Functional Training ist kein Zirkustraining

Obwohl die Prinzipien des funktionellen Trainings schon seit vielen Jahren in der Rehabilitation und im Leistungssport eingesetzt werden, erhalten sie erst seit wenigen Jahren immer mehr Einzug in die Fitnessszene.

Leider werden die Inhalte von vielen Menschen entweder belächelt oder falsch verstanden.

Grundsätzlich sollte man zuerst versuchen, wieder beweglicher zu werden und sich überhaupt besser bewegen zu können.

Dazu gehört u. a. das Wiederlangen eines guten Körpergefühls und eine verbesserte Koordination. Letzteres bezeichnet die Fähigkeit, dass Muskelfasern innerhalb eines Muskels sowie verschiedene Muskeln untereinander besser während einer gezielten Bewegung zusammenarbeiten können.

Der Grund dafür, dass führende Vertreter des “Functional Trainings” (z. B. Gray Cook, Paul Chek oder Mike Boyle)  zunächst viel Wert auf vermeintlich simple Übungen legen, die auf den ersten Blick wenig mit klassischem Krafttraining zu tun haben, liegt darin, dass die meisten Menschen durch den heutigen bewegungsarmen Lebensstil unglaublich schlechte körperliche Voraussetzungen für das eigentliche Haupttraining aufweisen.

Ein direkter Einstieg in das eigentliche Haupttraining würde in der Regel mit einem größeren Überlastungs- und Verletzungsrisiko einhergehen.

Wer sich jedoch die Athleten anschaut, die diese Anfangsstufen durchlaufen haben, der sieht, dass das eigentliche Ziel nicht irgendwelche Koordinationsübungen mit leichten Gewichten sind, sondern je nach Zielsetzung durchaus schwere Grundübungen mit hohen Wiederständen sein können.

Funktionelles Training bedeutet also nicht, dass viel auf Wackelbrettern oder großen Gymnastikbällen trainiert wird, sondern eher, dass der Körper überhaupt wieder auf gesundem Weg trainierbar gemacht wird.

Functional Training hat nichts mit Zirkustricks und leichten Gewichten zu tun. (Bild aus femaleathletesfirst.com)

Tsatsouline schreibt dazu, dass die Functional Training Bewegung mit einem großen Ziel begann: Unsere von der Natur gegebenen, grundlegenden Bewegungsmuster wie Kniebeugen, Krabbeln usw. wieder herzustellen, die durch unseren Alltag sowie durch die Bodybuilding- und Maschinentrainingbewegung verlorengegangen sind.

Schauen Sie sich Kinder an: die machen sämtliche Bewegungen fast automatisch richtig oder erlernen den besten Weg sehr schnell. Wenn kleine Kinder am Arm oder an Reckstangen hin- und herschaukeln, haben sie instinktiv die Schulterblätter hinten unten am Rumpf fixiert. Heben sie schwere Gegenstände auf, ziehen sie weit das Gesäß nach hinten unten, spannen den Rumpf an und drücken sich aus den Beinen hoch.

Erwachsene heben eher aus dem Rücken und wissen meist nicht mehr, wie man die Schultern stabilisiert. Auch einfaches Krabbeln auf Händen und Füßen kann kaum noch jemand richtig, wie mir die Praxis immer wieder bestätigt. Entweder gibt es Probleme bei der Koordination der Bewegung selbst oder bei der Rumpfstabilisation. Oder nehmen wir die Übungen Frontstütz, Kreuzheben, Swing, Überkopfdrücken als Beispiel. Nur wenige können über mehrere Sekunden Dauer gleichzeitig die Knie strecken und Bauch und Po anspannen. Mindestens ein Bereich bleibt häufig schlaff.

Wer also nicht einmal über eine grundlegende Bewegungsfähigkeit, Beweglichkeit und Stabilität verfügt, sollte sich lieber noch nicht an weiterführende Trainingsformen heranwagen, solange die absoluten Basics noch nicht sitzen.

Dies betrifft die meisten Menschen. Unser Alltag ist diesbezüglich grausam – wenn wir nicht bewusst gegensteuern und uns unsere natürlichen und angeborenen Fähigkeiten zurückerobern.

Wenn es um eine verbesserte Leistungsfähigkeit geht oder darum eine zumindest ansatzweise ähnliche Fitness wie unsere Vorfahren zu bekommen, dann führt kaum ein Weg an hohen Wiederständen oder Körperspannungen vorbei.

