15 min täglich oder 90 min pro Woche als Minimum

Diesen Artikel habe ich in der Ärztezeitung gefunden:

ZHUNAN (eis). Etwa 15 Minuten körperliche Bewegung täglich oder 90 Minuten in der Woche sind offenbar ein Minimum, um gesundheitlich davon zu profitieren.

 

Forscher in Taiwan haben eine Bevölkerungsgruppe von 416.000 Menschen über acht Jahre lang nachverfolgt (Lancet 2011; online 16. August).

Im Vergleich zu Menschen ohne nennenswerte körperliche Aktivität war die Lebenserwartung bei 15 Minuten täglicher Bewegung um 3 Jahre verlängert und das Sterberisiko um 14 Prozent reduziert. Für jede Viertelstunde Bewegung täglich nahm das Sterberisiko um zusätzliche vier Prozent ab.

 

Anmerkung:

Das sollte doch wenigstens zu schaffen sein – oder?

90 Minuten sind gerade mal etwa 1 % der gesamten Wochenzeit (eine Woche hat 168 Stunden).

Wer bessere Ergebnisse und mehr vom Leben haben möchte, der macht einfach noch mehr, wie in meinen Beiträgen hier beschrieben (siehe Archiv).

 

Drei hocheffektive Trainingseinheiten à 20 bis 30 Minuten Dauer lassen sich z. B. ideal mit Kettlebells und/oder Sandbags gestalten (klick auf die Links für detaillierte Anleitungen).

 

Hier gibt es ein sehr effektives komplettes Fitnesskonzept, das OHNE Gewichte oder Trainingsgeräte auskommt und nur 15 Minuten pro Tag dauert.

 

Im Urlaub kann man gerne mal weniger machen

Nach drei Wochen Schreibabstinenz melde ich mich gut erholt zurück.

In der Zeit war ich u. a. eine gute Woche in der Sonne auf Formentera, wo ich mich prima erholen konnte.

Mein “Regenerationsprogramm” sah u. a. wie folgt aus:

Vor dem Frühstück ca. 50 min Bewegung, davon ca. 30 min lockeres Joggen und ca. 20 min Joint Mobility am Strand.

Moderate aerobe Belastung wie Walking oder Jogging hilft im Nüchternzustand (also morgens vor dem Frühstück), die Insulinsensitivität der Leber zu verbessern und diese zu entfetten. Nicht, dass ich eine Fettleber hätte, aber schaden tut es auch nicht.

Erschreckend ist jedoch, dass bereits jedes dritte Kind übergewichtig ist und jedes dritte adipöse (fettleibige) Kind schon eine Fettleber hat. (LUDWIG, D.: Childhood Obesity – The Shape of Things to Come, N Engl J Med 357, 23, 6 2007)

Hier ist es wichtig, dass die Anstrengung leicht bis mittel sein sollte, sonst könnte der Körper eher die wertvollen Eiweiße als Energielieferant verwenden und das wollen wir ja nicht.

Morgens u. abends habe ich nach Herzenslust ohne Regeln gegessen, denn es gab ein sensationelles Buffetangebot. Mittags nur etwas Obst u. evtl. noch ein paar Nüsse (durch das Riesenfrühstück war kaum Hunger vorhanden).

Tagsüber am Strand liegen, lesen, schwimmen, ca. 45-60 min schnorcheln (also moderate Aktivität) oder die Insel erkunden.

Eigentlich wollte ich mehr trainieren, aber letztendlich kam doch nur eine nennenswerte Trainingseinheit auf einem Spielplatz heraus. Und ein paar Klimmzüge zwischendurch zähle ich nicht als Trainingseinheit.

Nach dem Urlaub ging es dann aber wieder mit regelmäßigem Training und überwiegend (d.h. zu ca. 90 %) besserer Ernährung weiter. Ein Urlaub ist zum Erholen da, außer, man hat einen Aktivurlaub gebucht.

Solange man anschließend wieder auf den Pfad der Gesundheits- u. Fitnesstugend zurückfindet, kann man es im Urlaub gerne mal ruhig angehen lassen.

Barfuß, “Barfußschuhe” oder Socken?

Nach meinen Barfußartikeln in der vergangenen Zeit, stellt sich für viele die Frage, was denn jetzt zu empfehlen ist.

