Warum Goldsucher glücklicher und erfolgreicher sind

Ein “Geheimnis” für Glück und Erfolg im Leben besteht darin, überall und in allem das Gute und Schöne zu sehen. Leider hat uns unsere Umwelt jedoch auf das Gegenteil programmiert. Wir nörgeln, jammern und beschweren uns, wo es nur geht und sind darauf trainiert, Fehler zu finden bzw. Sachen, die uns nicht gefallen.

Die Medien bombardieren uns täglich mit Negativinformationen. Wir sind umgeben von Negativität, Miesmachern und Pessimisten. Wenn gerade nichts zum Meckern gefunden werden kann, dann muss eben wieder mal das Wetter herhalten.

Wenn das Wetter kalt und nass ist, dann freue ich mich, dass ich drinnen im Warmen richtig viel an Arbeit schaffe oder in Ruhe lesen, lernen oder andere Sachen machen kann.

Der Mensch ist wie ein Magnet. Die Gefühle, auf die wir unsere Hauptaufmerksamkeit richten, ziehen wir in unser Leben.

Es gibt so viele schöne Sachen um uns herum, an denen wir uns erfreuen und für die wir dankbar sein können. Wenn wir uns darauf konzentrieren, ist es möglich, unser Denken umzuprogrammieren.

Ab einer gewissen Schwelle kippt nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern unsere ganze Umgebung beginnt sich positiv zu verändern (Sachen, Menschen, Pflanzen, Tiere, Gerüche, Farben, u.v.m.).

Mir ist klar, dass das viele nicht glauben können (daher ist für viele das Leben ja auch so unbefriedigend), aber es funktioniert wirklich. Bei einigen dauert die Umstellung nur entsprechend länger.

Suche nach den schönen und guten Dingen im Leben und überlege, was dir an der aktuellen Situation, deiner Umgebung oder deinem Gegenüber gefällt.

Dir wird sicher etwas einfallen und darauf kann man sich trainieren.

Wenn du deinen Gesprächspartner gar nicht leiden kannst, dann gefällt dir vielleicht seine/ihre Uhr oder wie Kurt Tepperwein immer sagt: “Wenn jemand immer einfach nur widerwärtig ist, dann kann man zumindest seine Konsequenz darin bewundern.”

Zig Ziglar hatte sinngemäß folgendes gesagt: “Wenn Du nach Gold suchst, dann musst Du zunächst Tonnen von Dreck beiseite räumen, um einige Unzen Gold zu finden. Du suchst aber nicht nach Dreck, sondern nach Gold.”

(Bildquelle: ehow.com/how_3385_pan-gold.html)

Es ist immer einfach sich zu beschweren, aber wenn man sich darin schult, das Gute (“das Gold”) in allem zu suchen und zu finden, dann fühlt man sich besser, wird glücklicher und man strahlt mehr Glück aus, was sich positiv auf unser Umfeld auswirkt.

Glückliche Menschen ziehen mehr Dinge, Situationen, Umstände oder Menschen in ihr Leben, die sie noch glücklicher machen.

Auch das werden viele sicher nicht glauben, aber ich kann dir versichern, dass es besser funktioniert als du es dir vorstellen kannst.

Umgekehrt funktioniert es aber auch, doch das haben viele Menschen ja bereits und das ist ein Grund, warum sie mit ihrer Lebenssituation unzufrieden sind.

Kann oder soll man von jetzt auf gleich glücklich, optimistisch und positiv sein?

Nein, denn das ist für viele und in vielen Situationen zu viel verlangt. Aber man kann und sollte stets daran arbeiten, sich zumindest ein wenig besser zu fühlen als in der aktuellen Situation. Sich besser zu fühlen geht immer, ganz gleich wie gut oder schlecht es dir geht.

Du kannst auch damit beginnen, eine Dankbarkeitsliste zu schreiben.

Notiere darauf alles, wofür du dankbar bist. Diese Liste kann und sollte ständig ergänzt und regelmäßig gelesen werden. Das gibt dir sofort ein gutes Gefühl des Glücks und der Dankbarkeit.

Wundere dich nicht, wenn du kurz darauf “kuriose Zufallssituationen” erleben wirst, die dir mehr Glück und Dankbarkeit verschaffen. Das ist eher die Regel als die Ausnahme.

Ich weiß, dass die wenigsten Leser dies machen werden, aber diejenigen, die es tun, werden sehr davon profitieren.

Im folgenden kurzen Video erklärt eine 109 Jahre alte Dame, die den Holocaust überlebt hat, warum sie so glücklich und zufrieden im Leben ist.

Und siehe da, sie sagt das Gleiche, nur anders: “Optimismus und nach dem Guten suchen. Das Leben ist schön. Dankbarkeit dafür empfinden, dass wir leben. Überall ist Schönheit.”

 

 

Schreibe mir gerne deine Erfahrungen unten in das Kommentarfeld.

 

Erfolgsgeschichte: fitter ohne Lauftraining

Vorab: Ich mag das Laufen. Es ist eine schöne, natürliche und grundlegende Bewegungsform. Ich möchte aber den Menschen helfen, die glauben, dass Laufen an sich eine sehr gute Methode sei, um die Fitness, die Gesundheit und die Körperzusammensetzung zu verbessern.

