Gesundheitliche Vorteile durch Körperfettreduktion

Durch die Reduktion von Körperfett, insbesondere des viszeralen Fetts, das sich im Bauchraum um die Organe herum ansammelt, lassen sich viele Erkrankungen und Beschwerden vorbeugen und reduzieren.

Dieses Bauchfett ist ein Pulverfass, das Prof. Heufelder aus München 2003 in einem Artikel als “Motor für Entzündung und Insulinresistenz” bezeichnet hat. Diese Entzündungen treiben u. a. im Darm, in den Arterien und in den Gelenken ihr Unwesen.

Die Reduktion von Bauchfett wirkt sich positiv auf Beschwerden aus sämtlichen medizinischen Fachbereichen aus.

Auf einer Ärtzefortbildung, bei der ich als Referent geladen war, wurde auf einem Chart gezeigt, was passiert, wenn der Durchschnittsmensch in Mitteleuropa lediglich 5-7 kg an Gewicht abnimmt und seine Fitness steigert:

  • weniger Bluthochdruck
  • weniger Herzinfarkte, Stents und Bypass-Operationen
  • weniger Schlaganfälle
  • weniger Diabetes und Diabetes Folgeerkrankungen
  • weniger Kniegelenksprothesen
  • weniger Krebs
  • mehr Leistungsfähigkeit und Energie
  • mehr Lebensfreude und Wohlbefinden
  • mehr gesunde, lebenswerte Lebensjahre

Das folgende Bild zeigt eindrucksvoll einige Gesundheitsverbesserungen in Prozent, allerdings ohne hier auf die Höhe der nötigen Gewichtsreduktion einzugehen (zur größeren Ansicht auf das Bild klicken):

 

 

In meinen Artikel “Was Sie über Bauchfett wissen sollten”, werden u. a. einige der gravierenden Folgen der Insulinresistenz beschrieben.

Im Archiv dieses Blogs finden Sie viele Artikel, die Ihnen dabei helfen, wie Sie schnell, dauerhaft und sicher Körperfett reduzieren können.

Viele haben neben einer Ernährungsumstellung mit Übungen begonnen, die mit dem eigenen Körpergewicht oder Teilen davon zu Hause durchgeführt werden können.

Ein junger Mann hat damit z. B. 9,8 kg in 4 Wochen und 48 kg in 15 Monaten verloren. Seine motivierende Geschichte finden Sie hier.

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Warum es in unseren Seminaren weniger um Kettlebells geht

Das Training mit Kettlebells ist weit mehr als nur das Benutzen von Kugelhanteln oder das Schwingen der Eisenkugeln zwischen die Beine hindurch und zurück – jedenfalls, wenn man es bei einem zertifizierten Kettlebell Instructor erlernt.

Die Form der Kugelhanteln ermöglicht sehr gut das Erlernen von grundlegenden Bewegungsmustern, da man je nach Bewegungsausführung schnelle Rückmeldungen bekommt, ob man es richtig macht oder nicht. Beispiele dafür hatte ich bereits in einem Artikel im “FUNCTIONAL TRAINING MAGAZIN” veröffentlicht. In der Regel ist z. B. die Technik falsch, wenn die Kugel unsanft gegen den Arm schlägt.

In unseren Kettlebell-Seminaren gibt es immer erstaunte Blicke, wenn die Teilnehmer zu Beginn hören, dass es im Seminar weniger um Kettlebells geht, denn für Kettlebells sind sie ja schließlich gekommen. Im Anschluss wissen jedoch immer alle, was damit am Anfang gemeint war. Sie haben mit Hilfe der Kettlebells gelernt, sich besser, d. h. effizienter, zu bewegen, was sie auf sämtliche Sport- und Trainingsarten sowie im Alltag übertragen können.

Kettlebells sind eigentlich nichts anderes als Trainingsgeräte wie auch Slingtrainer, Freihanteln, Sandbags, Keulen oder ViPRs. Alle haben je nach Zielsetzung Vor- und Nachteile.

Kettlebells bieten eine Trainingsmethode, die auf Trainingsprinzipien aufgebaut ist. Diese Prinzipien für ein intelligentes Training, das sich auf Bewegungsmuster stützt, machen das Ganze so effektiv.

