Interview: “Der Sandbag ist nicht nett”

Nachdem die letzte D.V.R.T.-Trainerzertifizierung (Dynamic Variable Resistance Training, siehe meine anderen Artikel hierzu) Ende Mai wieder ein voller Erfolg mit begeisterten Teilnehmern war, wurde gerade ein kurzes Interview mit mir zu diesem Trainingssystem und dem Trainingsgerät gegeben, wobei das System natürlich nicht nur auf die Verwendung von Sandbags beschränkt ist.

Das Interview ist hier zu lesen (evtl. kostenlos auf der Seite registrieren, wenn der Text nicht angezeigt wird):

"Der Sandbag ist nicht nett"

Beste Trainingsinformationen von Steve Maxwell

Steve Maxwell gehört zu den Lehrern, die ich am längsten verfolge und von denen ich mit am meisten lerne. Er hat über 40 Jahre Trainingserfahrung, sämtliche Fitnessmethoden selbst ausprobiert und intensiv an sich und seinen Klienten getestet.

Er hat ausgiebige Erfahrungen im Training von absoluten Anfängern, Rehasportlern, "Senioren" und Leistungssportlern aus verschiedensten Sportarten. Seit Jahren reist Steve rund um den Globus, um zu lehren und von den Besten auf ihrem Gebiet zu lernen.

Als hochgraduierter Schwarzgurt im Brasilian Jiu-Jitsu wurde er von den Gracies ausgebildet und hat teilweise mit ihnen zusammengelebt. Er hat die bedeutendsten Yogalehrer und Joint Mobility-Experten besucht und intensiv bei ihnen gelernt. Im Bereich Atmung, Joint Mobility und Kampfkunst hat er vom Gründer des russischen Selbstverteidigungssystems Systema und seinen höchsten Schülern gelernt. Hochintensives Krafttraining hat er von Dr. Ellington Darden und Arthur Jones gelernt. Um die Wurffähigkeiten zu verbessern besuchte er den Weltmeister im Boomerang-Werfen in Australien. Die Liste ist natürlich noch viel länger.

Kurz gesagt, Steve Maxwell bleibt immer kritisch und lernt am liebsten von den Urquellen des Wissens und macht dann seine eigenen Erfahrungen, bevor er sein Wissen weitergibt. Das macht ihn für mich zu einem der authentischsten Lehrer, der weiß, was in der Praxis des Alltags wirklich funktioniert und was nicht.

Im Juni 2014 kommt er für drei Seminare in die Primal Fitness Box nach Köln:

Fr., 20.06.2014: Medicine Ball Seminar

Sa., 21.06.2014: Mobility Conditioning Seminar

So., 22.06.2014: Club Swinging for Strength and Fitness (Training mit Keulen)

Eine einmalige Gelegenheit, Steve Maxwell live zu erleben und im persönlich Fragen stellen zu können.

Noch sind ein paar Plätze frei.

Wer dafür keine Zeit findet und dennoch von Steve lernen möchte, kann sich z. B. diese beiden aktuellen Interviews mit ihm anhören:

Interview 1 mit Steve Maxwell

(die ersten 5:30 min sind Werbung, dann geht`s los; unter dem Video kann man sich das Interview als Audio-Podcast downloaden)

Interview 2 mit Steve Maxwell

(die ersten 7:30 min sind Werbung, dann geht`s los; unter dem Video kann man sich das Interview als Audio-Podcast downloaden)

Primal Movement Patterns – ursprüngliche Bewegungsmuster

Wer unter Bewegungsmangel leidet oder einfach wieder beweglicher und stabiler sein oder sich insgesamt wieder besser bewegen können möchte, sollte sich wieder der alten Wurzeln seiner Bewegungsentwicklung besinnen.

In der Primal Fitness Box arbeiten wir viel mit ursprünglichen Bewegungsmustern, um den Körper wieder umzuprogrammieren auf seine alten Fähigkeiten.

Hierzu zählen u. a. folgende Übungen: Cross Crawl, Rollen, Rocking, Krabbeln oder diverse Spannungsübungen.

Im Functional Training Magazin wurde dazu folgender Artikel mit einigen Beispielübungen von mir veröffentlicht:

Bewegung: Motorik mit einfachen Mustern

(Sollten Sie den Artikel nicht lesen können, müssen Sie sich zuerst kostenlos beim Magazin auf der Seite anmelden.)

Die Hauptursachen für Krankheit – Teil 4 (Bewegungsmangel)

Der Körper ist von Natur aus auf Bewegung angewiesen. Früher mussten unsere Vorfahren einen Großteil des Tages mit der Nahrungssuche verbringen um nicht zu verhungern. Doch das hat sich dramatisch verändert.

Heute können wir vom Sofa aus einen Bestellservice anrufen, welcher das Essen bis an die Wohnungstür bringt. Mit einer netten Person im Haus könnten wir uns dann das Essen sogar noch von der Wohnungstür zum Sofa bringen lassen…

Unser Organismus spart Energie, wann immer er kann. Deshalb lässt er alle Funktionen und Strukturen verkümmern, die nicht regelmäßig genutzt werden. Dazu gehören z. B. sämtliche Gewebe wie Muskeln, Sehnen, Bänder, Knorpel, Faszien, Knochen oder Organfunktionen (z. B. Herz, Lunge, Leber, Gehirn).

Bis zum Beginn der industriellen Revolution waren die Menschen täglich durchschnittlich 10 bis 12 Stunden körperlich aktiv. Heute sind es nur noch 25 Minuten, also etwa 9,5 bis 11,5 Stunden weniger.

Wir sind heute also gezwungen körperliche Aktivität bewusst in unseren Alltag einzubauen (Eintrag in den Terminkalender!) oder sie durch gezieltes Training künstlich zu erschaffen. Sonst bekommen wir zunehmend körperliche Beschwerden und werden krank.

 

Die gravierenden Folgen der Trägheit

Jährlich sterben etwa zwei Millionen Menschen an den Folgen ihrer körperlichen Trägheit.

Die Deutschen gehören zu den schwersten und bewegungsfaulsten Menschen in Europa.

Von den lediglich 25 Prozent der Deutschen, die regelmäßig Sport treiben, erreichen 87 Prozent nicht das Maß an körperlicher Aktivität, das von den führenden Fachorganisationen empfohlen wird, um eine wünschenswerte Gesundheitsvorsorge zu gewährleisten.

Fast die Hälfte der Deutschen verzichtet ganz auf ein regelmäßiges körperliches Training.