Daher ist es auch schade, dass die effektiven Trainingsmethoden aus der glorreichen Zeit des dopingfreien Kraftsports (vor den 1960er Jahren) heutzutage häufig verpöhnt sind, weil man sich dadurch angeblich verletzen kann.

Stimmen jedoch die körperlichen Voraussetzungen im Sinne einer adäquaten Beweglichkeit, Stabilität und allgemeinen Bewegungsfähigkeit, dann bringen die klassischen Grundübungen mit weniger Zeitaufwand als herkömmliche Übungen bessere Trainingseffekte.

Wie viele Menschen sieht man denn z. B. in den Fitnessstudios, die die hocheffektiven Klassiker wie Kniebeugen, Kreuzheben, Dips, Klimmzüge oder Überkopfdrücken durchführen (geschweige denn mit guter Technik)? Stattdessen werden z. B. eher kleine Muskelgruppen wie die der Schultern mit allen möglichen Varianten des Kurzhantelhebens belastet.

Anstatt schwitzige Hände mit Magnesia zu präparieren, sind in den meisten Fitnessstudios nur Handschuhe erlaubt, die das Griffgefühl eher einschränken als zu verbessern.

Schaut man sich jedoch führende Vertreter der Functional Training-Bewegung an, dann wird schnell klar, auf was dieses Training den Menschen eigentlich vorbereiten kann. Gray Cook hat sehr viel Kraft und Ausdauer und liebt es, schwere Hanteln zu stemmen. Juan Carlos Santana schafft fast 400 lbs beim Bankdrücken. Paul Check hebt nicht nur riesige Gewichte beim Kreuzheben, sondern kann auch einarmige Klimmzüge auf jeder Seite durchführen.

Martin Rooney, der u. a. auch im Dezember in München tolle Vorträge und Workshops gehalten hat, begegnet dem oft übertriebenen oder falsch verstandenen “Functional Training-Wahn” mit Zirkusübungen und leichten Gewichten mit folgendem lustigen Video:

Fazit: Bei all den ganzen Zirkusübungen darf nicht vergessen werden, dass es eigentlich kein Problem sein sollte, z. B. das 1,5- bis 2-fache des eigenen Körpergewichts vom Boden anheben oder mehrere Klimmzüge durchführen zu können.

Ein schönes Ziel ist es auch, das eigene Körpergewicht über den Kopf drücken zu können, wie es Martin Rooney im Video erwähnt – ja so degeneriert sind wir bereits durch unseren Alltag geworden.

Ein anderes Beispiel ist die Übung Turkish Get-up, die nicht selten von hartgesottenen Kraftsportlern belächelt wird, weil da in der Regel so wenig Gewicht bewegt wird.

Das liegt daran, dass die meisten Menschen zunächst die Voraussetzungen für höhere Gewichte erfüllen müssen. Wer einmal mindestens die Hälfte oder zwei Drittel seines eigenen Körpergewichts mittels türkischem Aufstehen technisch sauber bewältigt hat, der weiß, welch grandiose Kraft- und Stabilitätsübung das für den ganzen Körper ist (und kann dann über die Lächler lächeln).

Fitnesstraining zur Verbesserung in der Hauptsportart

Wer eine spezielle Sportart betreibt und darin langfristig erfolgreich sein möchte, der kommt an einem begleitenden Fitnesstraining, auch Athletiktraining genannt, nicht herum.

Manche bezeichnen es als Ausgleichstraining, doch dieser Begriff verfehlt das Ziel. Bei einem begleitenden Training geht es nicht allein um den Ausgleich von einseitigen Belastungen, die durch die meisten Sportarten hervorgerufen werden.

Ein begleitendes Training kann vielmehr wesentlich dazu beitragen die Leistungsfähigkeit in der Hauptsportart zu verbessern.

Dafür muss man nicht einmal Leistungssportler sein. Im Freizeit- und Breitensport funktioniert das natürlich genauso.

Beispiele:

Keinen Muskelkater im Skiurlaub? -> Fitnesstraining

Weitere Abschläge beim Golf und eine hohe Konzentrationsfähigkeit auch nach dem 9. Loch? -> Fitnesstraining

Beim Tennis härter schlagen und explosiver spielen? -> Fitnesstraining

Schneller und leichter laufen bei weniger Trainingskilometern? -> Fitnesstraining

Im Fußball explosiver agieren können und beim Kopfballduell gewinnen? -> Fitnesstraining

Zu diesem Thema wurde kürzlich ein kleines Interview mit mir hier veröffentlicht (Link anklicken).