Die Wissenschaft und die Praxis haben hier jedoch klar festgestellt, dass die gewünschten Effekte, bezogen auf den nötigen Zeitaufwand und die Verletzungsgefahr sowie im Vergleich zu anderen Trainingsmethoden, eher gering ausfallen.

Wer Spaß am Laufen hat oder an Laufwettbewerben teilnimmt, sollte unbedingt weiter laufen, aber parallel ein funktionelles Ausgleichstraining zur Verletzungsprophylaxe und zur Verbesserung der Laufleistung durchführen.

Wer wenig Freude beim Laufen empfindet und vor allem an guten Fitness-, Gesundheits- und Körperformungsergebnissen interessiert ist, sollte sich eher den hier im Blog vorgestellten Trainingsformen zuwenden.

Dieser Artikel soll diejenigen motivieren, die gerne körperlich fitter sein möchten, aber zum Laufen keine Zeit oder keine Lust haben.

Gerade kam eine schöne Erfolgsgeschichte eines Lesers herein, die ich hier als Motivation gerne vorstellen möchte:

"Dank ihres Blogs habe ich Interesse am dem Training mit Ketttebell und dem eigenen Körpergewicht gewonnen. Lange Zeit war ich als als Ultraläufer aktiv und habe , eigentlich untypisch, ausgiebig Krafttraining betrieben.

Der zeitliche Input stand jedoch nicht mehr im Verhältnis zum gesundheitlichen Output. Es war also an der Zeit etwas zu ändern. Auf der Suche nach Bodyweight Exercises (BWE) bin ich auch auf ihre Seite gestoßen und somit auch bei dem Thema Kettlebell. Von ihrem Buch über BWE war ich begeistert. Es folgten Bücher und Videos über Kettlebell etc.

Das ist nun alles schon ein Jahr her. Überzeugt von den englischen Studien über die VO2max Effizienz (Anmerkung: Verbesserung der maximalen Sauerstoffaufnahme als Bruttokriterium der organischen Leistungsfähigkeit) vom Kettlebell-Training habe ich seit einem Jahr keine nennenswerten Läufe mehr absolviert.

Joint Mobility, Bodyweight Exercises, Slingtraining und Kettlebells prägen nun meinen Alltag. Der Zeitinput steht nun in einem gesunden Verhältnis zum gesundheitlichen Output.

Ich fühle mich mit meinen 45 Jahren topfit. Daher habe ich heute einen Test für mich absolviert. Ohne vorheriges Training einen Halbmarathon zu laufen. Kondition und Kraft waren top. Der durchschnittliche Pace lag bei 5:20 min pro km. Keine besondere Leistung, aber alles ohne gesundheitliche Probleme.

Für mich bestätigen sich in der Praxis nun die Ergebnisse der Studien, begleitet von einer gesunden Ernährung.

Vielen Dank für ihr Engagement in ihrem Blog. Sie haben mir sehr geholfen. Viel Erfolg auch weiterhin mit ihrer primal fitness box." Olaf, Berlin

Da kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Training!

Alle genannten Trainingsformen lassen sich natürlich auch wunderbar draußen in der Natur bzw. an der frischen Luft durchführen.

Wollen Sie sich mit 60 besser fühlen als mit 30? Steve Maxwell in Köln

Im Juni kommt Coach Steve Maxwell wieder nach Köln in die Primal Fitness Box, um dort fünf Seminare anzubieten. Seit Jahren lerne ich von ihm und jedes Jahr bringt er neue Seminarinhalte mit, da auch Steve nicht müde wird, ständig hinzuzulernen und neue Konzepte und Ideen zu testen.

Daher werden auch seine Seminarinhalte jedes Jahr aktualisiert.

Im Vergleich zum letzten Jahr ist er jetzt noch leichter, beweglicher und stärker (bezogen auf das Körpergewicht). Das Thema Atmung spielt in seinen Konzepten eine größere Rolle als je zuvor, da hierdurch die Gesundheit, die Regeneration und die Leistungsfähigkeit erstaunlich verbessert werden kann.

Zusätzlich hat er seine Ernährung umgestellt und isst – wie zunehmend mehr Sportler und Trainer – nur noch zwei bis drei Mal am Tag.

Als Ergebnis des stetigen Lernens und Optimierens schläft er nun noch besser und fühlt sich rundherum vitaler und wohler. Er ist physisch und psychisch in der besten Form seines Lebens – im Alter von 60 Jahren.

"The seminars this past weekend in New York City were fantastic. Steve amazes and inspires me even after all these years." Soon, Alma (Philadelphia)

Folgende Seminare bietet er an:

Fr., 14. Juni: Three Dimensional Strength Seminar

Sa./So., 15./16. Juni: Fundamentals of Human Movement Certification

Fr., 21. Juni: Mobility Conditioning Seminar

Sa., 22. Juni: Level 1 Joint Mobility Certification

So., 23. Juni: Level 2 Joint Mobility Certification

Ich konnte sogar erreichen, dass der vergünstigste Preis für die Early Bird-Anmeldung noch bis zum 14. Mai verlängert wird!!!