Barfuß ist (noch) nicht sehr gesellschaftsfähig und man kann sich je nach Untergrund auch verletzen. In der kalten Jahreszeit kann es zudem unangenehm sein, wenn die Füße frieren.

Schuhe können den Bewegungsablauf verändern und die Füße schwach und unbeweglich machen.

Auch sogenannte barfußähnliche Schuhe verändern je nach Ausführung dennoch häufig den Bewegungsablauf, schaffen aber schon mal mehr Beweglichkeit und einen besseren Trainingsreiz für die Füße.

Socken könnten einen Kompromiss darstellen, denn sie halten die Füße warm und das natürliche Gangbild bleibt erhalten. Allerdings geht dabei häufig die Schutzwirkung vor scharfkantigen Untergründen verloren.

Eine sehr interessante, witzige und praktische Lösung könnte die “SWISS PROTECTION SOCK” sein, die ich kürzlich gefunden habe (roten Link anklicken). Sie bietet alle Vorteile einer Socke plus freier Zehenbeweglichkeit und hat eine dünne Sohle, die vom TÜV auf Schnittfestigkeit geprüft wurde. Vielleicht wäre das ja etwas. Zumindest geht einem dann im Bekanntenkreis nie der Gesprächsstoff aus 😀 Durch einen Klick auf das folgende Bild können Sie sich die Sache genauer ansehen.

Kettlebells – ideal für Frauen

Meine Erfahrungen bei der Betreuung von Frauen zeigen, dass sie entweder tatsächlich häufig noch weniger Zeit für ein Fitnesstraining haben als Männer oder sich durch das Verantwortungsgefühl gegenüber Beruf und Familie einfach noch weniger Zeit herausnehmen.

Jede zweite Frau in Deutschland macht keinerlei Sport.

Doch was passiert mit dem Beruf und der Familie, wenn die Frau aufgrund dieser Belastung plötzlich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so “funktioniert”, wie sie sich das vorstellt, weil sie sich zu wenig um sich selbst gekümmert hat?

Das könnte sogar beinahe als verantwortungslos bezeichnet werden. Für Männer gilt das natürlich ebenso.

Was macht die Karriere oder was haben Ihre Lieben davon, wenn Sie aus Krankheitsgründen ausfallen oder einen Burnout erleiden?

Aus diesem Grunde behelfen sich z. B. viele Frauen, indem sie morgens früher aufstehen und als erste Tat des Tages einmal nur sich denken, was ich sehr empfehlen kann.

Zu dieser Zeit ist die Welt noch in Ordnung, die Kinder schlafen und das tägliche Chaos mit den vielen spontanen Dingen, die einem die Planung der wichtigen Trainingseinheit vermiesen kann, kommt erst später.

Probieren Sie es aus: Nach spätestens zwei bis drei Wochen Eingewöhnungszeit werden Sie feststellen, dass Sie mit mehr Energie in den Tag starten, Ihr Körper fitter wird und Sie insgesamt zufriedener werden, weil Sie den ganzen Tag über wissen, dass Sie heute schon etwas sehr Wichtiges für sich getan haben, das Ihnen keiner mehr nehmen kann.

Es kann einfach nichts mehr dazwischen kommen. Sie werden ausgeglichener und leistungsfähiger, was Ihnen Ihr immer fitter werdener Körper schon bald mitteilen und zeigen wird.

Mit einer zumindest moderaten Umstellung der Ernährungsgewohnheiten auf eine Kost, die weniger Zucker, Getreide und Kartoffeln enthält, dafür viel mehr Gemüse und Eiweiß, werden auch bald die ersten unerwarteten Komplimente kommen. Dann können Sie stolz sagen, dass Sie “heimlich trainieren”.

Das Training mit Kettlebells wäre eine von mehreren guten Möglichkeiten, um zeiteffizient zu trainieren.

Langsam, aber sicher, entdecken immer mehr Frauen, dass Kettlebelltraining ihren Wünschen nach Gesundheit, Körperformung, Rundumfitness und einem allgemein besseren Körpergefühl sehr entgegenkommt. Dies liegt sicherlich an der Kombination aus kurzen Trainingszeiten und der hohen Effektivität.

Vorbei sind die langweiligen 45-60 min auf den Cardiogeräten, bei denen man häufig das Handtuch über das Display legt, um nicht sehen zu müssen, wie lange dieses dröge Training noch dauert.

