Schritt für Schritt zu mehr Bewegung – Motivation durch Schrittzähler

Wenn Sie Ihr tägliches Bewegungspensum messen und ausbauen möchten, ohne gleich Sport treiben zu müssen oder sich auf einfachste Weise für mehr Bewegung motivieren wollen, dann können Sie dies ideal mit Hilfe eines Schrittzählers tun.

Wie es der Name schon sagt, misst er die Anzahl der Schritte, die Sie am Tag zurücklegen. Für „normale“ Büromenschen ist das Ergebnis nach dem ersten Tag in der Regel sehr ernüchternd.

Viele Ärzte haben jedoch schon erstaunlich gute Erfahrungen bei Ihren trägen Patienten mit Schrittzählern gemacht und auch ich konnte im Bekanntenkreis, aber auch an mir selbst die überraschend motivierende Wirkung feststellen, die klare Zahlen bewirken. Automatisch versucht man meistens, die Schrittanzahl am Tag zu erhöhen.

Noch besser funktioniert es, wenn man sich klare Ziele setzt, z. B. jede Woche 1000 Schritte am Tag mehr zu gehen, bis man 10000 erreicht, was ein erklärtes Ziel vieler medizinischer Untersuchungen darstellt.

Häufig entbrennt unter den Trägern sogar ein kleiner freundschaftlicher Wettkampf untereinander, indem regelmäßig die Schrittzahlen verglichen werden, was zusätzlich motivationsfördernd ist.

Eine Metaanalyse von 26 Studien mit insgesamt 2767 Teilnehmern (JAMA 298, 2007, 2296) hat gezeigt, dass Patienten durch Schrittzähler dazu animiert wurden im Durchschnitt 2491 Schritte mehr pro Tag zu gehen, was einer Zunahme von 27 Prozent im Vergleich zu einer Kontrollgruppe entsprach, welche ebenfalls Schrittzähler trugen, diese aber nicht ablesen konnten.

Als Folge reduzierten die Probanden der ersten Gruppe etwas ihr Gewicht und ihren systolischen Blutdruck (oberer Wert), was ein statistisch errechnetes Absinken der Sterberate durch Gefäßerkrankungen und Schlaganfall um 7 bzw. 10 Prozent bedeutete.

Aufgrund der enormen gesundheitlichen Bedeutung von regelmäßiger Bewegung hat das Bundesministerium die Kampagne „3000 Schritte extra“ ins Leben gerufen (siehe www.die-praevention.de/bewegung/steps/index.html).

Da es auch bei Schrittzählern sehr unterschiedliche Qualitäten gibt, kann ich das zuverlässige Modell „Walking style II“ der Firma OMRON empfehlen (nein, ich bekomme keine Provision), wobei es sicherlich noch weitere gute Modelle gibt. Die sehr günstigen sind oft recht ungenau, da sie schon durch Schütteln und kleinste Bewegungen Schritte zählen, was natürlich gemogelt ist.

Testen Sie es einfach einmal aus und prüfen Sie auf welche Schrittzahlen Sie kommen. Zum Vergleich: Eine Studie an einer Amischen-Gemeinde in den USA (Farmer, die technischen Fortschritt in vielen Fällen ablehnen) ergab durchschnittlich 18.425 Schritte bei den Männern und 14.196 Schritte bei den Frauen am Tag.

Sollten Sie mehr wollen als nur Ihre tägliche Anzahl an Schritten zu erhöhen, dann kann ich z. B. unser Online-Trainingsangebot empfehlen. Dort bekommen Sie das „Rundum-sorglos-Paket“ für die Gesundheit aus sportwissenschaftlicher Sicht.

Dr. Till Sukopp

Bodyweight Training, Kettlebells oder Sandbags – ja, was denn nun?

Kürzlich wurde ich sinngemäß folgendes gefragt: Mal schreiben Sie über die Vorzüge von Kettlebells, dann wieder von Sandbags, dann über Bodyweight Training oder Mobility-Training. Wo liegt denn jetzt das einigende Band?

Das ist eine gute Frage, denn bei den vielen Trainingsmöglichkeiten, die ich empfehle, anbiete und selbst anwende, kann man schon mal den Überblick oder den roten Faden verlieren.

Das einigende Band liegt im Trainingssystem, das ich in meinem Buch „Kettlebell-Training für Fortgeschrittene. Trainingsplanung und die besten Methoden“ beschrieben habe.

