion

Durch die Reduktion von Körperfett, insbesondere des viszeralen Fetts, das sich im Bauchraum um die Organe herum ansammelt, lassen sich viele Erkrankungen und Beschwerden vorbeugen und reduzieren.

Dieses Bauchfett ist ein Pulverfass, das Prof. Heufelder aus München 2003 in einem Artikel als “Motor für Entzündung und Insulinresistenz” bezeichnet hat. Diese Entzündungen treiben u. a. im Darm, in den Arterien und in den Gelenken ihr Unwesen.

Die Reduktion von Bauchfett wirkt sich positiv auf Beschwerden aus sämtlichen medizinischen Fachbereichen aus.

Auf einer Ärtzefortbildung, bei der ich als Referent geladen war, wurde auf einem Chart gezeigt, was passiert, wenn der Durchschnittsmensch in Mitteleuropa lediglich 5-7 kg an Gewicht abnimmt und seine Fitness steigert:

  • weniger Bluthochdruck
  • weniger Herzinfarkte, Stents und Bypass-Operationen
  • weniger Schlaganfälle
  • weniger Diabetes und Diabetes Folgeerkrankungen
  • weniger Kniegelenksprothesen
  • weniger Krebs
  • mehr Leistungsfähigkeit und Energie
  • mehr Lebensfreude und Wohlbefinden
  • mehr gesunde, lebenswerte Lebensjahre

Das folgende Bild zeigt eindrucksvoll einige Gesundheitsverbesserungen in Prozent, allerdings ohne hier auf die Höhe der nötigen Gewichtsreduktion einzugehen (zur größeren Ansicht auf das Bild klicken):

 

 

In meinen Artikel “Was Sie über Bauchfett wissen sollten”, werden u. a. einige der gravierenden Folgen der Insulinresistenz beschrieben.

Im Archiv dieses Blogs finden Sie viele Artikel, die Ihnen dabei helfen, wie Sie schnell, dauerhaft und sicher Körperfett reduzieren können.

Viele haben neben einer Ernährungsumstellung mit Übungen begonnen, die mit dem eigenen Körpergewicht oder Teilen davon zu Hause durchgeführt werden können.

Ein junger Mann hat damit z. B. 9,8 kg in 4 Wochen und 48 kg in 15 Monaten verloren. Seine motivierende Geschichte finden Sie hier.

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Fitter, schlanker und jünger durch Intervalltraining

Immer wieder liest und hört man vom Intervalltraining, doch selten wird beschrieben, welche gesundheitlichen Effekte es bewirkt und wie es individuell am besten zu steuern ist.

Kurze, intensive Belastungen, die große Anteile der Körpermuskulatur beanspruchen, bewirken u. a.:

  • ein besseres, jüngeres Aussehen,
  • eine Verjüngung des Körpers auf zellulärer Ebene,
  • einen hohen Verlust an Körperfett, bereits ab 10 min täglicher Belastung,
  • einen strafferen Körper,
  • eine größere Herzleistungsfähigkeit,
  • eine schnellere Anpassung der Herzarbeit an plötzlich erhöhte Anforderungen,
  • ein größeres Schlagvolumen bei erhöhter Belastung (pro Herzschlag wird mehr Blut in die Gefäße gepumpt),
  • verbesserte Fettstoffwechselwerte (HDL-Cholesterin steigt, LDL-Cholesterin u. Triglyzeride sinken),
  • eine Blutdrucksenkung,
  • eine schnellere Erholungsfähigkeit,
  • einen Anti-Aging-Effekt durch eine vermehrte Produktion von Testosteron u. des Wachstumshormons,
  • eine verbesserte Lungenfunktion/-leistungsfähigkeit,
  • eine verbesserte Immunfunktion,
  • ein festeres/stärkeres Bindegewebe,
  • weniger Überlastungserscheinungen u. Verletzungen,
  • mehr Energie im Alltag und
  • ein insgesamt relativ kurzes Training.

