Die meisten scheitern beim Abnehmen, weil sie das nicht machen… – Teil 3 von 5

Im vorherigen Teil dieser Serie ging es um die genauere Analyse deiner konkreten Ausgangssituation (Wo genau stehst du auf deiner “Reisekarte”?).

In diesem dritten Teil der Beitragsserie setzen wir den Prozess der Markierung unserer Position auf der Karte fort, damit wir uns ein möglichst klares und genaues Bild davon machen können, von wo aus wir unsere Reise beginnen.

 

Denke daran, dass dies eine VITALE Komponente ist, wenn du von dort, wo du bist, dorthin gehst, wo du am liebsten wärst, denn ohne die WAHRHEIT dessen zu kennen, was WIRKLICH in deinem Leben geschieht, wird jede Annahme, jedes Urteil und jede Entscheidung, die du triffst, aus der Reihe tanzen, was bedeutet, dass du, egal wie viel Zeit, Mühe und Ressourcen du investierst, um Fortschritte zu erzielen, wahrscheinlich nicht dort landen wirst, wo du es am meisten hoffst.

 

Aufdecken, was nicht funktioniert

 

Der Prozess ist ziemlich einfach (wie es die meisten wirklich kraftvollen und transformativen Ansätze sind).
Er kommt in zwei Teilen…

 

Erster Teil

 

Wenn du denselben Lebensbereich wie in der letzten Mission benutzt, also dein Selbstbild, dein körperliches Erscheinungsbild oder deine Gesundheit, dann frage dich: “Was funktioniert in diesem Bereich nicht und warum?“

Das klingt nicht nach viel, oder?

Aber die Frage ist WIRKLICH mächtig…, vor allem, wenn man tief eintaucht, um sie wahrheitsgetreu und mutig und mit so vielen Details zu beantworten, wie man in der Lage ist.

Hier kommt es darauf an, deine Antworten SPEZIFISCH zu formulieren, damit es keine Unklarheiten oder Ungenauigkeiten gibt.

 

Also, lass uns das noch etwas weiter aufschlüsseln, damit klar ist, wie man sich der Sache annähert, und dann gebe ich dir ein Beispiel dafür, wie sie beantwortet werden kann, okay?

 

Betrachten wir zunächst die erste Hälfte der Frage “Was funktioniert in diesem Bereich nicht?“

  1. Beginne mit einer Beschreibung der allgemeinen Kategorie, zu der die “nicht funktionierende Erklärung” gehört.
  2. Dann werde SPEZIFISCH über die Sache, die nicht funktioniert (wenn es in der Kategorie mehr als eine Sache gibt, dann sprich sie einzeln an).

 

Zum Beispiel kannst du sagen:

“Was für mich in Bezug auf mein körperliches Erscheinungsbild [KATEGORIE] nicht funktioniert, ist meine Abhängigkeit von und die Verteidigung gegen Süßigkeiten in meinem Leben [SPEZIFISCHE DINGE], weil…”

 

Als nächstes kommt der WARUM-Teil der Frage…
Mach WIRKLICH genaue Angaben zu den GEFÜHLEN, die diese Sache, die nicht funktioniert, in deinem Leben erzeugt. Mit anderen Worten, was es dich WIRKLICH kostet, solange du es in deinem Leben tolerierst.

 

“… denn es führt dazu, dass ich nicht nur älter aussehe und mich älter fühle, als ich bin, sondern es beeinträchtigt auch meine Leistung und Funktionsfähigkeit und das führt dazu, dass ich mich wie ein Versager fühle. Ich habe das Gefühl, dass ich mir selbst gegenüber nicht mehr integer bin und dass ich andere auch enttäusche”.

 

Versuchen wir ein anderes Beispiel:

“Was in Bezug auf meine Beziehung zu meinem Partner [KATEGORIE] nicht funktioniert, ist die scheinbar ständige Tendenz, miteinander zu streiten und Fehler aneinander zu finden [SPEZIFISCHE ANGABE], weil ich das Gefühl habe, dass wir nicht mehr zusammen sind und dass wir uns immer weiter voneinander entfernen. Ich habe das Gefühl, dass jeder von uns so viel Zeit und Energie darauf verwendet, dem anderen das Gegenteil zu beweisen, dass wir die Liebe nicht mehr so empfinden wie früher und das macht mir Angst, weil ich fürchte, dass wir entweder daran zerbrechen oder schlimmer…, dass wir für immer darin gefangen sein werden!

 

Siehst du, wie es funktioniert?
Kannst du auch sehen, dass du Beweise sammelst und einen Fall dafür aufbaust, warum die Dinge, die nicht funktionieren, dir wehtun, dir schaden und dir Schmerz und Leid zufügen?

Hier geht es darum, real und roh zu werden und die Wahrheit über die KOSTEN zu sagen, dies zu tolerieren und mit dem fortzufahren, was in deinem Leben nicht funktioniert, um das Ergebnis zu erzielen, zu dem du am liebsten kommen möchtest und um das Gefühl zu haben, wie du dich am liebsten fühlen würdest.

 

Wichtig!

Hier geht es NICHT darum, mit dem Finger zu zeigen, Schuld zuzuweisen oder über dich selbst oder andere zu meckern.
Es ist wichtig, dass du diese Übung als Beobachter und nicht als Richter, Geschworener und Henker angehst und dass du vermeidest, Drama dorthin zu bringen, wo es nicht nötig und nicht hilfreich ist.

Halte an den Daten fest und beantworte einfach die jeweilige Frage, so ehrlich und mutig, wie du kannst.

 

Zweiter Teil

 

Jetzt, da du weißt, was nicht funktioniert und warum, entscheide SPEZIFISCH, womit du mit sofortiger Wirkung aufhören wirst, was der Zweck des Aufhörens ist und was du dir davon erhoffst.

 

Nehmen wir als Beispiel das, was bei deinem körperlichen Erscheinungsbild nicht funktioniert:

“Was bei mir in Bezug auf mein körperliches Erscheinungsbild [KATEGORIE] nicht funktioniert, ist meine Abhängigkeit vom und die Abwehr gegen Süßigkeiten in meinem Leben [SPEZIFISCHE ANGABE], weil sie dazu führen, dass ich nicht nur älter aussehe und mich älter fühle, als ich bin, sondern auch meine Leistung und Funktionsfähigkeit beeinträchtigt und das führt dazu, dass ich mich wie ein Versager fühle. Ich habe das Gefühl, dass ich mir selbst gegenüber nicht mehr integer bin und dass ich auch andere enttäusche…”

 

 

Lass uns hinzufügen…
“Deshalb habe ich beschlossen, [WAS du AUFHÖRST zu tun] für drei Monate mit dem Naschen ganz aufzuhören, damit [ZIEL] ich nicht nur meine Energie, Vitalität und Leistung steigern kann, sondern damit ich auch [HOFFNUNG] stolz auf mich sein kann und mich wieder so fühlen kann, als säße ich wieder am Steuer meines Lebens.“

 

Offensichtlich ist dies nur eine mögliche Antwort auf dieselbe Erkenntnis, was nicht funktioniert, also nimm dieses Beispiel nicht als eine Art Entscheidung, die DU treffen solltest, sondern stütze DEINE Entscheidung darüber, was du nicht mehr tun solltest, auf das, von dem du weißt, dass DU es in deinem Leben brauchst.

 

Sei dir nur bewusst, dass es oft die Tendenz gibt, Wege zu rechtfertigen und zu rationalisieren, um Dinge, die in unserem Leben nicht funktionieren, auf irgendeine Weise zu erhalten, also halte Ausschau danach, okay?

