Zirkeltraining – kurz & effektiv

Zirkeltraining begleitet mich schon fast mein ganzes Leben lang. Ob beim winterlichen Leichtathletiktraining, in der Schule, beim Kampfsport oder auch jetzt noch bei meinem eigenen Training und dem meiner Klienten.

Es ist und bleibt eine sehr zeiteffiziente, abwechslungsreiche und effektive Trainingsform, die die Kraft und und Ausdauer verbessert und nebenbei den Stoffwechsel derart ankurbelt, dass man auch noch Stunden später vermehrt Körperfett verbrennen kann.

Ich möchte diesen Blogeintrag jedoch jemandem überlassen, der noch mehr Jahrzehnte an tiefgreifenderer Zirkeltrainingserfahrung aufweisen kann: Steve Maxwell.

Er hat einen hervorragenden Artikel über die Geschichte, Vorteile, Möglichkeiten und Varianten des Zirkeltrainings verfasst, den ich sehr empfehlen kann.

Klicken Sie diesen roten Link, um zu Steve Maxwells Zirkeltrainingartikel zu gelangen.

(Dort können Sie auch mich in den Videos schwitzen sehen :). Ich habe ein blaues T-Shirt an.)

6 Möglichkeiten, um deine Trainingszeit zu verkürzen

Nachdem ich in letzter Zeit mehrfach Fragen darüber bekomme, wie man die Trainingszeit verkürzen kann, möchte ich hier ein paar Möglichkeiten geben, die sich auf das Krafttraining beziehen.

Die meisten Fitnesssportler, deren Trainingspläne ich sehe oder die ich nach der dafür benötigten Zeit frage, trainieren wenigstens 60 Minuten pro Einheit.

Im Gegensatz dazu benötigen viele erfolgreiche Bodybuilder und Kraftsportler heutzutage lediglich 30 bis 45 Minuten pro Training bei drei (eventuell vier) Einheiten pro Woche.

Da stellt sich doch die Frage, weshalb ein Fitnesssportler länger trainieren sollte als ein leistungsorientierter Kraftsportler.

Man kann also bei geringerer Trainingszeit mindestens die gleichen Effekte erzielen, häufig sogar noch bessere.

 

Hierzu bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, z. B.:

1.) Wenn man nicht im Fitnessstudio, sondern zu Hause trainiert, lässt sich die Zeit für Hin- und Rückfahrt sparen und eventuell auch Wartezeit an Trainingsmaschinen.

 

2.) Man kann sich überlegen (besser wäre ausprobieren), ob nicht auch ein Einsatztraining zum Kraft- und Muskelaufbau genügt, was durchaus möglich und je nach Trainingssteuerung auch sehr erfolgreich sein kann.

 

Im Gegensatz zum geläufigen Training mit drei Sätzen pro Übung lässt sich so die Trainingszeit um über zwei Drittel verkürzen.

 

3.) Für kurze, aber effektive Trainingseinheiten sind vor allem mehrgelenkige Übungen geeignet, bei denen viele Muskelgruppen gleichzeitig arbeiten müssen.

Hierzu gehören vor allem die folgenden Bewegungsmuster: horizontales Ziehen und Drücken, vertikales Ziehen und Drücken, Kniebeugen und Hüftstreckung.

Dadurch muss man nicht jeden Muskel einzeln trainieren, wie es im Bodybuilding häufig noch der Fall ist. Separates Armtraining kann dann z. B. entfallen.

Hinzu kommt ein höherer Ausstoß an aufbauenden (anabolen) Hormonen, wie Testosteron und Wachstumshormon.

Je mehr Muskeln aktiv sind, desto größer der Effekt.

 

4.) Mindestens die Hälfte eines Krafttrainings besteht aus Erholungszeit, die durch die Satzpausen entsteht, also verschwendeter Freizeit.

Im Falle eines Mehrsatztrainings lässt sich die Trainingszeit enorm verkürzen, indem man die Pausenzeit deutlich reduziert. Hier bietet sich zunächst das Zirkeltrainingsprinzip an, bei dem die Übungen unmittelbar hintereinander (oder mit sehr kurzen Verschnaufpausen, z. B. maximal 30 Sekunden) durchgeführt werden.