So testest du deine Erfolgschancen bei einem Fitnessprogramm

Gute Vorsätze taugen nichts, wenn sie nicht umgesetzt werden.

Im Gesundheitsbereich steht dabei die Verbesserung der Körperzusammensetzung (v. a. das Verhältnis von Muskel- zu Fettmasse) im Vordergrund, was meistens mit einer höheren körperlichen Fitness einhergeht.

Neben der mentalen Einstellung gehören hierzu vor allem eine Ernährungsumstellung und das regelmäßige Durchführen eines adäquaten Trainingsprogramms.

Kurz gesagt, der Lebensstil muss sich ändern.

Da dies den meisten Menschen nicht gelingt, stehen sie in einem Jahr wieder an der selben Stelle und haben sich nicht verändert.

 

Wer etwas an bzw. in seinem Leben ändern möchte, der muss zuerst sich selbst ändern, sonst bleibt alles gleich.

 

Bezogen auf die Gesundheit und die Körperfettreduktion spielt die Ernährung mit die wichtigste Rolle.

Da sich viele aber mehr auf den Teil der körperlichen Aktivität bzw. das Trainingsprogramm konzentrieren, muss dies zwangsläufig zu geringeren Ergebnissen führen.

Um hier mögliche Enttäuschungen zu vermeiden, möchte ich dir einen kleinen Test vorstellen, mit dessen Hilfe du schon vor Beginn eines neuen Fitnessprogramms deine Erfolgschancen abschätzen kannst.

Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass die Ernährungsumstellung für die meisten Menschen das größere Problem darstellt. Deshalb möchte ich den Test anhand der Ernährungsumstellung erklären.

Du kannst ihn natürlich auch auf Trainingsprogramme oder alle anderen “Dinge” anwenden, die du gerne haben, sein oder machen möchtest.

Zunächst einmal solltest du dir ein Programm suchen, das nachweislich schon bei vielen anderen Menschen gute Erfolge erzielt hat.

Dann solltest du einen hohen Gelehrigkeitsindex haben. Das bedeutet, dass du eine hohe Bereitschaft und Fähigkeit aufweisen musst, um überhaupt Informationen aufnehmen, annehmen und umsetzen zu können.

Hier scheitern sehr viele und das ist auch der Grund für so viele Misserfolge im Fitnessbereich.

 

Der Gelehrigkeitsindex setzt sich aus zwei Faktoren zusammen:

1. Wissensdurst/Dringlichkeit: Wie sehr willst du etwas erreichen?

2. Opferbereitschaft: Wie hoch ist deine Bereitschaft auf wichtige Dinge zu verzichten und dich (dein Verhalten, deine Denkmuster) zu verändern?

 

Wenn wir eine Skala von 1-10 nehmen, wobei 1 für “sehr gering” und 10 für “sehr hoch” steht, lässt sich damit schnell deine Erfolgschance hinsichtlich deines Fitnessziels herausfinden.

 

Beispiel: Körperfettreduktion (was mit einer Ernährungsumstellung gleichbedeutend ist)

1. Wie groß ist dein Wunsch, dein überschüssiges Körperfett zu verlieren?

Auf der Dringlichkeitsskala solltest du wenigstens eine 9 ankreuzen können. Wenn dein Wert unter 8 liegt, solltest du dir ein anderes Ziel suchen. Bei den meisten Menschen, die einen großen Wunsch haben, ist dieser Wert sehr hoch.

2. Wie hoch ist deine Bereitschaft, auf bisher geliebte und gewohnte Dinge, Denkmuster und Verhaltensweisen zu verzichten? Auch hier solltest du mindestens eine 8-9 ankreuzen können. Andernfalls solltest du dir ein anderes Ziel suchen.

Dies ist der Knackpunkt, denn dies ist der Hauptgrund dafür, dass viele Menschen ihre Wünsche nicht erfüllt bekommen und ihre Ziele nicht erreichen.

 

Zu unserem Beispiel: Du willst also dringend weniger Körperfett haben. Hier gibst du klar den Wert 10 an.