Bewegungsmangel ist der Hauptrisikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen.

Er erhöht das Risiko für eine koronare Herzerkrankung (KHK) um bis zu 90 Prozent, wie eine Auswertung von 70 Studien durch Prof. Löllgen zeigte (2002/2003). Diese Risikoerhöhung war unabhängig von Begleitfaktoren wie z. B. Übergewicht, Rauchen oder Bluthochdruck festzustellen. Selbst wenn Sie also sonst keinen der bekannten Risikofaktoren haben, erhöht sich Ihr KHK-Risiko um bis zu 90 Prozent, wenn Sie sich nicht ausreichend bewegen.

Auch bei der Entstehung von Osteoporose, Stoffwechselerkrankungen (z. B. Typ-2-Diabetes), Rücken- und Gelenkbeschwerden (z. B. Arthrose) spielt Bewegungsmangel eine große Rolle.

Mit dem Bewegungsmangel schwindet unsere Muskulatur, was unter anderem auch den Testosteronspiegel sinken lässt. Ein Androgenmangel im Alter von unter 45 Jahren lässt das Alzheimerrisiko um den Faktor 80 steigen.

Wer nur dreimal pro Woche eine Stunde flott spazieren geht, hat im Alter deutlich mehr graue Hirnsubstanz und weniger Hirnatrophie.

Bei Depressionen gehören tägliche Spaziergänge von etwa 60 Minuten Dauer in der Natur mit dem Blick auf den Horizont gerichtet zu den besten Interventionen.

Im Bauch der Mutter ist Bewegung der einzige Reiz, der das Gehirn des Fötus wachsen lässt. Bewegung im Kindesalter kann hinsichtlich der körperlichen und geistigen Kindesentwicklung durch nichts ersetzt werden.

Eine Untersuchung an 45.000 deutschen Jugendlichen im Alter von durchschnittlich 15 Jahren hat gezeigt, dass der tägliche Medienkonsum (Computer, Fernseher) bei ca. 6,5 Stunden pro Tag liegt.

Der durchschnittliche Fernsehkonsum der deutschen Erwachsenen liegt bei 4 Stunden pro Tag.

43 Prozent der deutschen Schulkinder können keine tiefe Hockposition mehr mit den Fersen am Boden einnehmen.

Über 50 Prozent der deutschen Schulkinder können keine Rolle vorwärts mehr durchführen.

43 Prozent der deutschen Schulkinder kommen bei Rumpfbeugen nicht mehr mit den Fingern zum Boden.

80 Prozent der deutschen Schulkinder können nicht mehr rückwärts balancieren.

Die Schulsportleistungen deutscher Grundschüler gehen beim 50m-Lauf, beim Weitsprung und beim Weitwurf kontinuierlich deutlich zurück.

Dabei wird mindestens 23 Prozent der schulischen Leistung durch die körperliche Fitness bestimmt, wie Untersuchungen gezeigt haben.

Auch bis ins hohe Alter hinein entwickelt nichts das Gehirn so gut wie regelmäßige und vielfältige Bewegung. Da kann das Lösen von Kreuzworträtseln nicht ansatzweise mithalten.

Die Krankheitsstatistiken und Patientenzahlen diverser Erkrankungsbilder in Deutschland sind katastrophal. Das damit verbundene körperliche und seelische Leid ist groß, aber weitestgehend vermeidbar.

Mehr Bewegung allein kann sehr viel zur Vorbeugung und Therapie verschiedenster Krankheitsbilder beitragen und das allgemeine Wohlbefinden in der Bevölkerung deutlich erhöhen.

Richtig dosiertes, gezieltes körperliches Training kann noch bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit und mit einem geringeren Zeitaufwand pro Trainingseinheit erzielen.

 

Körperliche Aktivität als effektives Medikament

Richtig dosiertes körperliches Training wirkt mindestens genauso gut wie eine Vielzahl von Medikamenten, nur dass es keine unerwünschten Nebenwirkungen hat und in der Regel weniger kostet.

Eine große Zwillingsstudie hat 2008 gezeigt, dass die körperlich aktivsten Zwillinge im Vergleich zu ihren faulen eineiigen Geschwistern eine um 10 Jahre höhere Lebenserwartung hatten, unabhängig von Begleitfaktoren wie Rauchen oder Übergewicht. Nur das höhere Ausmaß an körperlicher Aktivität hat dies bewirkt.

2007 hat eine Gruppe von über 65-Jährigen durch ein zweimaliges Krafttraining pro Woche nach nur sechs Monaten den genetischen Fingerabdruck verjüngt und den Alterungsprozess der Mitochondrien (Zellkraftwerke) rückgängig gemacht.

In einer Untersuchung der American Heart Association konnten fast 50 Prozent der Probanden nach nur vier Monaten Intervalltraining auf dem Radergometer (3 x 40 min/Woche, inkl. 10 min Warm-up und 5 min Cool-down) von der Diagnose “Metabolisches Syndrom” (auch “das tödliche Quartett” genannt) freigesprochen werden (Tjonna et al., 2008).

Die Lungenfunktion hat die höchste Vorhersagekraft bezüglich einer vorzeitigen Sterblichkeit und zwar unabhängig der Erkrankungsart. Dies zeigt u. a. die Framingham Studie, eine der wichtigsten Langzeituntersuchungen, die schon über 60 Jahre andauert und als die Geburtsstunde der Präventivmedizin gilt.

Wenn wir nichts tun, “schrumpfen” unsere Lungen. Mit 50 Jahren hat man bereits 40 Prozent seiner Lungenfunktion verloren, mit 80 sind es über 60 Prozent. Klassisches, moderates Ausdauertraining bringt hier gar nichts, nur intensives Intervalltraining und Kraftausdauertraining verbessern unsere Lungenfunktion und halten uns jung, gesund und leistungsfähig. Das funktioniert auch noch rückwirkend.

Der Verlust des Lungenvolumens erhöht das Risiko für einen Hirninfarkt um über 30 Prozent und das eines tödlichen Hirninfarkts um 200 Prozent (Lee et al., 1995).

Je höher der individuelle Fitnessgrad ist, desto größer ist auch die gesundheitliche Prognose und desto geringer das Risiko vorzeitig zu versterben. Das gilt natürlich auch umgekehrt, wie mehrere Metastudien gezeigt haben.

 

Es führt kein Weg dran vorbei: Wir müssen uns mehr bewegen.