Weitere Informationen zu den einzelnen Seminarinhalten gibt es auf der Anmeldeseite:

Steve Maxwell in Köln, 2013

Lernen Sie, wie Sie mit 60 Jahren fitter sein können als mit 30:

Die wichtigsten Faktoren beim Abnehmen

Der Frühling kommt und die Pfunde purzeln, jedenfalls bei meinen Klienten, was mich sehr freut. Fünf weitere Personen haben 4 kg in einem Zeitraum von 8 Tagen bis 4 Wochen verloren und es geht weiter voran.

 

 

Welche Faktoren spielen dabei eine wesentliche Rolle?

 

Die Ernährung

Die meisten der Personen haben sich für eine strengere oder moderatere Paläo-Ernährungsvariante entschieden.

Es gibt viele erfolgreiche Ernährungsprogramme. Suchen Sie sich eines aus, das nachweislich gute Ergebnisse erzielt und Ihnen am ehesten zusagt und dann halten Sie sich zu mindestens 90 Prozent daran.

 

Das Training

Ein auf Körperfettreduktion ausgerichtetes Training sollte pro Woche 2-3 intensive Krafttrainingseinheiten im Muskelaufbaubereich enthalten und 2-3 intensive Kraftausdauereinheiten, bei denen in Intervallen gearbeitet wird. Zusätzlich können 3-6 flotte Spaziergänge morgens auf nüchternen Magen dabei helfen, die Insulinsensitivität, die Regeneration und das Wohlbefinden zu verbessern und das Organfett zu reduzieren.

Sehr hilfreich ist sowohl bei der Ernährung als auch beim Training, dass man sich einer Gruppe Gleichgesinnter anschließt, die von einem Experten begleitet wird. Der Experte kann Fachfragen klären und die Ernährungs- und Trainingsinhalte steuern. Die Gruppe sorgt für Zusammenhalt, Austausch und Motivation.

 

Der Schlaf bzw. die Erholung

Wer zu viel Stress hat oder unter Schlafmangel leidet, gefährdet nicht nur seine Gesundheit, sondern wird es auch schwer haben, Körperfett zu verlieren. Faustformel: Wer morgens nicht erholt aufwacht, hat mit hoher Sicherheit einen Schlafmangel. Ideal wäre es aus hormoneller Sicht um spätestens 22.00 bis 22.30 Uhr das Licht auszumachen und ca. 8 Stunden zu schlafen bzw. so lange, bis man sich erholt fühlt.

 

Die Gedankenhygiene bzw. die Einstellung bzw. die emotionale Grundsituation

Wenn Ernährung und Training alleine keinen Erfolg bringen, müssen wir in uns selbst nach weiteren Ursachen suchen.

Dies ist einer der entscheidendsten Faktoren für den Erfolg und wird am meisten vernachlässigt.

Mein Kollege John Alvino hat hierzu einen guten kurzen Übersichtsartikel geschrieben:

Zusammengefasst beschreibt er dabei folgendes:

  • Der Körper ist eine physische Manifestation dessen, was in seinem Inneren vorgeht.
  • Wenn du ein negatives Selbstbild oder ungelöste emotionale Konflikte oder große Sorgen mit dir herumträgst, wirst du keinen langfristigen Erfolg haben. Kurzfristige, mittelmäßige Erfolge sind möglich, aber langfristig musst du dich deinen “Dämonen” stellen.
  • Die gute Nachricht ist, dass man diese emotionalen Konflikte und Blockaden lösen kann.

 

Einige häufige Themen oder Probleme sind folgende:

  • Nahrungsmittelabhängigkeiten. Wenn einem einfach die Selbstkontrolle fehlt, bestimmte Lebensmittel oder Substanzen nicht meiden zu können, dann ist man abhängig. Dies sollte man erkennen und sich eingestehen. Dann kann einem geholfen werden.
  • Selbstsabotage. Übergewichtig zu sein kann eine unbewusste Entscheidung sein. Die Gründe dafür können vom Bedürfnis ein Opfer zu sein reichen (jetzt kann man seinen Stoffwechsel oder seine Schilddrüse für all die Probleme und Misserfolge verantwortlich machen) über eine übertriebene Angst vor Intimität (dick zu sein kann Sicherheit vermitteln, weil man annehmen könnte, dass einem so keiner zu nahe kommt) bis hin zu Selbsthass (wenn du dich selbst hasst, bestätigst du den Hass, indem du Sachen tust, die dich ungesund und unglücklich machen).
  • Unzufriedenheit. Wenn du zu wenig Freude in deinem Leben hast, könntest du als Ersatzbefriedigung zu gutschmeckenden Nahrungsmitteln greifen. Junk Food bereitet dir wenigstens für ein paar Minuten lang Freude, die du sonst in deinem Leben vermisst.
  • Faulheit/mangelnde Disziplin. Jeder hat verschiedene Level von Kraft und Motivation, aber Faulheit und mangelnde Disziplin könnten Symptome von tiefer liegenden emotionalen Ursachen sein, die unter der Oberfläche lauern.