Vorbei sind auch die langweiligen “Sitzungen” auf den öden Trainingsmaschinen im Fitnessstudio, denn nun wird der ganze Körper als Einheit in jede Bewegung mit einbezogen.

Endlich ist eine Traingsmethode zur Hand, die Zeit spart, viel Spaß macht, sehr viele Kalorien verbrennt, den Körper strafft und dabei die Kraft, die Ausdauer und die Beweglichkeit verbessert.

Schon nach kurzer Zeit können Sie sich besser und effizienter bewegen und fühlen sich wohler. Dies sind wohl auch mit die Hauptgründe dafür, dass Frauen zwischen 40 und 55 Jahren in den USA eine der am schnellsten wachsenden Fangruppen von Kettlebells sind.

Gerade hatte ich acht Frauen im Seminar, die sich anschließend ebenfalls begeistert geäußert haben.

Hier sind einige ihrer Rückmeldungen:

“Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Hat viel Spaß gemacht, super Erklärungen und sehr fundierte Anleitung. Gute Pausenzeiten und eine gute Belastung. Danke.” Sara Schwartz

“Ich wollte Verbesserungsvorschläge für meine Bewegungen. Die wurden voll erfüllt. Endlich habe ich gelernt, wie ich meine Schultern halten soll! Ein super Training!” Sandra Geid

“Meine Erwartung hinsichtlich einer Einführung in die Trainingsmethdoe hat sich voll erfüllt. Ich kann nur empfehlen, das Seminar in jedem Fall auch zu besuchen. Danke, es war sehr intensiv und informativ.” Heide Stoll

“Durch dises Seminar merkt man ganz genau, wo man muskuläre Schwächen und Dysbalancen hat.” Veronika Pabsch

“Das Seminar hat mir sehr gut gefallen. Die beiden Referenten haben gut harmoniert. Schön, dass viel korrigiert und geschaut wurde.” Jana Feldhaus

“Werde meinen Freundinnen erzählen, dass sie unbedingt teilnehmen sollen. Super!” Iris Schaak

“Meine Erwartungen wurden komplett erfüllt. Gute Methodik. Ich werde Dich immer wieder gerne weiterempfehlen.” Danielle

Meine Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass sich einige Frauen zunächst nicht so an die Kugelhanteln herantrauen, aber sofort Feuer und Flamme sind, sobald sie das Training damit einmal ausprobiert haben.

Hier können Sie schnell und sicher den Umgang mit Kettlebells erlernen:

a) im  Seminar (wie die Frauen oben): www.kettlebell-fitness.de/seminare

b) per DVD: www.kettlebelldvd.de

c) über ein 12-wöchiges Online-Trainingsprogramm mit knapp drei Stunden an detaillierten Videoanleitungen: Info u. Anmeldung über info@healthconception.de.

Bluthochdruck in nur 6 Monaten beseitigt

Kürzlich habe ich wieder eine besonders schöne Erfolgsgeschichte eines Klienten erhalten, den ich ein gutes halbes Jahr lang betreuen durfte. Sie zeigt wieder einmal, dass man selbst sein bester Arzt sein kann, wenn man es nur dringend genug will.

Markus Klein musste 20 Jahre lang täglich ein Medikament gegen Bluthochdruck einnehmen. Diese Erkrankung ist leider sehr weit verbreitet und allein in Deutschland nehmen erschreckend viele Menschen Bluthochdruckmedikamente ein, obwohl diese meistens unschöne Nebenwirkungen haben.

Diese teuflische Erkrankung wird anscheinend von den wenigsten ernst genommen, denn “dafür nehme ich doch meine Tablette ein”. Bluthochdruck ist einer der größten Killer der Menschheit und für unzählige Todesfälle mit- oder hauptverantwortlich.

Zur Erinnerung: Etwa jeder zweite Deutsche stirbt an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Wie wird ein zu hoher Blutdruck definiert? Die Medizin gibt hier verschiedene Stufen vor, aber letztendlich ist alles zu hoch, was in Ruhe über 120/80 mmHg liegt.

“Ja, aber wer hat das schon?”, mögen jetzt einige denken. Darauf meine Antwort: Richtig, deshalb sind leider auch unglaublich viele Menschen krank bwz. haben eine ernsthafte Regulationsstörung im Körper, denn gesund ist das ganz und gar nicht.