 

Schließlich…, wenn Du dich damit befasst hast, was dich aufhält und was du wiederum aufhalten wirst, finde einen Weg, deine Entdeckungen zum Leben zu erwecken:

 

1.) Führe ein Gespräch mit jemandem, dem du vertraust, über das, was dir bewusst geworden ist und was du beschlossen hast. Beschreibe, wie du zu diesem Bewusstsein gekommen bist, wie du dich dabei gefühlt hast und was du dagegen unternehmen wirst.

 

Beachte, dass ich DU gesagt habe.
Bitte niemanden, sich zu ändern oder sich in irgendeiner Weise anzupassen, um dieser Herausforderung zu begegnen, sondern erkläre einfach, was DU in Zukunft tun wirst.

 

2.) Führe einen Aktionsschritt bezüglich einer der Sachen aus, die du beschlossen hast, zu stoppen.

Wenn du dich im obigen Beispiel entschieden hast, drei Monate lang nichts Süßes zu naschen und du immer noch Süßigkeiten im Haus hast, dann solltest du sie entweder loswerden oder (wenn es dich beleidigt oder dir widerstrebt, sie in die Mülltonne zu schütten und Geld zu verschwenden) sie irgendwo außer Sichtweite, außer Reichweite und außerhalb deiner Gedanken hinstellen als physisches Zeichen deiner Entschlossenheit und deines Engagements für den neuen Ansatz, den du verfolgen wirst.

 

Das war’s!

 

Ich weiß, es SCHEINT viel zu sein, aber die Aufgabe ist nicht so groß, wie du denkst.
Gehe einfach ein Thema, eine Frage, einen Abschnitt nach dem anderen an und gib ihr deine vollständigste und wahrheitsgetreueste Antwort.

 

Man kann nur überwältigt oder gestresst werden, wenn man vergisst, einfach die “verdammte” Frage zu beantworten.
Vergiss das also nicht, okay?

 

Und achte wirklich darauf, was die Frage ist, die dir hier gestellt wird… “Was wirst du aufhören zu tun?” im Gegensatz zu “Was wirst du anfangen zu tun?“

 

Es ist eine wichtige oder sogar VITALE Unterscheidung, denn zu stoppen, was das Problem verursacht, bedeutet, dass man das Problem verringert oder beseitigt, während etwas Neues zu beginnen nicht nur die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass man überwältigt wird, sondern möglicherweise nicht einmal die Ursache beseitigt.

 

Und solange die Ursache besteht, MUSS auch das Problem weiter bestehen.
Ursache und Wirkung, richtig?

 

Denke daran, was wir hier tun, ist, die Bremsen zu lösen, anstatt zu versuchen, Wege zu finden, das Gaspedal zu treffen.
Ergibt das einen Sinn?

 

Dann leg los! 🙂

Viel Erfolg, du kannst das!

 

Wenn du möchtest, dass ich dich bei diesem Prozess unterstütze, dann melde dich per E-Mail an info@tillsukopp.de, damit wir gemeinsam besprechen wie ich dir am besten helfen kann.

 

Dr. Till Sukopp 

Die meisten scheitern beim Abnehmen, weil sie das nicht machen… – Teil 2 von 5

Im ersten Teil dieser Serie ging es um Übergewicht allgemein sowie die gesundheitlichen und psychischen Folgen.

Im zweiten Teil geht es um grundsätzliche Vorüberlegungen, Planungen und erste konkrete Aktionsschritte, um den Körperfettanteil dauerhaft zu reduzieren.

 

52 bis 61 Prozent der Menschen, die Rat oder Hilfe bei mir suchen, wollen ihr Körpergewicht reduzieren.

Dabei geht es nicht um fünf bis 10 Kilogramm, sondern um durchschnittlich 15,5 Kilogramm!

 

Mit welcher Abnehmrate bzw. Abnehmdauer sollte man rechnen?

 

Die Geschwindigkeit der möglichen Gewichtsreduktion ist von vielen Faktoren abhängig, u.a. vom Körperfettanteil, dem Stoffwechsel- und Hormonzustand, der Stressbelastung, der emotionalen Situation, der Schlafhygiene und von den angewandten Aktionsschritten bei der praktischen Umsetzung.

Im Durchschnitt kann man pro Woche etwa 0,125 bis 2,5 Kilogramm an Körpergewicht verlieren.

Da dieser Bereich sehr groß ist, kann man besser planen, wenn man die mögliche Abnehmrate in Prozent des Körpergewichts errechnet.

Gerade zu Beginn eines Abnehmprogramms und mit einem höheren Körpergewicht kann man meist auch mehr und schneller Gewicht verlieren.

Durchschnittlich ist ein Verlust von etwa 0,5 bis 1,5 Prozent des Körpergewichts pro Woche möglich.

Es kann also recht schnell oder relativ langsam gehen.

 

 

Entgegen vieler Aussagen ist es gerade zu Beginn eines Abnehmprogramms sinnvoll und nachhaltiger, schnell gute Erfolge im Sinne einer hohen Abnehmrate zu erzielen, da es sich sehr motivierend auswirkt und man dadurch leichter neue Gewohnheiten übernehmen kann.

 

So kannst du dir also ausrechnen, wie lange du etwa theoretisch benötigen wirst, um dein Wunschgewicht zu erreichen.

Theoretisch deshalb, weil im Alltag eigentlich immer etwas dazwischenkommt (Ausrutscher, Pausen, Urlaub, Krankheit, Vertretung bei der Arbeit, …).

 

Daher bietet es sich an bei der Errechnung einen zeitlichen Sicherheitspuffer von 20 bis 50 Prozent einzubauen, um unnötigen Stress zu vermeiden, falls der theoretisch errechnete Zeitpunkt zu schnell näher rücken sollte.

Bezüglich der Abnehmrate ist jedoch auch die aktuelle Lebenssituation zu beachten.

 

Schnelles Abnehmen sollte u.a. vermieden werden, wenn du:

  • akut krank bist (der Körper benötigt seine Energien für die Genesung)
  • eine Essstörung hast oder hattest
  • aktuell leistungsorientiert trainierst bzw. gleichzeitig sehr viel körperlich trainieren möchtest
  • geistig viel leisten musst (z. B. bei der Arbeit oder beim Lernen)

 

“Wenn ich schlank(er) bin, werde ich glücklicher sein”

 

Der Wunsch auf einen schlank(er)en Körper kann verschiedenste Gründe haben.

Letztendlich ist es aber wie beim Erwerb neuer Güter:

Man erhofft sich ein glücklicheres Lebensgefühl, wenn man das Ersehnte erreicht bzw. erworben hat.

 

Und genau da beginnt der Teufelskreis, denn schon bald nach dem Erreichen des Ziels sinkt das Glücksgefühl, da man sich an die neue Situation gewöhnt hat und man sucht nach etwas anderem, das einem dann hoffentlich das erwünschte Gefühl vermittelt.

Ich habe mal von einem sehr reichen Mann gehört, der hoffte, dass ihn der Besitz des nächsten Autos glücklicher machen würde. Wenn ich mich recht erinnere, starb er unglücklich, obwohl er bereits 52 besondere und teure Autos besaß.

 

Daher ist folgender Satz enorm wichtig, wenn man abnehmen möchte, denn er drückt das Wesentliche aus:

“Das Leben ändert sich nicht, wenn man schlank ist, sondern man muss sein Leben ändern, um dauerhaft schlank sein zu können.”