Jede Minute und jeder Schritt mehr pro Tag zählen. Wer schnellere und deutlichere Ergebnisse mit geringerem Zeitaufwand haben möchte, muss raus aus der Komfortzone und ein strukturiertes Training starten, wie es in diesem Blog in den Beiträgen der Kategorie „Training“ zu finden ist.

Dabei ist es möglich, jede Person dort abzuholen, wo sie gerade mit ihrem individuellen Fitness-Level steht.

Wenn Sie keinen guten Trainer in der Nähe kennen, könnten meine Produkte (Bücher, DVDs) oder unsere Seminare vielleicht interessant für Sie sein, denn da lernen Sie, wie Sie sich selbst helfen können.

Hier kommen Sie zu den anderen Teilen dieser Artikelserie:

Teil 1

Teil 2 (Gifte)

Teil 3 (Nährstoffmangel)

Teil 5 (Elektrosmog)

Teil 6 (mentaler/emotionaler Stress)

Die Hauptursachen für Krankheit – Teil 3 (Nährstoffmangel)

Überernährung bei gleichzeitigem Nährstoffmangel ist ein verbreitetes Phänomen in westlichen Zivilisationsländern. In Deutschland sind knapp 70 Prozent der Männer und gut 50 Prozent der Frauen übergewichtig. Die Tendenz ist vor allem in der jüngeren Bevölkerung steigend.

Sie essen also mehr als genug, nur nicht genügend von den Stoffen, die der Körper benötigt, um kerngesund und leistungsfähig zu sein (Vitamine, Mineralien, Enzyme, u. a.), weil sie mehr krankheitsfördernde als gesundheitsfördernde Nahrungsmittel konsumieren.

Nährstoffmangel kann auch ein Grund von Übergewicht sein. Die heutigen verarbeiteten Nahrungsmittel und Fertigprodukte enthalten zunehmend weniger Biovitalstoffe.

Individuelle Lebensumstände (z. B. Stillzeit, Krankheit, intensives Training) gehen meist mit einem erhöhten Bedarf an bestimmten Nährstoffen einher, die über die Nahrung ausgeglichen werden sollten.

Untersuchungen zeigen, dass der Körper bis zu 70 Prozent seiner Zellenergie verliert, bevor er krank wird. Solange versucht er, diesen Energieverlust mit verschiedenen Stoffwechselreaktionen auszugleichen. Das Immunsystem kann auf diese Weise nicht mehr ausreichend arbeiten.

Je nach mangelndem Nährstoff können verschiedene Regulationssysteme im Organismus nicht mehr oder nur noch eingeschränkt arbeiten.

Über eine individuell angepasste nährstoffreiche Ernährung in Kombination mit individuell angebrachten Entgiftungen (siehe Teil 2 dieser Artikelserie) können wir also sehr viel zur Gesunderhaltung oder Genesung, selbst von chronischen Erkrankungen wie z. B. Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen, Fibromyalgie, Multiple Sklerose, Colitis und vielen anderen beitragen.

Da jeder Mensch jedoch andere individuelle Bedürfnisse und Defizite hat, lassen sich nur schwer allgemeine Empfehlungen geben. Studien zeigen z. B., dass die meisten Deutschen zu geringe Vitamin D3-Spiegel im Blut haben. Aber ob Ihnen nun Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Calcium, Magnesium oder sonstige Stoffe fehlen, lässt sich in diesem Artikel natürlich nicht einbringen.

Viele Bluthochdruckpatienten können z. B. ihre Werte deutlich senken, wenn sie mindestens zwei Wochen lang täglich ein bis zwei Gläser frisch gepressten Selleriesaft trinken. Sollte Ihnen der Geschmack nicht so zusagen, können Sie z. B. noch einen halben Apfel oder Möhren mitpressen.

Wenn Sie feststellen wollen, welche Lebensmittel für Sie persönlich die besten wären und welche Nährstoffe Sie zumindest für eine Zeit lang eventuell zusätzlich supplementieren sollten, um den Mangel besser ausgleichen zu können und dem Körper mehr Energie zu geben, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an.

Hierzu zählen u. a. kinesiologische Untersuchungen, moderne Bio-Vital-Screenings mittels Speichelmessung, Blutuntersuchungen oder ausführliche mündliche Anamnesen wie sie zum Beispiel in der klinischen Psycho-Neuro-Immunologie durchgeführt werden. Doch es gibt noch viele weitere Möglichkeiten.

Dr. Theresa Dale aus Kaliforniern bringt z. B. schon siebenjährigen Kindern bei wie sie die für sie geeigneten Lebensmittel mit Hilfe eines Pendels bestimmen können.

Das mag für viele zunächst etwas zu esoterisch klingen, doch die Ergebnisse, die Dr. Dale u. a. durch ihre Detox-, Nährstoff- und Mentalbehandlungen an chronisch kranken Menschen erzielt, sind sehr beachtlich. Die Expertin für naturheilkundliche Heilmethoden bildet pro Jahr etwa 2000 Ärzte fort und ihre Studenten kommen aus der ganzen Welt. Sie hat sich auch selbst von folgenden vermeintlich „unheilbaren“ Erkrankungen geheilt: Gebärmutterkrebs, Tinea albicans (eine Hautpilzerkrankung) und radioaktive Verstrahlung durch Tschernobyl. Sie weiß also, wovon sie spricht und lebt es vor.

Um den Körper besser entgiften und mit reichlich Nährstoffen versorgen zu können, hat sich für viele Menschen zumindest zeitweise eine zu 75 bis 100 Prozent vegetarische Ernährungsform bewährt.

Es gibt viele verschiedene Ernährungsformen, die sich gesundheitsfördernd auswirken. Da aber jeder Mensch andere Bedürfnisse hat, helfen nur das Testen, Ausprobieren und die Zusammenarbeit mit erfahrenen Therapeuten.