“Der Bluthochdruck macht alles kaputt” sagte mir schon mein Medizinprofessor an der Universität. Besonders gefährlich ist der Schaden, den ein zu hoher Blutdruck in den kleinen Blutgefäßen im Gehirn, im Herz und in den Nieren verursacht.

Und es kommt ja noch schlimmer. Wenn sich dann noch weitere gesundheitliche Risikofaktoren hinzu gesellen, wie z. B. Übergewicht (60 % der Männer und jede zweite Frau sind betroffen), Rauchen, Bewegungsmangel, Insulinresistenz (die Dunkelziffer ist hier atemberaubend hoch, ohne dass die Betroffenen davon wissen) oder eine niedriggradige Entzündung im Körper (auch hier ist die Dunkelziffer erschreckend hoch, ohne, dass die Betroffenen das merken), dann addieren sich diese Risikofaktoren nicht, sondern sie potenzieren sich.

Doch das muss alles nicht sein und ist in den meisten Fällen selbst verschuldet durch den gewählten Lebensstil, welcher sich jedoch jederzeit ändern lässt. Die bekannten Zivilisationserkrankungen sind also weitestgehend selbstgemachte Seuchen.

Aber nun zurück zu Markus. Nach einer Umstellung des Lebensstils konnte er den seit 20 Jahren bestehenden Bluthochdruck in nur 6 Monaten komplett beseitigen. Hier ist seine E-Mail:

“Zu Beginn des Trainings Anfang Januar habe ich im Fragebogen als Ziel unter anderem auch eine Senkung des Blutdrucks angegeben.

Vor über 20 Jahren wurde bei mir Bluthochdruck diagnostiziert. Seitdem musste ich täglich ein Medikament einnehmen. Nicht gerade niedrig dosiert.

Nachdem ich nun seit Anfang des Jahres Deine Vorgaben zu Training und Ernährung (mal mehr, mal weniger) erfülle und meinen Lifestyle dementsprechend umgestellt habe, hat sich mein Blutdruck stark gesenkt!

Bei einem Check-up im Mai wurden nicht nur optimale Blutwerte festgestellt, sondern sogar ein Blutdruck, der mit Medikament zu niedrig war.

Nun habe ich auf Anraten meines Arztes die Tablette für 3 Wochen einfach weggelassen… Danach nochmal eine 24-h-Messung.

Ergebnis: KEINE ANZEICHEN FÜR BLUTHOCHDRUCK SICHTBAR!!!

VIELEN DANK!!!”

Ich gratuliere nochmal nachträglich zu dieser tollen Gesundheitsleistung. Wie sah das Programm aus? Nun, an erster Stelle wurde eine Ernährung umgesetzt, die vor allem aus reichlich Wasser, viel Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Eiern, Nüssen und Ölen bestand. Getreideprodukte, Kartoffeln, Reis, Zucker und Alkohol wurden deutlich reduziert.

Das Training enthielt kein moderates Ausdauertraining nach der Dauermethode, wie es die alten Lehren immer empfohlen haben, sondern bestand vor allem aus intensivem Kraft- und Intervalltraining mit dem eigenen Körpergewicht und nach drei Monaten kam dann noch Kettlebelltraining mit hinzu.

Zeitaufwand: Meistens 3 x pro Woche à ca. 45-55 min, also weniger als 2 % der Zeit einer gesamten Woche.

Ansonsten wurde allgemein mehr Bewegung im Alltag integriert.

Das ist schon alles. Natürlich stieg parallel dazu enorm die Kraft, die Ausdauer und das Körperfett wurde deutlich reduziert.

Prinzipiell lässt sich diese Vorgehensweise bei sämtlichen Zivilisationserkrankungen erfolgreich sowohl präventiv als auch therapeutisch einsetzen. Betroffene sollten sich vorher mit ihrem Arzt absprechen.