Eine andere Variante ist die, dass man zwei bis drei Übungen im unmittelbaren Wechsel ausführt, bis die gewünschte Satzzahl erreicht ist (Super- bzw. Triset-Methode). Dann geht es mit den nächsten zwei bis drei Übungen weiter.

Dabei bietet es sich an, verschiedene Bewegungsmuster (z. B. ziehende und drückende Übungen) zu paaren oder eine Ober- und eine Unterkörperübung zu wählen. So hat eine Muskelgruppe immer “Pause”, während die andere belastet wird.

 

5.) Wer schon ein paar Monate lang regelmäßig dreimal pro Woche ein Ganzkörperkrafttraining durchführt, kann seine Trainingszeiten zusätzlich verkürzen, indem er nach dem sogenannten Oberkörper-Unterkörper-Splitsystem trainiert.

Hierbei werden an einem Tag vor allem Oberkörperübungen durchgeführt und am nächsten vor allem Unterkörperübungen.

Bei drei Trainingseinheiten pro Woche ist so nach zwei Wochen der erste Zyklus beendet (1. Woche: Oberkörper, Unterkörper, Oberkörper, 2. Woche: Unterkörper, Oberkörper, Unterkörper). Natürlich kann man den Zyklus auch verkürzen, wenn man viermal pro Woche trainiert und jeden Bereich zweimal pro Woche anspricht. Dies ist jedoch eher etwas für sehr ambitionierte Kraftsportler.

Neben mehr Freizeit durch wesentlich kürzere Trainingszeiten hat dieses Vorgehen noch weitere Vorteile: Der Trainingseffekt für das Herz-Kreislaufsystem ist höher und die Motivation und Konzentration bleiben während des ganzen Trainings erhalten, anstatt nach spätestens 45 Minuten abzusinken.

Ein kürzeres Training lässt sich bei vielen besser in den Tages- oder Wochenplan einbauen, was zu einem häufigeren oder regelmäßigeren Training führen kann. Dies resultiert meist in größeren Trainingserfolgen.

Doch auch aus hormoneller Sicht bieten sich kurze Krafttrainingseinheiten an.

Durch das Training schüttet der Körper vermehrt die aufbauenden (anabolen) Hormone Testosteron und Wachstumshormon aus.

Der Höhepunkt der Ausschüttung ist nach etwa 30 Minuten erreicht. Anschließend fallen die Hormonkonzentrationen ab, bis sie nach etwa 45 Minuten wieder die Ausgangswerte erreicht haben.

Dauert das Training deutlich länger als 45 Minuten, schüttet der Körper vermehrt das abbauend (katabol) wirkende Hormon Cortisol aus. Salopp ausgedrückt führt dies dazu, dass Muskelgewebe aufgefressen und die Produktion von Testosteron gehemmt wird.

Neben der bereits angesprochenen Konzentration sinkt nach spätestens 45 Minuten auch die allgemeine Leistungsfähigkeit, was die Trainingseffektivität zusätzlich beeinträchtigt.

Kurze Trainingseinheiten haben den Vorteil, dass man von der ersten bis zur letzten Übung voll konzentriert bleiben kann, ohne im Hinterkopf zu haben, dass man ja mindestens eine Stunde durchhalten muss und die ersten Übungen daher eventuell sogar ruhiger angehen lässt, was deren Effekt reduziert.

Abschließend sei noch erwähnt, dass Menschen mit einer hohen Stressbelastung (z. B. im Berufs- oder Privatleben) generell von kürzeren Trainingseinheiten profitieren, die kaum länger als 20 bis 30 Minuten dauern. Die dadurch gewonnene Zeit ließe sich z. B. prima mit ein bis zwei entspannenden Saunagängen, einem Wannenbad, einem Spaziergang in der Natur oder einem guten Buch füllen.

Natürlich lässt sich auch das Kraft- und Ausdauertraining an verschiedenen Tagen in zwei kurzen, anstatt in einer langen Einheit durchführen.

 

6.) Ich sehe immer noch viele Trainierende, die innerhalb einer Trainingseinheit eine Bewegung oder Muskelgruppe mit mehreren Übungen trainieren (z. B. Liegestütze und Bankdrücken, verschiedene Schulterübungen, Beinpresse und Kniebeugen, Bizepscurls mit der Langhantel und mit Kurzhanteln). Das ist für die meisten Menschen unnötig und verschwendet eher Zeit.