 

(Natürlich lässt sich der Satz auch auf andere Lebensbereiche oder Wünsche anwenden.)

Das bedeutet konkret, dass man sein Leben nur dann ändern kann, wenn man sich selbst ändert.

Wer dazu nicht bereit ist, ist schon von vorneherein zum Scheitern verurteilt, weil immer den äußeren Umständen, Situationen oder anderen Menschen die Schuld für die eigene Situation gegeben und damit die Macht an sie abgegeben wird.

Auf diese Weise wird man immer ein ohnmächtiges Opfer bleiben.

Sobald man aber die Selbstverantwortung übernimmt, reißt man die volle Macht wieder an sich und kann damit beginnen, das eigene Leben erfolgreich zu verändern.

Wesentliche Punkte, um das eigene Leben zu ändern

 

Um das eigene Leben zu verändern sind u.a. folgende Schritte sinnvoll:

  • der brennende Wunsch, seine Lebenssituation zu verändern
  • die Bereitschaft, die Lebenssituation zu verändern und selbst Verantwortung dafür zu übernehmen
  • die Bereitschaft zur Änderung der Denkweise, der Glaubenssätze und vielleicht sogar der eigenen Weltanschauung (“Zu welcher Persönlichkeit muss ich werden, um mein Ziel zu erreichen?”)
  • das genaue Bewusstwerden, Erkennen und Anerkennen der eigenen Situation so wie sie gerade ist (maximale Klarheit über die Situation und den Ausgangspunkt gewinnen)
  • wissen was nicht funktioniert
  • das genaue Voraberleben der gewünschten Lebenssituation durch wiederholte Imagination
  • sich verpflichten
  • vorab vielfältig gedanklich scheitern (richtig gelesen, mehr dazu in einem anderen Teil dieser Serie)
  • das Umsetzen konkreter Aktionsschritte

 

Gewinne Klarheit über deine Situation

 

Jede Reise beginnt dort, wo unsere Füße gerade stehen.
Offensichtlich, ich weiß, aber die meisten Menschen scheinen diese Wahrheit zu ignorieren, um ihre Gedanken in Richtung des entfernten Ziels oder Traums zu lenken, ohne dass jeder wirklich einen echten Blick auf seinen Startort wirft.

 

Aus diesem Grund ist ihre Reise von Anfang an “vom Kurs abgekommen”, was natürlich bedeutet, dass sie wahrscheinlich nie dort ankommen werden, wo sie am liebsten landen möchten.

 

Soldaten, die in der Aufklärung arbeiten, bekommen beigebracht, wie entscheidend wichtig es ist, den genauen, spezifischen und exakten Standort zu kennen, an dem sie stehen, bevor sie auf Patrouille gehen und sie lernen aus erster Hand, wie das Ignorieren dieser einfachen Weisheit sie und ihre Patrouille in Form von zusätzlich zurückgelegten Kilometern, zusätzlichen Blasen und entweder ganzem oder zumindest einem Misserfolg bei ihrer Mission kosten könnte, was die Mission und all die Menschen, die sich bei der Erledigung ihrer Arbeit auf sie verließen, gefährden würde.

 

Nun wird deine Reise aller Wahrscheinlichkeit nach keine potentiellen Auswirkungen auf Leben oder Tod haben, aber es besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass auch du “zusätzliche Kilometer laufen” (es dauert länger, bis du am Zielort ankommst), böse Blasen bekommen (eine schmerzhafte und unangenehme Erfahrung machen) und DEINE Mission zur Schaffung deines Traumlebens gefährden wirst, wenn du dich auf den Weg machst, ohne genau zu wissen, von wo aus du startest.

Deshalb solltest du deine Reise mit einer persönlichen Einschätzung beginnen, wo du gerade in deinem Leben stehst.

 

Der Prozess, den wir anwenden werden, ist sehr einfach, aber WIRKLICH wichtig.

 

Definiere möglichst klar den tatsächlichen emotional besetzten Grund dafür, warum du abnehmen möchtest.

Das kann ein Lebensbereich sein wie dein Gesundheitszustand, dein körperliches Erscheinungsbild oder dein Selbstbild (z.B. die Emotionen, die in dir verursacht werden, wenn du dich nackt vor einem Ganzkörperspiegel von allen Seiten betrachtest).

 

Beantworte DANACH, die folgenden 5 Fragen HANDSCHRIFTLICH, bezogen auf diesen Lebensbereich (Grund):

 

1.) Wenn du so ehrlich wie möglich wärst, wie würdest du diesen Lebensbereich beschreiben?
(Verwende einen einzigen Satz für die Beschreibung)

 

2.) Wenn du so ehrlich wie möglich wärst, wie würdest du diesen Bereich auf einer Skala von 1-10 bewerten?
(10 sind so unglaublich gut, wie du es dir nur vorstellen kannst, und 1 ist so schrecklich, wie du es dir nur vorstellen kannst)

 

3.) Warum hast du das so und nicht mit “minus eins” bewertet?
(Nehmen wir zum Beispiel an, du hast dein körperliches Erscheinungsbild mit einer 7 bewertet, warum hast du diese Zahl statt einer 6 gewählt?) Sei in deiner Antwort so spezifisch wie möglich.

 

4.) Was wäre nötig, damit dieser Bereich mit “plus eins” bewertet wird?
(Wenn du zum Beispiel dein körperliches Erscheinungsbild mit einer 7 bewertet hast, welche SPEZIFISCHEN Dinge müssten geschehen, damit du dich selbst mit einer 8 identifizieren kannst?)

 

5.) Wie fühlst du dich durch diese Beschreibung (aus Frage 1) und deine Bewertung (aus Frage 2)?
(Stecke hier keine Schläge ein. Erzähle einfach die WAHRHEIT, wie es sich anfühlt, in diesem Bereich dort zu sein, wo du dich gerade befindest.)

 

Das war’s, nur fünf Fragen.

 

Sobald du die Fragen beantwortet hast:

 

a.) Teile deine Antworten mit mir (E-Mail an info@tillsukopp.de) oder einer anderen Person deines Vertrauens mit allen relevanten Erweckungen, Takeaways, Erkenntnissen oder Aha-Enthüllungen, die sie für dich geschaffen haben.

 

Oder…

 

b.) Wenn du die vollständigen Antworten als zu persönlich empfindest, um sie zu teilen, dann fühle dich frei, einfach die Erweckungen und Erkenntnisse ohne die feineren Details mitzuteilen.

Unabhängig davon, was du mit anderen teilst, achte darauf, tief zu graben, die Wahrheit zu sagen und NICHTS vor dir selbst zu verbergen, okay?

Mach es wahr!

 

Wenn du deine Antworten oben stehen hast, höre nicht damit auf… Wir wollen schließlich nicht nur Notizbücher und Tagebücher mit unseren nabelschauenden Grübeleien füllen, oder?

 

Füge ZWEI Elemente hinzu:

 

1.) Führe ein GESPRÄCH mit jemandem, dem du vertraust, über jeden Teil dessen, was du als Ergebnis dieser Aufaben entdeckt oder realisiert hast.

 

Es kann so einfach sein wie: “Weißt du, ich habe in letzter Zeit in meinem Leben im Bereich X wirklich im Kleinen gespielt, und heute ist mir klar geworden, dass ich viel weniger glücklich damit bin, als ich dachte” oder du kannst tiefer gehen.