Hallo Till,
Zu Beginn des Online-Coachings bzw der Trainings-Studie Anfang Januar habe ich in den Fragebogen als Ziel unter Anderem auch eine Senkung des Blutdrucks angegeben.
Vor über 20 Jahren wurde bei mir Bluthochdruck diagnostiziert. Seitdem musste ich täglich ein Medikament einnehmen. Nicht gerade niedrig dosiert.
Nachdem ich nun sein Anfang des Jahres Deine Vorgaben (Fitness-Studie, Online-Coaching) zu Training und Ernährung (mal mehr, mal weniger) erfülle und meinen Lifestyle dementsprechend umgestellt habe hat sich mein Blutdruck stark gesenkt!
Bei einem Check-up im Mai wurden nicht nur optimale Blutwerte (wie ich Dir damals schon berichtet habe) festgestellt sondern sogar ein Blutdruck der mit Medikament zu niedrig war.
Nun habe ich auf Anraten meines Arztes die Tablette für 3 Wochen einfach weggelassen…
Danach nochmal eine 24-h-Messung. Ergebnis: KEINE ANZEICHEN FÜR BLUTHOCHDRUCK SICHTBAR!!!

Neue Seminartermine bis zum Jahresende online

Ich habe meine Seminartermine bis Ende 2011 aktualisiert.

Aufgrund der großen Nachfrage wurde u.a. am 12./13. November noch ein weiteres Kettlebell-Instructor-Seminar eingerichtet.

Zur Erinnerung für alle Interessenten: der Fitnesstest wurde abgeschafft, aber die Technikprüfungen erfordern auch eine gute Fitness.

Hier geht`s zu den Seminarterminen: www.kettlebell-fitness.de/seminare

Aufgrund der hohen Nachfrage ist eine frühzeitige Anmeldung zu empfehlen, sonst sind die Plätze vergeben. Das ist kein Hype, sondern Realität. Derzeit machen wir die Seminare schon zu zweit, um noch mehr Teilnehmer aufnehmen zu können, aber die Halle ist dennoch regelmäßig voll.

Hier sind einige der unzähligen Rückmeldungen bisheriger Teilnehmer nachzulesen: www.kettlebell-fitness.de/referenzen

Hier sind Rückmeldungen bisheriger Teilnehmer der Instructor-Ausbildung zu finden: www.kettlebell-fitness.de/ausbildung/teilnehmerfeedback

Neues “Functional Training”-Programm ist online

Viele meiner Artikel richten sich an Trainingsanfänger, -einsteiger und leicht fortgeschrittene Fitnesssportler.

Da ich aber auch viele Leser habe, die bereits gut trainiert sind, haben sich die letzten Artikel mehr an diese Zielgruppe gerichtet.

Nun habe ich endlich ein Trainingsprogramm für Fortgeschrittene zusammengestellt, welches neben der häufig gewünschten Körpertransformation sämtliche Bereiche der allgemeinen Athletik verbessert (Kraft, Schnelligkeit, Korrdination/Agilität, Beweglichkeit, Ausdauer) und sehr abwechslungsreiche Workouts aus dem Bereich des “Functional Trainings” beinhaltet.

Dieses Mal verzichte ich bewusst auf große Werbeankündigungen.

Das Programm ist so wie es ist sehr effektiv, wie mir alle, die es bisher testen durften, bestätigt haben. Natürlich habe ich es auch selbst ausgiebig ausprobiert und immer wieder verfeinert.

Ab sofort ist das neue Trainingsprogramm “Mission: Full Body Power” erhältlich.

Hier gibt es mehr Informationen samt Trailer: www.fullbodypower.de.

Alternative Übung für die drückenden Oberkörpermuskeln

Nachdem ich in den letzten Artikeln einige alternative Übungen zur Verbesserung der Zugkraft vorgestellt habe, darf natürlich auch die Gegenspielermuskulatur nicht zu kurz kommen.

Typische drückende Übungen sind Liegestütze und Bankdrücken sowie das Überkopf- und Handstanddrücken in sämtlichen Varianten.

Die folgende Übung kombiniert das horizontale und vertikale Drücken und stellt gleichzeitig eine gute Rumpfstabilisationsübung dar. Auch sie ist eher etwas für Fortgeschrittene, da sie eine hohe Rumpfspannung und eine gute Kraft und Stabilität im Schultergürtel erfordert, um im Lendenwirbelsäulenbereich nicht “einzubrechen”.

Faustregel: Wer diese Übung im unteren Rückenbereich spürt, der hat zu wenig Bauch- und Pospannung aufgebaut oder ist einfach noch nicht bereit dafür und sollte unbedingt zunächst auf einfachere Übungen ausweichen (z. B. Front- und Seitstütz oder Liegestütze, welche ebenfalls nie im unteren Rücken zu spüren sein sollten).