 

An der emotionalen Gesundheit zu arbeiten hilft oft, diese ungewünschten Eigenschaften zu beseitigen. Anders ausgedrückt, wenn du dich wirklich selbst wertschätzt und du wirklich glaubst, dass deine Ziele es wert sind dafür zu kämpfen, dann fallen dir vermeintlich hohe Anstrengungen oder Opfer relativ leicht. du benötigst nur etwas, für das es sich zu kämpfen lohnt, damit du ein brennendes Verlangen danach entwickeln kannst.

Natürlich gibt es auch andere Ursachen für Misserfolge als die oben genannten. Diese sind jedoch besonders häufig und hier kann man einen ehrlichen Blick drauf werfen und sehen, ob man sich dort irgendwo einordnen kann oder weitersuchen muss.

Wenn keine der genannten Ursachen in Frage kommen, sollte man sich die ehrliche Frage stellen, warum man immer wieder Misserfolge hatte. Erst wenn die wirkliche Ursache erkannt wurde, kann man wirklich frei sein.

Es erfordert großen Mut, wirkliche Veränderungen im Leben zu beginnen, aber die Erlösung, das Glücksgefühl und der Erfolg in allen Bereichen des Lebens, der durch diese Veränderungen verursacht wird, lohnen sich wirklich.

Wenn du wirklich permanente Erfolge bei der Körperfettreduktion erzielen möchtest, dann ändere zuerst, was in deinem Inneren vorgeht. Wer die Wurzeln seiner Probleme ignoriert, wird immer von ihnen kontrolliert werden. Finde die Wahrheit, dann wartet der Erfolg auf der anderen Seite auf dich!

Professor Dr. Hesch hat in unseren Lifestyle- und Gesundheitsseminaren früher immer folgenden prägnanten Satz gesagt:

“Ändere Deine Meinung, ändere Deinen Körper, ändere Dein Leben!” (in dieser Reihenfolge)

Siehe zu diesem Thema auch den Artikel “Erfolgreich denken, glücklich werden und entspannt essen“.

 

Wenn du ein individuelles Fitness- und Gesundheitskonzept erhalten möchtest, das du in deinem Alltag dauerhaft umsetzen kannst, dann buche hier einen kostenlosen Beratungstermin.

 

D.V.R.T.™-Zertifizierungen – Inhalte

Kürzlich habe ich in einem Blogartikel das D.V.R.T.™-System vorgestellt (siehe hier).

Heute möchte ich näher auf die Inhalte der Trainerzertifizierung in diesem System eingehen, weil es im deutschen Sprachraum noch nicht sehr bekannt ist.

Hierbei geht es nicht um den Umgang mit dem Ultimate Sandbag, sondern um ein sehr strukturiertes und vielfältiges Trainingssystem, das den Körper stabilisiert, kräftiger, schneller/explosiver, ausdauernder und beweglicher macht, während er funktionell in allen Bewegungsebenen und in alle Richtungen bewegt wird.

Dies führt neben einer hohen Fitness und Athletik zu einer sehr guten Übertragbarkeit auf Alltags- und Sportbewegungen.

Natürlich ist auch der sehr erfolgreiche Einsatz in der (orthopädischen) Rehabilitation längst bekannt, da das System dort seinen Ursprung hatte. Seitdem wurde und wird es von Physiotherapeuten und Athletiktrainern kontinuierlich weiter entwickelt.

Einen kleinen Vorabeinblick in die Zertifizierungen gibt es hier:

Die Instructor-Zertifizierung gliedert sich in zwei Teile, Level 1 und Level 2.

Inhalte und Konzepte, die in der D.V.R.T.™ Level 1 Ausbildung vermittelt werden:

  • Besonderheiten des Sandbagtrainings
  • grundlegende Bewegungsmuster
  • Grundlagen des Stabilitätstrainings, v. a. in der Sagittalebene
  • aktiv-dynamisches Aufwärmen/Movement Preparation und das Entwickeln von Hüftmobilität
  • Anheben, Kniebeugen, Überkopfdrücken und weitere wesentliche Übungen zur Steigerung der Kraft und Ausdauer
  • Unterschiede zwischen Kniebeugen und Hüftbeugen (squatting vs. hingeing)
  • Arbeiten in verschiedenen Ebenen
  • Rumpfstabilität und Antirotationstraining
  • viele Möglichkeiten der Übungsprogression und -regression
  • Einstieg ins Explosivkrafttraining (Powertraining)
  • Erkennen und Korrigieren von Bewegungsfehlern
  • Grundlagen der Trainingsplanung und -gestaltung

 

Beispiele:

  • Wann verwende ich welche Griffe am Ultimate Sandbag und warum?
  • Wie kann ich jemanden im Krafttraining schrittweise vom Parallelstand an die einbeinigen Übungen heranführen?
  • Wie kann das horizontale Drücken erlernt werden und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor man sich ans Überkopfdrücken heranwagen sollte?
  • Welche typischen Fehlerquellen oder Kompensationsmuster müssen bei den verschiedenen Übungen erkannt und ausgeschaltet werden, um sicheres, effektives Trainieren zu gewährleisten?
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor beim vorgebeugten Rudern das Gewicht erhöht werden sollte?
  • Warum sollte man noch keine Cleans oder Snatches durchführen, solange das vorgebeugte Rudern noch nicht beherrscht wird?
  • Mit welchen Übungen kann man den Körper dazu zwingen, die richtigen Muskeln für die jeweilige Übung zu aktivieren und einzusetzen?
  • Wie kann man viel Arbeit in kurzer Trainingszeit verrichten und dabei dennoch intensiv auf die Ausführungstechnik (Bewegungsqualität) achten?
  •  Wie lassen sich zeiteffiziente hocheffektive Trainingsprogramme erstellen, die nebenbei auch noch die Bewegungsfehler des Trainierenden korrigieren?