Konzentrieren Sie sich auf eine Übung pro Bewegungsmuster und Trainingseinheit und das Training wird nicht nur kürzer, sondern häufig auch effektiver sein, u. a. weil die vielen Übungen dann auch weniger halbherzig ausgeführt werden.

Dies können z. B. eine ziehende und eine drückende Oberkörperübung sein, eine Kniebeugen- und eine Hüftstreckvariante sowie eine Übung für die Rumpfstabilisation oder eine Übung mit Rotationskomponente.

 

Klick hier, um zu erfahren, wie ich meine sehr effektiven 15-Minuten-Trainingsprogramme erstelle.

 

5 min Intensivprogramm für ein knappes Zeitbudget

Es gibt Tage, da kommt aber auch wirklich so viel dazwischen, dass man sein geplantes Training den Gegebenheiten anpassen bzw. ganz umstellen muss. Für ein knappes Zeitbudget gibt es aber ebenfalls effektive Programme, die einen dennoch mit gutem Gewissen ins Bett lassen, weil man etwas für seine Fitness und Gesundheit getan hat.

Der folgende Link führt zu einem Programm, dass nur 5 min dauert (länger würden es die meisten ohnehin nicht machen wollen) und aus nur einer Übung besteht, die viele Muskelgruppen des Körpers mit einbezieht.

Burpee-Programm (roten Link anklicken)

Tipp für Einsteiger: Den Hocksprung weglassen und einfach nur aufstehen. Mit einem langsamen Tempo starten und zunächst versuchen, die 5 min durchzuhalten. Dann im Laufe der nächsten Einheiten langsam das Tempo erhöhen (siehe mein Artikel “Vorsicht bei neuen Trainingsprogrammen/Workouts”).

Tipp für Fortgeschrittene: Den Hocksprung weglassen und zunächst nur einen Strecksprung oder Hampelmannsprung machen.

Tipp für “Freaks”: Den Hocksprung durchführen und zusätzlich einen Liegestütz einbauen…Burpee

Vorsicht bei neuen Trainingsprogrammen/Workouts

Die Veränderung des bestehenden Trainingsprogramms ist in regelmäßigen Abständen (ca. 3-6 Wochen) nötig, um weitere Fortschritte zu erzielen.

Hierzu bieten sich mehrere Möglichkeiten an, z. B. eine schwierigere Übungsvariante, eine geringere Unterstützungsfläche, ein größeres Bewegungsausmaß, andere Lastverteilung beim Zusatzgewicht, schnellere oder langsamere Bewegungsausführung, mehr Gewicht, mehr Wiederholungen, mehr Sätze/Durchgänge pro Übung, andere Übungen, kürzere Pausen oder längere Belastungszeiten.

Eine Veränderung des bestehenden Trainings bedeutet in der Regel, dass der Körper einen neuen, ungewohnten Belastungsreiz erfährt, den er erst einmal verarbeiten muss. Daher würde ich Veränderungen wenigstens in den ersten ein bis zwei Einheiten vorsichtig vornehmen, um schweren Muskelkater weitmöglichst zu reduzieren.

So stellt z. B. selbst das Herantasten an ein neues Trainingsgewicht durch ausprobieren einen ausreichenden Trainingsreiz für die meisten dar, auch, wenn die betreffende Einheit nicht als sehr anstrengend empfunden wurde.

Man kann sich z. B. zunächst mit leichteren Gewichten an eine neue Übung gewöhnen oder die vorgegebene Satz- und/oder Wiederholungszahl zunächst noch etwas reduzieren. Ansonsten gilt die Regel, dass man immer auf seinen Körper hören und gegebenenfalls auch vorzeitig das Training beenden sollte. Daher lasse ich meine Klienten bei neuen Trainingsprogrammen in den ersten zwei Einheiten meist mit reduzierter Satz- oder Rundenzahl beginnen.