Die Kettlebells sind jedoch eines der besten Vehikel, um diese Trainingsprinzipien zu vermitteln, weil sie das Erlernen sehr beschleunigen.

In unseren Seminaren lernen Sie wesentliche Grundübungen sehr detailliert, mit denen Sie nahezu den ganzen Körper mit geringem Zeitaufwand hinsichtlich Stabilität, Kraft, Explosivität und Ausdauer trainieren können.

Unter anderem lernen Sie:

– wie Sie den Rumpf so anspannen, dass die Lendenwirbelsäule immer stabil bleibt, auch wenn sich der Rest des Körpers in sämtliche Richtungen oder in sämtlichen Ebenen bewegt (ist auch sehr praktisch im Alltag, z. B. beim Anheben von Kindern).

– wie Sie die Hüftmuskeln so aktivieren, dass die Knie stabilisiert werden und wie sie sehr schnell mehr Beweglichkeit in den Hüftgelenken bekommen, was zum Beispiel tiefe, schmerzfreie Kniebeugen ermöglicht.

– wie Sie die Schultern so stabilisieren, das Sie stark und verletzungsfrei damit arbeiten können. Diese Art der Stabilisation bekommt man in der Regel selten gezeigt.

Da wir sehr detailliert auf richtige Bewegungsmuster achten, haben wir immer wieder Knie-, Rücken- und Schulterpatienten in den Einsteiger- und Fortgeschrittenenseminaren, die dann plötzlich schmerzfrei mit Kettlebells arbeiten und trainieren können.

Und das Beste daran ist, dass sich die gelernten Techniken und Prinzipien problemlos auf Bewegungen im Alltag, im Sport oder auf andere Trainingsgeräte und -methoden übertragen lassen. So ist das Bewegen noch sicherer, effektiver und macht noch mehr Spaß.

Sie sehen, es geht um weit mehr als nur um Kettlebells, auch wenn das Training damit wirklich große Freude bereitet und beachtliche Trainingsergebnisse bewirken kann.

Für Trainer geht es in unserem Instructor-Seminar (Level 1), das sich an die beiden Grundseminare anschließt, dann noch einmal viel mehr in die Tiefe, was Bewegungsmuster angeht und wie man anderen schnell und sicher beibringen kann, sich besser und gesünder zu bewegen.

Bücher und DVDs sind ein guter Start, aber ein zertifizierter Kettlebell Instructor wird Ihre Ihnen noch unbekannten Fehler korrigieren und kann Ihnen viele weitere wertvolle Tipps geben.

Hier ist z. B. eine Rückmeldung des frisch gebackenen Level 1 Kettlebell Instructors Christian Cujovic aus Köln zur Ausbildung:

 

Viele weitere Rückmeldungen anderer Absolventen unseres Instructor-Seminars finden Sie hier.

Rückmeldungen von Teilnehmern der auch für Nichttrainer offenen Grundseminare finden Sie hier.

Hier können Sie sich einen Seminarplatz sichern.

Wenn die Einstellung stimmt, zählen vermeintliche Fakten nicht

Die persönliche Einstellung zum Leben gehört zum wichtigsten Erfolgs- und Glücksfaktor überhaupt, ganz gleich, ob es um die Fitness, die Gesundheit oder andere Dinge geht.

Auch wenn die “Fakten” dagegen sprechen, dass man Erfolg haben wird, sollte eines nie vergessen werden:

Vermeintliche “Fakten” sind häufig nur die Meinungen von Menschen, die es nicht besser wissen oder sich nicht vorstellen können, dass es auch anders sein oder gelingen kann.

Lassen Sie sich niemals von irgendjemandem Ihre Träume stehlen!

In dieser schönen Welt ist viel mehr möglich als es sich die meisten Menschen vorstellen können.

Das folgende Video zeigt die bewegende Geschichte eines Menschen, der zeigt, dass der Glaube “Berge” versetzen kann.