 

Konzepte, die in der D.V.R.T.™ Level 2 Ausbildung vermittelt werden:

Level 2 baut logisch auf den Inhalten der Level 1 Ausbildung auf und befasst sich neben vielen neuen Übungsmöglichkeiten vor allem mit den Konzepten und Prinzipien des Systems, damit der Trainer hierfür ein noch tieferes Verständnis bekommt, um noch noch bessere Erfolge bei sich und seinen Klienten zu erzielen.

Hier erlernen die Teilnehmer wie und warum im D.V.R.T.System das Training gleichzeitig die Korrektur von Bewegungseinschränkungen hinsichtlich der Beweglichkeit und Stabilität darstellen kann.

Nachdem in der Level 1 Zertifizierung die Grundlagen des D.V.R.T.Systems erarbeitet wurden, werden im Level 2 Seminar immer komplexer werdende Übungen für den Ober- und Unterkörper in allen Bewegungsebenen und in alle Richtungen durchgeführt.

Komplexere Bewegungsmuster werden durch drei Mittel eingeführt:

  • Mehrere Bewegungsebenen: nachdem in Level 1 vor allem in der Sagittalebene gearbeitet wurde, kommen nun verstärkt die Frontal- und Transversalebene bei den Bewegungen hinzu.
  • Rotation: Das Endziel ist, sich in allen Ebenen sicher und stabil bewegen zu können und zu lernen, wie man auch in aus instabileren Positionen heraus Kraft erzeugen kann. Das bereitet den Trainierenden besser auf Alltags- und Sportbewegungen vor. Daher liegt ein Schwerpunkt in Level 2 im Bereich der Rotations- und Antirotationsübungen, die in anderen Trainingssystemen häufig zu kurz kommen.
  • Vergrößerung der Hebelkraft bei Verringerung der Stabilität: eine der Hauptmethoden, um die Intensität bzw. den Anspruch einer Übung zu erhöhen, besteht in der Verringerung der Stabilität innerhalb einer Übung. Ein zu großer Schritt in Richtung Instabilität kann jedoch eine starke Verringerung der Bewegungsqualität und der Kraftentfaltung verursachen. Deshalb gibt es im D.V.R.T. auch eine sehr systematisierte Herangehensweise, um die Stabilität bei den Übungen schrittweise zu verringern. Dies ist ein wesentlicher Hauptbestandteil in der Level 1 Ausbildung.

 

Die vielfältigen Kombinations- und Variationsmöglichkeiten, die in Level 2 erlernt werden, ermöglichen schließlich u. a. auch das Durchführen von weit über 100 neuen Übungen.

Inhalte sind u.a.:

  • Besonderheiten des D.V.R.T.Systems
  • Screening-Methoden
  • aktiv-dynamisches Aufwärmen
  • neue Übungen und viele Kombinationsmöglichkeiten zur Steigerung der Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit
  • Stabilitätstraining für Fortgeschrittene
  • bewegen und trainieren in der Frontal- und Transversalebene
  • lernen, die stabile Schulter in alle Richtungen zu bewegen
  • Vertiefung der Unterscheidung zwischen Knie- und Hüftbeugeübungen (squatting vs. hingeing)
  • viele Möglichkeiten der Prog- und Regression von Übungen
  • Einführung weiterer Trainingshilfsmittel/-geräte und deren Kombinationsmöglichkeiten mit dem Ultimate Sandbag
  • Vertiefung der Grundlagen zur Trainingsplanung und -gestaltung

 

Warum Sie D.V.R.T.™ Instructor werden sollten:

Diese Ausbildung beinhaltet weit mehr als lediglich für den sicheren Umgang mit Sandbags zertifiziert zu werden. Daher ist man nach Bestehen der Prüfungen auch nicht einfach nur „Sandbag-Trainer“, sondern „zertifizierter D.V.R.T.™ Instructor“.

Sandbags gehören zu den vielseitigsten Trainingsmitteln.

Besonders bekannt ist das Training für seine Effektivität bei Rotationsbewegungen und die enorme Rumpfstabilität, die es bewirkt.

Das Sandbag-Training ist eine der effektivsten Möglichkeiten zur Gelenkstabilisierung und zum Aufbau funktioneller Kraft für den Sport und den Alltag.

Sie bieten Ihren Kunden mit diesem Training einen höheren Kalorienverbrauch pro Zeiteinheit trotz niedrigerer Gewichte im Vergleich zu anderen Methoden.

Das Training ist abwechslungsreich und macht viel Spaß.

