D.V.R.T.™-Zertifizierungen – Inhalte

Kürzlich habe ich in einem Blogartikel das D.V.R.T.™-System vorgestellt (siehe hier).

Heute möchte ich näher auf die Inhalte der Trainerzertifizierung in diesem System eingehen, weil es im deutschen Sprachraum noch nicht sehr bekannt ist.

Hierbei geht es nicht um den Umgang mit dem Ultimate Sandbag, sondern um ein sehr strukturiertes und vielfältiges Trainingssystem, das den Körper stabilisiert, kräftiger, schneller/explosiver, ausdauernder und beweglicher macht, während er funktionell in allen Bewegungsebenen und in alle Richtungen bewegt wird.

Dies führt neben einer hohen Fitness und Athletik zu einer sehr guten Übertragbarkeit auf Alltags- und Sportbewegungen.

Natürlich ist auch der sehr erfolgreiche Einsatz in der (orthopädischen) Rehabilitation längst bekannt, da das System dort seinen Ursprung hatte. Seitdem wurde und wird es von Physiotherapeuten und Athletiktrainern kontinuierlich weiter entwickelt.

Einen kleinen Vorabeinblick in die Zertifizierungen gibt es hier:

Die Instructor-Zertifizierung gliedert sich in zwei Teile, Level 1 und Level 2.

Inhalte und Konzepte, die in der D.V.R.T.™ Level 1 Ausbildung vermittelt werden:

  • Besonderheiten des Sandbagtrainings
  • grundlegende Bewegungsmuster
  • Grundlagen des Stabilitätstrainings, v. a. in der Sagittalebene
  • aktiv-dynamisches Aufwärmen/Movement Preparation und das Entwickeln von Hüftmobilität
  • Anheben, Kniebeugen, Überkopfdrücken und weitere wesentliche Übungen zur Steigerung der Kraft und Ausdauer
  • Unterschiede zwischen Kniebeugen und Hüftbeugen (squatting vs. hingeing)
  • Arbeiten in verschiedenen Ebenen
  • Rumpfstabilität und Antirotationstraining
  • viele Möglichkeiten der Übungsprogression und -regression
  • Einstieg ins Explosivkrafttraining (Powertraining)
  • Erkennen und Korrigieren von Bewegungsfehlern
  • Grundlagen der Trainingsplanung und -gestaltung

 

Beispiele:

  • Wann verwende ich welche Griffe am Ultimate Sandbag und warum?
  • Wie kann ich jemanden im Krafttraining schrittweise vom Parallelstand an die einbeinigen Übungen heranführen?
  • Wie kann das horizontale Drücken erlernt werden und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor man sich ans Überkopfdrücken heranwagen sollte?
  • Welche typischen Fehlerquellen oder Kompensationsmuster müssen bei den verschiedenen Übungen erkannt und ausgeschaltet werden, um sicheres, effektives Trainieren zu gewährleisten?
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor beim vorgebeugten Rudern das Gewicht erhöht werden sollte?
  • Warum sollte man noch keine Cleans oder Snatches durchführen, solange das vorgebeugte Rudern noch nicht beherrscht wird?
  • Mit welchen Übungen kann man den Körper dazu zwingen, die richtigen Muskeln für die jeweilige Übung zu aktivieren und einzusetzen?
  • Wie kann man viel Arbeit in kurzer Trainingszeit verrichten und dabei dennoch intensiv auf die Ausführungstechnik (Bewegungsqualität) achten?
  •  Wie lassen sich zeiteffiziente hocheffektive Trainingsprogramme erstellen, die nebenbei auch noch die Bewegungsfehler des Trainierenden korrigieren?

 

Konzepte, die in der D.V.R.T.™ Level 2 Ausbildung vermittelt werden:

Level 2 baut logisch auf den Inhalten der Level 1 Ausbildung auf und befasst sich neben vielen neuen Übungsmöglichkeiten vor allem mit den Konzepten und Prinzipien des Systems, damit der Trainer hierfür ein noch tieferes Verständnis bekommt, um noch noch bessere Erfolge bei sich und seinen Klienten zu erzielen.