Periodisches Fasten – ein praktisches Erfolgsmodell

In meinem letzten Artikel habe ich geschrieben, dass es bei der Körperfettreduktion vor allem und die geistige Einstellung geht und weniger darum, nach welcher Strategie man sich ernährt.

 

Es gibt viele sehr erfolgreiche Programme und Strategien, um über die Ernährung Körperfett zu reduzieren, auch, wenn sie teilweise sehr verschieden oder gar widersprüchlich sind. Letztendlich zählt aber neben der richtigen Einstellung und Denkweise die kontinuierliche Umsetzung. Wer sich nicht dauerhaft an die effektivsten Strategien hält, wird einfach keinen langfristigen Erfolg haben.

 

Such dir erprobte Strategien aus, die du am besten umsetzen kannst, dann wirst du die besten Erfolge sehen.

 

So ist es beim Training übrigens auch. Die erfolgreichsten Trainingsprogramme zur Veränderung der Körperzusammensetzung beinhalten 5-6 intensive, aber kurze Trainingseinheiten und oft noch 4-7 flotte Spaziergänge am frühen Morgen.

 

Da das die wenigsten Menschen machen, sollten sie sich auch nicht darüber ärgern, dass andere schnellere oder bessere Erfolge haben als sie selbst. Mit Geduld lassen sich jedoch auch mit weniger zeitlichem Trainingsaufwand gute Ergebnisse erzielen, es dauert dann oft nur etwas länger.

 

Wer jedoch schnelle Ergebnisse haben möchte, sollte 2-3 intensive Krafttrainingseinheiten plus 2-3 intensive Kraftausdauereinheiten pro Woche durchführen (je ca. 15-30 min) und zusätzlich an 4-7 Tagen 30-60 min lang stramm marschieren.

 

Bei der Ernährung sollten vor allem möglichst unbehandelte Lebensmittel konsumiert und Zucker- bzw. sehr stärkehaltige Produkte überwiegend gemieden werden.

 

Eine Ernährungsweise, wie sie von vielen Naturvölkern, aber auch im Militärbereich schon seit hunderten bis tausenden von Jahren angewandt wird, ist das periodische Fasten (intermittent fasting). Hierbei wechseln sich Stunden des Fastens und des Essens mehr oder weniger regelmäßig ab. Die Verdauungsorgane erhalten dadurch eine wichtige Zeit der Ruhe und Erholung und müssen nicht permanent durcharbeiten. Außerdem kann der Körper effizient seine Fettreserven angreifen und wird darauf getrimmt, mehr Fett zu verbrennen.

 

Dieses Vorgehen hat viele positive Effekte auf die Körperzusammensetzung und die Gesundheit.

 

Es gibt verschiedene Formen des periodischen Fastens. Zu den bekanntesten zählen das Einbauen eines Fastentages alle 7-14 Tage und das tägliche Fasten über 15-16 Stunden.

 

Bei der eintägigen Fastenvariante hat die Praxis gezeigt, dass es vielen einfacher fällt, wenn sie von einem Nachmittag zum nächsten Fasten, z. B. am Wochenende. In dieser Zeit wird neben Wasser keine Nahrung aufgenommen. Viele spüren dadurch mehr Energie und können sich besser konzentrieren.

 

Bei der anderen Variante wird täglich 15-16 Stunden lang gefastet und dann erst mittags, z. B. um 14 Uhr herum, die erste kleinere Mahlzeit eingenommen, die keinen Zucker und keine stärkehaltigen Produkte enthalten sollte (z B. Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln). Gegen Abend wird dann über einen Zeitraum von zwei bis vier Stunden verteilt die Hauptnahrung eingenommen, vor allem Salat, Gemüse und eiweißhaltige Nahrungsmittel. An Trainingstagen kann dann auch eine kleinere Portion an stärkereichen Produkten eingenommen werden, wobei hier weißer Reis und Süßkartoffeln zu bevorzugen sind.

 

Insgesamt bietet es sich an, den Obstkonsum zu reduzieren, so dass z. B. nur an den Trainingstagen zum Nachtisch maximal ein bis zwei Portionen Obst gegessen werden, um den Konsum von Fruchtzucker einzugrenzen.