 

Das sagen bisherige Absolventen über diese Ausbildung:

„Diese sehr gute Ausbildung hatte viel Praxis, eine gute Struktur und ein optimales Pausen-Belastungsverhältnis. Mit nach Hause nehme ich vor allem die vielen Progressions- und Regressionsstufen für die unterschiedlichen Leistungslevel von Coachies im Gruppentraining.“ Markus Bremen

„Eine sehr gute Ausbildung in kleiner Gruppe mit gutem Wechsel zwischen Theorie und Praxis. Besonders hat mir gefallen, dass das vermittelte Wissen sofort am Kunden anwendbar ist und viele umfangreiche Progressionen enthält.“ Jörg Möller

„Neben den vielen Übungen hat mir an dieser Ausbildung vor allem gefallen, dass ich viele Progressionen kennengelernt habe, ohne das Gewicht des Trainingsgeräts verändern zu müssen. Das Seminar war sehr gut, kurzweilig und bot gute Erklärungen.“ Hendrik Berner

„Dr. Till is very knowledgeable on the subject of sandbags, and he taught the course in a way that was easy to understand. It flowed very well and he gave good examples of what not to do and coaching techniques to correct poor form. My big take home message is to progress slowly, and now I know the correct way to plan DVRT sessions. The location for the training is excellent and I would do level II with Dr. Sukopp most definetly.“ Nicole Thompson

Hier können Sie sich für die Ausbildung zum D.V.R.T.™ Instructor anmelden.

Seminar: Gewichtsmanagement mit Bewegung

Für Angehörige von Gesundheitsberufen (v. a. Übungsleiter, Therapeuten und Ernährungsberater) bieten meine Kollegin Karen Nespethal und ich für den Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V. (UGB)  ein neues Seminar an:

Gewichtsmanagement mit Bewegung

Warum wir meinen, dass dieses Seminar zum Thema Gewichtsreduktion nötig und anders ist als viele der anderen auf dem Markt, erklären wir in diesem kurzen Interview:

Fragen zum Seminar „Gewichtsmanagement mit Bewegung

Was ist das D.V.R.T.™-System (Ultimate Sandbag Training)?

Schon mehrfach habe ich hier im Blog über die Besonderheiten und Vorteile des Trainings mit Sandbags berichtet. Diese alte Form des Trainings wurde von Josh Henkin aus den USA vor einigen Jahren aufgegriffen, intensiv vertieft, ausdifferenziert und verbreitet sich nun aufgrund der großen Erfolge unter dem Namen Dynamic Variable Resistance Training (D.V.R.T.™) weltweit, was übersetzt so viel bedeutet wie dynamisch variierendes Widerstandstraining.

Das D.V.R.T.System richtet sich an alle Trainer, Leistungs- und Breitensportler, die ihre Leistung optimieren möchten und neue sportliche Herausforderungen suchen.

Es bezieht sich auf den Gebrauch von Trainingsmitteln, die eine verschiebbare, nicht statische Masse beinhalten (z. B. Wasser, Sand oder verschiedene andere Materialien). Charakteristisch ist ein Gewicht, das sich durch die fließende Masse bewegt und somit zu einem instabilen Gegenstand wird.

Doch D.V.R.T.™ bietet weitaus mehr an als nur die gleichen Übungen aus dem Fitness- oder Trainingsbereich mit einem neuen „Gerät“ in der Hand durchzuführen. Was genau, das soll Inhalt dieses Artikels sein.

Obwohl hauptsächlich oder viel mit Sandbags trainiert wird, ist D.V.R.T.™ ein System, um mit verschiedenen Hilfsmitteln maximalen Erfolg zu erzielen. Das Ziel besteht NICHT darin, neue Übungen zu zeigen, sondern WIE man die richtige für sich oder den Kunden auswählt.

Es ist kein System, bei dem die Trainierenden einfach eine Reihe von mehr oder weniger “cool” aussehenden Übungen hintereinander durchführen, um sich einfach nur körperlich zu verausgaben.

Letztendlich geht es nur um das WARUM hinter jeder Übung. Das Warum bestimmt die Methoden und die Hilfsmittel.

Es ist also ein System mit Progressionen, einem Ziel und verschiedenen Hilfsmitteln, die ins Training integriert werden (u. a. Sandbags, Kettlebells, Slingtrainer, Langhanteln, Gummibänder, Seile, Klimmzugstangen).

Die Grundlagen bilden Bewegungen in den einzelnen Übungen, wobei es zwei große Konzepte gibt:

1.) Stabilität innerhalb einer Bewegung, die u. a. durch verschiedene Haltepositionen, Körperpositionen, dem Hilfsmittel selbst oder der Bewegungsebene verändert wird.

2.) Progressive Überlastung des Körpers innerhalb einer Bewegung, die u. a. durch das Bewegungsausmaß, die Geschwindigkeit, die Körperposition, die Halteposition, das Gewicht, das Volumen oder die Dichte der Belastungsreize verändert wird.

Das ganze System ist sehr strukturiert aufgebaut, so dass der Trainierende in kleinen Schritten stetig Fortschritte erzielen kann. Allein bei den wesentlichen Grundübungen gibt es jeweils über 13 Progressionsstufen, ohne dabei das verwendete Trainingsgewicht verändern zu müssen.

Der Anwender lernt, wie man fast fließend von einer stabilen Übungsausführung zu einer instabilen übergehen kann. So kann das Training selbst Schritt für Schritt Schwachstellen im Bewegungsablauf korrigieren (z. B. unbewegliche oder instabile Gelenke).