Der Hauptpunkt ist, dass die WÖRTER über deine Entdeckung (oder einen Teil davon) deine Lippen verlassen und heute in die Welt kommen.

 

Hinweis: Dies ist KEINE Einladung, dich selbst zu verprügeln, dich selbst zu kritisieren oder anderen die Schuld zu geben. Du musst nicht einmal anfangen, über eine bestimmte Lösung zu diskutieren.

Teile einfach die WAHRHEIT über etwas, das du bei dieser Übung herausgefunden hast, mit einer anderen Person.

 

2.) Suche nach einer Möglichkeit, mindestens einen Punkt deines oben beschriebenen Lebensbereichs um einen Wert zu erhöhen („plus eins“).

 

Du hast bereits festgestellt, was ein “plus eins” in der oben genannten Kategorie wäre, nicht wahr?

Und ja, ich weiß, dass einige dieser “plus eins”-Maßnahmen etwas Arbeit erfordern, aber wenn du wie die meisten Menschen bist, sind einige von ihnen so ziemlich SOFORT umsetzbar und wenn sie es sind…, dann handele SOFORT.

 

Und wenn du das nicht kannst, die Skala um einen Wert zu erhöhen?

Dann überlege dir einen kleinen dienlichen Aktionsschritt, um dich diesbezüglich besser zu fühlen und ins Handeln zu kommen.

Das kann der Verzehr eines (Bio-)Apfels sein, ein Spaziergang um den Block, eine frühe Bettruhe oder das Weglassen der Süßigkeiten oder Knabbersachen nach dem Abendessen.

 

Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum sich stetig zu verbessern und wenn die Schritte auch noch so klein erscheinen.

Sich zu übertreffen und darüber hinauszugehen.

 

Mach DAS, du kannst es! 🙂

Leg los!

 

Wenn du möchtest, dass ich dich bei diesem Prozess unterstütze, dann melde dich per E-Mail an info@tillsukopp.de, damit wir gemeinsam besprechen wie ich dir am besten helfen kann.

 

Dr. Till Sukopp

Die meisten scheitern beim Abnehmen, weil sie das nicht machen… – Teil 1 von 5

Übergewicht ist v.a. ein Symptom für vielfältige negative psychische und physische Einflüsse auf den Menschen.

Rund zwei Drittel (67%) der Männer und die Hälfte (53%) der Frauen in Deutschland sind übergewichtig (BMI ≥ 25 kg/m2).

 

Jeder vierte Erwachsene ist stark übergewichtig (fettleibig/adipös; BMI ≥ 30 kg/m2). Das sind 23% der Männer und 24% der Frauen.

Von den deutschen Kindern und Jugendlichen sind 15,4% übergewichtig und 5,9% fettleibig.

 

 

Taillenumfang

 

Je höher der Körperfettanteil ist, desto größer ist das gesundheitliche Risiko für eine Vielzahl an Beschwerden sämtlicher medizinischer Fachrichtungen.

Das gesundheitliche Risiko lässt sich grob und einfach mit Hilfe eines Maßbands über den Taillenumfang ermitteln.

Die Präventivmedizin empfiehlt einen maximalen Taillenumfang von 94 cm bei Männern und 80 cm bei Frauen (Taille = Mitte zwischen unterer Rippe und oberen Beckenkamm).

Darüber ist das Risiko für Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen leicht erhöht und über 102 cm bei Männern bzw. 88 cm bei Frauen ist das Risiko stark erhöht.

 

Insulin

 

Insulin ist zur Zeit einer der weltweit wichtigsten krankheitsfördernden Faktoren. Durch Bewegung und Ernährung kann man ihn jedoch gut im Zaum halten.

Insulin ist das Schlüsselhormon, das u.a. Zucker aus dem Blut in die Zellen befördert. Gelingt dies nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt, spricht man von einer Insulinresistenz.

Insulinresistenz wird auch als Prä-Diabetes bezeichnet und ist die Vorstufe zum Typ-2-Diabetes.

Eine Insulinresistenz kann u.a. dadurch festgestellt werden, dass der Nüchtern-Blutzuckerspiegel bestimmt wird. Ist dieser höher als 100-125 mg/dl Blut, kann das ein Hinweis auf eine Insulinresistenz sein.

 

Hierzu ein paar medizinische Informationen in Kürze:

  • 95 % der Menschen mit einem Bauchumfang von über 100 cm sind insulinresistent.
  • Insulinresistenz ist eine komplexe Stoffwechselstörung und ein proinflammatorischer, gefäßschädigender Zustand, häufig mit vorzeitig eintretenden, fatalen Gesundheitsfolgen.
  • Insulinresistenz ohne Diabetes erhöht das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bereits um das 2-3-fache.
  • Der Insulinresistente kann leider kaum abnehmen. Daher sollte eines der ersten Ziele darin bestehen, die Insulinresistenz zu reduzieren.
  • über 80 % der Typ-2-Diabetiker sind insulinresistent und übergewichtig.
  • Typ-2-Diabetiker + Wampe = Insulinresistenz, aber auch = Entzündungsprozesse in den Gefäßen
  • Der Blutzuckerspiegel steigt erst an, wenn schon alles „gelaufen“ ist, da die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse bereits „kaputt“ sind.
  • Aus präventivmedizinischer Sicht ist es das allerwichtigste Ziel das Bauchfett zu reduzieren. Leider kümmert sich da fast keiner drum, da es viel Aufwand bedarf und durch die u.a. insulinbedingte Trägheit erschwert wird.
  • Pro 4 kg Gewichtszunahme verdoppelt sich das Typ-2-Diabetes-Risiko.
  • Eine Gewichtsabnahme um 4 kg senkt das Typ-2-Diabetes-Risiko um etwa 60 %.
  • BMI 35 vs. BMI 21: Diabetes-Risiko ist 40-fach erhöht
  • Diabetes ist ein Lifestyleproblem auf fruchtbarem genetischen Boden.
  • Einfache Lebensstilfaktoren (moderate Ernährungs- und Bewegungsumstellung) senken das Risiko für Typ-2- Diabetes um 50-60 %.

 

Insulinresistenz reduzieren oder aufheben

 

Eine Insulinresistenz kann über eine Veränderung des Lebensstils reduziert und auch wieder ganz aufgehoben werden.

Dies geschieht vor allem über eine Ernährungsumstellung (z. B. überwiegender Konsum von Nahrungsmitteln mit niedriger glykämischer Last) und vermehrte körperlicher Aktivität, z.B. ein Ausdauertraining (zu Beginn können flotte Spaziergänge genügen).

 

Auch ein überwachtes Krafttraining alle zwei bis drei Tage mit moderater Intensität kann nach vier bis sechs Wochen die Insulinresistenz um die Hälfte senken und den Verbrauch an oralen Antidiabetika noch deutlicher.

Bei höherer Belastung werden die metabolischen Parameter noch weiter gebessert.

 

Emotionale Folgen von Übergewicht

 

Übergewicht kann mit verschiedensten negativen Emotionen verbunden sein.

Möglich sind u.a.:

  • ein negatives Selbstbild
  • ein geringeres Selbstwertgefühl, evtl. sogar Minderwertigkeitsgefühl
  • das Gefühl, den eigenen Körper “nicht auf die Reihe” zu bekommen
  • Scham
  • das Gefühl versagt zu haben
  • negative Gefühle durch Mobbing
  • negative Gedanken durch (eventuelle) Verurteilung von anderen
  • Schwerfälligkeit durch eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit
  • Rücken- oder Gelenkschmerzen
  • Müdigkeit, Trägheit oder Antriebslosigkeit
  • u.v.m.