Hier erlernen die Teilnehmer wie und warum im D.V.R.T.System das Training gleichzeitig die Korrektur von Bewegungseinschränkungen hinsichtlich der Beweglichkeit und Stabilität darstellen kann.

Nachdem in der Level 1 Zertifizierung die Grundlagen des D.V.R.T.Systems erarbeitet wurden, werden im Level 2 Seminar immer komplexer werdende Übungen für den Ober- und Unterkörper in allen Bewegungsebenen und in alle Richtungen durchgeführt.

Komplexere Bewegungsmuster werden durch drei Mittel eingeführt:

  • Mehrere Bewegungsebenen: nachdem in Level 1 vor allem in der Sagittalebene gearbeitet wurde, kommen nun verstärkt die Frontal- und Transversalebene bei den Bewegungen hinzu.
  • Rotation: Das Endziel ist, sich in allen Ebenen sicher und stabil bewegen zu können und zu lernen, wie man auch in aus instabileren Positionen heraus Kraft erzeugen kann. Das bereitet den Trainierenden besser auf Alltags- und Sportbewegungen vor. Daher liegt ein Schwerpunkt in Level 2 im Bereich der Rotations- und Antirotationsübungen, die in anderen Trainingssystemen häufig zu kurz kommen.
  • Vergrößerung der Hebelkraft bei Verringerung der Stabilität: eine der Hauptmethoden, um die Intensität bzw. den Anspruch einer Übung zu erhöhen, besteht in der Verringerung der Stabilität innerhalb einer Übung. Ein zu großer Schritt in Richtung Instabilität kann jedoch eine starke Verringerung der Bewegungsqualität und der Kraftentfaltung verursachen. Deshalb gibt es im D.V.R.T. auch eine sehr systematisierte Herangehensweise, um die Stabilität bei den Übungen schrittweise zu verringern. Dies ist ein wesentlicher Hauptbestandteil in der Level 1 Ausbildung.

 

Die vielfältigen Kombinations- und Variationsmöglichkeiten, die in Level 2 erlernt werden, ermöglichen schließlich u. a. auch das Durchführen von weit über 100 neuen Übungen.

Inhalte sind u.a.:

  • Besonderheiten des D.V.R.T.Systems
  • Screening-Methoden
  • aktiv-dynamisches Aufwärmen
  • neue Übungen und viele Kombinationsmöglichkeiten zur Steigerung der Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit
  • Stabilitätstraining für Fortgeschrittene
  • bewegen und trainieren in der Frontal- und Transversalebene
  • lernen, die stabile Schulter in alle Richtungen zu bewegen
  • Vertiefung der Unterscheidung zwischen Knie- und Hüftbeugeübungen (squatting vs. hingeing)
  • viele Möglichkeiten der Prog- und Regression von Übungen
  • Einführung weiterer Trainingshilfsmittel/-geräte und deren Kombinationsmöglichkeiten mit dem Ultimate Sandbag
  • Vertiefung der Grundlagen zur Trainingsplanung und -gestaltung

 

Warum Sie D.V.R.T.™ Instructor werden sollten:

Diese Ausbildung beinhaltet weit mehr als lediglich für den sicheren Umgang mit Sandbags zertifiziert zu werden. Daher ist man nach Bestehen der Prüfungen auch nicht einfach nur „Sandbag-Trainer“, sondern „zertifizierter D.V.R.T.™ Instructor“.

Sandbags gehören zu den vielseitigsten Trainingsmitteln.

Besonders bekannt ist das Training für seine Effektivität bei Rotationsbewegungen und die enorme Rumpfstabilität, die es bewirkt.

Das Sandbag-Training ist eine der effektivsten Möglichkeiten zur Gelenkstabilisierung und zum Aufbau funktioneller Kraft für den Sport und den Alltag.

Sie bieten Ihren Kunden mit diesem Training einen höheren Kalorienverbrauch pro Zeiteinheit trotz niedrigerer Gewichte im Vergleich zu anderen Methoden.