So habe ich es auch letztens gemacht, als ich im Training wieder einmal ein paar Methoden von früher ausprobieren wollte, mit denen ich immer gute Erfolge erzielen konnte. Die geplante Anzahl von Durchgängen hätte ich zwar noch gut geschafft, aber mein Gefühl sagte mir, dass ich das angestrebte Ziel reduzieren sollte, um keinen schweren Muskelkater zu bekommen. Das hat so halb funktioniert…, besser wäre ein noch vorsichtigeres Herantasten gewesen, aber man lernt ja nie aus 🙂

Geplant war folgende kurze Einheit für den Unterkörper und den Rumpf: 3 Leitern Pistols bis 5 mit Zusatzgewicht (Kettlebell) im Wechsel mit 3 Leitern Windmill bis 5 (mittelschwere Kettlebell oben gehalten). Anschließend 5 min Swings mit 24 kg (40 s Belastung, 20 s Pause).

Bei den Leitern habe ich schnell gemerkt, dass ich 3 Wochen lang wenig trainiert hatte, daher habe ich nur eine Leiter bis 5 durchgeführt und eine zweite bis 3. Also 1 x Pistol li./re., dann 1 x Windmill li./re., dann 2 x Pistol li./re., 2 x Windmill li./re., usw. bis je 5 x li./re. Anschließend folgte die zweite Leiter, beginnend bei 1 x li./re. bis je 3 x li./re.

Der fünfminütige Abschluss mit Swings zeigte mir ebenfalls, dass ich in der Urlaubszeit wenig geschwungen hatte. So habe ich nur die ersten 3 Runden mit 24 kg geschwungen und in den letzten beiden auf 20 kg reduziert.

(Anmerkung: Einsteiger sollten ein leichtes Gewicht wählen (Männer: 12 kg, Frauen: 6-8 kg) und mit 20 s Belastung und 40 s Pause starten oder die Relation noch weiter entschärfen, z. B. 10-15 s Swings, 30-45 s Pause.)

Fazit: Mein Gefühl war richtig und es war gut, dass ich im Training auf meinen Körper gehört und die Trainingsvorgabe für den Tag an meine Form angepasst habe. Drei Tage später war mein Muskelkater fast verschwunden. Hätte ich das volle Training durchgezogen, wäre es schlimmer geworden.

Das alles ist nun keine große Sache, denn Muskelkater wird man selten vermeiden können, wenn der Körper neu gefordert wird. Ich möchte aber darauf hinweisen, wie wichtig es trotz all der Trainingsziele und -pläne ist, zu lernen, auf den Körper und seine Signale zu hören und darauf entsprechend zu reagieren.

Neben einer erhöhten Eiweißzufuhr habe ich auch hier übrigens wieder beste Erfahrungen mit den Methoden aus dem Buch “Profi-Regeneration” gemacht.

Die besten Kettlebellübungen zur Verbesserung der Explosivität

Kettlebells werden u. a. besonders gerne als Trainingshilfe eingesetzt, um in einer Sportart explosiver zu werden. Beispiele sind Tennis, Kampfsport allgemein, Golf, Baseball, Fußball und weitere Sportarten, die explosive Lauf-, Sprung- oder Schlagbewegungen beinhalten.

Zur Verbesserung der Explosivkraft (Power) sollte zunächst die Übung Swing eingesetzt werden. Sie schult das Bewegungsmuster der Hüftstreckung als Quelle der Kraftentwicklung.

Wird der Swing beherrscht, eignen sich besonders die Übungen Dead Clean, Dead Snatch, Push Press und Jerk, um die Startkraft zu verbessern. Der Dead Clean und der Dead Snatch helfen auch besonders gut allen, die bei Übungen wie der Push Press oder dem Jerk Schwierigkeiten haben, die Kraft aus den Beinen heraus zu entfalten und nicht aus den Armen. Obwohl die Kettlebell in der Endposition am gestreckten Arm über Kopf gebracht wurde, sind beide Übungen in erster Linie Unterkörperübungen.

Beim Dead Clean (Umsetzen aus dem toten Hang heraus) wird die Kettlebell aus dem Hang heraus möglichst schnell in die Rackposition auf Brusthöhe gebracht.

Der Dead Snatch (Überkopfreißen aus dem toten Hang heraus) startet wie der Dead Clean, nur dass hier noch mehr der Oberkörper mit einbezogen wird, da das Gewicht den längeren Weg bis über den Kopf nehmen muss.

Der Jerk (das Stoßen) ist eine technisch sehr komplexe Ganzkörperbewegung, bei der 1-2 Kettlebells aus der Rackposition heraus in die Überkopfposition gestoßen werden. Die Kraft wird dabei aus den Beinen heraus entwickelt.