In den nächsten Beiträgen geht es um praktische Schritte zur dauerhaften Körperfettreduktion – ganz gleich, ob diese aus gesundheitlichen, ästhetischen, funktionellen oder psychologischen Gründen erfolgen soll.

 

Abnehmen und das neue Gewicht dauerhaft halten zu können bedeutet weit mehr als einfach nur “weniger zu essen und sich mehr zu bewegen”.

 

Einige der wesentlichen Schritte fehlen leider in vielen Programmen, was häufig dazu führt, dass eventuelle Erfolge nicht von langer Dauer bleiben.

 

Wenn du möchtest, dass ich dich bei diesem Prozess unterstütze, dann melde dich per E-Mail an info@tillsukopp.de, damit wir gemeinsam besprechen wie ich dir am besten helfen kann.

 

Dr. Till Sukopp

20 Jahre jünger in 8 Wochen?!

Der Titel mag reißerisch klingen, ist aber das Ergebnis von wissenschaftlichen Untersuchungen aus den 1960er und 1970er Jahren, die unter der Führung meines im letzten Jahr verstorbenen Doktorvaters Prof. mult. Dr. med. Dr. h.c. mult. Wildor Hollmann an der Deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt wurden.

 

Aus diesen Untersuchungen resultierte sein weltberühmter Satz:

„Durch ein geeignetes körperliches Training gelingt es, 20 Jahre lang 40 Jahre alt zu bleiben“.

 

Prof. Hollmann fand heraus, dass man allein durch gezieltes körperliches Training seinen Körper um Jahrzehnte verjüngen kann, wobei seine Untersuchungen vor allem im Herz-Kreislauf- bzw. Ausdauerbereich lagen.

Durch Krafttraining lassen sich ähnliche Ergebnisse erzielen.

Er selbst hatte bis kurz vor seinem Tod übrigens die körperliche Leistungsfähigkeit eines etwa 30 Jahre jüngeren Mannes.

 

In einer seiner Untersuchungen mit 300 untrainierten Männern im Alter von 50 bis 70 Jahren konnten die Probanden nach nur acht Wochen die durchschnittliche Herz-Kreislauffitness eines 20 Jahre jüngeren Mannes erreichen.

 

Der Trainingsaufwand dafür war denkbar gering: 3 mal 30 Minuten auf einem Radergometer fahren pro Woche!

 

 

Wenn auch du mit minimalem Zeitaufwand maximale Gesundheits- und Verjüngungseffekte erzielen möchtest, dann könnte eines der folgenden Programme etwas für dich sein:

 

1.) Das einfachste in der Durchführung ist mein Einfach fitter-Online-Kurs (ca. 60-105 min/Woche). (klick auf den Link)

 

2.) Sehr abwechslungsreich sind die erfolgreichen Heimtrainingsprogramme aus meiner Trainingshalle (2-3x ca. 40-55 min/Woche). (klick auf den Link)

 

Mit beiden Konzepten kannst du deinen Körper nicht nur hinsichtlich der Ausdauer funktionell verjüngen, sondern auch bezüglich der Beweglichkeit und Kraft. Zusätzlich warten viele Boni auf dich, u.a. meine erfolgreichen Ernährungsstrategien…

 

Dr. Till Sukopp

Wie du 10 Stunden tägliches Sitzen ausgleichen kannst

Es ist bekannt, dass die zunehmende Technisierung und Digitalisierung seit Jahrzehnten zu einem steigenden Bewegungsmangel im Alltag führt.

Das hat katastrophale Folgen für die Gesundheit und verkürzt das Leben bei sinkender Lebensqualität.

An der Norwegian School of Sport Sciences wurden im Rahmen einer aktuellen Metaanalyse neun Studien aus vier Ländern ausgewertet, um herauszufinden, inwiefern sich die Sitzerei von durchschnittlich 8,5 bis 10,5 Stunden pro Tag durch körperliche Aktivität ausgleichen lässt.

In die Analyse flossen die Langzeitdaten von über 44.000 Probanden ein, die per Fitnesstracker ermittelt wurden.

 

 

Schlussfolgerung:

Ein höherer Anteil an sitzender Tätigkeit ist bei weniger aktiven Personen mit einer höheren Sterblichkeit verbunden, wenn diese mittels Beschleunigungsmessung (Fitnesstracker) gemessen wird.

Etwa 30 bis 40 Minuten körperliche Aktivität pro Tag mit moderater bis starker Intensität schwächen den Zusammenhang zwischen sitzender Tätigkeit und Sterberisiko ab, was niedriger ist als frühere Schätzungen auf der Grundlage von Selbstauskünften.

Quelle: https://bjsm.bmj.com/content/54/24/1499

Anmerkungen:

Da in vielen Studien und Erhebungen die neueren Erkenntnisse der Trainingswissenschaft nicht mit einfließen bzw. umgesetzt werden, wage ich die These, dass vergleichbare Ergebnisse bereits mit geringerer Bewegungszeit erreicht werden können, sofern es ein inhaltlich besser gesteuertes Training ist.

Die Erfahrungen mit meinen Klienten zeigen oft beeindruckende Verbesserungen der Gesundheit, der Fitness und eine funktionelle Verjüngung des Körpers um Jahre bis Jahrzehnte mit einem Zeitaufwand, der deutlich unter den oben genannten 30 bis 40 Minuten pro Tag liegt.

Natürlich ist es wünschenswert, wenn wir uns regelmäßig länger und vielseitig bewegen.

Werden dann noch Umstellungen der Ernährung, des Mindsets (Glaubenssätze, Weltanschauung, Denkmuster), der Emotionskontrolle und Entgiftungsmaßnahmen hinzugenommen, lässt sich die Erfolgsquote noch einmal erheblich steigern.

 

Wenn du mit einem kurzen, simplen, aber sehr effektiven Trainingsprogramm starten möchtest, dann klick auf diesen Link.

(Dort bekommst du u.a. sogar noch mein komplettes Ernährungskonzept als Bonus geschenkt.)

 

Dr. Till Sukop

Zwei knackige Kurztrainingsprogramme für die Ausdauer und die Kraft (à 20 bis 30 min)

Vor über 20 Jahren habe ich damit begonnen, mich auf effektive Trainingsprogramme zu spezialisieren, die sich unabhängig von einem Fitnessstudio nahezu überall durchführen lassen.

Kurze Trainingseinheiten können dabei helfen eher eine dauerhafte Fitness-Gewohnheit zu entwickeln, wovon u. a. das Wohlbefinden und die Gesundheit, aber auch viele andere Lebensbereiche langfristig profitieren.

Die folgenden zwei Trainingseinheiten habe ich am heiligen Abend und nach Weihnachten durchgeführt (dazwischen waren es andere Einheiten, da ich fast täglich gezielte Bewegungseinheiten in meinen Alltag einbaue):

(Übungsbeschreibungen findest du hinter den grünen Links.)