Das Training ist abwechslungsreich und macht viel Spaß.

 

Das sagen bisherige Absolventen über diese Ausbildung:

„Diese sehr gute Ausbildung hatte viel Praxis, eine gute Struktur und ein optimales Pausen-Belastungsverhältnis. Mit nach Hause nehme ich vor allem die vielen Progressions- und Regressionsstufen für die unterschiedlichen Leistungslevel von Coachies im Gruppentraining.“ Markus Bremen

„Eine sehr gute Ausbildung in kleiner Gruppe mit gutem Wechsel zwischen Theorie und Praxis. Besonders hat mir gefallen, dass das vermittelte Wissen sofort am Kunden anwendbar ist und viele umfangreiche Progressionen enthält.“ Jörg Möller

„Neben den vielen Übungen hat mir an dieser Ausbildung vor allem gefallen, dass ich viele Progressionen kennengelernt habe, ohne das Gewicht des Trainingsgeräts verändern zu müssen. Das Seminar war sehr gut, kurzweilig und bot gute Erklärungen.“ Hendrik Berner

„Dr. Till is very knowledgeable on the subject of sandbags, and he taught the course in a way that was easy to understand. It flowed very well and he gave good examples of what not to do and coaching techniques to correct poor form. My big take home message is to progress slowly, and now I know the correct way to plan DVRT sessions. The location for the training is excellent and I would do level II with Dr. Sukopp most definetly.“ Nicole Thompson

Hier können Sie sich für die Ausbildung zum D.V.R.T.™ Instructor anmelden.

Seminar: Gewichtsmanagement mit Bewegung

Für Angehörige von Gesundheitsberufen (v. a. Übungsleiter, Therapeuten und Ernährungsberater) bieten meine Kollegin Karen Nespethal und ich für den Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V. (UGB)  ein neues Seminar an:

Gewichtsmanagement mit Bewegung

Warum wir meinen, dass dieses Seminar zum Thema Gewichtsreduktion nötig und anders ist als viele der anderen auf dem Markt, erklären wir in diesem kurzen Interview:

Fragen zum Seminar „Gewichtsmanagement mit Bewegung

Was ist das D.V.R.T.™-System (Ultimate Sandbag Training)?

Schon mehrfach habe ich hier im Blog über die Besonderheiten und Vorteile des Trainings mit Sandbags berichtet. Diese alte Form des Trainings wurde von Josh Henkin aus den USA vor einigen Jahren aufgegriffen, intensiv vertieft, ausdifferenziert und verbreitet sich nun aufgrund der großen Erfolge unter dem Namen Dynamic Variable Resistance Training (D.V.R.T.™) weltweit, was übersetzt so viel bedeutet wie dynamisch variierendes Widerstandstraining.

Das D.V.R.T.System richtet sich an alle Trainer, Leistungs- und Breitensportler, die ihre Leistung optimieren möchten und neue sportliche Herausforderungen suchen.

Es bezieht sich auf den Gebrauch von Trainingsmitteln, die eine verschiebbare, nicht statische Masse beinhalten (z. B. Wasser, Sand oder verschiedene andere Materialien). Charakteristisch ist ein Gewicht, das sich durch die fließende Masse bewegt und somit zu einem instabilen Gegenstand wird.

Doch D.V.R.T.™ bietet weitaus mehr an als nur die gleichen Übungen aus dem Fitness- oder Trainingsbereich mit einem neuen „Gerät“ in der Hand durchzuführen. Was genau, das soll Inhalt dieses Artikels sein.

Obwohl hauptsächlich oder viel mit Sandbags trainiert wird, ist D.V.R.T.™ ein System, um mit verschiedenen Hilfsmitteln maximalen Erfolg zu erzielen. Das Ziel besteht NICHT darin, neue Übungen zu zeigen, sondern WIE man die richtige für sich oder den Kunden auswählt.

Es ist kein System, bei dem die Trainierenden einfach eine Reihe von mehr oder weniger “cool” aussehenden Übungen hintereinander durchführen, um sich einfach nur körperlich zu verausgaben.