Viele Trainingssysteme geben vor, funktionelles Training zu beinhalten, führen jedoch einen Großteil der Übungen im stabilen Parallelstand und v. a. in der Sagittalebene (,die von vorne nach hinten durch den Körper verläuft,) durch.

Im Alltag oder im Sport machen wir jedoch viele Bewegungen in Schrittstellung und im Einbeinstand. Außerdem bewegen wir uns in allen Ebenen bzw. in alle Richtungen. Das Leben außerhalb des Trainings läuft also in wesentlich instabileren Positionen und selten statisch ab.

Selbst Trainer wollen gerne schnell die „coolen“ Rotationsübungen des D.V.R.T.™-Systems erlernen, scheitern jedoch häufig bei der sicheren Ausführung, weil sie sich nicht genügend Zeit für die wichtigen Vorbereitungsübungen genommen haben. Daher muss vorher zunächst eine grundlegende Stabilität im Körper aufgebaut werden (vor allem im Bereich der Hüft- und Schultergelenke sowie rund um die Lendenwirbelsäule).

Gerade hinsichtlich der Rotationsstabilität und der seitlichen Stabilität des Körpers herrscht bei vielen Trainierenden ein großer Mangel, was auch ein Grund für viele Verletzungen ist, die u. a. bei schnellen Richtungswechseln oder Abbremsbewegungen entstehen.

Der Körper muss zunächst lernen, Rotationskräften widerstehen zu können (Antirotationstraining), bevor er aktiv Rotationskräfte im Training erzeugen sollte.

D.V.R.T.™ beginnt intensiv mit den Basics und steigert sich langsam und sehr strukturiert hin zu den komplexeren Bewegungen. Dabei entwickelt der Körper eine sehr gute Stabilität in sämtlichen Körperbereichen und Bewegungsebenen, die auch während komplexer Bewegungsmuster beibehalten werden kann. Nebenbei steigen die Kraft, die Ausdauer und die Beweglichkeit.

Josh Henkin bezeichnet seine Einheiten teilweise auch als „Metabolic Stability Training“ (metabolisches Stabilitätstraining), weil neben der Kraft und Stabilität auch sehr gut der Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System unter einem hohen Kalorienverbrauch trainiert werden.

Wie beim Training mit Kettlebells erlernt der Körper in diesem System sehr detailliert wie er sich bewegen muss, um die nächste Übungsprogression sicher durchführen zu können. Somit steht kontinuierlichen Trainingsfortschritten nichts im Wege.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Sandbags zu den vielseitigsten Trainingsmitteln gehören. Sandbag-Training ist hocheffektiv, sehr umfassend und sehr abwechslungsreich.

Aber erst durch die Hinzunahme des dahinterstehenden D.V.R.T.™-Systems lässt sich das Potential voll ausschöpfen, was diese Trainingsform noch effektiver macht. Daher ist es auch so erfolgreich und breitet sich kontinuierlich rund um die Welt aus.

Wie kann man sich allgemein im Sandbag-Training und speziell im D.V.R.T.™-System fort- und ausbilden?

  • Zum Schnuppern biete ich Sandbag-Workshops an, in denen der grundlegende Umgang und die Möglichkeiten des Trainings erlernt werden, wie z. B. auf dem Foto mit Josh Henkin zu sehen ist. Vorkenntnisse sind hier nicht nötig.
  • Als D.V.R.T.™ Mastertrainer biete ich für Trainer die offiziellen Zertifizierungen zum D.V.R.T.™ Instructor an. Weitere Informationen sind hier zu finden:

D.V.R.T.™ / Sandbag Zertifizierung

 

Die Elimination Diet – für schnelle Ergebnisse in 4 Wochen

Wenn es um Körperfettreduktion geht, dann gibt es vor allem zwei Meinungen: die eine Seite zieht eine sanfte, langfristige Umstellung der Ernährung vor. Hier besteht das Risiko, auf grund langsamerer Ergebnisse, die Motivation zu verlieren und zu früh aufzugeben.

Die andere Seite empfiehlt dem Körper für ca. 4 Wochen den Krieg zu erklären, um anschließend motiviert durch die sehr guten Ergebnisse moderat weiterzumachen. Bei Bedarf können dann immer wieder mal einige fokussierte “Kriegswochen” eingebaut werden.

Beide Vorgehensweisen haben Vor- und Nachteile, aber es hängt vor allem von Ihrem Typ ab, wofür Sie sich entscheiden.

Über die erste, sanftere Form habe ich hier im Blog schon viele Artikel verfasst. Nun möchte ich eine Möglichkeit vorstellen, mit der hochmotivierte und zu allem bereite Menschen in relativ kurzer Zeit ihr Körperfett deutlich reduzieren und ihre Gesundheit verbessern können.

Diese Vorgehensweise funktioniert, aber nur wenige bringen den Mumm auf, sich auch daran zu halten, da die Umstellung für viele zu groß bzw. die Bereitschaft dafür, auf gewohnte, den Körper und die Gesundheit sabotierende Verhaltensweisen zu verzichten zu gering sein wird – selbst wenn die Phase nur überschaubare 4 Wochen lang durchgehalten werden sollte.