Krabbeln und Kettlebell-Swings (Schwerpunkt: Kraftausdauer)

 

Mit diesem simplen Programm habe ich meinen Stoffwechsel auf die “Futterei” vorbereitet:

 

  • 7-10 min Mobility-Warm-up
  • anschließend 2 min Krabbeln (vorwärts, rückwärts und seitwärts), gefolgt von 30 Kettlebell-Swings
  • davon 5-7 Durchgänge (ich habe 6 gemacht)
  • Beim Timer wird das erste Intervall auf 2 min gestellt und das zweite auf 1 min.
  • Nach den 2 min Krabbeln geht es also zügig zur Kettlebell, damit nach ca. 5 s die Swings starten können. Nach den 30 Swings, die bei normalem Tempo etwa 45 s dauern hat man also noch ca. 10 s Pause zum Durchatmen und kurzem Ausschütteln der Muskulatur, denn dann geht`s mit dem Ende der Minute direkt mit dem nächsten Krabbelintervall weiter.
  • Bei den Swings habe ich wie folgt variiert: 1. Satz: beidhändig im Parallelstand, 2. Satz: einhändig 15x/Seite im Parallelstand, 3.+4. Satz: einhändig 15x/Seite im Sprinterstand, 5. Satz: einhändig15x/Seite im Parallelstand, 6. Satz: beidhändig im Parallelstand
  • Bitte immer auf die Nasenatmung achten!
  • Einsteiger sollten besser die Intervallzeiten kürzen, z. B. nur 60-90 s krabbeln und 15-20 Swings in 60 s durchführen.
  • Das Kettlebell-Gewicht ist entsprechend anzupassen.
  • Als Cool-down mache ich immer ein paar Lockerungs- und Mobilisierungsübungen.

Get-up, Hockey-Squat, Chin-up (Schwerpunkt: Kraft)

 

Dies war mein Jahresabschlusskrafttraining 2021:

 

  • 7-10 min Mobility-Warm-up
  • anschließend folgenden Zirkel: 3-5 Get-ups pro Seite, 5-10 Hockey-Squats pro Seite, 3-5 Chin-ups (Untergriffklimmzüge)
  • davon 3-4 Durchgänge (ich habe 3 gemacht)
  • Die Pausen werden so lange wie nötig und so kurz wie möglich gehalten.
  • Bitte immer auf die Nasenatmung achten!
  • Da ich heute mal etwas anderes ausprobieren wollte, habe ich alles mit einer 20 kg Gewichtsweste durchgeführt.
  • Bei den Get-ups hatte ich (natürlich) noch eine Kettlebell in der Hand und bei den Kniebeugen habe ich zusätzlich einen Ultimate Sandbag in der Front Load Position gehalten (quer vor der Brust). Alternativ kann ein Gewicht an gestreckten Armen nach vorne gehalten oder an die Brust gedrückt werden (Kettlebell, Kurzhantel, Hantelscheibe).
  • Bei den Klimmzügen kann man zur Not auch hochspringen und sich so langsam wie möglich herablassen (dabei flott weiteratmen).
  • Als Cool-down mache ich immer ein paar Lockerungs- und Mobilisierungsübungen.

Wenn du an weiteren effektiven Kurztrainingsprogrammen interessiert bist, die du fast überall durchführen kannst, dann findest du viele weitere in meinen Online-Kursen und -Programmen, je nach inhaltlicher Vorliebe.

Hier geht`s zum Überblick.

 

Dr. Till Sukopp

Rückenschmerz besiegen durch Beseitigung der Hauptursachen

Rückenschmerzen kennen mindestens 80% der deutschen Bevölkerung.

Die Hauptursachen liegen im psychisch-emotionalen Bereich (psychisch-emotionaler Stress) und im Bewegungsmangel.

85% der chronischen Rückenschmerzpatienten weisen keinen medizinisch-körperlichen Befund auf.

 

 

Es gibt verschiedenste Therapiemöglichkeiten, um Rückenschmerzen zu reduzieren oder dauerhaft loszuwerden.

Je nach Methode kann das Wochen bis Monate dauern, teilweise aber auch sehr schnell, also binnen Minuten.

Die schnellste Methode, die ich bisher kennengelernt habe, ist die Geistig-energetische Wirbelsäulenaufrichtung.

Sie setzt im psychisch-emotionalen Bereich an, kommt ohne Körperkontakt aus und kann binnen Minuten wirken.

Danach kommen aus dem Bewegungsbereich Faszienbehandlungen, körperliches Training und ein Umlernen von Bewegungsmustern, die Schmerzen hervorrufen.

Letztere Methoden habe ich ausführlich in meinem Online-Kurs “Rumpfstabilisator – schmerzfreier Rücken” beschrieben mit konkreten Videoanleitungen und über sechs Monaten an Trainingsprogrammen.

Wichtig ist: Heilen kann sich nur jeder Körper selbst.

 

Ärzte, Heilpaktiker, Heiler und Therapeuten können nur die Umgebungsbedingungen verbessern und Türen öffnen.

Wer sich nicht vorstellen kann, dass eine völlige Gesundung möglich ist, kann auch durch die beste Therapiemethode der Welt nicht geheilt werden.

Von größter Bedeutung ist die absolute Bereitschaft, wieder heil und gesund zu werden und im Idealfall der gewählten Therapiemethode zu vertrauen.

 

Die Entscheidung für eine Therapiemethode ist sehr individuell.

Sie hängt vor allem von den eigenen Überzeugungen und Glaubenssätzen und von der individuellen Lebenssituation ab.

Natürlich gibt es auch nicht die eine Therapiemethode, die bei jedem funktioniert, weil jeder Mensch in seiner Situation einzigartig ist.

Wer jedoch erfolglos immer wieder das Gleiche versucht und ein anderes Ergebnis erwartet, könnte sicher von etwas mehr Eigenreflexion profitieren.

Wenn du Rückenschmerzen hast oder jemanden mit Rückenschmerzen kennst und eine Methode kennenlernen möchtest, die binnen Minuten erfolgreich sein kann, dann ist die oben genannte Geistig-energetische Wirbelsäulenaufrichtung vielleicht das Richtige für dich.

Wenn diese Methode bei dir Skepsis hervorruft, dann überlege, woher dies kommt, denn sie konnte schon tausenden von Rückenpatienten dabei helfen ihre Schmerzen zu reduzieren oder ganz loszuwerden.

Die Methode lässt sich relativ schnell und einfach in einem Online-Kurs erwerben, der nebenbei erwähnt, einer der erfolgreichsten Online-Kurse überhaupt im deutschsprachigen Raum ist.

 

>> Hier gibt es weitere Informationen <<

 

Wenn du nach wie vor eher bekanntere Herangehensweisen bevorzugst, dann ist mein Online-Kurs “Rumpfstabilisator” sicher einen Versuch wert.

 

Du kannst also frei wählen:

a) Hier geht`s zur schnellen GWA-Methode

 

b) Hier geht`s zur langsameren/klassischeren Herangehensweise durch den “Rumpfstabilisator”-Kurs

 

Deine wichtigste Aufgabe im Leben: Fühle dich jetzt gut (mit vielen Praxistipps)

Praktisch alles, was wir im Leben machen, tun wir, um ein bestimmtes positives Gefühl zu empfinden.

Genauer genommen haben wir nur zwei Hauptmotive für unsere Handlungen: Freude und Glück empfinden oder Schmerz vermeiden (psychisch wie physisch).

Die Wissenschaft des Erfolgs hat folgendes herausgefunden:

Erfolg im Leben (wie auch immer man Erfolg für sich selbst definiert) stellt sich dauerhaft ein, sobald ein Mensch zu mindestens 80 Prozent positive Gedanken am Tag hat.

Das ist die kritische Schwelle, die überwunden werden muss.

Erkenne deine Gedanken

 

Eine einfache Übung dazu kann dir dabei helfen, mehr Klarheit über deine Gedanken zu bekommen:

Schreibe dir deine Gedanken eine Woche lang morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafengehen kurz auf (am besten auch noch zur Mittagszeit).