Letztendlich geht es nur um das WARUM hinter jeder Übung. Das Warum bestimmt die Methoden und die Hilfsmittel.

Es ist also ein System mit Progressionen, einem Ziel und verschiedenen Hilfsmitteln, die ins Training integriert werden (u. a. Sandbags, Kettlebells, Slingtrainer, Langhanteln, Gummibänder, Seile, Klimmzugstangen).

Die Grundlagen bilden Bewegungen in den einzelnen Übungen, wobei es zwei große Konzepte gibt:

1.) Stabilität innerhalb einer Bewegung, die u. a. durch verschiedene Haltepositionen, Körperpositionen, dem Hilfsmittel selbst oder der Bewegungsebene verändert wird.

2.) Progressive Überlastung des Körpers innerhalb einer Bewegung, die u. a. durch das Bewegungsausmaß, die Geschwindigkeit, die Körperposition, die Halteposition, das Gewicht, das Volumen oder die Dichte der Belastungsreize verändert wird.

Das ganze System ist sehr strukturiert aufgebaut, so dass der Trainierende in kleinen Schritten stetig Fortschritte erzielen kann. Allein bei den wesentlichen Grundübungen gibt es jeweils über 13 Progressionsstufen, ohne dabei das verwendete Trainingsgewicht verändern zu müssen.

Der Anwender lernt, wie man fast fließend von einer stabilen Übungsausführung zu einer instabilen übergehen kann. So kann das Training selbst Schritt für Schritt Schwachstellen im Bewegungsablauf korrigieren (z. B. unbewegliche oder instabile Gelenke).

Viele Trainingssysteme geben vor, funktionelles Training zu beinhalten, führen jedoch einen Großteil der Übungen im stabilen Parallelstand und v. a. in der Sagittalebene (,die von vorne nach hinten durch den Körper verläuft,) durch.

Im Alltag oder im Sport machen wir jedoch viele Bewegungen in Schrittstellung und im Einbeinstand. Außerdem bewegen wir uns in allen Ebenen bzw. in alle Richtungen. Das Leben außerhalb des Trainings läuft also in wesentlich instabileren Positionen und selten statisch ab.

Selbst Trainer wollen gerne schnell die „coolen“ Rotationsübungen des D.V.R.T.™-Systems erlernen, scheitern jedoch häufig bei der sicheren Ausführung, weil sie sich nicht genügend Zeit für die wichtigen Vorbereitungsübungen genommen haben. Daher muss vorher zunächst eine grundlegende Stabilität im Körper aufgebaut werden (vor allem im Bereich der Hüft- und Schultergelenke sowie rund um die Lendenwirbelsäule).

Gerade hinsichtlich der Rotationsstabilität und der seitlichen Stabilität des Körpers herrscht bei vielen Trainierenden ein großer Mangel, was auch ein Grund für viele Verletzungen ist, die u. a. bei schnellen Richtungswechseln oder Abbremsbewegungen entstehen.

Der Körper muss zunächst lernen, Rotationskräften widerstehen zu können (Antirotationstraining), bevor er aktiv Rotationskräfte im Training erzeugen sollte.

D.V.R.T.™ beginnt intensiv mit den Basics und steigert sich langsam und sehr strukturiert hin zu den komplexeren Bewegungen. Dabei entwickelt der Körper eine sehr gute Stabilität in sämtlichen Körperbereichen und Bewegungsebenen, die auch während komplexer Bewegungsmuster beibehalten werden kann. Nebenbei steigen die Kraft, die Ausdauer und die Beweglichkeit.

Josh Henkin bezeichnet seine Einheiten teilweise auch als „Metabolic Stability Training“ (metabolisches Stabilitätstraining), weil neben der Kraft und Stabilität auch sehr gut der Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System unter einem hohen Kalorienverbrauch trainiert werden.