 

Durch diese Vorgehensweise kann der Körper bis zu 20 Stunden lang Körperfett verbrennen und bekommt durch das festliche Abendessen sehr positive Reize zum Muskelaufbau und zur Regeneration über Nacht.

 

Tagsüber hat man in der Regel mehr Energie, ist weniger müde, schafft mehr, da man Zeit zur Essenszubereitung und zum Essen selbst spart und insgesamt konzentrierter ist. Außerdem lernt der Körper, besser mit Hungergefühlen umzugehen bzw. zu unterscheiden zwischen echtem Hunger oder nur rein kopfgesteuertem Appetit auf irgendetwas.

 

Die Natur hat den Menschen (und viele andere Lebewesen auch) darauf ausgerichtet, den ganzen Tag über in Bewegung zu sein, um die Nahrung zu sichern. Bewegung und Ernährung sind also untrennbar miteinander verknüpft und Fastenzeiten ganz natürlich.

 

Diese Form der Ernährung ist seit einigen Jahren vermehrt auch Gegenstand in der Forschung, wodurch die guten Praxisergebnisse für die Gesundheit und Körperfettreduktion auch wissenschaftlich untermauert werden.

 

Ich selbst lebe den Großteil der Woche nach diesem Prinzip, wobei ich ab und zu auch mal ein Frühstück einstreue, aber eher selten. Für die vielen Schlemmergelüste, die natürlich auch immer mal wieder auftauchen können, hat es sich bewährt, all die gewünschten Leckereien auf einen Tag in der Woche zu verschieben, in der Regel Samstag oder Sonntag, um dann einen bewussten Schlemmertag einzulegen (z. B. Pizza, Pasta, Pfannkuchen, Kuchen, Süßigkeiten oder wonach Ihnen sonst so gelüstet).

 

Vorteil: Das Gehirn wird befriedigt, die Muskulatur erhält einen intensiven anabolen (aufbauenden) Reiz, der Stoffwechsel bekommt einen ungewohnten Reiz und wird angekurbelt,  die Kohlenhydratspeicher werden gefüllt und man hat nicht das Gefühl, auf irgendetwas verzichten zu müssen. Im Idealfall wird am gleichen Tag vorher ein intensives Kraft- oder Sprinttraining durchgeführt.

 

Am nächsten Tag geht man dann wieder zur Fastenroutine mit möglichst naturbelassenen Nahrungsmitteln über.

 

Zur Vertiefung des Themas kann ich folgende englischsprachige Literatur empfehlen (rote Links anklicken):

The Renegade-Diet – eine sehr gute praktische Anleitung, die zwischen den zwei Hauptzielen Muskelaufbau und Körperfettreduktion unterscheidet und den Plan entsprechend modifiziert.

Studien und ein Überblick von Dr. John Berardi

Leangains.com: Eine gute Seite von Ernährungsberater und Personal Trainer Martin Berkhan, auf der viele wissenschaftliche Quellen zu finden sind.

Zur Geschichte von leangains

Top 10 Mythen über periodisches Fasten, die im Fitnessbereich noch sehr populär sind

Es gibt aber auch schon einige deutschsprachige Internetseiten, die sich mit dem Thema befassen. Hier sind einige Beispiele, ohne mich mit den Seiten selbst näher befasst zu haben:

Intermittierendes Fasten für Fettverbrennung und Muskelaufbau

Häufig gestellte Fragen zum intermittierendem Fasten

Erfolgreich denken, glücklich werden und entspannt essen

Wie so viele andere Dinge in der Fitnesswelt auch, wird das Thema Ernährung häufig sehr widersprüchlich und kompliziert dargestellt. Die einen sagen, man soll alle zweieinhalb bis drei Stunden bzw. fünf- bis siebenmal am Tag eine Mahlzeit oder einen Snack zu sich nehmen, die anderen plädieren für drei Mahlzeiten am Tag mit fünf Stunden Pause dazwischen, die nächsten sagen, man soll das Abendessen zumindest öfters mal ausfallen lassen und wiederum andere essen tagsüber fast nichts oder nur sehr wenig und verschlingen abends sehr große Mengen.