Ein System macht unabhängig von einem Trainingsgerät. Hauptsächlich verwende ich neben Mobilisationsübungen das eigene Körpergewicht, Kettlebells und Sandbags.

Alle Trainingswerkzeuge haben ihre Vorteile, aber auch Schwächen oder Einschränkungen. Durch die geschickte Kombination lassen sich die jeweiligen Einschränkungen beseitigen, sodass das ganze Training effektiver wird.

In meinem Trainingssystem lassen sich also die verschiedensten Trainingsmittel und -methoden integrieren und verbinden.

Da es für ein regelmäßiges Training vor allem wichtig ist, dass man eine Bewegungsform findet, die einem Freude bereitet, kann man natürlich auch nach individuellen Vorlieben gehen, ganz gleich, ob zum Beispiel vor allem ohne Geräte, mit Kettlebells oder mit Sandbags trainiert wird.

Idealerweise sollte in einem guten Trainingsprogramm immer die Förderung der fünf motorischen Hauptbeanspruchungsformen enthalten sein (Beweglichkeit, Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer).

Hier ist noch einmal meine Buchempfehlung, in der man genau erfährt, wie ich meine Trainings und Trainingsprogramme für verschiedene Fitnesslevel zusammenstelle und zwar unabhängig von Kettlebells oder anderen Trainingswerkzeugen (auch wenn der Titel etwas anderes suggeriert):

Kettlebell-Training für Fortgeschrittene. Trainingsplanung und die besten Methoden

Klicken Sie einfach auf das Bild, um mehr zu erfahren.

 

 

 

 

Dr. Till Sukopp

Fitness Podcast-Interview mit Dr. Till Sukopp über Functional Training, sein eigenes Training, bessere Atemtechniken, Krabbeln und Kettlebell-Training

Der Personal Trainer und dreifache Weltmeister im Bodybuilding Polichronis Moutevelidis hat mich für seinen Fitness-Podcast interviewt.

Inhaltlich ging es u. a. um Functional Training, mein eigenes Training und das meiner Klienten, leistungssteigernde Atemtechniken, die Vorzüge des Krabbelns, die Bedeutung des Mentaltrainings und natürlich über die Möglichkeiten des Kettlebell-Trainings.

Hier lässt sich das knapp 60-minütige Interview direkt anhören:

 

Hier gibt es weitere Informationen zum Interview (z. B. die Shownotes).

 

 

 

 

Dr. Till Sukopp

Beste Rückmeldungen zu unseren neuen Mobility-Seminaren

Bei meinen beiden neuen Mobility-Seminaren gab es wieder gute Stimmung.

Hier sind einige Rückmeldungen der Teilnehmer:
 
“Das Seminar ist sehr empfehlenswert, egal ob Einsteiger oder schon “trainingserfahren”. Es werden viele neue Varianten gezeigt und viele neue Inspirationen für das eigene Trainingsprogramm gegeben. Wer hier nichts mitnimmt, ist selber schuld. 🙂
 
Am besten fand ich die Steigerungen der einzelnen Bewegungsmuster. Am Anfang war alles “machbar”, aber über verschiedene Stufen wurde schnell klar, welches Level für mich eine (zukünftige) Herausforderung darstellt. Sehr kurzweilig und sehr gut erklärt.
 