Hier finden Sie ein paar vereinfachte Grundregeln für eine bessere Nährstoffversorgung, die sich in den meisten erfolgreichen Ernährungslehren wiederfinden:

  • Unsere Lebensmittel sollten bei der Inhaltsangabe so viele Wörter stehen haben, wie z. B. frisches Gemüse aus dem Garten, frisch gefangener Fisch, frisch gesammelte Beeren oder frisches Bergquellwasser.
  • Konsumieren Sie also vor allem Lebensmittel, die keine Verpackung oder eine Inhaltsangabe haben, weil sie weitestgehend im Naturzustand gekauft werden. Selbst anbauen wäre sicher noch besser.
  • Essen Sie reichlich frisches Gemüse und frisches Obst, aber mehr Gemüse.
  • Trinken Sie täglich etwa 0,03 Liter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht am Tag (bei 70 Kilogramm wären das 2,1 Liter täglich).
  • Hören Sie bei der Nahrungsauswahl mehr auf Ihr Bauchgefühl und weniger auf Ihren Kopf.
  • Genügend Vitamin D3 bekommen Sie weder über die Nahrung, noch über die Sonne, wenn Sie nicht den größten Teil des Jahres in Badekleidung am Mittelmeer verbringen. Hier könnte die Supplementierung eine Überlegung wert sein, zumal Vitamin D eine wichtige Rolle bei den stetig zunehmenden Depressionen spielt.
  • Ob Sie Fleisch, Fisch und Eier essen wollen, hängt u. a. von Ihrer Glaubensrichtung und Einstellung ab. Doch auch hier sollten Sie offen sein und sich umfangreich informieren, wenn Sie Alternativen suchen.
  • Die Anschaffung eines guten Entsafters zur Herstellung von frischen Obst- und Gemüsesäften oder -Smoothies ist zu empfehlen, da hier viele Nährstoffdefizite auf natürliche Weise ausgeglichen werden können. Ein normales Küchenmixgerät (Zentrifuge) ist hierfür nicht geeignet. Moderne Entsafter (z. B. in der Art der Modelle „Green Power“, „Green Star“ o. ä.) trennen den Saft vom Mark bzw. Fruchtfleisch, entsaften sehr schonend und sorgen für eine hohe Nährstoffdichte im Saft.
  • Trinken Sie vor allem viel Saft von grünem Gemüse und dunklen Beeren. Hierfür können Sie z. B. auch Tiefgefrorenes wie Beerenmischung, Spinat oder Kohl verwenden.
  • Regelmäßiges Fasten gleicht zwar keinen Nährstoffmangel aus, hilft dem Körper aber bei der Entgiftung und der Regeneration.
  • Zur Not oder bei Bedarf nehmen Sie noch ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel als Basissupplement, das sämtliche Vitamine und Mineralien enthält. Es sollte aus natürlichen Stoffen hergestellt sein und eine hohe Bioverfügbarkeit aufweisen (also auch gut vom Körper aufgenommen werden können, was bei vielen günstigeren Produkten nicht der Fall ist). Fragen Sie am besten einen Arzt oder Therapeuten, welche Supplemente er aufgrund vorhandener Studien und seiner guten Erfahrungen empfehlen kann und machen Sie vorher und nachher entsprechende Tests zur Kontrolle.

 

Eine individuelle Bedarfsanalyse, wie oben empfohlen, ist jedoch sicher der bessere Weg.

Ein Ausgleich von Nährstoffmangel kann binnen Tagen oder Wochen, aber auch erst langsam Erfolge zeigen. Chronische Erkrankungen entwickeln sich über Jahre und Jahrzehnte, da sollten wir nicht erwarten, binnen kurzer Zeit gesund zu werden. Es kann Monate dauern, doch es lohnt sich, wenn Sie geduldig bleiben.

Auch hier gilt die Regel: Machen Sie kontinuierlich und regelmäßig (praktisch täglich) die richtigen Dinge lange genug und Sie werden die Ergebnisse sehen oder spüren.

Die Erfahrung zeigt, dass Sie schon sehr bald mehr Vitalität spüren werden und widerstandfähiger sind, sobald Sie Ihre Ernährung nach den oben gemachten Empfehlungen ausrichten und Nährstoffmängel ausgleichen.

Hier kommen Sie zu den anderen veröffentlichten Artikeln dieser Serie:

Teil 1

Teil 2 (Gifte)

Teil 4 (Bewegungsmangel)

Teil 5 (Elektrosmog)

Teil 6 (mentaler/emotionaler Stress)

Die Hauptursachen für Krankheit – Teil 2 (Gifte)

In Teil 1 der Artikelserie gab es einen kleinen Überblick über die Hauptursachen für Krankheit. Nun möchte ich auf die einzelnen Ursachen etwas näher eingehen, wobei ich auch dabei lediglich eine kleine Einführung ins Thema geben möchte, um für diesen Bereich zu sensibilisieren.

Teil 2 beschäftigt sich mit giftigen Substanzen, die sich in unseren Körpern anreichern und je nach genetischer Veranlagung früher oder erst später Krankheiten verursachen oder fördern können. Natürlich kann ich hier nur einige Beispiele nennen. Bleiben Sie also kritisch und hinterfragen Sie einiges in Ihrer Umwelt.

Wir brauchen uns nicht mehr zu überlegen, ob wir giftige Substanzen im Körper haben oder nicht, sondern eher in welchem Ausmaß.

Woher kommen diese Substanzen? Da wären zunächst Medikamente zu nennen, die häufig bereits vor und während unserer Geburt durch die Mutter in unseren Körper kommen. Später erhalten wir weitere Medikamente und bekommen bereits im ersten Lebensjahr mehrfach zusätzliche Schadstoffdosen gespritzt (“Schutz”-Impfungen). Im Laufe des Lebens ist es dann üblich, bei sämtlichen Beschwerden und Erkrankungen zu Medikamenten zu greifen. Medikamente sind chemische Substanzen und haben unerwünschte Nebenwirkungen. Wenn Sie einmal ein Antibiotikum erhalten haben, wird man bei Ihnen sehr wahrscheinlich auch einen positiven Candida-Test durchführen können.

Wir bekommen abgepackte Nahrung aus Dosen und Kunststoffflaschen, deren Stoffe u. a. unsere DNS schädigen und unser Hormonsystem negativ beeinflussen können.

Die verarbeiteten Lebensmittel, die wir kaufen, enthalten häufig Substanzen, die wir nicht benötigen und die darin auch gar nichts zu suchen haben, u. a. Geschmacksverstärker, Aromastoffe, Süßstoffe, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Natriumglutamat und Stoffe, die nicht einmal auf der Verpackung stehen müssen (hier kann uns die Politik nicht schützen, weil die Lebensmittellobby einfach zu stark ist). Schauen Sie z. B. einmal nach, was Öko-Test so alles in Reiswaffeln gefunden hat (Wozu soll das Arsen gut sein?).

Pflanzliche Nahrung wird mit Pflanzenschutzmitteln und diversen Giften behandelt.

Das günstige Fleisch aus den Lebensmittelgeschäften stammt häufig von Tieren, die mit Hormonen, Medikamenten (z. B. Antibiotika) und minderwertigem Futter behandelt und gemästet wurden.