Im folgenden Video werden die Übungen demonstriert (leider im falschen Format…):

Es kann so “einfach” sein!

Okay, ich gebe zu, dass ich diesen Eintrag von Dominik Feischls Naturtrainingsblog geklaut habe, aber nur, weil er schneller war und ich nicht alles noch einmal schreiben wollte…

Schon vor seinem einmaligen Naturtrainingsseminar mit Steve Maxwell aus den USA geht in Oberösterreich die Post ab. Der im Video gezeigte Zirkel wurde nonstop drei Durchgänge lang in der Mittagshitze gemacht (letzteres ist nicht zum Nachmachen empfohlen) – sehr intensiv!

Dominik schreibt: “Ich schwöre: Partner carries sind Mörder! Respekt vor Steve und Till: Sie mussten mich tragen und das mehrmals! 🙂

(Anmerkung d. Redaktion: Dominik wiegt ca. 85 kg und musste über die Länge eines Fußballfelds getragen werden, die anderen Übungen waren Klimmzüge, Dips und eine Rumpfspannungsübung)

Dafür hab ich geschaut, dass ich mehr Klimmzüge mache und Dips, um es auszugleichen!

Danach haben wir einen weiteren Zirkel gemacht: Deck Squats, Body Rows, Hindu Pushups und Jungle Gym Leg Curls – drei Runden mit 40 Sekunden Arbeit/20 Sekunden Pause jeweils. Dazu nach jeder Runde eine Sportplatzrunde laufen. Danach war der Ofen aus!

Training kann so einfach sein, wie man sieht. Noch dazu in der Natur. Wir waren danach ausgiebig schwimmen und sonnen. What more do you need, würde Steve Maxwell sagen!

Ein schönes Wochenende, unseres wird sehr sehr aufregend und die Teilnehmer werden es lange in Erinnerung haben! Naturtraining in Reinstkultur.”

Muskeln – weit mehr als nur Bewegungsorgane

Kürzlich gab es im Fernsehen einen Bericht, der recht anschaulich erklärt, warum Muskeln das wichtigste Stoffwechselorgan des Körpers sind und wie sie unser Leben und unsere Gesundheit stark beeinflussen.

So haben sie z. B. auch großen Einfluss auf die Psyche, die Stressreduktion, sowie unser Hormon- und Immunsystem – im positiven Sinne (bei regelmäßiger Bewegung) wie im negativen (bei Bewegungsmangel, z. B. am Schreibtisch).

Wenn Sie Ihre Muskeln nicht durch viel Bewegung im Alltag “füttern”, dann haben Sie ein hohes Risiko, Krankheiten wie Bluthochdruck, Depression, Diabetes, Fettsucht, Heuschnupfen, Krebs und weitere zu entwickeln.

Umgekehrt lassen sich die genannten Erkrankungen durch ausreichend Bewegung positiv beeinflussen und teilweise sogar ganz therapieren.

Use it or loose it – was nicht genutzt wird, verkümmert.


Den knapp 30-minütigen Bericht können Sie sich hier ansehen (auf den roten Link klicken, dann rechts bei “Mediathek” den Link unter dem Foto anklicken).

Regeneration in der Natur – Island

Dass neben regelmäßigem Training die Regeneration nicht zu kurz kommen darf, habe ich bereits mehrfach geschrieben.

Das Training selbst schwächt den Körper und bringt ihn salopp ausgedrückt in einen “schlechteren” Zustand. Nur in der Regenerationszeit nach dem Training baut er seine Funktionen wieder auf. Wenn der Trainingsreiz eine bestimmte Intensitätsschwelle überschritten hat, heben sich die trainierten Körperfunktionen auf einen höheren Leistungsstand an, was als Trainingseffekt bezeichnet wird.

Regelmäßiges Training führt im Laufe der Zeit also zu einer besseren Leistungsfähigkeit, Fitness und Gesundheit, solange die Prinzipien der Trainingssteuerung beachtet werden und der Körper ausreichend Erholung bekommt.

In Kürze werde ich hier ein einfaches Screening vorstellen, durch das Sie ohne Blutanalyse schnell selbst herausfinden können, ob und wie viel Regeneration Sie derzeit benötigen.