Schau dir deine Auflistung spätestens am Ende der Woche an und überlege, ob es eher positive (deinem Leben und Glück dienliche) oder negative (deinem Leben und Glück nicht dienliche) Gedanken sind.

Oder anders ausgedrückt: Geben dir deine überwiegenden Gedanken ein angenehmes oder ein unangenehmes Gefühl?

Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist, dann mach weiter so und versuche es noch zu steigern.

Wenn du mit dem Ergebnis unzufrieden bist, dann hast du schon wieder einen neuen negativen Gedanken und solltest lernen, deine Gedanken aktiver zu steuern, um glücklicher werden zu können.

 

Feel Good Now

 

 

“Feel good now” (fühle dich jetzt gut) ist ein wesentliches Konzept, das ich vor vielen Jahren von einem Mentor gelernt habe.

Die Fähigkeit, sich so oft und so lange wie möglich so gut wie möglich im Leben zu fühlen, ist entscheidend für den Verlauf deines Lebens und deine wichtigste Aufgabe im Leben.

Wer daran arbeitet wird wahre Wunder und “Zufälle” erleben, teilweise sogar schon in kürzester Zeit.

Die Ursache liegt im universalen Gesetz der Entsprechung und dem Gesetz von Ursache und Wirkung.

Bekannter ist vielen vielleicht das Gesetz der Anziehung, das ultimativ wirkt, ganz gleich, ob wir daran glauben oder nicht.

Es ist in etwa wie mit der Erdanziehung. Selbst, wenn man nicht daran glaubt, stürzt man in die Tiefe, wenn man lange genug auf einem Hausdach in eine Richtung geht. Da spielt der Glaube daran einfach keine Rolle.

 

Es gibt nur zwei Gründe für negative Gefühle

 

Es gibt nur zwei Ursachen für negative Gefühle:

  1. Du denkst an etwas, das du nicht in deinem Leben haben willst.
  2. Du denkst an etwas, was du in deinem Leben haben willst, fühlst dich aber schlecht, weil du es noch nicht hast oder nicht daran glaubst, dass du es tun, haben oder sein kannst. Du denkst also an den Mangel.

 

Wichtig ist immer die Bewusstwerdung über deine aktuellen Gefühle, die durch deine eigenen Gedanken erzeugt werden.

Sobald du dich also schlecht fühlst, solltest du sofort innehalten und dich fragen: “Welche der zwei genannten Ursachen trifft gerade auf meine Situation zu?”

 

Schnelle Hilfe: Den Sender oder Kanal wechseln

 

Dann gilt es, wie beim Radio oder Fernseher möglichst schnell die Frequenz zu wechseln, also den Sender oder den Kanal.

Die wenigsten Menschen hören einem Radiosender weiter zu oder sehen einen Film oder ein TV-Programm länger an, wenn es ihnen nicht gefällt.

Wie kann ich meinen nicht dienlichen Gedankenkanal wechseln und mich schnell besser fühlen?

Da es verschiedenste Möglichkeiten gibt, um positive Gefühle zu erzeugen und dies sehr individuell ist, empfehle ich eine Übung, die alleine schon zwangsläufig den Kanal auf positive Gedanken und Gefühle ändert:

  1. Schreibe alles auf, was dir große Freude bereitet und dich glücklich macht.
  2. Schreibe hinter jeden Punkt, welchen ungefähren Zeitaufwand die Umsetzung minimal erfordert (z.B. 5-15 min, 15-30 min, 30-60 min, 1-2 h, halber Tag, ganzer Tag, 1-2 Wochen).
  3. Bewerte jeden der Punkte über eine Skala nach der Höhe des verursachten Glücksempfindens, z.B. von 1-3 (1= Glück, 2= größeres Glück, 3= größtes Glücksempfinden).
  4. Erstelle eine Tabelle oder Liste, in der du alle Punkte einmal nach dem Zeitaufwand und einmal nach der Höhe des verursachten Glücksempfindens einordnest.

 

Nun hast du eine klare Übersicht, wie du ganz individuell je nach vorhandenem Zeitbudget und nötigem Glücksempfinden deine Stimmung schnell verbessern kannst.

Wenn du z.B. nur fünf Minuten Zeit hast, könntest du eine Tasse Kaffee oder Kakao genießen, während du in die Natur schaust, falls das etwas für dich ist.

Oder nach einem anstrengendem Tag 30 bis 60 Minuten lang ein warmes Wannenbad genießen.

Oder… suche dir etwas aus.

Im Idealfall wartest du mit der Anwendung der aufgeschriebenen Punkte natürlich nicht, bis es dir schlecht geht.

Im Gegenteil: Du solltest dir am besten täglich mehrere Punkte davon gezielt heraussuchen und sie in deinem Terminkalender notieren, damit du sie nicht vergisst.

Dies baut schöne neue Gewohnheiten auf, die dein Leben schnell dauerhaft verbessern, weil du mehr Freude und Glück empfindest und aussendest.

 

Bewährte Dinge, die du tun kannst, um dich besser zu fühlen

 

In den folgenden Listen findest du einige Dinge, die sich immer wieder bewährt haben, um sich jetzt besser zu fühlen.

Suche dir einfach aus, was dich anspricht und probiere es aus.

 

Dinge, die du tun kannst, um dich besser zu fühlen sind:

  • Iss Nahrung, die so dicht am natürlichen Wachstumszyklus wie möglich sind.
  • Iss angebaute Produkte in Bioqualität.
  • Iss frisches Biogemüse.
  • Iss zwei- bis dreimal am Tag,
  • Iss täglich frisches Obst und Gemüse (eventuell als Smoothie gemixt).
  • Halte dich fern von künstlichen Süßstoffen, Glukose-Fruktose-Sirup, Mononatriumglutamat und anderen schädlichen Chemikalien und Nahrungszusätzen.
  • Gleiche Defizite bei der Nährstoffzufuhr aus.
  • Nimm vollwertige Nahrungsergänzungsmittel ein.
  • Wende Klopfakupressur an (TFT – Thougt Field Therapie, EFT – Emotional Freedom Technique, Mentalfeldtherapie, o. ä.).
  • Schreibe eine Dankbarkeitsliste oder führe ein Dankbarkeitstagebuch: Schreibe regelmäßig auf wofür du alles dankbar bist oder notiere dir täglich drei bis fünf Punkte. Dies allein hat schon bei vielen Menschen das Leben zum Positiven hin verändert.

 

Beseitige Gifte in deinem Körper, z.B.:

  • Quecksilberfüllungen in den Zähnen
  • sonstige Schwermetalle
  • Wurzeltote Zähne
  • Chlor
  • Fluorid
  • Asbest
  • Schimmelpilze

 

Siehe hierzu auch meinen Artikel über Gifte als eine der Hauptursachen für Erkrankungen.

Schütze dich vor elektromagnetischen Frequenzen von Satelliten, Smartphones, Funkmasten, Notebooks, WLAN, etc., aber auch vor Wasseradern und Erdverwerfungen.

 

Siehe hierzu meinen Artikel über Elektrosmog und wie du dich davor schützen kannst.

 

Körperliches Training:

  • Geh nach draußen und mach einen Spaziergang in der Sonne. Schau dabei auf Dinge in der Entfernung, dann wirst du dich besser fühlen.
  • Springe fünf Minuten lang auf einem Minitrampolin.
  • Leg dich auf einen Inversionsstuhl.
  • Treibe eine Sport- oder Bewegungsart, die dir Freude bereitet.