Wenn es um das Thema Körperfettreduktion und allgemeiner Fitness geht, dann können alle Methoden funktionieren. Studien, die über zwei Jahre oder länger durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass praktisch alle bekannten Ernährungsprogramme letztlich vergleichbare Ergebnisse zeigen. Du kannst dich ungesund ernähren und dabei zu- oder abnehmen. Du kannst dich aber auch sehr gesund ernähren und dabei zu- oder abnehmen. Natürlich lässt sich auch mit beiden Varianten das Körpergewicht halten. Idealerweise ernährt man sich jedoch gesund und hat dabei einen so niedrigen Körperfettanteil, dass die Muskelkonturen sichtbar werden. Hierbei gehe ich von einer gut entwickelten Muskulatur aus, nicht von Magersucht.

Die wichtigste Komponente ist die persönliche Einstellung oder Geisteshaltung (“Mindset”) zum Körper, zur Gesundheit, der Fitness, der Ernährung und zum Leben allgemein. Man wird nicht glücklich, wenn die “äußeren Umstände” stimmen. “Äußere Umstände” ändern sich um so schneller, je schneller du die Entscheidung triffst, glücklich zu sein – und zwar jetzt.

Nicht erst, wenn du 5 oder 40 kg weniger wiegst, die Lieblingsjeans wieder passt, wenn du nicht mehr Single oder endlich verheiratet bist, wenn du wieder gesund bist, wenn du ein Kind hast oder dieses endlich aus dem Haus ist, wenn Freitag ist und nicht Montag, wenn die Rente kommt, wenn du einen anderen Job hast, wenn du mehr Freizeit hast, wenn…, sondern jetzt.

Was hat das alles mit der Ernährung zu tun? Nun, eine ganze Menge. Menschen, die Übergewicht haben, denken häufig, dass sie glücklicher wären, wenn sie weniger wiegen würden. Sie möchten sich also gerne besser ernähren, um sich besser zu fühlen. Wenn sie sich dann jedoch besser ernähren, kommt häufig der Wunsch nach ungesunder Nahrung auf, die man wegen seines Vorhabens ja nicht oder kaum zu sich nehmen kann. Das ist kein Gefühl des Glücks. Wenn man dann nachgibt und doch ungesunde Schlemmereien zu sich nimmt, fühlt man sich oft noch schlechter, weil man schwach geworden ist.

Haben sie es dennoch geschafft, die Wunschfigur zumindest annähernd zu erreichen, dann ist das Gefühl von Stolz und Freude zunächst natürlich groß, aber bald stellen viele schon wieder fest, dass sich das dauerhafte Glücksgefühl, das man sich von der Wunschfigur erhofft hat, doch nicht lange hält. Dies ist auch ein Grund dafür, dass viele im Anschluss schnell wieder zunehmen und das neue Gewicht nicht halten können.

Dies ist ein Teufelskreis, der durch mehr Leichtigkeit im Leben durchbrochen werden kann. Dazu muss sich zunächst das Denken ändern.

“Wenn ich nur schlanker wäre, dann wäre mein Leben ganz anders.” Pustekuchen, du bist in der Regel immer noch der gleiche Mensch, nur dass du mal 12 bis 16 Wochen lang ein disziplinierteres Verhalten an den Tag gelegt hast. Wenn du jedoch nicht parallel an deinen Denkmustern arbeitest, was dazu führt, dass sich mit deinem neuen Denken auch nach und nach dein Verhalten ändert, dann bleibst du auf Dauer erfolglos.

Frage dich: Was möchte ich wirklich im Leben? Wenn du jetzt die Dinge aufzählst, die du nicht möchtest, dann bist du schon auf der falschen Spur, denn du sollst aufzählen, was du möchtst.

  • Tipp 1: Wenn du an Wünsche denkst, die dir ein gutes Gefühl vermitteln, dann bist du auf dem richtigen Weg.
  • Tipp 2: Wenn du dich immer wieder fragst, WARUM du das möchtest und immer weiter nach dem WARUM fragst, bis der tatsächliche Grund ans Licht kommt, dann bist du sogar auf einem noch besseren Weg. Mache aber nicht den Fehler und denke, dass du dir XY wünschst, weil du YZ nicht willst, denn dann denkst du wieder daran, was du nicht möchtest.