Vielen Dank, die Seminare waren klasse und ich werde definitiv mehr Mobility-Übungen in mein Training einbauen (Rollen).” Jenny
———————————————————————————————————– 
“Sehr viele Anregungen zur Verbesserung der Beweglichkeit und gleichzeitig guter Check bezüglich der eigenen Defizite. Am besten fand ich die vielen Anregungen und die amüsante Art die Inhalte vorzustellen. Vielen Dank!” Dieter
———————————————————————————————————– 
“Ich kann nur jedem empfehlen, diese beiden Seminare zu besuchen. Man erfährt so viel über natürliche, aber auch zugleich sehr fordernde Bewegungen. Jeder hat irgendwelche Einschränkungen, die es zu bearbeiten gilt.
Am besten waren das kompakte Wissen und auch die zahlreichen Bewegungen, die vermittelt werden. Man bekommt hier immer neue Anregungen für sein Training, um dieses zu ergänzen. Weiter so.” Kai Thiele
———————————————————————————————————–
“Die Zeit verging wie im Flug, es hat Spaß gemacht und der New Dancer findet sein Bewegungsrepertoire im Kurs. Im Fortgeschrittenenseminar waren teilweise sehr anspruchsvolle Übungen für sehr bewegliche Menschen.
Es war sehr viel Stoff. Vielen Dank für die Skripte!! Einsteiger- und Fortgeschrittenenseminar sind auch gut für Leute geeignet, die beruflich im Bereich unterwegs sind, schon vorgebildet und sich daraus etwas für ihre Praxis und verschiedene Zielgruppen zusammenbauen wollen.” Sabine
———————————————————————————————————– 
“Wie immer sehr zu empfehlen und eine gute Stimmung.” Fabian Dölling
———————————————————————————————————– 
“Das Seminar ist sehr zu empfehlen, da es sehr viele Mobilisationsübungen gibt, die den ganzen Körper beweglicher und dabei auch kräftiger machen. Alles ist miteinander kombinierbar.
Es wurden viele Übungen von leicht bis schwer und verschiedene Variationen genau erklärt. Jeder konnte in seinem eigenen Tempo mitmachen.
Wie immer ein Seminar, wo ich viel mitnehme. Ich werde das Handout mit meinen Kunden in den Kursen Stück für Stück durcharbeiten.” Nadine S.
———————————————————————————————————– 
“Viele Ideen bekommen, die Grundidee gefällt mir sehr gut. Für das Fortgeschrittenen-Training sollte eine gewisse Grundbeweglichkeit und Schmerzfreiheit mitgebracht werden.” Martina Schröder
———————————————————————————————————–

Weitere Informationen zu den Mobility-Seminaren mit viel mehr Rückmeldungen gibt es hier.

 

 

 

Dr. Till Sukopp

Rollen aus dem Liegen: Bauchaktivierung und Wirbelsäulenmobilisation in einer Übung

Rollen in alle Richtungen gehört zu den besten Beweglichkeitsübungen.

Im Video wird eine Variante im Liegen gezeigt, die gleichzeitig die Bauch-/Rumpfmuskulatur aktiviert und die (Brust-) Wirbelsäule mobilisiert.

 

Einsteiger finden hier leichtere Varianten der Rollübungen.

Viele weitere Beweglichkeitsübungen für alle Fitnessstufen gibt es in detaillierter Anleitung in unseren Mobility-Seminaren für Einsteiger und Fortgeschrittene. Hier gibt es weitere Informationen.

 

 

 

Dr. Till Sukopp

Core Stability: Lateral Bag Drag-Progressionen aus dem D.V.R.T.™-System

Im Dynamic Variable Resistance Training-System wird viel mit Sandbags trainiert, wobei aber auch sämtliche andere Trainingswerkzeuge mit verwendet werden.

Im Video wird eine mögliche Progression für die Verbesserung der Rumpfstabilität mit einem Sandbag vorgestellt.

Korrektur: Entgegen der im Video gezeigten Versionen sollte das Gewicht mit GESTRECKTEM Arm durchgezogen werden! Dafür muss es etwa auf Hüfthöhe direkt vor den Knien liegen.

Eine detaillierte deutschsprachige Einführung ins D.V.R.T.™-System liefern meine beiden Grundlagenseminare zum Thema:

 

 

 

 

 

Dr. Till Sukopp

Anchored Snatch mit Kettlebells

Die Übung “Anchored Snatch” mit Kettlebells ist eine intensive Steigerung der Übung “Anchored Clean“.

Auch hierbei wird die Explosivität der Hüftstreckung verbessert, die man bei vielen Kettlebell-Übungen und Sportbewegungen benötigt.

Diese anspruchsvollen Übungen können allerdings nur sehr erfahrenen und fortgeschrittenen Kettlebellsportlern empfohlen werden.

 

 

 

Dr. Till Sukopp

Mehr Hüftexplosivität durch die Kettlebell-Übung Anchored Clean

Der “Anchored Clean” ist eine interessante Übung, um die Explosivität der Hüftstreckung zu verbessern, z. B. beim Clean, wobei die Übung natürlich auch andere Übungen verbessert, wie Swing, Push Press, High Pull, Snatch oder Jerk.

Sie eignet sich auch für Personen, die keine schwerere Kettlebell für Cleans zur Verfügung haben, da man hier zwei leichtere nehmen kann.

 

 

 

Dr. Till Sukopp