Wenn man sieht wie Fische in Aquakulturen aufwachsen, kann einem schnell übel werden. Bei Meeresfischen ist der Vergiftungsgrad umso höher, je weiter oben sie in der Nahrungskette stehen. Mittlerweile sind z. B. praktisch alle Thunfische vor Kalifornien durch Fukushima radioaktiv vergiftet. Auch die Schwermetallbelastung steigt, je größer der Fisch ist. Sardinen sind z. B. weniger belastet als Thunfische.

Schalentiere (z. B. Muscheln, Schnecken, Krebse, Lobster) aus Flüssen und Meeren reichern sämtliche Gifte aus dem Wasser in ihrem Körper an.

Wer statt aus Plastikflaschen lieber aus der Wasserleitung trinkt, sollte bedenken, dass das Wasser nur auf einen Bruchteil der darin enthaltenen Substanzen untersucht wird. Es enthält alle möglichen chemischen Rückstände aus dem Grundwasser, aber auch aus den heutzutage üblichen Kunststoffleitungen. Aber auch die Metallleitungen geben alle möglichen Substanzen ab. Edelstahlleitungen scheinen besser zu sein, doch man muss sich schon sehr bemühen, um hier auch Edelstahlverbindungsstücke zu bekommen, sonst werden welche eingebaut, die u. a. Blei und Kupfer abgeben.

In manchen Ländern, wie z. B. den USA, enthält das Leitungswasser sogar die Gifte Chlor und Fluor.

Hier bietet der Markt verschiedene Wasserfilter an. Meiner hat z. B. einen Aktivkohlefilter und wandelt das Wasser gleichzeitig in antioxidativ wirkendes basisches Aktivwasser um. Aber je nachdem, was Sie suchen, gibt es hier verschiedene Möglichkeiten.

„Moment mal, haben wir Chlor nicht auch in Dampf- und Schwimmbädern?“ Ja und gesund ist das nicht. „Aber meine Zahnpasta enthält doch auch Fluor.“ Das ist Ihre Entscheidung. Wenn Sie nicht einen sehr giften Stoff (giftiger als Blei) täglich einnehmen möchten, dann kaufen Sie lieber eine Zahnpasta ohne Fluorid von einem Naturkosmetikhersteller. Fluor kann z. B. das Immunsystem schwächen und zu ernsten Funktionsstörungen der Schilddrüse führen.

Auch sonst sollten Sie bei Ihren Kosmetika und Körperpflegeprodukten oder Haarfärbemitteln auf die Inhaltsstoffe achten. Es gibt z. B. kaum Deodorants auf dem Markt, die kein Aluminium enthalten (Aluminium kann sich im Gehirn anreichern und z. B. Alzheimer verusachen). In Shampoos, Duschgels und Seifen finden sich Schaumbildner, Moschusverbindungen und abhängig machende Mineralöle (z. B. in Lippenstift und Cremes). Wie viel Chemie möchten Sie in Ihrem Körper haben?

 

Wenn Sie einmal die Rückseite Ihrer Körperpflege-Produkte betrachten, sollten u. a. folgende Stoffe nicht enthalten sein (ansonsten aus gesundheitlichen Gründen besser wegwerfen):

Diethanolamine (DEA) , Sodium Lauryl Sulfate (SLS), Sodium Laureth Sulfate (SLES), Diethylphthalat, LAS-Tenside, Oxybenzon (z. B. Benzophenone-3), Propylenglykol, Propylenglykol, Butylparaben, Methylparaben, Propylparaben.

Das sind u. a. Weichmacher, Feuchthaltemittel sowie potentiell organschädigende, allergene oder krebsauslösende Mittel.

Auch die Luft, die wir atmen, ist nicht mehr rein. Abgase und diverse andere Umweltgifte finden sich natürlich auch in der Luft wieder.

Rauchen und Passivrauchen ist hochgradig schädlich.

Eine Untersuchung der Deutschen Sporthochschule Köln hat gezeigt, dass es im Vergleich “gesünder” bzw. weniger schädlich ist, in der Kölner Innenstadt an den Hauptverkehrsringen zur Hauptverkehrszeit 45 Minuten lang zu joggen als eine einzige Zigarette zu rauchen. Durch die Zigarette werden mehr Schadstoffe eingeatmet…

 

Steigen Sie beim Tanken wieder in Ihr Auto ein oder bleiben Sie neben der Zapfsäule stehen? Studien haben die höhere Krebsrate von Menschen belegt, die an Tankstellen arbeiten.

Wenn Sie Teflon-Pfannen erhitzen, steigen gifte Dämpfe auf, die Krebs erzeugen können und das Nervensystem schädigen. Eisenpfannen und Glaskochtöpfe sind besser.

Und als wäre das noch nicht genug, gibt es ja noch die von vielen Flugzeugen versprühten Chemtrails am Himmel. Das sind die Flugzeugstreifen, die über 300 Toxine enthalten (z. B. Bakterien, Aluminium, Arsen, Barium, Strontium, Cadmium, Chrom, Kupfer, Eisen, Mangan, Nickel, Zink sowie weitere Schwermetalle und Gifte). Sie lösen verschiedene Gesundheitsstörungen und Erkrankungen aus. Natürlich gelangen diese Stoffe auch auf die Erde und auch auf unser (Bio-) Gemüse. Warum werden die dann versprüht? Gute Frage, aber bestimmt nicht nur zur “Wetterkontrolle”.

 

Haben Sie Amalgam oder Metalle im Körper? Ich kenne einen ganzheitlichen Zahn- und Umweltmediziner, der schon viele Menschen von ihren Leiden befreien konnte, nachdem er z. B. die metallenen Zahnimplantate durch metallfreie ausgetauscht hat.

Haben Sie wurzelbehandelte Zähne? Ihr Zahnarzt kann leider nicht alle Wurzelkanäle erwischen, so dass der Zahn weiterhin Leichengifte in ihren Körper abgeben kann.

Natürlich enthalten auch unsere Textilien, Spielzeuge und Möbel Gifte, denen wir permanent ausgesetzt sind.

Sie sehen also, dass die Chance äußerst gering ist, dass Ihr Körper nicht vergiftet ist. Die Frage ist nur, wie lange schon und bis zu welchem Grad?

Um den Vergiftungsgrad ihres Körpers deutlich zu reduzieren oder einzugrenzen kommen Sie kaum um regelmäßige Entgiftungsmaßnahmen herum.