 

Beispiel: Du möchtest gerne 10 kg abnehmen. Fühlstu du dich nun gut, weil du dich bereits vor dem geistigen Auge mit 10 kg weniger siehst und dien neues Körpergefühl genießen kannst oder fühlst du dich schlecht, weil du daran denkst, dass du noch 10 kg zu viel wiegst? Ersteres ist gut, letzteres ist schlecht.

Im ersten Fall denkst du daran, was du willst, im zweiten Fall denkst du daran, was du nicht willst, denn du denkst noch an den Mangel. Ersteres ist Erfolg bringendes Denken, weil du dir deinen Erfolg gut vorstellen kannst, denn du siehst ihn bereits vor dem geistigen Auge. Letzteres ist negatives Denken und hat wenig Aussichten auf Erfolg, denn du zweifelst daran dein Ziel zu erreichen.

Die nächste Frage nach dem eigentlichen Warum kannst du im Anschluss gar nicht oft genug stellen, denn kaum einer ist vor allem deshalb glücklich, nur weil er weniger wiegt.

Natürlich solltest du dich gesund ernähren, d. h. vor allem naturbelassene Produkte, die du anbauen, pflücken oder töten kannst (wenn du kein Vegetarier bist). Wenn eine (Ur-) Großmutter dieses Nahrungsmittel in der heutigen Form nicht kannte, dann solltest du es so oft wie möglich meiden. Aber ein Zwang sollte es auch nicht werden.

Fange langsam an, z. B. indem du v. a. aus großen Gläsern trinkst und die tägliche Trinkmenge (Wasser) erhöhst, bis du auf mindestens 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht kommst. Oder iss von Woche zu Woche mehr Gemüse, bis du z. B. mindestens fünf Hände voll am Tag zu dir nimmst. Reduziere parallel den Verzehr von stärkereichen Lebensmitteln.

Denke dabei immer mit Wonne daran, wie dich dieses Verhalten deinem Ziel stetig einen kleinen Schritt näher bringt. Vergiss dabei nie das WARUM, das hinter allem steht, denn das allein ist dein Motor und Antrieb, an den meisten Tagen in der Woche ein auf Erfolg ausgerichtetes Verhalten zu zeigen. Wenn du mal eine Schlemmermahlzeit oder gar einen ganzen Schlemmertag einbauen möchtest, dann genieße die Schlemmerei unbedingt ganz bewusst, in Ruhe und ohne Reue mit dem Wissen, dass es die nächsten Tage wieder nach Plan weitergehen wird – kein Problem.

Vergiss die Waage und verdränge sämtliche Zweifel durch positive, zielorientierte Gedanken (“Mmmmh, dieser Kohlrabi sättigt gut, schmeckt erstaunlich saftig und gibt mir wertvolle und gesunde Nährstoffe. Außerdem lässt er mich klarer denken und bringt mich meinem Figurziel näher, das ich erreichen werde, weil…”).

Ein Kollege aus den USA macht einmal im Jahr mit ca. 30-40 Frauen die Aktion “Schmeiß die Waage aus dem Haus”. Aufgabe: Die Waage aus dem Haus oder zumindest aus dem Sichtfeld verbannen, das Ziel vor Augen haben, konsequent und regelmäßig trainieren (mindestens 4 x pro Woche) und die Nahrung nicht als Feind zu betrachten, sondern als Freund, der zu mehr Wohlbefinden, mehr Vitalität, mehr Energie und zum Wunschgewicht führt.

Das Ergebnis: Die Frauen haben keine Chance, sich ständig über den Wert auf der Waage zu ärgern, alles mögliche anzuzweifeln und negative Gedanken zu schüren, die in der Regel nur weitere negative Gedanken anziehen. Im Gegenteil, sie wissen, dass sie Erfolg haben werden, denn ihre Trainer haben das schon mit vielen Frauen vor ihnen durchgeführt. Nach nur acht Wochen können die meisten von ihnen dann zwei Kleidergrößen kleiner tragen und passen wieder in die geliebte “Skinny Jeans” hinein. Stellen sie sich dann auf die Waage, hat sich häufig gar nicht so viel getan, weil Muskeln aufgebaut und Fett abgebaut wurde.