Ich habe mir gerade zwei Wochen mentale und körperliche Erholung durch einen Urlaub in Island gegönnt, wo ich bestens vom Alltag abschalten und meine “Akkus” wieder aufladen konnte.

Island ist ein faszinierendes Land mit beeindruckenden Landschaften und sehr netten und hilfsbereiten Menschen. Es hat etwa die Größe der ehemaligen DDR und die Einwohnerzahl von Karlsruhe. Einige Eindrücke gibt es hier.

Die isländische Sprache hat sich aufgrund der isolierten Lage seit dem Mittelalter kaum verändert und hat es bezüglich Aussprache und Grammatik in sich. Hier ein Beispiel des im April 2010 ausgebrochenen Vulkans 🙂

Von Heike Henkel und Steve Maxwell empfohlen

Es hat lange gedauert, aber ich habe die vielen Nachfragen nach einem “echten” gebundenen Buch von mir ernst genommen. Leider hat sich die Sache unerwartet lange verzögert, doch nun ist es geschafft. U. a. haben wir alle Fotos noch mal neu gemacht – ein gutes Workout!

Mein Bestseller “Fitness mit dem eigenen Körpergewicht” kommt nun in gekürzter und überarbeiteter Version gebunden auf den Buchmarkt.

Das 224-seitige gebundene Buch mit dem Titel “Training mit dem eigenen Körpergewicht – Ohne Trainingsgeräte zur persönlichen Bestform” wird    u. a. von Olympiasiegerin Heike Henkel und Trainerkoryphäe Steve Maxwell empfohlen, was mich persönlich sehr freut und ehrt.

Weitere Informationen gibt es hier (roten Link oder auch Bild anklicken).

 

Effekte des Kettlebelltrainings – Interview samt Gewinnspiel

Dominik Feischl von www.power-quest.cc, Europas größtem Online-Fitness-Podcastportal, hat mich vor einiger Zeit ausgiebig zum Thema Kettlebelltraining interviewt. In diesem kostenlosen Podcast erfahren Sie u. a. mehr über folgende Themen:

– Wie Ihnen unser europaweites Netzwerk an Kettlebelltrainern helfen kann

– Möglichkeiten, Vorteile, Effizienz und verblüffende Effekte des Trainings mit Kettlebells, auch in der orthopädischen Rehabilitation

– Einblicke in mein eigenes Training

– Intensives Kraft- und Muskelaufbautraining mit Kettlebells für Könner

–  Rennpferdausdauer (VO2max-Training) durch High Intensity Snatches, 15:15-Protokoll, 36:36-Protokoll und mehr

– Wie Sie ohne laufen zu müssen eine bessere Herzkreislauffitness bekommen können

Machen Sie mit beim Gewinnspiel. Wenn Sie die Gewinnfrage richtig beantworten, können Sie u. a. meine Kettlebell-DVD und das aktuelle Buch “Power-Quest 2” von Kletterprofi und Bestseller-Kraftsportautor Jürgen Reis gewinnen!

Hier können Sie sich den ganzen Podcast kostenlos anhören oder downloaden:

Power-Quest Gold Podcast, Nr. 248, “Dr. Till Sukopp gibt sich nicht nur die Kugel… (roten Link anklicken)

“… nein, der Kölner Sportwissenschaftler und Fitness-Coach hat viel mehr drauf als „nur“ das Lehren von Kettlebell-Training. Sukopp war einer der ersten im deutschsprachigen Raum, der das Training mit der eisernen Rundhantel wieder populär gemacht hat. Doch der fitte Doktor hat noch viel mehr auf Lager: auch im Bereich des Trainings mit dem eigenen Körpergewicht ist er eine Koryphäe. Über das und noch viel mehr berichtet er im zweiten Interview für unseren Podcast. Aufgepasst: Gewinnspiel inklusive!”

Als Bonus habe ich für Sie hier passend zum Interviewinhalt noch ein kurzes Lehrvideo für Kettlebell-Snatches erstellt:

Wer den Swing noch nicht sehr gut beherrscht, sollte mit dem Snatch keinesfalls anfangen, da sich sonst die Verletzungsgefahr erhöht u. Sie sich eine fehlerhafte Technik aneignen können, die Sie anschließend wieder mühsam korrigieren müssen.