Allerdings bist du kaum bereit dazu, deine Ernährung anders und mehr zu planen, anders einzukaufen, mehr Lebensmittel selbst und frisch zuzubereiten und auf viele gewohnte Dinge weitestgehend zu verzichten.

Du machst dir darüber Gedanken, was andere dazu sagen, wenn du in Gesellschaft bist oder ob deine Familie das so mitmacht.

Deshalb gibst du dem Faktor “Opferbereitschaft” nur maximal 4 Punkte.

Du hast also einen dringenden Wunsch (10 Punkte), bist aber kaum dazu bereit, dich für dessen Erfüllung nennenswert zu verändern (4 Punkte).

Multipliziere die Punkte, um grob deine anfängliche Erfolgschance in Prozent zu ermitteln.

In diesem Beispiel: 10 Punkte x 4 Punkte = 40 Punkte = 40% Erfolgschance

Da der zweite Wert der entscheidende ist, ist dein Gelehrigkeitsindex so gering, dass dein Misserfolg fast schon vorprogrammiert ist.

Du brauchst also gar nicht erst zu beginnen, hierfür Energie zu verschwenden.

Suche dir ein anderes Ziel oder steh` für deine Träume ein und werde opferbereiter, zumindest, bis der neue Lebensstil zur Gewohnheit geworden ist.

 

Du solltest mit einer Erfolgschance von deutlich über 50 Prozent beginnen. Wenn du erstmal angefangen hast, steigen mit den ersten Erfolgen meist auch deine Motivation, dein Glaube an das Erreichen deines Ziels, dein Wille und deine (anfängliche) Opferbereitschaft.

 

Zurück zum Abnehmwunsch:

Suche dir ein Ernährungsprogramm, das nachweislich sehr gute Erfolge hinsichtlich der Körperfettreduktion bewirkt (also etwa minus 0,6-1,0 kg pro Woche in den ersten Wochen).

Die Wahrheit ist, dass es viele sehr erfolgreiche Programme hierfür gibt.

Solange du sie zu mindestens 90 Prozent befolgst, sollte sich der Erfolg einstellen. Falls nicht, sind andere Gründe abzuklären, was z. B. im Rahmen eines Coachings möglich ist (siehe unten).

Suche dir ein Ernährungsprogramm aus, das dir am meisten zusagt und führe es mindestens 4-6 Wochen lang konsequent durch. Über die Ergebnisse werden viele sehr erstaunt sein.

Im meinem Coachingprogramm und hier ist ein flexibles Ernährungssystem eingebaut, das auf einfachen Regeln basiert, in der Art der Umsetzung aber individuell an deine Lebenssituation angepasst werden kann.

 

Hier ist eine beispielhafte Ernährungscheckliste in einer sehr einfachen Form zum täglichen Abhaken:

Ernährungscheckliste für den täglichen Gebrauch:

  • gut 0,03 Liter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht trinken (wer 75 kg wiegt, sollte also mindestens 2,25 Liter Wasser pro Tag trinken)
  • 1,2-1,5 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht aufnehmen (am besten mit jeder Mahlzeit Eiweiß aufnehmen; wer 75 kg wiegt, sollte also 90-112,5 Gramm Eiweiß pro Tag aufnehmen)
  • wenigstens 4-5 Portionen Gemüse essen (1 Portion = Faustgröße)
  • wenigstens 1 Portion Obst essen
  • den Konsum von Getreide- und zuckerhaltigen Produkten sowie von Alkohol stark reduzieren

 

Halte dich zu 90 Prozent an diese Checkliste und genieße dein verbessertes Wohlbefinden.

 

Falls du nicht weißt, wie du anfangen sollst, welche Vorgehensweise und welches Training für dich passen und wie du ein auf deine Lebenssituation ausgerichtetes Konzept entwickeln kannst, so dass ein aktiver und gesundheitsorientierter Lebensstil zum normalen Teil deines Lebens wird, dann helfe ich dir gerne.

Im Rahmen eines dreimonatigen Coachings helfe ich dir bei der konkreten Umsetzung, um mehr Klarheit, Fokus und eine Richtung zu bekommen, eine Strategie zu entwickeln, Bremsklötze zu erkennen und zu lösen. Bei sämtlichen Fragen und Herausforderungen würde ich dich unterstützen.

Wenn das für dich interessant klingt, dann melde dich über info@tillsukopp.de zu einem unverbindlichen Strategiegespräch an.