Meine Erfahrungen sind ähnlich: Frauen erzählen oder schreiben mir häufig, was alles gerade in ihrem Leben schief geht und zählen mir alle möglichen Gründe auf, warum sie sich nicht richtig ernähren, nicht richtig trainieren und nicht richtig entspannen können. Viele stehen permanent unter Spannung und die Waage erzeugt zusätzlichen Druck.

Viele Männer hingegen erzählen oder schreiben mir häufig, was alles gut am Trainings- und Ernährungsprogramm klappt, nehmen die kritischen und stichelnden (= neidischen) Bemerkungen der Kollegen nicht so ernst und haben im Kopf häufig das Bild von sich, wie sie in ein paar Wochen in der Badehose das tolle Nachherfoto machen werden. Kurzum, sie denken mehr an die positiven Dinge und daran, was sie wollen.

Bei Frauen höre ich häufig die negativen Sachen, was mir zeigt, dass sie sich anscheinend viel mit den Dingen befassen, die sie nicht haben wollen. Natürlich gibt es auch umgekehrte Fälle. Ich bin aber davon überzeugt, dass dies einer der Hauptgründe dafür ist, dass Männer im Fitnessbereich ihre Figurziele schneller erreichen als Frauen.

Denke nicht darüber nach, was dir alles nicht an dir oder dem Leben gefällt, denn das machen die anderen schon genug. Denke vor allem an die Sachen, die du willst, nicht daran, was du nicht willst.

Versuche einmal eine Woche lang vor allem die schönen Eigenschaften und Dinge an dir und dem Leben bewusst wahrzunehmen und weniger die “Fehler”. Positive Gedanken ziehen weitere erfreuliche Gedanken an und schon wenige Augenblicke später hast du gute Laune. So einfach kann Glück sein.

Beispiele: Hast du schöne Haut, Hände, Augen, Schultern, Haare, ein schönes Lächeln oder besonders liebenswerte Wesenseigenschaften? Wunderbar. Konzentriere dich darauf und entdecke mehr Liebenswertes an dir. Siehst du, schon huscht ein Lächeln über die Lippen. So einfach kann Glück sein.

Scheint die Sonne? Herrlich, genieße die Strahlen und die Farben der Natur! Ist es kalt oder regnet es? Herrlich, dann kannst du mal wieder den kuscheligen Pullover anziehen, beim Prasseln des Regens an romantische Stunden denken oder gar romantische Stunden erleben, ein Buch lesen oder der eigenen “Verrücktheit” freien Lauf lassen und einen Spaziergang oder Lauf ohne Regenschutz machen. Anschließend nimmst du eine heiße Dusche oder ein heißes Wannenbad und freust sich darüber, dass das Wetter deine Stimmung nicht beeinträchtigen kann. Damit hast du den meisten Menschen schon viel voraus.

Warte nicht darauf, dass du von jemand anderem oder den “äußeren Umständen” geliebt wirst, sondern beginne dich selbst und das Leben zu lieben. Schon bald wirst du mit mehr Leichtigkeit durch das Leben gehen. Mache dein Glück z. B. nicht von einer Zahl auf der Waage abhängig, sondern visualisiere dein Ziel, so als ob du es bereits erreicht hast.

Nimm dein Leben und dein Glück in die eigene Hand und Verantwortung. Äußere Umstände sind immer da, müssen dich aber nicht beeinflussen, wenn deine Einstellung stimmt.

Befreie dich von selbst gesetzten Begrenzungen. Ein Klient von mir hatte z. B. nach anfänglich tollen Erfolgen eine sehr lange Plateauphase, bei der das Gewicht nicht unter 92 kg ging. Plateauphasen kommen häufig vor und sind fast normal. Manchmal hält der Körper z. B. an seinem Fett zunächst eine Weile fest und nach drei Wochen (länger oder kürzer ist auch möglich) zeigt die Waage dann binnen weniger Tage 1-2 kg weniger an. Fange in dieser Zeit nur nicht an zu zweifeln. Nach einigen motivierenden Audios und Büchern, kam mein Klient schließlich darauf, dass er sich die “magische” 92 kg-Grenze selbst in den Kopf gesetzt hatte, obwohl es dafür keinen Grund gab.