Der Körper lagert Gifte im Fettgewebe ein. Das kann auch ein Grund dafür sein, dass viele Menschen trotz guter Ernährung und ausreichend Sport nicht richtig abnehmen. Der Körper möchte nicht, dass sich die Fettzellen verkleinern und somit die ganzen Giftstoffe in die Blutbahn geschwemmt werden.

Nach einer Körperentgiftung sind schon bei vielen Menschen die Pfunde endlich vom Leibe gepurzelt und die Gesundheit hat sich teilweise dramatisch verbessert.

Zu empfehlen sind zunächst folgende Entgiftungskuren:

  • Darmreinigung
  • Leber-/Gallenblasenreinigung
  • Nieren-/Blasenreinigung
  • Schwermetallentgiftung
  • Parasitenreinigung
  • Candida-Reinigung
  • Ganzkörperentgiftung

 

Für die Durchführung der Entgiftungskuren gibt es verschiedene Methoden. Wenden Sie sich am besten an einen darin erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker, der das anbietet.

Falls Sie niemanden kennen, kann ich folgende Kur empfehlen:

Viele haben mit der “3-monatigen Intensivkur” von Froximun sehr gute Erfahrungen gemacht.

 Über diesen Link gibt es sogar 9% Rabatt. (Link anklicken)

Es wird einige Wochen und einiges an finanzieller Investition kosten, aber jede Reinigung wird Ihnen dabei helfen, sich besser zu fühlen und gesünder und widerstandsfähiger zu werden. Es lohnt sich wirklich!

Da wir umweltbedingt kaum an Giften vorbeikommen, sollten die Kuren idealerweise regelmäßig bzw. je nach Bedarf (z. B. jedes Jahr) wiederholt werden.

Hier kommen Sie zum Teil 3 dieser Artikelserie.

Die Hauptursachen für Krankheit – Teil 1

Dies ist der Auftakt einer sechsteiligen Artikelserie über die Hauptursachen praktisch sämtlicher Erkrankungen. Das mag vielleicht etwas hochgegriffen klingen, doch die Praxis bestätigt es immer wieder.

Wenn Sie irgendeine Form von Erkrankung haben, dann gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit, sich davon zu befreien: Sie müssen die Ursache finden, die der Erkrankung zugrunde liegt.

Ich habe “eigentlich” geschrieben, weil es auch möglich ist, Symptome zu behandeln und zu beseitigen, so dass man anschließend meinen könnte, dass die Erkrankung verschwunden sei.

Die tatsächlich vorliegende Grunderkrankung oder Regulationsstörung wurde dann eventuell noch gar nicht erkannt und kann sich an anderer Stelle bzw. in anderen Körpersystemen als neues Symptom bemerkbar machen, da sie sich gerne den schwächsten Bereich des Körpers sucht.

Praktisch alle Erkrankungen oder Regulationsstörungen werden durch einen oder mehrere der folgenden Punkte verursacht:

1. zu viele Toxine/Gifte im Körper

2. Nährstoffmangel (Mangel- oder Fehlernährung)

3. Bewegungsmangel

4. ein Umfeld mit zu hohem Elektro-Smog

5. mentaler und/oder emotionaler Stress

Man wird eigentlich nur auf zwei Arten krank: Man „fängt sich etwas von außen ein“ (Keime, Viren oder Bakterien) oder man entwickelt eine Erkrankung von innen heraus.

Von außen wird man in der Regel nur krank, wenn das Immunsystem zu schwach ist und potenziell schädliche Eindringliche nicht erkennen und neutralisieren kann.

Was schwächt unser Immunsystem? Gifte, Nährstoffmangel, Bewegungsmangel, Elektrosmog und mentaler/emotionaler Stress.

Wenn man eine Erkrankung von innen heraus entwickelt (z. B. Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen), sind auch hier die Ursachen Gifte, Nährstoffmangel, Bewegungsmangel, Elektro-Smog oder mentaler/emotionaler Stress.

Häufig wird noch die Genetik aufgeführt, doch die Wissenschaft der Epigenetik zeigt, dass vererbte Anfälligkeiten für bestimmte Erkrankungen nicht zum Tragen kommen müssen, wenn die fünf oben genannten Punkte vermieden werden.

Ganz gleich also, welche Form von Erkrankung oder Regulationsstörung vorliegt, in der Regel ist wenigstens einer der fünf genannten Punkte gegeben. Im Umkehrschluss liegt auch hier die Lösung der Behandlung sämtlicher Krankheiten:

1. Entgiften Sie Ihren Körper.

2. Beseitigen Sie Nährstoffmängel und stellen Sie die Ernährung um.

3. Bewegen Sie sich häufig und kommen Sie dabei regelmäßig ins Schwitzen.

4. Vermeiden oder neutralisieren Sie Elektrosmog.

5. Lösen Sie mentale und/oder emotionale Stressoren auf oder neutralisieren Sie diese.

Konkret gibt es für jeden der fünf Punkte viele erfolgreiche Möglichkeiten. In den kommenden Artikeln werde ich einige beispielhaft darstellen.

Hier geht es zu Teil 2 der Artikelserie.

Eine simple Regel für Gesundheit, Erfolg und Glück

Gesundheit (einschließlich körperlicher Fitness), Erfolg und Glück folgen relativ klaren Gesetzmäßigkeiten und man muss für das Erreichen dieser Zustände das Rad nicht neu erfinden. Natürlich muss man immer daran arbeiten, um diese Zustände zu erhalten, wenn sie einmal erreicht wurden.

Gesundheit, Glück und Erfolg sind eine Reise, kein Ausflugsziel.

Es gibt seit Jahrzehnten, teilweise seit Jahrhunderten, in der Praxis immer und immer wieder bewährte Erfolgsrezepte, die man nur befolgen muss.

Da wir uns aber immer wieder selbst dabei im Weg stehen, wenden sie nur die wenigsten Menschen an. Das liegt u. a. an Programmen und falschen Glaubenssätzen, die durch uns selbst oder andere in unsere Denkmuster „installiert“ wurden.

Die gute Nachricht ist, dass man sie „deinstallieren“ und durch neue, positive Programme und Glaubenssätze ersetzen kann.

In einem Seminar habe ich folgendes gelernt:

So paradox es auch klingen mag, aber das größte Opfer für Menschen ist es, sich von Schmerz oder Dingen zu trennen, die sie verletzen (psychisch und physisch).