 

Sonstiges:

  • Lies täglich positive, inspirierende Bücher (mindestens eine Seite pro Tag).
  • Höre motivierende CDs oder Audiodateien.
  • Schließe dich einer Gruppe von gleichgesinnten (positiven) Menschen an und tausche dich regelmäßig mit ihnen aus.
  • Besuche Live-Seminare.
  • Höre deine Lieblingsmusik oder singe.
  • Umarme jemanden.
  • Lache und finde Humor, um dich aufzumuntern.
  • Lächle.
  • Gönne dir eine Massage.
  • Entspanne in einer Sauna oder in einer Badewanne.
  • Besorge dir ein Haustier.
  • Male, betätige dich künstlerisch oder bastle.
  • Tanze.
  • Koche.
  • Spiel ein Musikinstrument.
  • Lege einen Garten an oder bepflanze deinen Garten.

 

Suche dir mindestens drei der genannten oder eigene Punkte aus und integriere sie sofort in dein Leben.

Schreibe dir diese drei Punkte jetzt auf und plane sie im Terminkalender ein.

Setze den Inhalt dieses Artikels um und berichte mir unten im Kommentarfeld, wie sich dein Leben schon in den nächsten Tagen und Wochen spürbar verbessert!

 

 

Wenn du insgesamt ein entspannteres und glücklicheres Leben haben möchtest, dann lass uns in einem Analyse- und Strategiegespräch herauszufinden, wie ich dir am besten helfen kann.
Nach dem Gespräch wirst du nicht nur mehr Klarheit über die Ursachen der Herausforderungen haben, sondern auch eine klare Richtung und Strategie, um diese zu beheben.

Hier kannst du einen kostenfreien Termin buchen

 

Dr. Till Sukopp

Entspannt, glücklich und schmerzfrei(er) in fünf Minuten mit dieser Übung

Vor vielen Jahren habe ich eine sehr simple und effektive Übung kennengelernt, um binnen fünf Minuten den Kopf frei zu bekommen, glücklicher und entspannter zu sein.

Bei einigen Menschen können damit sogar körperliche Schmerzen reduziert oder für eine gewisse Zeit beseitigt werden.

Die Übung nennt sich “Bliss Exercise”, was man als “Glücksübung” übersetzen kann.

Sie lässt sich überall zwischendurch umsetzen und zwingt das Gehirn sich von (störenden) Gedanken zu befreien.

Nebenbei bietet diese Übung für die Augen eine willkommene Abwechslung von der Arbeit am Monitor.

In folgendem Video erkläre ich wie sie funktioniert:

https://www.youtube.com/watch?v=FETyh9ZIXYY

Wenn du dein Stresslevel im Leben dauerhaft stark senken möchtest, dann kann ich ein unverbindliches Strategiegespräch per Telefon oder Videotelefonat anbieten, um herauszufinden, wie ich im Sinne eines Coachings am besten helfen kann.
Nach dem Telefonat solltest du nicht nur mehr Klarheit über die Ursachen der Herausforderungen haben, sondern auch eine klare Richtung und Strategie, um diese zu beheben.

Wenn dich das anspricht, dann schreibe eine kurze E-Mail an info@tillsukopp.de, um einen Termin zu vereinbaren.

 

Dr. Till Sukopp

Zwei effektive Methoden, um schnell einen freien, klaren Kopf zu bekommen

Nicht nur in der aktuellen Zeit ist es hilfreich und sinnvoll, regelmäßig seinen Kopf von übersprudelnden Gedanken zu befreien.

Dazu bieten sich vielfältige Möglichkeiten an, wovon ich hier zwei einfache und schnelle vorstellen möchte:

 

 

1. Ein flotter Spaziergang

  • Ein flotter Spaziergang kann den Kopf schnell freimachen.
  • Im Idealfall wird er in der Natur durchgeführt, aber zur Not geht es auch überall.
  • Je freier oder weiter die Sicht ist, desto besser.
  • Wichtig ist dabei, dass der Blick während des Gehens auf den Horizont oder leicht nach vorne-oben gerichtet wird.
  • Das bringt die Gedankenwelt von innen nach außen.
  • Wenn man beim Gehen auf den Boden schaut oder nach vorne-unten, richtet sich die Gedankenwelt auf das Innere und es ist schwer, den Kopf freizubekommen

 

Ich habe es viele Male getestet und komme immer wieder zum gleichen Ergebnis:
Richte ich den Blick nach unten, geht mein Gedankenkarussel los, schaue ich jedoch zum Horizont, nach vorne-oben oder in die Ferne, dann wird mein Kopf sofort frei.

Die Dauer dieser Maßnahme hängt u.a. von der freien Zeit und der Notwendigkeit ab, einen klaren Kopf zu bekommen.
10 bis 15 Minuten sind schon gut, 30 bis 60 Minuten oder gerne auch länger sind effektiver.

Nebenbei erhält der Körper all die gesundheitlich wünschenswerten Effekte eines flotten Spaziergangs (verbesserte Sauerstoffaufnahme, erhöhte Herz-Kreislauf- und Stoffwechseltätigkeit, Synchronisierung der Gehirnhälften durch das Bewegungsmuster des Kreuzgangs, Stärkung des Immunsystems, u.v.m.).

 

2. Meditation

Da es verschiedene Formen der Meditation gibt (Atemmeditation, Achtsamkeitsmeditation, an gar nichts denken, …), liegt es an den individuellen Vorlieben, welche man wählt.
Fünf Minuten regelmäßig durchgeführt können schon helfen, ansonsten werden meistens etwa 15 Minuten empfohlen, wobei 30 Minuten bis hin zu mehreren Stunden natürlich auch möglich sind.

Aber auch hier kommt es auf den Anwender und die individuelle Situation an.

Gerade für Neulinge besteht die Herausforderung von Meditationsübungen meist in der Gedankenkontrolle.
Sie müssen zunächst lernen, die aufkommenden Gedanken unbewertet weiterziehen zu lassen, bis nach einiger Übung immer weniger bis keine Gedanken mehr aufkommen und der Kopf wirklich frei wird.

Um dies zu beschleunigen, kann ich folgende Methoden empfehlen:

  • in ein Feuer schauen (Kamin, Ofen, Feuerschale, Feuerkorb, evtl. zur Not auch ein Kaminfeuer auf DVD oder als Online-Video)
  • in eine Kerzenflamme schauen
  • einen kleinen Kristall an einer Schnur aufhängen und anschauen
  • ein entspannendes Bild ansehen (je nach individuellen Vorlieben z.B. ein (Berg-) See, Berge, das Meer, eine grüne Insel im Meer, ein landschaftliches Naturbild, o.ä.)

Dauer: so lange wie nötig oder möglich

 

Viel Freude und Erfolg beim Ausprobieren!

 

Sollten die Gründe für dein Gedankenkarussel oder deine aktuellen Herausforderungen im Leben von komplizierterer Natur sein, dann kann ich ein unverbindliches und kostenfreies Strategiegespräch per Telefon oder Videotelefonat anbieten, um herauszufinden, wie ich im Sinne eines Coachings am besten helfen kann.
Nach dem Telefonat wirst du nicht nur mehr Klarheit über die Ursachen der Herausforderungen haben, sondern auch eine klare Richtung und Strategie, um diese zu beheben.

Wenn dich das anspricht, dann buche hier einen kostenlosen Termin

 

Dr. Till Sukopp