Wie beim Training mit Kettlebells erlernt der Körper in diesem System sehr detailliert wie er sich bewegen muss, um die nächste Übungsprogression sicher durchführen zu können. Somit steht kontinuierlichen Trainingsfortschritten nichts im Wege.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Sandbags zu den vielseitigsten Trainingsmitteln gehören. Sandbag-Training ist hocheffektiv, sehr umfassend und sehr abwechslungsreich.

Aber erst durch die Hinzunahme des dahinterstehenden D.V.R.T.™-Systems lässt sich das Potential voll ausschöpfen, was diese Trainingsform noch effektiver macht. Daher ist es auch so erfolgreich und breitet sich kontinuierlich rund um die Welt aus.

Wie kann man sich allgemein im Sandbag-Training und speziell im D.V.R.T.™-System fort- und ausbilden?

  • Zum Schnuppern biete ich Sandbag-Workshops an, in denen der grundlegende Umgang und die Möglichkeiten des Trainings erlernt werden, wie z. B. auf dem Foto mit Josh Henkin zu sehen ist. Vorkenntnisse sind hier nicht nötig.
  • Als D.V.R.T.™ Mastertrainer biete ich für Trainer die offiziellen Zertifizierungen zum D.V.R.T.™ Instructor an. Weitere Informationen sind hier zu finden:

D.V.R.T.™ / Sandbag Zertifizierung

 

Fit ohne Geräte – Bodyweight Training

Auch, wenn ich meistens für Kettlebell-Training gebucht werde, so liegen meine Wurzeln und die Grundlagen sämtlicher Trainings, die ich anbiete, im Bodyweight Training, das heißt, dem Training mit dem eigenen Körpergewicht oder Teilen davon.

Zunächst sollte jeder Mensch lernen sich (wieder) selbst sicher bewegen und ohne Geräte trainieren zu können. Freihanteln oder andere Hilfsmittel helfen dann lediglich, darauf aufzubauen oder können bei bestimmten Trainingszielen eingesetzt werden, um diese noch schneller zu erreichen.

Wer keine korrekte Übungsausführung bei Übungen wie z. B. Liegstützen, Kniebeugen, Ruderzügen, Klimmzügen, Laufen, Krabbeln oder grundlegenden Körperspannungsübungen beherrscht, bringt seine Gesundheit ernsthaft in Gefahr, wenn nun noch zusätzlich Gewichte oder Widerstände bewegt werden sollen.

Am Sonntag, den 7. April 2013, um 16 Uhr zeige ich auf RTL II in der Sendung "Schau Dich schlau!" beispielhaft, wie vielfältig man praktisch überall ohne Geräte und mit kurzem Zeitaufwand rundum fit werden kann.

Zusätzlich werden dort einige vorherrschende Fitnessmythen entzaubert.

Siehe u. a. Trainingsübungen aus der Sendung hier: http://www.rtl2.de/002361_0197.html

Hier kann die Sendung online nachträglich angeschaut werden:

Schau Dich schlau! – Trimm Dich schlau!

Viele weitere praktische Tipps und Anleitungen zum Bodyweight Training gibt es u. a. hier:

Die Primal Fitness Box im WDR

Am 05.03.13 gab es in der Sendung "Lokalzeit aus Köln" einen Kurzbericht über Functional Training aus der Primal Fitness Box in Köln.

Diesen kann man hier nachträglich ansehen (6. Beitrag vom 05.03.13), wobei der Eingangssatz "Bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus" des Kommentators natürlich völlig falsch und fehl am Platz ist:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_koeln.xml

Functional Training in der Gruppe wird immer beliebter

Immer mehr Menschen entdecken, dass sie mit mehrgelenkigen Übungen, die vor allem im Stand sowie in sämtlichen Ebenen und Richtungen ausgeführt werden, schnellere und bessere Rundumfitnessergebnisse erzielen.

Hinzu kommen die höhere Übertragbarkeit auf Alltags- und Sportbewegungen, das (wieder-) gewonnene Bewegungs- und Körperbewusstsein und der meist höhere Spaßfaktor im Training.