Das können z. B. Beziehungen sein, die einem nicht gut tun oder gesundheitsgefährdende Verhaltensweisen oder andere Sachen.

Als Trainer und Sporttherapeut habe ich einige Menschen kennengelernt, die ohne ihre Erkrankung oder Verletzung keinen anderen Grund zum Leben hätten, denn nun kümmern sich mehr Menschen um sie. Es ist ihr einziger Lebensinhalt, so traurig das klingen mag. Daher sind sie auch absolut therapieresistent, obwohl sie fortlaufend Geld für neue Therapien ausgeben, die erneut den Gedankenschwerpunkt auf diesen Lebensmittelpunkt werfen.

Viele haben im Bekanntenkreis Menschen (gehabt), die absolut unglücklich mit ihrem Lebenspartner sind, weil es einfach nicht die passende Person an ihrer Seite ist, sich aber trotz aller offensichtlicher Zeichen nicht von ihm oder ihr trennen können, obwohl dies aus der Sicht des Freundeskreises die einzige sinnvolle Lösung wäre.

Gleiches gilt bei erschreckend vielen Menschen für ihren Beruf und andere Bereiche im Leben, die sie blockieren, aber noch nicht loslassen können/wollen.

Eine Faustformel oder simple Regel, die sich in vielen Lebensbereichen langfristig immer wieder bewährt, lautet:

Schau, was die Mehrzahl der Menschen macht und mach das Gegenteil (nur nicht auf Kosten anderer).

Warum? 95 Prozent der Menschen tun das, was sie tun, weil es die anderen so machen, nicht weil sie sich intensiv damit beschäftigt haben, warum sie es so und nicht anders tun.

Das soll natürlich nicht bedeuten, prinzipiell gegen alles zu sein, was andere machen, aber bestehende Theorien und Glaubenssätze können durchaus einmal kritisch hinterfragt oder die Quellen des Ursprungs gesucht werden.

Nur wenige Hinterfragen kritisch die Sinnhaftigkeit dessen, was die Mehrheit macht.

Wir tun das, was die anderen tun bzw. das, was unsere Eltern getan haben. Aber warum haben es unsere Eltern getan? In vielen Fällen nicht, weil sie es besser wussten, sondern weil es ihre Eltern oder die anderen in deren Generation getan haben.

Haben die Menschen, auf die wir hören oder denen wir blind folgen, den Erfolg im Leben, den sie sich wünschen? Haben sie ihre Lebensträume erreicht oder sind sie auf dem besten Weg dahin? Sind sie glücklich, gesund, vital, lebensfroh und schuldenfrei? Gehen sie in ihrem Traumberuf auf?

Falls nicht, sollten wir dann nicht besser auf die Personen hören oder denen folgen, die haben, was wir wollen und einmal da waren, wo wir gerade sind?

Beispiele:

– Gib die Verantwortung für deine Gesundheit an die Krankenkassen, die Medizin und die Pharmaindustrie ab oder informiere dich ergänzend, was du selbst aktiv zur Gesunderhaltung oder Gesundung tun kannst bzw. welche Alternativen es eventuell gibt.

– Werde immer dicker, kurzatmiger, schlapper und unbeweglicher durch Bewegungsmangel oder fang an, dich mehr und vielseitig zu bewegen.

– Mach langen, langsamen Ausdauersport, um abzunehmen und langweile dich an Trainingsmaschinen oder such dir einen Trainer, der dich in aktuelle und effektivere Trainingsmethoden einweist, die obendrein meist noch viel mehr Spaß machen.

– Ernähre dich nach den „offiziellen“ Empfehlungen oder noch schlimmer, ganz ohne Verstand oder denke nach und fang an dich mehr und mehr so zu ernähren, wie es die gesunden, vitalen, schlanken und fitten Menschen tun.

– Verwende einen Mikrowellenherd oder lies hier nach, warum diese Geräte in Russland schon vor ca. 40 Jahren verboten wurden.

– Schaue täglich vier Stunden fern (deutscher Bundesdurchschnitt) oder lies inspirierende Bücher, höre motivierende, bereichernde Audios und arbeite an der Umsetzung deiner Ziele und Träume.

– Versuche ständig mehr Geld zu verdienen (sei aber dennoch immer pleite, weil du mit steigendem Einkommen auch mehr Geld für Konsumgüter ausgibst) oder lerne, dass Wohlstand v. a. durch sparen und intelligente Anlagestrategien erreicht wird.

– Arbeite im Hamsterrad, hasse jeden Montag (schon am Sonntag Abend), freue dich auf den Freitag und arbeite auf die Rente hin, da du nicht deinen Traumberuf ausübst und stelle dann erschrocken fest, dass die Rente doch nicht ausreicht, um deine (hoffentlich noch vorhandenen) Träume zu erfüllen oder suche dir erfolgreiche Menschen, die dir vermitteln, dass das Leben auch ganz anders geführt werden kann (glücklich, frei, mit stets genügend Geld und Arbeit, die dir Spaß macht, wenn du überhaupt bis zum vermeintlichen Ruhestand arbeiten möchtest).

Anders gesagt:

Schau, was die Mehrheit der Menschen macht und mache dann das, was die Erfolgreichen auf dem Gebiet, auf dem du vorankommen möchtest, tun (z. B. Finanzen, Beziehungen, Fitness, Gesundheit, Glück).

Ja, es erfordert Mut, ein Querdenker oder etwas anders zu sein und man eckt immer wieder an. Aber bedenken Sie folgendes: Wollen Sie mit der Herde ziehen oder glücklich, erfolgreich, fit und gesund sein? Das sollte und muss nicht auf Kosten anderer geschehen.

Eventuell machen Ihnen folgende Aussagen Mut:

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

P. S.: Bezogen auf das Bild sollte man jedoch gar nicht über andere lachen, sondern deren Ansichten und Entscheidungen respektieren. "Jeder Jeck is anders", sagt der Kölner und das ist eines jeden Jecken gutes Recht.

Wie man die Welt verbessern kann

Was soll diese Überschrift in diesem Blog? Ganz einfach: Wer den Eindruck hat, dass die Welt schlecht ist oder sich immer darüber ärgert, kann nicht glücklich sein. Und wer nicht glücklich ist, kann nicht gesund sein. Und schon ist der Bogen gespannt, denn das Thema Gesundheit spielt in diesem Blog eine große Rolle.

Es gibt vor allem zwei Möglichkeiten, die Welt zu verbessern. Indem wir unsere Einstellung zu ihr ändern oder indem wir aufhören zu reden und beginnen zu handeln.