Daraufhin hat er sich vom Gedanken verabschiedet, dass er nicht unter 92 kg wiegen kann und sah sich gedanklich bereits von der Waage eine 8 als erste Zahl anzeigen. Gesagt, getan. Die Waage pendelt sich nun dauerhaft unter 90 kg ein, so dass er sich bereits die nächsten Ziele gesetzt hat. Insgesamt wiegt er jetzt schon 20 kg weniger.

Nimm dein Glück selbst in die Hand und entscheide dich dafür glücklich zu sein, nicht irgendwann glücklich zu werden. Dann kommt der Rest in der Regel magischerweise wie von allein.

Dies ist ein heikles Thema, ich weiß, vor allem in Deutschland, dem Land der Nörgler und Miesmacher. “Aber ich bin doch glücklich und zufrieden.”, höre ich immer wieder. “Schön, dann erzähl das mal deinem Gesicht, das weiß davon offenbar noch nichts.”

“Aber ich denke nicht immer nur negative Sachen.” “Warum regst du dich dann so oft über allerlei Banalitäten auf und erzählst immer wieder von Dingen, die dir nicht gefallen oder die du nicht möchtest?”

Es ist nicht einfach, aber das Leben ist so schön, dass es sich lohnt, damit anzufangen, sich über die kleinen Dinge zu freuen. Positive Gedanken ziehen weitere positive Gedanken an. Und schon bald hat man immer häufiger und immer länger gute Laune und stellt fest, dass es gar nicht so schwer ist, schon jetzt glücklich und dankbar zu sein. Umgekehrt funktioniert das leider auch mit negativen Gedanken.

Wenn du ein individuelles Fitness- und Gesundheitskonzept erhalten möchtest, das du in deinem Alltag dauerhaft umsetzen kannst, dann buche hier einen kostenlosen Beratungstermin.

 

Erste Kettlebell Instructor Level 2-Ausbildung

Letzte Woche haben die ersten Kettlebell Instruktoren meine neue Level 2-Ausbildung bestanden, herzlichen Glückwunsch! “Schön, aber was habe ich davon?” denken sich nun einige mit Recht.

Nun, das bedeutet, dass zukünftig immer weniger Menschen eine weitere Reise auf sich nehmen müssen, um qualifiziert das Training mit Kettlebells zu erlernen. Mehr Trainer, die sich im deutschsprachigen Raum verteilen, können einiges an Reisekosten ersparen und natürlich auch viel häufiger entsprechende Trainings und Seminare anbieten.

Schon in Kürze werde ich hier zusätzliche Termine anbieten (siehe auch www.kettlebellfitness.de/seminare).

Die neuen Level 2-Instruktoren haben nun ein noch tieferes Verständnis und viele neue Übungen und Trainingsmethoden kennengelernt – nicht nur mit Kettlebells.

Die Rückmeldungen waren durchweg sehr positiv, so dass ich mich auf das nächste Level 2-Seminar schon freue, bei dem es übrigens noch einige freie Plätze gibt (Voraussetzung ist die Level 1-Ausbildung).

Neue Ausbildungen zum D.V.R.T.-Trainer (Sandbag)

Vermehrt erhalte ich Anfragen nach Sandbag-Fortbildungen bzw. einer Ausbildung zum zertifizierten “Sandbag-Trainer”.

Josh Henkin, der Neuzeitpionier des Trainings mit Sandbags, kommt im Dezember noch mal nach Deutschland, um mit mir als Co-Trainer seine Level 1 und Level 2 Ausbildung anzubieten.

Termine: Do., 13.12.12 (Level 1) und So., 16.12.12 (Level 2)

Ort: München

Informationen zu den Inhalten gibt es hier: D.V.R.T. (TM) mit Josh Henkin

Zur Anmeldung geht es hier: Ausbildung im D.V.R.T. (TM) System