Letztes ist von besonders hoher Bedeutung, denn wenn das Bewegen keinen Spaß macht, dann wird es selten regelmäßig und dauerhaft durchgeführt (eiserne Disziplin einmal außen vorgelassen).

Aus gesundheitlicher Sicht muss besonders heute gesagt werden, dass jede Form von körperlicher Aktivität besser ist als Bewegungsmangel, auf den der Körper empfindlich mit Funktionsverlust, gesundheitlichen Einschränkungen und Krankheit reagiert.

Wird Bewegung jedoch gezielt gesteuert durchgeführt, hat das den Vorteil, dass pro Zeiteinheit bessere Effekte erreicht werden können.

Ein Trend, der sich auch immer mehr im deutschsprachigen Raum durchsetzt, ist “Functional Training in der Gruppe”. Hierfür gibt es je nach Anbieter die verschiedensten Bezeichnungen.

Diese Art von Training hat mehrere Vorteile, z. B. : durch die Gruppendynamik macht das Training mehr Spaß und ist gleichzeitig intensiver, die Ergebnisse sind in der Regel besser als beim Einzeltraining und die Preise sind bezogen auf das Angebot und die Trainingsergebnisse vergleichsweise günstig bis angemessen.

Sollten Sie keinen Anbieter in der Näher haben, können Sie sich mit mindestens einer weiteren Person zusammentun, um den Trainingsspaß und -effekt zu steigern.

Um hier gute Anbieter zu finden, empfehle ich auf folgende Punkte zu achten:

  • der Trainer/die Trainerin hat mindestens eine solide Grundausbildung im Fitnessbereich (kein Wochenenddiplom) und am besten noch mehrere zusätzliche Aus- und Fortbildungen im Trainings-/Fitnessbereich, die sich kontinuierlich vermehren
  • mindestens eine Probetrainingseinheit sollte möglich sein, um die Atmosphäre, die Mittrainierenden und das Training kennenzulernen
  • schon im Probetraining sollten der individuelle Gesundheitszustand, die Vorkenntnisse und die Trainingsziele abgefragt werden
  • der Anbieter führt regelmäßig Technikkontrollen durch und bietet in der Einheit oder separat ein Techniktraining an
  • im Training werden die Übungen und die Intensität variabel individuell an die einzelnen Personen angepasst
  • in der ersten Zeit des Trainingsbegins sollte zumindest grob eine Bewegungsanalyse durchgeführt und bei Bedarf entsprechende Korrekturübungen angeboten werden
  • sprechen Sie mit den anderen Trainierenden, die schon länger dabei sind, ob es bisher deutliche Überlastungserscheinungen (Muskelkater wäre okay) oder Verletzungen durch das Training gab

Zum Glück gibt es immer mehr qualifizierte Trainer, die die obigen Punkte berücksichtigen.

Einen kleinen Einblick in ein solches Training aus der Primal Fitness Box in Köln bekommen Sie hier im ARD-Bericht (Video rechts).

Einen weiteren Einblick gibt es in diesem kurzen Video über Crossfit aus dem Studierendenmagazin “pflichtlektüre”.

In der “WDR Lokalzeit” gibt es bald den nächsten Beitrag aus der Primal Fitness Box in Köln (den Link zum nachträglichen Anschauen baue ich hier noch ein):

D.V.R.T. (TM) Trainer-Zertifizierung u. weitere Seminare

Nun ist es soweit und ich habe den ersten Termin für die D.V.R.T. (TM) Level 1 Trainerausbildung stehen (weitere werden folgen):

Freitag, 15. März 2013, in Köln

Anmeldungen bitte über diese Seite: D.V.R.T. Certification

D.V.R.T. (TM) steht für Dynamic Variable Resistance Training und ist sicher eines der interessantesten Trainingssysteme im Bereich des Functional Trainings. Manche glauben, dass es sich hierbei nur um ein paar Übungen mit dem Ultimate Sandbag handelt, doch das System dahinter ist die eigentlich entscheidende Komponente.