Kettlebellwoche auf trainingsworld.de

Diese Woche gibt es eine Reihe von Kettlebellartikeln, die ich für das Portal www.trainingsworld.de erstellt habe.

Da können sich vor allem Neulinge auf diesem Gebiet einen kleinen Überblick zum Thema verschaffen.

1. Artikel: Die Kugel mit Griff: Was sind Kettlebells?

2. Artikel: Die Grundübung im Kettlebell Training: Der Kettlebell Swing

3. Artikel: Vorsicht! Rückenprobleme beim Kettlebell Swing sind Zeichen einer Fehlerhaften Ausführung

4. Artikel: Video: Kettlebell Push Press

Knackige Kurzprogramme für die (Vor-) Weihnachtszeit

Die (Vor-) Weihnachtszeit ist für viele Menschen keine besinnliche Zeit. Bei der Arbeit müssen die Jahresziele erreicht werden oder es häuft sich aufgrund der Feiertage oder eines Urlaubs etwas mehr Arbeit an. Dann müssen Geschenke gekauft und die Feiern (Weihnachten und Silvester) geplant und vorbereitet werden.

Hinzu kommen die ganzen süßen Verlockungen, die für diese Zeit nun einmal typisch sind. Bedingt durch die frühe Dunkelheit zieht es einen auch nach der Arbeit weniger nach draußen.

Um hier eine grundlegende Fitness zu erhalten oder selbige sogar zu vergrößern bedarf es in der Regel einiger Strategien. Meine Lieblingsstrategie besteht in der Durchführung von kurzen, knackigen Trainingseinheiten, die sehr intensiv für den Stoffwechsel und die Muskulatur sind.

Für die Motivation hat sich für einige bewährt, in dieser Zeit viele verschiedene Workouts durchzuführen. Das macht Spaß und ist sehr abwechslungsreich. Dies wiederum erhöht die Chance, trotz der oft hektischen Zeit dennoch mehrere kleine Trainingseinheiten einzuschieben.

Haben Sie einfach Spaß und toben Sie sich mit kurzen Workouts aus. Danach kann es wieder mit wesentlich mehr Energie an die anderen Aufgaben gehen.

Hinter den folgenden Links finden Sie Beispiele für Trainingseinheiten, die inklusive Aufwärmen zwischen 10 und 30 min dauern.

Kurzes, knackiges Fett-weg-Workout

Wie man 404 kcal in 20 min verbrennen kann (das im Artikel erwähnte Audiointerview ist hier zu finden)

Kurzes, intensives Oberkörpertraining

5 min Intensivprogramm

Ausdauereffekte durch 12 min Kettlebell-Swings

Mehr Ausdauer & ein festerer Po mit 10 min-Einheiten

15-22 min Kettlebellworkouts

7 min Rückenprogramm

6 min Ausdauertraining

Fit durch 75-140 min Training pro Woche

Zwei 15 min Workouts mit Kettlebells

http://blog.tillsukopp.de/home/wie-sie-404-kilokalorien-in-20-min-verbrennen

Wintertrainingsplan: Fit in die Skisaison

Pünktlich mit Beginn der Skisaison wurde heute mein neuer Artikel für ein Skivorbereitungstraining auf dem Trainingsportal “trainingsworld” veröffentlicht, welches ohne Geräte zu Hause durchgeführt werden kann.

Es ist ein Plan, der ein zwei- bis dreimaliges Zirkeltraining pro Woche vorsieht, welches die Kraft, die Stabilität und die Ausdauer verbessert. Sicherlich wird man dadurch auch etwas beweglicher.

Das Aufwärmprogramm dauert nur 5-6 min und das Haupttraining je nach Fitnessstand höchstens 30-35 min.

Der Trainingsplan mit drei erklärenden Videos ist hier zu finden (roten Link anklicken):

Wintertrainingsplan: Fit in die Skisaison

Fitness im Wald – Kurzbericht bei WDR5

Gestern habe ich im Kölner Stadtwald an einem kleinen Bericht über beispielhafte Fitnessmöglichkeiten im Wald an der frischen Luft mitgewirkt.

Der 4 min-Beitrag sollte erst nächste Woche erscheinen, wird aber wohl schon heute (22.11.2011) in der Sendung LebensArt (15.05-16.00 Uhr) auf WDR5 zu hören sein.

http://www.wdr5.de/sendungen/lebensart/s/d/22.11.2011-15.05/b/lebensart-zieht-los-111122.html

Vielleicht lässt sich die Sendung auch als Podcast nachhören.