Sehr Fortgeschrittene können am Anfang und/oder am Ende der Bewegung jeweils einen oder mehrere Liegestütze bzw. eine oder mehrere Wiederholungen des Handstanddrückens ausführen.

Zwei Griff- und Zugkraftübungen für Fortgeschrittene

Im Trainingslager in Österreich haben wir diverse Oberkörperübungen trainiert, die u. a. die Zug- und Griffkraft verbessern und dem Körper neue Trainingsreize geben. Nebenbei bringen andere Übungen immer wieder neuen Schwung und Abwechslung ins Training.

Zwei der Übungen möchte ich heute kurz vorstellen, wobei sie nur für fortgeschrittene Fitnesssportler geeignet sind.

1. Das Peg Board

Ein Peg Board habe ich noch zu Studienzeiten im alten Kraftraum der Uni kennengelernt. Im Prinzip verbindet es statische mit dynamischen Kraftübungen. Meist ist es ein Brett mit vielen Löchern, an dem man mittels zweier Holzstifte herum klettert (hoch, runter, seitlich) – eine sehr kraftbetonte Trainingsform.

Nun habe ich mich mal wieder kurz an einer Variante versucht, an der man seitlich “hangelt” und kam immerhin schon besser zurecht als Mitte Juli bei einem anderen Seminar. Verglichen mit Jürgen Reis, der hier vier Bahnen geschafft hat, bin ich jedoch bei dieser Disziplin ein kleines Licht.

Auf Youtube müsste es etliche Bauanleitungen für Peg Boards geben, falls sich jemand eines basteln möchte.

2. Seilchen schüttel Dich

Dies ist eine Partnerübung am Seil, die aufgrund ihrer Intensität recht kurz ausfällt. Ein Partner klettert an einem Seil hoch und fixiert die gebeugten Arme am Körper. Dann greift der Partner das Seilende und bringt es zum Schwingen, zieht, reißt und schüttelt daran (zunächst vorsichtig beginnen!). Der hängende Partner muss sich möglichst lange halten und rechtzeitig “Stop” rufen, wenn er sich nicht mehr länger halten kann.

Hierbei wird eine sehr hohe Körperspannung im Rumpf und in den Schultern aufgebaut, aber auch die Griffkraft wird sehr gefordert. Zum Einstieg bietet sich eine Turnhalle mit einer dicken Weichbodenmatte darunter an. Ansonsten sollte man zu Beginn nicht zu weit heraufklettern, da die Gefahr einer Verletzung durch Herabfallen zu groß ist.

Die Fitness-Lösung

Mein Kollege Sven Platte hat gerade ein interessantes Buch herausgebracht, das in vielen Dingen ganz meiner Philosophie entspricht.

Es enthält effektive Kurztrainingsprogramme, die sich ohne Geräte prima zu Hause und unterwegs durchführen lassen.

Ich würde zwar die Übung Crunches in den Programmen gegen den Frontstütz (Plank) tauschen, was natürlich problemlos möglich ist, aber sonst eignen sich die Programme vor allem bestens für (Wieder-) Einsteiger,  Anfänger und “Senioren”, die endlich wieder körperlich fit werden wollen.

Das Buch heißt “Die Fitness-Lösung” und ich kann besonders den theoretischen Teil sehr empfehlen, der sich intensiv mit dem in vielen Programmen vernachlässigten, aber enorm wichtigen Thema Motivation und mentale Einstellung befasst.

Im Buch werden viele gute Strategien beschrieben, die das Risiko des Scheiterns durch eine mangelhafte mentale Einstellung zum Thema von Beginn an stark reduziert.

Sven ist Mediziner, Autor und Fachmann im Bereich Fitness und Ernährung. Gestern hat er sein neues Buch “Die Fitness- Lösung – wie Du Dich schnell, effektiv, kostengünstig und ohne Geräte zu Hause gesund und schlank trainierst” veröffentlicht.

Ich hatte netterweise schon vorher die Gelegenheit, mir das Werk anzusehen.

Bis zum 1. September gibt es einen günstigeren Einführungspreis.

Hier geht`s zum Buch: Die Fitness-Lösung.
(roten Link anklicken)