Das D.V.R.T. (TM)-System ist sehr umfangreich und enthält sehr viele Progressionsstufen, mit denen man das Training anspruchsvoller und komplexer gestalten kann, ohne das Gewicht verändern zu müssen. So lassen sich unzählige Bewegungen in allen Bewegungsebenen und -richtungen durchführen, was den Anforderungen im Alltag und Sport sehr gerecht wird.

Das Besondere bei diesem System ist unter anderem auch, dass aufgrund der vielen feinen Abstufungen bezüglich des Schwierigkeitsgrades der einzelnen Übungen das Training gleichzeitig Bewegungsfehler und körperliche “Schwachstellen” (z. B. Beweglichkeitseinschränkungen oder Instabilitäten) korrigieren und die Kraft und Ausdauer verbessern kann. Das Training oder Workout selbst verbessert also gleichzeitig die kontrollierte Bewegungsfähigkeit in allen Ebenen.

Um einen hohen Kalorienverbrauch muss man sich ebenfalls keine Sorgen machen. Den gibt es gratis dazu.

Wer kein Trainer ist und den sicheren Umgang mit Sandbags für sich selbst erlernen möchte, kann dies im Sandbag-Workhop für Jedermann machen.

Gleich im Anschluss ist auch der Besuch des beliebten Bodyweight Training-Workshops möglich.

Termin: Samstag, 4. Mai 2013, in Köln

Anmeldung über diese Seite: www.kettlebell-fitness.de/seminare

 

Was ist “Functional Training”? (ARD-Beitrag)

Am 28.12.12 wurde ich beim SWR eingeladen, um für die Sendung “ARD Buffet” im Fitnessteil einen kleinen Einblick in die Bewegung des “Functional Trainings” zu geben.

Hier gibt es den 11-minütigen Beitrag zum Nachsehen, samt eines erklärenden Zusatztextes:

Bericht “Functional Training”

Hier ist die ganze Sendung nachzusehen (ab 38:47 min gehe ich bei einer leckeren Vorspeise nochmal kurz auf den Kalorienverbrauch moderner Trainingsmethoden ein):

ARD Buffet – die ganze Sendung vom 28.12.12

 

Bald weitere Trainerausbildungen im Sandbag-Training

Beim 3. Perform Better Functional Training Summit in München kamen wieder viele gute Trainer und internationale Top-Referenten zusammen, um sich fortzubilden, zu vernetzen und untereinander auszutauschen.

Es war eine tolle Veranstaltung. Meine zwei Kettlebell-Workshops haben ca. 90 und 120 hochmotivierte Trainer besucht.

Auch die D.V.R.T.-Workshops (Dynamic Variable Resistance Training bzw. stark vereinfacht “Sandbag-Training“) und die zwei zusätzlichen Ausbildungen zum D.V.R.T. Level 1 und Level 2 Trainer, bei denen ich Josh Henkin assistiert habe, wurden gut angenommen.

Dieses System ist sehr umfangreich und enthält sehr viele Progressionsstufen, mit denen man das Training anspruchsvoller und komplexer gestalten kann, ohne das Gewicht verändern zu müssen. So lassen sich unzählige Bewegungen in allen Bewegungsebenen durchführen, was den Anforderungen im Alltag und Sport sehr gerecht wird.

Das Besondere bei diesem System ist unter anderem auch, dass aufgrund der vielen feinen Abstufungen bezüglich des Schwierigkeitsgrades der einzelnen Übungen das Training gleichzeitig Bewegungsfehler und körperliche “Schwachstellen” (z. B. Beweglichkeitseinschränkungen oder Instabilitäten) korrigieren und die Kraft oder Ausdauer verbessern kann. Das Training oder Workout selbst verbessert also gleichzeitig die kontrollierte Bewegungsfähigkeit in allen Ebenen.

Um einen hohen Kalorienverbrauch muss man sich ebenfalls keine Sorgen machen. Den gibt es gratis dazu.

Ab 2013 werde ich selbst D.V.R.T.-Trainer mit Sandbags ausbilden, da mir hier nun der Mastertrainer-Status von Josh Henkin verliehen wurde.