 

Es sollen auch einige Fotos auf der Seite gezeigt werden.

http://www.wdr5.de/sendungen/lebensart/s/d/22.11.2011-15.05/b/lebensart-zieht-los-111122.html

Alternatives Fitnesstraining im Studio

Werden Sie in Ihrem Fitnessstudio stärker? Viele fühlen sich dort in ihren Trainingsmöglichkeiten eingeschränkt, weil die ganzen Geräte im Weg stehen.

Kürzlich habe ich einige sehr interessante Anregungen gefunden, wie man alternativ dennoch im Fitnessstudio trainieren kann.

Im Personal Training habe ich noch einen Klienten, mit dem ich regelmäßig im Fitnesstudio trainiere. Er ist über 60 Jahre alt und trainiert an keinem einzigen der klassischen Geräte dort. Ausnahme: ab und zu baue ich Kabelzugübungen für den Rumpf mit ein. Er ist beweglicher und kräftiger als viele der “jungen Wilden”, die dort trainieren.

Wir machen zwar nicht die im Video gezeigten Übungen, aber kurios sieht es dennoch meistens aus, wenn mein Klient dort seine Alternativübungen macht und die Blicke auf sich zieht.

Wer das nicht mag, kann ja immer noch gerne weiter an den Ab- und Adduktormaschinen sitzen, Bizeps-Curls und Trizepsdrücken am Kabelzug sowie Crunches machen, gar kein Problem.

Hier ist das Fundstück:

Zum Umgang mit Überlastungssymptomen und Übelkeit im Training

Immer wieder kommt es vor, dass man zuviel im Training macht, besonders, wenn man nach einer Trainingspause wieder einsteigt, ein neuer Trainingsplan begonnen wird oder man neue Übungen ausprobiert.

Muskelkater ist eine häufige Folge, die in der Regel harmlos ist und nach wenigen Tagen wieder ohne Narben im Gewebe ausheilt. Dabei reißen feinste Strukturen in den Muskelfasern und werden durch neue wieder ersetzt.

Es sollte aber nicht das Ziel sein, immer auf einen Muskelkater hinzutrainieren, denn das ist immer ein Zeichen dafür, dass man dem Körper zuviel zugemutet hat bzw. mehr als nötig, um einen Trainingsreiz zu setzen.

Übelkeit ist ein weiteres bekanntes Zeichen, das v. a. bei hohen Trainingsintensitäten im (Kraft-) Ausdauerbereich auftritt.

 

(Foto übernommen von www.boistrunwalk.com)

Folgende Tipps gibt Robert dos Remedios in seinem Buch “Cardio Strength Training” für den Umgang mit Übelkeit beim Training:

1. Warten Sie nach einer Mahlzeit oder einem Snack länger, bis Sie mit dem Training beginnen.

2. Nehmen anstelle eines Snacks (z. B. Eiweiß-/Kohlenhyratshake) lieber BCAAs mit Wasser vor dem Training ein.

3. Kontrollieren Sie die Milchsäure (Laktat), die sich bei einem intensiven Kraftausdauertraining vermehrt bildet, indem Sie Beta-Alanin-Supplemente einnehmen. Das puffert den Milchsäureanstieg etwas ab und kann Übelkeit ver(m)hindern, die auch durch zu viel Laktat hervorgerufen werden kann.

4. Meiden Sie Stimulanzien vor dem Training. Hierzu zählen koffeinhaltige Produkte wie z. B. Kaffee oder Tee.

5. Seien Sie geduldig. Nach ein paar Wochen sollte Ihre Fitness steigen und die Übelkeit seltener auftreten.

Hier sind meine bisherigen Artikel zum Thema Überlastung im Training nachzulesen (rote Links anklicken):

Vorsicht bei neuen Trainingsprogrammen

Übertraining: Sind Sie betroffen und was können Sie tun?

3 Grundregeln für ein gesundes Trainingsleben

Die perfekte Kniebeuge

Von Scott Sonnon bei Facebook veröffentlicht. Ich denke das Bild spricht für sich.

Ist doch kinderleicht, oder? Wir müssen es nur wieder erlernen.

Zum Vergrößern einfach draufklicken.