Über die persönliche Einstellung im und zum Leben habe ich in der Themenkategorie „Motivation/Einstellung“ schon einiges geschrieben.

Heute geht es tatsächlich darum, wie man die Welt verändern und verbessern kann.

Gerne regen wir uns über alle möglichen Sachen in der Welt auf und die Medien wissen das geschickt auszunutzen, indem sie uns mehr Informationen zum Aufregen liefern. Man bekommt den Eindruck, dass die ganze Welt schlecht und gegen uns ist. Frustration, zunehmende Ohnmacht und innere Aufgabe sind häufig die Folge.

Haben wir eine Chance, gegen die Weltelite, die Banken oder die Umwelt verschmutzende und Ressourcen verschwendende Industrie etwas bewegen zu können? Theoretisch ja, aber es muss nicht unbedingt sein.

Der erste Schritt wäre, sich nicht immer über alles aufzuregen, das wir selbst ohnehin nicht unmittelbar beeinflussen können. Demonstrieren, beschweren und diskutieren hilft auch nur bedingt, denn das lenkt den Fokus nur auf die Dinge, die man nicht haben möchte, sofern keine Lösungsansätze genannt und konstruktiv angegangen werden.

Stattdessen ist es wirkungsvoller, an sich selbst und dem eigenen Leben zu arbeiten und das eigene Verhalten, Umfeld und Leben zu optimieren. Wir haben alle genug Baustellen, die wir bearbeiten sollten, bevor wir uns um die ganze Welt kümmern.

Kurzum, wir können die Welt schneller verändern, wenn wir zunächst an uns arbeiten und uns selbst verbessern.

Das soll kein Aufruf zum Egoismus sein, aber diejenigen, die sich vor allem um andere kümmern, werden häufig selbst krank, da sie nicht ihr eigenes Lebensziel verfolgen. Ausnahme: Es ist ihr Lebensziel und kein Ausweg, um sich von den eigenen Herausforderungen und Baustellen abzulenken zu können.

Sollen wir uns über die zunehmend schlechtere Qualität der Nahrung und Massentierhaltung aufregen oder diese Produkte einfach nicht mehr kaufen? Es gibt sie, weil jemand damit viel Geld verdient. Und als Endverbraucher können wir dort angreifen.

Können wir etwas an den steigenden Benzinpreisen ändern? Bedingt, aber Fahrgemeinschaften, öffentliche Verkehrsmittel oder das gute alte Fahrrad sind wirkungsvoller als sich ständig zu ärgern.

Die Stadt hat die alten Trimm-Dich-Pfade in den Parks und Wäldern abgerissen oder verrotten lassen? Gründen Sie eine Interessengemeinschaft und lassen sie neue aus Metall oder witterungsbeständigem Holz errichten. Mit genügend gleichgesinnten Menschen und entsprechenden Zeitungsartikeln (Zeitungen freuen sich immer, wenn sie eine Geschichte zu erzählen haben) lässt sich auch genügend Geld aufbringen und dann könnte man ja noch Sponsoren suchen, die einen Werbeplatz auf den Anleitungstafeln für die Übungen bekommen.

Eine wichtige Frage ist die: Was stört mich am Verhalten anderer und warum?

Die noch wichtigere Frage ist jedoch: Welche dieser Verhaltensweisen finde ich bei mir selbst wieder, wenn ich ganz ehrlich bin? Häufig wird man hier fündig.

Wer daran arbeitet, diese Verhaltensweisen zu reduzieren bzw. in positive umzuwandeln, wird schon bald feststellen, dass sich das eigene Umfeld positiv verändert und die Welt schon ein Stück weit schöner wird.

Ärgere ich mich nur über die Umweltverschmutzung oder versuche ich in meinem Leben zunehmend umwelt- und ressourcenschonende Produkte zu verwenden?

Es gibt so viel, das sich machen lässt, um die Welt zu verbessern. Im eigenen Leben und Umfeld beginnt es und die Ergebnisse sind relativ schnell sicht- oder spürbar. Auf großer Ebene dauert das länger, aber je mehr Menschen „im Untergrund“ bei sich anfangen, desto mehr springt es auf andere über.

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und werden Sie zum leuchtenden Stern, der auch anderen den Weg weist, wie es anders gehen kann.

Eigenes Leben → Familie, Freunde, Bekannte → Arbeitskollegen, Stammtisch, Verein, Gemeinde → Ort, Stadt, Kreis, Bezirk → (Bundes-) Land → Kontinent → Welt 🙂

“Jetzt ist der Sukopp völlig verrückt geworden…”

Vielleicht, aber keine Sorge, denn ich habe es noch unter Kontrolle. Außerdem geben die “Verrückten” dem Leben etwas Würze. 🙂

Sie kennen doch die Geschichten. Alle sagten: “Das geht nicht.” Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.

Hier ein paar Beispiele, die zeigen, dass selbst eine einzige Person gewaltig dazu beitragen kann, die Welt zu verändern.

Die Menschen, die verrückt genug sind zu glauben, dass sie die Welt verändern können, sind in der Regel auch diejenigen, die es tatsächlich tun.

Es ist zwar ein Werbevideo, aber die Aussage wird deutlich.

 

Wenn du grundsätzlich glücklicher und gesünder leben möchtest, dann wäre ein Coaching die Abkürzung zur Umsetzung.

Buche hier einen kostenlosen Beratungstermin.

 

Slingtrainer, Ropes und ein spezielles Seilzug-/Klettergerät (Workshops)

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich nicht auch Workshops, Seminare oder Ausbildungen für das Schlingentraining (Slingtrainer), für Ropes (intensives Kraftausdauertraining mit Seilen) o. ä. anbiete.

Da auch meine Zeit begrenzt ist, habe ich mich lieber auf Kettlebells, Sandbags und das Training mit dem eigenen Körpergewicht (ohne Geräte) konzentriert, wobei die oben genannten Elemente natürlich einen festen Bestandteil in meinem Trainingsangebot und meinem eigenen Training darstellen.

Doch nun kann auch diese Angebotslücke teilweise geschlossen werden bzw. kann ich hier auf meine Kollegen von der Firma aerobis hinweisen, die in verschiedenen Workshops u. a. den Umgang mit Slingtrainern und Zusatzgeräten, Ropes oder dem revolutionären Zugkraftgerät "revvll ONE" anbieten.

Hier geht es zum Workshopangebot von aerobis.