Diese rigorosere Ernährungsweise kann auch einen sehr guten Einstieg in ein neues Leben bieten oder ein neues Lebensgefühl einläuten.

“If you want to have things in your life to change, you gonna have to change things in your life.”

(Wenn Sie möchten, dass sich Dinge in Ihrem Leben verändern, dann müssen Sie Dinge in Ihrem Leben verändern.)

Einer meiner Klienten hat es verstanden, dass man auf Dinge (zumindest zeitweise) verzichten muss, um Größeres zu erreichen. Bereits nach 2 Wochen in dieser Ernährungsform hat er 4 Kilogramm Gewicht verloren.

Wenn Sie die Herausforderung annehmen und sich in nur 4 Wochen körperlich und mental verändern möchten, dann sollten Sie zur Körperentgiftung und Körperfettreduktion in den nächsten 28 Tagen auf folgende Lebensmittel komplett verzichten (zur Not ginge auch ein Absetzen innerhalb von drei Tagen, besser wäre jedoch ein sofortiger Verzicht):

  • Koffein und Alkohol (z. B. Kaffee, Kakao, Red Bull o. ä. Energy-Drinks, Limonaden, Schwarzer und Grüner Tee)
  • verarbeitete oder verpackte Lebensmittel Zucker und Süßstoffe
  • Milchprodukte (Milch, Käse, Joghurt, Quark, Butter)
  • Getreide, unaufgekeimte Samen, Gluten, Lectin (Nudeln, Kartoffeln, jegliches Getreide, z. B. Amaranth, Buchweizen, Gerste, Hafer, Quinoa, jeglicher Reis, Roggen, Sorghum und Hirse)
  • Hülsenfrüchte (z. B. Bohnen, Erbsen, Linsen und Erdnüsse)
  • Nachtschattengewächse (z. B. Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Aubergine)
  • Stärke (z. B. Kartoffeln, Rüben, Kohlrabi, Kohl-/Steckrübe, Artischocken, Mais, Pastinaken, Bananen, Kürbis)

 

Regeln:

1. Alle Nahrungsmittel müssen frisch sein

2. Verarbeitete u. abgepackte Produkte sind nicht erlaubt

3. Kein Alkohol in jeglicher Form

4. Kein Zucker, Zuckerersatzstoffe oder jegliche künstliche oder natürlichen Süßungsmittel

5. Keine Stimulanzien, die Koffein enthalten (z. B. Kaffee, Kakao, Red Bull o. ä. Energy-Drinks, Limonaden, Schwarzer und Grüner Tee)

6. Keine pasteurisierten oder homogenisierten Milchprodukte

7. Keine Weizen-/Getreideprodukte in jeglicher Form

8. Verwenden Sie Bio-Produkte und solche von Tieren, die frei herumlaufen durften und sich v. a. von Gras ernährt haben.

  • Essen Sie täglich andere Sorten von Fleisch, Geflügel und Fisch.
  • Essen Sie reichlich Gemüse und Obst und wechseln Sie hier täglich andere Sorten.
  • Essen Sie reichlich Zwiebelprodukte, also Zwiebeln (v.a. rote), Knoblauch, Spargel, Lauch, Frühlingszwiebeln usw.
  • Trinken Sie reichlich frisches Wasser: mindestens 0,03 Liter pro Kilogramm Körpergewicht am Tag.

Was bleibt, sind also reichlich Sorten von Gemüse und Obst, Nüsse, Mandeln, Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier und Öle (z. B. Oliven-, Kokos-, Rapsöl).

Von der Menge her sollten Sie vor allem auf Ihren Körper hören. Essen Sie einfach reichlich Gemüse und zu jeder Mahlzeit eine gute Portion eines Eiweißträgers (Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier, Nüsse).

Anmerkungen:

Sollten Sie in ärztlicher Behandlung sein bzw. gesundheitliche Probleme haben, dann sollten Sie dieses radikale Vorgehen vorher mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprechen.

Ihr Körper wird sich wahrscheinlich mit Entzugserscheinungen (z. B. Kopfschmerzen durch den Entzug der Drogen Koffein und Zucker) oder der Nahrungsumstellung bemerkbar machen. Das nimmt nach wenigen Tagen deutlich ab.

Dieser Artikel enthält eine Kurzzusammenfassung der „Elimination Diet“, die es online von Dax Moy – einem der erfolgreichsten Personal Trainer in England – hier kostenlos zum Download gibt.

Bei seinem Team und ihm konnte kein Klient ein Personal Training buchen, wenn er nicht schriftlich unterzeichnet hat, vorher 4 Wochen lang die Elimination Diet durchzuführen. Die dadurch erzielten Ergebnisse waren sensationell.

Da es sich hier um eine Kurzzusammenfassung handelt, werde ich nicht jeden einzelnen Punkt durchgehen und erläutern.

Halten Sie sich einfach an die Vorgaben oder lassen Sie es sein. Es zwingt Sie niemand zu irgendetwas. Im Original E-Book werden sämtliche Hintergründe dazu erklärt. Zusätzlich ist dort ein Fragebogen, über den sich grob klären lässt, wie sehr Ihr Körper eine Entgiftung nötig hat oder ob eine mildere Variante eventuell ausreichend wäre.