 

Man sollte jedoch langsam auf ein Intervalltraining hinarbeiten, da es neben den genannten Vorzüge auch recht intensiv und anstrengend ist. Einsteiger könnten zunächst ca. 4-6 Wochen lang ihr Ausdauertraining ca. 20-35 min lang nach der Dauermethode durchführen (vorher oder zumindest parallel ein Krafttraining durchführen; siehe auch unten den Artikel “Die dunkle Seite des Laufens”).

Hierbei empfiehlt sich ein Tempo, bei dem man sich noch unterhalten kann und das man nur als “etwas anstrengend” empfindet. Bezogen auf die Herzfrequenz wäre ein Belastungstest beim (Sport-) Arzt ideal, um den Maximalwert zu ermitteln. Ist dies nicht möglich, dann kann auch grob mit Formeln gearbeitet werden.

Als Einstiegsintensität beim Walking/Jogging empfiehlt sich nach einer ca. 5-minütigen Aufwärmphase eine Herzfrequenz von ca. 180 bis 190 minus Lebensalter. Wer also 30 Jahre alt ist, sollte sich etwa bei einem Puls von 150 bis 160 Schlägen/min bewegen.

Bezogen auf das Radfahren können davon grob 10 Schläge abgezogen werden, also 170 bis 180 minus Lebensalter.

Eine andere Formel wäre 220 minus Lebensalter für Männer bzw. 226 minus Lebensalter für Frauen. Beim Walking/Jogging sollte die Herzfrequenz bei ca. 80 % des Ergebnisses liegen, beim Radfahren bei ca. 70 %. Ein 30-Jähriger würde also bei einem Puls um die 152 Schläge joggen oder bei Puls 133 herum Rad fahren.

Diese Formeln sind äußerst grob und viele Menschen liegen darüber oder darunter. Aber sie sind besser als gar keine Steuerung.

In der 3. bis 5. Woche sollte dann das Tempo immer wieder mal für 30 s bis ca. 5 min etwas verschärft werden, bis man mehr als gewohnt außer Atem kommt und sich nicht mehr gut unterhalten kann. Nach dieser Tempoverschärfung wird wieder auf ein langsames Tempo gewechselt, bis sich der Atem und die Pulsfrequenz wieder deutlich beruhigt haben.

Wichtig: Das Tempo sollte jedoch nur so hoch sein, dass man noch ausschließlich über die Nase einatmen kann, um Überlastungen zu vermeiden.

Diese Methode ist eine spielerische Form des Intervalltrainings und nennt sich “Fahrtspiel”.

Ab der 5. bis 7. Woche kann dann mehr und mehr auf ein “richtiges” Intervalltraining umgestiegen werden. Vor Aufnahme eines (intensiven) Trainingsprogramms sollte die eigene Belastbarkeit immer ärztlich abgeklärt werden, da jede Form der körperlichen Belastung auch gewisse Gesundheitsrisiken mit sich bringt.

Beim Intervalltraining wird in der Regel eine 3-bis 5-minütige Auf- und Abwärmphase eingebaut. Bei den Intervallen selbst gibt es meistens Belastungszeiten zwischen 15 s (Sprint für Könner) und 2 min.

Die Pausenintervalle, in denen die Belastung gering ist, haben üblicherweise die zwei- bis dreifache Dauer des Belastungsintervalls (z. B. 1 min Belastung, 2 min Pause). Bei gut Trainierten können sie sogar die gleiche oder eine kürzere Dauer haben.

Auf einer Anstrengungsskala von 1-10 (1 = im Bett liegen, 10 = maximale Anstrengung) sollte die Anstrengung während der Belastungsintervalle bei Einsteigern bei 7-9 liegen und bei Könnern bei 8-10. In den Pausenintervallen sind Werte von 4-6 anzustreben.

Wesentlich individueller lässt sich ein Intervalltraining jedoch mit einem Herzfrequenzmesser durchführen. Hierbei sollte das nächste Belastungsintervall begonnen werden, sobald die Herzfrequenz auf 60 % des Maximalwertes abgesunken ist.

Der Maximalwert ist sportartabhängig und sollte jeweils einmal individuell ermittelt werden (idealerweise beim Arzt). So hat man z. B. beim Walken, Laufen, Radfahren, Inline Skaten, Schwimmen, Seilspringen oder auch bei Kettlebellschwüngen, Hampelmännern oder Burpees unterschiedliche maximale Herzfrequenzen. Wer z. B. beim Laufen einen Puls von 192 Schlägen/min erreicht, joggt oder geht im Pausenintervall so lange, bis der Puls wieder auf 115 Schlägen/min (60 %) abgesunken ist und startet dann mit dem nächsten Belastungsintervall.

Gesunde, belastbare Personen können den Maximalpuls selbst ermitteln, indem sie sich z. B. in der jeweiligen Sportart nach einem gründlichen Aufwärmprogramm 2-3 min lang maximal belasten und die letzten 10 s mit einem Sprint beenden. Der höchste Pulswert, der direkt nach der Belastung gemessen wird, entspricht der maximalen Herzfrequenz.

Die Höhe des Trainingspulses in den Belastungsintervallen spielt eine untergeordnete Rolle, so lange man sich an die oben beschriebenen Anstrengungsempfehlungen hält. Der Trainierte sollte sich in den Belastungsintervallen so anstrengen, dass er die Belastungszeit gerade durchhält.

Durch die Steuerung der Pausenlänge mittels der Herzfrequenz wird das Training sehr individualisiert und erzielt beste Effekte. Für viele sind die starren Zeitvorgaben entweder zu kurz oder zu lang, zumal die Pausen mit steigender Ermüdung automatisch länger werden.

Gleichzeitig liefert ein Pulsmesser eine direkte Rückmeldung über Ihre Ausdauerfitness. Je schneller die Herzfrequenz nach den Belastungsintervallen sinkt, desto kürzer können die Pausen sein und desto besser sind Sie trainiert.

Beispiel für ein zeitbasiertes Intervalltraining für Einsteiger (15-18 min,  3-4 x/ Woche):

1.-3. Woche: 3 min aufwärmen, 15 min “etwas anstrengend”, 2 min leichte Belastung (l)

4. Woche: 3 min aufwärmen, 15 min etwas mit dem Tempo/der Anstrengung spielen, 2 min (l)

5. Woche: 3 min aufwärmen, 3 min anstrengend (a), 2 min (l), 3 min (a), 2 min (l), 2 min (a), 3 min (l); Anstrengungsgrad täglich etwas steigern

6. Woche: 3 min aufwärmen, 3 x 2 min (a)/2 min (l), 1 min (a), 2 min (l); Anstrengungsgrad täglich etwas steigern

 

Beispiele für ein herzfrequenzbasiertes Intervalltraining für Fortgeschrittene u. Könner (3-4 x/Woche):

Beispiel 1

5 min aufwärmen, dann

3-5 x abwechselnd 1 min Belastung/Pause, bis der Puls auf 60 % der Maximalfrequenz abgesunken ist (Anmerkung: Die Maximalfrequenz wird in den Belastungsintervallen selten erreicht, da die Zeit zu kurz ist.), anschließend

3-5 min abwärmen bei niedriger Intensität

 

Beispiel 2:

5 min aufwärmen, dann

6-10 x abwechselnd 30 s Belastung/Pause, bis der Puls auf 60 % der Maximalfrequenz abgesunken ist (Anmerkung: Die Maximalfrequenz wird in den Belastungsintervallen nicht erreicht, da die Zeit zu kurz ist.), anschließend

3-5 min abwärmen bei niedriger Intensität

 

Intervalltraining ist im Vergleich zu langsamem Training nach der Dauermethode zwar viel anstrengender, dafür aber weitaus kürzer und effektiver für die Figurformung und die Verbesserung der allgemeinen Fitness. Durch den häufigen Blick auf die Uhr und die ständigen Tempowechsel vergeht die Zeit gefühlt sogar noch schneller.

 

Viel mehr Informationen über effektives und effizientes Intervalltraining findest du in meinem Produkt “Die Ausdauerrevolution“, wo du auch 110 kurze, hocheffektive Trainingsprogramme für zu Hause bekommst.

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Dr. Till Sukopp